Handschuhsheim

Handschuhsheim ist der größte Stadtteil Heidelbergs

Das historische Handschuhsheim hat sich in den letzten Jahrzehnten vom landwirtschaftlich geprägten Ort zu einem urbanen Stadtteil entwickelt, auch wenn die Landwirtschaft immer noch ein bedeutender Faktor ist.

Es gibt zwei Grundschulen, was der Tatsache geschuldet ist, dass sich viele Familien hier niedergelassen haben.

Die Erhaltungs- und Gestaltungssatzung Handschuhsheim ist im Bezirksbeirat ein Dauerthema. Bisher konnten einige Projekte verhindert werden, es gibt keinen Autobahnzubringer durchs Handschuhsheimer Feld, die Beethovenstraße Ost wurde nicht wie geplant nachverdichtet (ein auf elf Häuser reduzierter Bebauungsplan) und die denkmalgeschützte Blaue Heimat wurde nicht abgerissen. Dies sind nur einige Beispiele für eine politisch aktive Bürgerschaft.

Eines der wichtigsten Themen ist immer wieder die Erhaltung des Handschuhsheimer Feldes als landwirtschaftliche Nutzungsfläche und Naherholungsgebiet. Seit geraumer Zeit ist das Handschuhsheimer Feld gegen den Durchgangsverkehr geschützt. Wegen des Nadelöhrs Dossenheimer Landstraße (B3) stellt der Durchgangsverkehr im ganzen Stadtteil ein Problem dar.

Eine große Errungenschaft ist die Erneuerung der Plätze. Es handelt sich im den Kreuzungsbereich Steubenstraße/ Dossenheimer Landstraße mit Gehwegerweiterungen , den Erich-Hübner-Platz, den Lindenplatz und den Platz vor der Tiefburg.   Besonders der zentral gelegene Platz vor der Tiefburg war immer wieder ein Thema. Früher ganzflächig als Parkraumzone genutzt, ist die rechte Hälfte des Platzes jetzt autofrei und ist Teil der Außenbewirtschaftung des Helmstätter Hofes.

Über das Thema Parkraumbewirtschaftung  wurde viele Jahre geredet, nun wird im Laufe des Jahres 2017 eine Bewirtschaftung des Zentrums erwartet.

Auch in der nahen Zukunft wird es viele Themen geben, die in Handschuhsheim aktuell sein werden. Das geplante Hotel gegenüber des Mathematikons liegt lediglich auf Eis. Der Masterplan Neuenheimer Feld wird Handschuhsheim nicht nur in der Frage des Klausenpfadweges beschäftigen.

Ansprechpartnerin

Martina Weihrauch, martina_weihrauch [@] hotmail.com

Ein etwas anderes BBR Protokoll 13.7.2017