Vortrag: Insektensterben – jeder (!) kann etwas dagegen tun

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Datum/Zeit
21.01.2020 19:00

Veranstaltungsort
Volkshochschule Heidelberg


Die Heidelberger Gruppen des NABU und des BUND sowie das Bündnis Klimaschutz Großer Ochsenkopf laden ein zum

Vortrag von Prof. Dr. Claudia Erbar, Centre for Organismal Studies (COS), Universität Heidelberg.
Zeit und Ort: Dienstag, 21. Januar 2020 um 19 Uhr in der Volkshochschule, großer Saal EG

Insektensterben – jeder (!) kann etwas dagegen tun

Das Insektensterben ist zwar immer wieder in den Medien präsent, aber es ist doch verwunderlich, wie wenig in der Öffentlichkeit davon als echte Fakten ankommt. Denn es geht nicht nur darum, dass ein paar Arten weniger existieren.
Ein weiteres Insektensterben wird für die Menschheit zu einem lebensbedrohlichen Szenario, das von vielen gesellschaftlich Verantwortlichen noch „auf die leichte Schulter genommen“ wird.
Im Vortrag werden, basierend auf wissenschaftlichen Publikationen, Zahlen, Ursachen und Folgen des Insektensterbens vorgestellt. Es ist nicht nur das Versagen der EU-Landwirtschaftspolitik und die
industrielle Landwirtschaft, obwohl diese unbestritten einen hohen Anteil daran haben, dass Naturräume vernichtet und Böden vergiftet werden (Schlagwort: Neonikotinoide -> „Insekten-Alzheimer“).
Aber es gibt noch Hoffnung: Auf vielen Gebieten kann jeder Einzelne etwas gegen den Insektenschwund tun! Darauf wird im 2. Teil des Vortrags eingegangen. Allein auf die Entscheidungen der Politik – von EU über Bundes-, Landes- bis hin zur kommunalen Ebene – zu setzen
reicht nicht aus.
Keiner darf sich seiner Verantwortung entziehen!