Fotos vom Neujahrsempfang 2016 der GAL

Dass unser Neujahrsempfang nicht nur hochinteressant war durch den Vortrag von Pfarrer Axel Klaus, sondern auch überaus kommunikationsfördernd und unterhaltsam, zeigen die Fotos, die Ernest Kellner gemacht hat.

Weiterhin rufen wir zu Spenden für Bildungsgutscheine auf, siehe http://www.gal-heidelberg.de/content/spendenaufruf-bildungsgutscheine-und-weiterbildung-fuer-asylbewerber

Neujahrsempfang der GAL

Wir laden ein zum Neujahrsempfang der GAL am Mittwoch, 6. Januar 2016, 11 Uhr im DAI, Sofienstraße 12:

Flüchtlinge aufzunehmen …
ist ein allgemeines Gebot der Menschlichkeit. Deutschland ist ein reiches Land
und Heidelberg eine interkulturelle Stadt.

Wir laden ein zum Neujahrsempfang der GAL am Mittwoch, 6. Januar 2016, 11 Uhr im DAI, Sofienstraße 12:

Flüchtlinge aufzunehmen …
ist ein allgemeines Gebot der Menschlichkeit. Deutschland ist ein reiches Land
und Heidelberg eine interkulturelle Stadt.

Pfarrer Axel Klaus von der Hoffnungskirche
Heidelberg (Südstadt) hat die Unterbringung von Flüchtlingen in dem ehemaligen
Kasernengelände Patrick-Henry-Village von Anfang an begleitet und ein Netzwerk von
ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aufgebaut.

Er wird über seine Begegnungen mit Menschen aus aller Welt berichten und darlegen, welche Anforderungen für eine glaubhafte Willkommenskultur an unsere Gesellschaft zu richten sind.

Wir laden Sie und Dich ganz herzlich ein, an diesem Tag unser Gast zu sein!

Antrag im Gemeinderat am 10.12.2015 zu „Heidelberg-Haus“ in PHV

Antrag der Fraktionsgemeinschaft – Grün-Alternative Liste Heidelberg, Heidelberg pflegen und erhalten, Generation HD:

Wir bitten die Verwaltung zu prüfen, ob in Patrick-Henry-Village ein „Heidelberg-Haus“ / „Communication Center“ eingerichtet werden kann, in dem die Hilfs- und Unterstützungsangebote aus der Stadt gebündelt und die Kommunikation und Koordination der verschiedenen Träger vor Ort verbessert werden können.

Begründung:

Unabhängig von der Frage nach Zahl und Verweildauer von Flüchtlingen in PHV sehen wir die Notwendigkeit, dort weiterhin mit Hilfs- und Unterstützungsangeboten aus der Zivilgesellschaft tätig zu sein.
Das Engagement und die Angebote von Ehrenamtlichen sind ungebrochen groß, allerdings erlaubt die starre Organisation durch den Betreiber kaum bis wenig Präsenz.
Ein Gebäude, dass durch die Stadt ertüchtigt würde und von DRK, Caritas/Diakonischem Werk, Asyl Arbeitskreis (AK) oder anderen in Absprache mit der Stadt „betrieben“ würde, könnte diese Lücke schließen.

Foto: Ina Müller-Schmoß
Netzwerk-Visualisierung
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Fahrt nach Gurs, Bericht von Hans Martin Mumm

Dieser Bericht wurde im Auftrag der Heidelberger Delegation von mir geschrieben und von allen Delegationsteilmehmern frei gegeben. Das Stadtblatt hat am 12. 11. 2015 einen völlig anderen und flachen Bericht gebracht.

Bericht über die Reise zur Gedenkveranstaltung vom 25./26. Oktober 2015 in Gurs

Am 22. Oktober 2015 jährte sich zum 75. Mal die Erinnerung an die Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Baden und der Saar-Pfalz in das französische Gurs. Aus diesem Anlass kamen in dem kleinen Ort am Rand der Pyrenäen Delegationen aus badischen Städten und pfälzischen Bezirksverbänden zusammen, um gemeinsam mit Offiziellen der französischen Seite und Vertretern der jüdischen Gemeinden an die Ereignisse vor 75 Jahren zu erinnern. Aus Heidelberg nahmen Bürgermeister Hans-Jürgen Heiß, Stadträtin Dr. Simone Schenk sowie die Stadträte Dr. Jan Gradel, Michael Rochlitz und Hans-Martin Mumm teil.

Von dem Lager Gurs steht nichts mehr, eine rekonstruierte Baracke lässt die Entbehrungen der Lagerzeit ahnen. Der benachbarte Friedhof ist der eigentliche Gedenkort. Von den 6.500 Lagerinsassen sind 1073 in Gurs gestorben, die Übrigen wurden entweder in die Todeslager im Osten transportiert oder konnten sich retten. Etwa 600 Grabsteine sind inzwischen in Gurs aufgestellt worden, und es wird noch etwas dauern, bis alle Namen und Lebensdaten erfasst sein werden. Mehrfach ist auf den Steinen „Heidelberg“ zu lesen, damit ist aber der Geburtsort und nicht der Wohnort von 1940 gemeint.

Parallel zu der offiziellen Delegation nahmen auch 38 Jugendliche an der Gedenkveranstaltung teil; sie waren eingeladen, sich mit französischen Jugendlichen auszutauschen und insbesondere die drei Zeitzeugen zu befragen. Auch Jugendliche aus Heidelberg waren dabei.
Der Auftritt der drei Zeitzeugen war ohne Zweifel der Höhepunkt der beiden Tage. Sowohl in ihren Reden auf dem Friedhof als auch in der Gesprächsveranstaltung am Folgetag schilderten Eva Mendelsson, Margot Wicki-Schwarzschild und Paul Niedermanns, wie sie als Kinder nach Gurs verschleppt wurden. Deutlich wurde das Ausmaß der gewaltsamen Entzivilisierung: keine Betten, kein Essgeschirr, Auftrennung der Familien. Deutlich wurde ebenfalls der starke Überlebenswille, der ihnen Wege aus dem Lager ermöglichte. Nicht zur Sprache kam, dass in den Vertreibungsorten die Habseligkeiten der Deportierten öffentlich versteigert wurden: Viele haben davon profitiert und alle haben es gewusst. Für Heidelberg ist dieser Vorgang historisch noch gar nicht aufgearbeitet. Alle drei Zeitzeugen – sie leben jetzt nicht mehr in Deutschland – zeigten keinen Hass auf diejenigen, die sie damals gepeinigt hatten. Einig waren sie in ihrem Appell, dass es nie wieder Ausgrenzung und Rassenhass geben darf.

Der Dichter Alfred Mombert gehörte zu denjenigen, die 1940 aus Heidelberg nach Gurs deportiert wurden. Schweizer Freunde kauften den Krebskranken 1941 frei. In Gurs formulierte er, seine hermetische Sprache verlassend, unter der Überschrift „Baracken-Winter-Finsternis“ einen Fluch auf die Schergen des Unheils:
„Chaos-Kot – dem Morast des Todes entkrochener eitriger Drachen –
wälztest heran an meinen kastilischen Quell –
vor der erglühten Götter-Burg
jauchst du um meinen Garten der Hesperiden –
– Die Geisel dir! – dir Fraß – und dann Feuer! –“

Klimawandel

Es ist unbestreitbar, dass der Klimawandel und damit verbunden die Energiewende wohl das wichtigste umweltpolitische Thema derzeit ist. Welche Facetten dazu gehören und wer sich alles wie damit beschäftigt stellen wir hier einmal zusammen, damit man sich selbst eine Meinung bilden kann.
Weiterlesen:
Masterplan 100% Klimaschutz der Stadt Heidelberg http://www.heidelberg.de/hd,Lde/HD/Leben/Masterplan+Klimaschutz.html
Stadtklimagutachten 2015 http://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=22951
Schlussfolgerungen des Bürgernetzes Heidelberg aus der Diskussion um das neue Stadtklimagutachten 2015 http://www.die-stadtredaktion.de/2015/10/rubriken/stadt/stadtmarketing/diskussion-um-das-neue-stadtklimagutachten-2015/
Gutachterliche Stellungnahme zu den klimaökologischen Auswirkungen der geplanten Erweiterung des Marriott Hotels in Heidelberg http://www.die-stadtredaktion.de/wp-content/uploads/2015/11/10_Kleinklimatisches_Gutachten_Ingenieurbuero_Oekoplana_Mannheim_vom_12_10_2015.pdf
Jugendklimagipfel des BUND http://www.bund-heidelberg.de/jkg
Standorte für Windkraftanlagen im Stadtgebiet Heidelberg http://www.heidelberg-windenergie.de/
Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim http://www.nv-hd-ma.de/fnp/fnp_wind.html
Stellungnahme BI „Rettet den Odenwald“ http://rettet-den-odenwald.de/
Stellungnahme UPI http://www.upi-institut.de/hd/Einwendungen_FNPWE.pdf
BUND und NABU zu Windenergie und Artenschutz https://www.bund-bawue.de/fileadmin/bawue/pdf_datenbank/PDF_zu_Themen_und_Projekte/klima_und_energie/dialogforum/Praxisbeispiele_Windenergie_Artenschutz_Dialogforum_BUND-NABU_Einzelseiten.pdf
BUND und NABU Positionspapier zum Ausbau der Windenergie in Baden-Württemberg http://www.bund-bawue.de/fileadmin/bawue/pdf_datenbank/PDF_zu_Themen_und_Projekte/klima_und_energie/2013_BUND-NABU-Position_Windenergie_BaWue.pdf

Ehrpusselig …

… darf man auch mal sein! Da schreiben doch unsere grünen Freunde in einer Presseerklärung zur Gemeinderatssitzung am 12.11., dass sie sich freuen, „dass der Gemeinderat sich dazu durchringen konnte, dem Collegium Academicum einen Platz auf den für Wohnen vorgesehenen Flächen auf Patton einzuräumen“. Was sie geflissentlich verschweigen ist, dass der Antrag dazu von meinem Kollegen Mumm, also von der GAL kam. Auch die Einigung mit der SPD, die das Ganze ’nur‘ geprüft haben wollte, hat Hans-Martin Mumm bewerkstelligt! Ohne ihn hätten die Grünen nix zum Freuen gehabt …

Versorgungszentrum Bahnstadt – überdimensioniert oder bedarfsgerecht?

Treffpunkt ist am kommenden Freitag, 21. Februar, um 16 Uhr vor dem Bahnstadttreff LA 33. 
Zwischen Eppelheimer Straße, Grüner Meile, Da-Vinci- und Galileistraße soll es entstehen, das Versorgungszentrum der Bahnstadt, das nicht nur Restaurants, Cafés, Büros, Studentenwohnungen und eine Kinderbetreuungseinrichtung fassen soll. Neben dem schon heute existierenden Aldi-Markt an der Eppelheimer Straße sind auf insgesamt 8400 Quadratmetern Verkaufsfläche ein Edeka-Markt, ein Drogeriemarkt, und weiterer, nicht-zentrenrelevanter Einzelhandel geplant.
Nachdem das Projekt bereits im September 2012 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, wird der Gemeinderat in den nächsten Wochen einen Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan fassen. Kein Zweifel besteht daran, dass die Bahnstädter eine gute Versorgungsinfrastruktur brauchen, und das möglichst bald. Aber wie sehen die Bürgerinnen und Bürger in der Bahnstadt dieses Vorhaben unter dem Aspekt eines urbanen, lebendigen Stadtquartiers?
Diese Frage möchte die GAL mit den Betroffenen bei einer gemeinsamen Ortsbegehung diskutieren.

 

Neujahrsempfang am 6.1. 2014

Am 6. Januar hat die GAL ihren traditionellen Neujahrsempfang veranstaltet, diesmal zum Thema "alternativ leben und wohnen auf den Konversionsflächen"

Judith Marggraf begrüßte die fast 100 Gäste und stellte die nachfolgenden TeilnehmerInnen der Diskussionsrunde vor: Ute Straub, Andreas Gißler, Nicolai Ferch und Christoph Nestor. 

Wer mehr wissen möchte, öffnet das pdf mit dem Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung vom 7.1. 2014.  

Wer mehr Fotos sehen möchte, klickt auf folgenden Link:
http://opa.cig2.canon-europe.com/s/m/C2x8x3EcVED

 

Neujahrsempfang am 6.1. 2014, 11 Uhr

Alternativ leben und wohnen …

… auf den US-Flächen ist ein Anliegen vieler Menschen in unserer Stadt, die auf preisgünstige Wohnungen warten. Lokale Akteure können soziale, ökologische und architektonische Vielfalt auf den Konversionsflächen sichern.

Wie dies gelingen kann, diskutieren Judith Marggraf und Christoph Nestor mit der HageButze GmbH, der Communale – Verein für urbane Wohnkultur e.V. und dem Collegium Academicum beim Neujahrsempfang  der  GAL am Montag, 6. Januar 2014, 11 Uhr im Deutsch-Amerikanischen-Institut (dai), Sofienstraße 12

Wir laden Sie und dich ganz herzlich ein, an diesem Tag unser Gast zu sein, kleine Gaumenfreuden und Getränke stehen bereit. Für den musikalischen Rahmen sorgen Sigi Geiberger, Gunther Kraus und Michael Herzer.

Mit besten Wünschen für schöne Weihnachtstage und einen guten Start ins Neue Jahr!