Kerchemer Wind 11/2026

Liebe Kirchheimerinnen und Kirchheimer,

 

Harbigweg: Sichere Wege brauchen eine Entscheidung

Der Dialog mit den Sportvereinen ist wichtig. Ihre Anliegen müssen ernst genommen werden. Die Diskussion über Verkehr und Parkplätze am Harbigweg läuft allerdings seit Jahren. Bereits die 2024 beratene Beschlussvorlage dokumentiert Gespräche mit dem Arbeitskreis und sieht vor, vorhandene Stellflächen sowie die Parkplätze am Messplatz und an der Gregor-Mendel-Realschule besser zu nutzen.

Eine entscheidende Klarstellung aus dem Haupt- und Finanzausschuss gehört deshalb zur vollständigen Betrachtung: Die Verschiebung um eine Sitzungsrunde gefährdet die Förderung vermutlich nicht. Gleichzeitig wurde aber ausdrücklich erklärt, dass ein grundlegender Eingriff in die ausgearbeitete Planung die Förderfähigkeit gefährden würde. Zusätzliche Parkmöglichkeiten oder organisatorische Verbesserungen können unabhängig davon geprüft werden.

Damit bleibt die Frage: Welchen sachlichen Vorteil bringt die Vertagung des Gehwegbeschlusses, wenn die geförderte Planung ohnehin nicht grundlegend verändert werden kann? Die Vertagung ist sowohl für den Gesamtelternbeirat, den Kinderbeauftragten sowie dem geschlossenen Bezirksbeirat, der sich einstimmig gegen eine Vertagung ausgesprochen hatte, unverständlich und das falsche Signal.

Auch die Erreichbarkeit der Sportstätten ist von der Forderung nach zusätzlichen Parkplätzen unmittelbar am Eingang zu unterscheiden. Vorhandene Parkflächen, sichere Fußwege, barrierefreie Zugänge und notwendige Anlieferungsmöglichkeiten müssen gemeinsam betrachtet werden. Ob darüber hinaus neue Stellplätze erforderlich sind, sollte anhand tatsächlicher Belegungszahlen entschieden werden.

Niemandem muss unterstellt werden, den Gehweg verhindern zu wollen. Dennoch wird seine Beschlussfassung durch die Vertagung hinausgeschoben. Die Interessen der Vereine und die Sicherheit der Kinder lassen sich gleichzeitig verfolgen: den Gehweg beschließen und ergänzende Parkplatzfragen gesondert klären. Meine Forderung, die ich mit einer Fachaufsichtsbeschwerde an das Regierungspräsidium Karlsruhe gestellt habe, eine jetzt schon zeitnahe Veränderung der Situation am Harbigweg vor dem Baubeginn am 1. Juli 2027 vorzunehmen, um eine höhere Sicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, bleibt bestehen.

Margot-Becke-Ring: Gemeinderat hätte informiert werden müssen
Die Poller am Margot-Becke-Ring, ehemals Mörgelgewann, sind entfernt, die Durchfahrt ist geöffnet. Damit wurde eine Verkehrsführung verändert, über die der Gemeinderat entschieden hatte – auch zum Schutz der Anwohnenden vor zusätzlichem Durchgangsverkehr.
Auf meine Nachfrage erklärte Baubürgermeister Jürgen Odszuck, die Öffnung sei wegen der Verkehrsprobleme durch die Sperrung der Montpellierbrücke verwaltungsintern veranlasst worden. Die Situation solle bis zur Wiederfreigabe der Brücke beobachtet werden. Sollte die Öffnung dauerhaft bestehen bleiben, werde der Gemeinderat beteiligt.

Ich kann nachvollziehen, dass außergewöhnliche Verkehrssituationen kurzfristiges Handeln erfordern. Schade finde ich jedoch, dass der Gemeinderat über diese Änderung nicht zumindest informiert wurde. Eine kurze Mitteilung über Anlass, voraussichtliche Dauer und die geplante Auswertung wäre möglich und angemessen gewesen.

Gerade wenn von einer Art Verkehrsversuch gesprochen wird, braucht es nachvollziehbare Kriterien: Wie entwickelt sich der Durchgangsverkehr? Welche Belastungen entstehen für die Anwohnenden? Wann und auf welcher Grundlage wird über die weitere Verkehrsführung entschieden?
Mir geht es um Transparenz und einen verlässlichen Umgang mit gemeinsam getroffenen Entscheidungen. Wer eine vom Gemeinderat beschlossene Verkehrsführung verändert, sollte das Gremium zeitnah informieren – und die Erfahrungen der Anwohnenden in die Bewertung einbeziehen.

Sollten Sie Anregungen oder Fragen haben, sprechen Sie mich an oder schreiben Sie mir an mp-pfeiffer[at]gmx.net

Sie dürfen mich gerne auch Mo.-Fr. zwischen 9:00-17:00 Uhr anrufen, entweder unter HD-783015 oder 0152 56 16 09 02.

Ihr Stadtrat Michael Pfeiffer

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2026

Liebe Gal-Mitglieder,

hiermit laden wir euch zu unser Jahreshauptversammlung am 3.11.2026 um 19:00 Uhr im Amtsstübl, Kettengasse 25, 69117 Heidelberg ein.

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

2. Bericht des Vorstands

3. Bericht des Kassierers

4. Bericht der Kassenprüfer

5. Entlastung der Vorstands und des Kassierers

6. Wahl des Vorstands

7. Wahl des Kassierers

8. Wahl der Kassenprüfer

9. Bericht aus dem Gemeinderat

10. NJE 2027

11. Sonstiges

Anträge zur Tagesordnung bitte eine Woche vor der Sitzung an den Vorstand.

Wie immer freuen wir uns über rege Teilnahme!

Euer Vorstand

Regina Erbel-Zappe, Gerd Guntermann, Ernest Kellner

Theater und Frühling

Letzte Woche besuchte ich die Programmvorstellung des Heidelberger Frühlings und des Heidelberger Theaters. Zwei tolle Programme, die viel Vorfreude auf die neue Saison wecken! Zugleich treffen Abschiede und Aufbruch aufeinander: Thorsten Schmidt stellt nach 30 Jahren seine letzte Festivalsaison vor. Herzlichen Dank für seine prägende Arbeit! Mit Bernardette Sonnenbichler beginnt am Theater eine neue Ära. Ich wünsche ihr viel Erfolg und freue mich auf tolle Konzerte, Theaterabende und neue Impulse.

 

Michael Pfeiffer, Stadtblattbeitrag vom 07. Oktober 2026

Einzelstadträte werden übergangen

Dass Kurfürst Eckart Würzner vorab nur die Fraktionsvorsitzenden über das Ende der Zusammenarbeit mit Peter Spuhler, Beauftragter für die Kulturhauptstadt, informierte, halte ich für respektlos gegenüber den Einzelstadträten. Wir sind genauso gewählte Mitglieder des Gemeinderats. Es ist zudem nicht das erste Mal, dass wichtige Informationen an uns vorbeigehen. Mein Verständnis von demokratischer Information und Gleichbehandlung ist ein anderes.

Stadtblattartikel von Michael Pfeiffer vom 23.09.2026

Demokratie weiterentwickeln – Gesellschaft zusammenbringen

Die Werkstatt-Ökonomie lädt ein:

Zu einem guten Leben für alle gehört auch, WIE Entscheidungen zu Stande kommen. Unsere Demokratie ist massiv unter Druck und wir merken, dass wir sie vernachlässigt und nicht weiterentwickelt haben.

Bei dem Treffen wollen wir Konsensverfahren und systemisches Konsensieren anhand von einfachen Beispielen anwenden und erleben, wie diese Methoden zu einer Kultur des Miteinanders führen können.

Dienstag, 22. September 2026 um 19:15 Uhr, im Welthaus Heidelberg, Kurfürsten-Anlage 25 am Römerkreis, im kleinen Besprechungsraum.

Bitte formlose Anmeldung per Mail an joachim.langer[at]woek.de, damit wir besser planen können. DANKE!

Gesellschaft zusammenbringen – Besuch des Wandelgartens in Kirchheim

Die Werkstadt-Ökonomie lädt zum Besuch des „Wandelgartens“ ein.  Der Wandelgarten ist ein nachbarschaftlicher Gemeinschaftsgarten in Heidelberg-Kirchheim, in dem enkeltaugliches Leben, Gemeinschaft und Gärtnern im Fokus stehen

Eckdaten:

Montag, 21. September 2026, 16:00 – ca. 17:00 Uhr.

Treffpunkt: Pleikartsförster Straße 108, Ecke Stettiner Straße

Heidelberg macht mobil

Ökostadt Rhein-Neckar und das Eine-Weltzentrum laden ein zum Testfahren, Staunen und Mitreden. Unter dem Motto „Heidelberg macht mobil“ sind alle eingeladen, die sich für umweltbewusste Mobilität interessieren, gerne neue Aspekte entdecken oder sich einfach mit in die Diskussion rund um nachhaltige Mobilität einbringen wollen. E-Bikes und Kinderanhänger können probegefahren werden, es gibt ein E-Scooter-Sicherheitstraining, Kurzfilme und Infostände von Fahrradhändlern, vom RNV und von vielen weiteren Initiativen und Vereinen, die sich für umweltbewusste Mobilität engagieren.

Termin: Samstag, 19. September, 14 bis 16 Uhr

Ort: in und rund ums Welthaus in der Bahnhofstraße beim Römerkreis (am Aktionstag gesperrt)

Weitere Infos hier.

Die internationale Gesamtschule Heidelberg (IGH)…

blickt auf 50 Jahre engagierte Bildungsarbeit zurück. Beim Jubiläumsfest am Samstag wurde deutlich, wie sehr die Schule für gelebte Vielfalt, soziales Miteinander und innovative Pädagogik steht. Seit ihrer Gründung begleitet die IGH Generationen von Schüler:innen mit einem ganzheitlichen Bildungsverständnis und stärkt Gemeinschaft, Respekt und Chancengleichheit. Herzlichen Glückwünsch zum 50jährigen Bestehen und vielen Dank für die tolle Arbeit.

Michael Pfeiffer im Stadtblatt vom 29.07.2026

Projekt „Gesellschaft zusammenbringen“ der Werkstatt Ökonomie: Treffen am 29. Juli 26

Liebe politisch Engagierte in Heidelberg,

die Werkstatt Ökonomie (WÖK) lädt ein zum nächsten Treffen im Rahmen des Projektes „Gesellschaft zusammenbringen“ am

Mittwoch, 29. Juli 2026 ab 18:00 Uhr,

Landhausstr. 17, HD-Weststadt, im Hinterhof.

Zugang über die Hofeinfahrt, rechts neben dem Haus. (im ersten OG befindet sich das Büro der Werkstatt Ökonomie (WÖK))

An diesem Abend wollen wir uns ganz locker über „Ein gutes Leben für alle! Und Regeln, die uns einladen, nachhaltig und global gerecht zu handeln“ bei Snacks und Getränken austauschen. Laden Sie gerne Freunde und Bekannte ein, das Projekt auf diesem Weg kennenzulernen.

Wir starten ab 18:00 mit gemeinsamen Vorbereitungen für das gemütliche Treffen und freuen uns über „ein paar helfende Hände“.

Für Getränke ist gesorgt. Herzlichen Dank, wenn Sie eine Kleinigkeit zum Knabbern mitbringen können.

Bitte formlose Anmeldung per Mail an joachim.langer[at]woek.de, damit wir besser planen können. DANKE!

Beste Grüße

Joachim Langer

#gernperDu

Referent Gemeinwohl-Ökonomie