Der wichtige Versorgungsmarkt „nah und gut“ wurde im März in der Breslauer Straße geschlossen. Das ist sehr bedauerlich, da viele Kirchheimer, insbesondere aus dem nördlichen Bereich unseres Stadtteils, gerne ihre Käufe dort erledigten und auch die Bäckerei Seiler mit ihrem große Sortiment an verschiedenen Broten, Brötchen und Kuchen wird schmerzlich vermisst.
Schon zu Beginn des Jahres haben meine Fraktionskollegin Judith Marggraf und ich bei den zuständigen Stellen nachgefragt, wie es denn nach der Schließung weitergeht und angemahnt, eine zeitnahe Entscheidung zu treffen.
Der momentane Stand ist, dass ein Vertragsabschluss anscheinend kurz bevorsteht und nach entsprechenden Renovierungsmaßnahmen voraussichtlich Mitte 2018 ein neuer Einkaufsmarkt seine Tore öffnen wird.
Ansprechpartner ist für uns die GGH und das Amt für Wirtschaftsförderung. Ich bedauere sehr, dass sich der Prozess bisher so lange hingezogen hat und hoffe, dass es nun bald sichtbare Fortschritte geben wird.
Kategorie: Kirchheim
Ein neuer Weg
Es ist vollbracht. Seit Kurzem ist der seit mehr als 25 Jahren unbefestigte Weg zwischen der Ilse-Krall-Straße und dem Franzosengewann nun bei jedem Wetter begehbar. Nachdem schon im letzten Jahr auf Wunsch der GAL (Grün-Alternative Liste) vom Parkplatz eine Rampe für Fahrradfahrer, Kinderwägen und Rollstuhl- bzw. Rollatorennutzer mit angrenzender Treppe gebaut wurde, war dieses Jahr der nun befestigte Weg an der Reihe. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. War der Weg früher oft nach Regenschauern nicht begehbar, so kann man nun mit sauberen Schuhen sein Ziel erreichen. Er wird auch oft von Kindern als Tafel benutzt, auf dem man wunderschöne Kreidebilder sehen kann und auch Skater und Kinder mit Kleinrädern und Rollern machen ihre ersten Erfahrungen mit einem fahrbaren Untersatz. Ein großes Dankeschön hierfür an Herrn Weber, den Leiter vom Tiefbauamt, und sein tolles Team. Natürlich sind wir von der GAL auch ein bissel stolz darauf, dass wir die Verwaltung für diese Maßnahme gewinnen konnten. Und nachdem nun auch noch die letzten Poller gesetzt wurden, ist es Autofahren auch nicht mehr möglich, diesen Weg zu befahren.


Manchmal sind es Kleinigkeiten, die das Leben erleichtern
Endlich ist es soweit. Nachdem im letzten Jahr bereits die Treppe und die Rampe zum Rewe gebaut wurden, wurde nun der geschotterte und oft bei schlechtem Wetter nicht nutzbare Weg befestigt. Der Unterschied ist deutlich. Und so konnte die Grün-Alternative Liste wieder einmal durch ihre Anregungen für die Bürger der Stadt Heidelberg etwas erreichen. Ein großes Dankeschön an Herrn Weber und seine Mitarbeiter vom Tiefbauamt!


Kirchheim
Der Heidelberger Süden….
ist viel besser als sein Ruf. Ich bin in Rohrbach aufgewachsen und liebe diesen Stadtteil. Nachdem ich 12 Jahre von Heidelberg getrennt war, verschlug es mich nach Kirchheim. Seither habe ich schon oft abfällige Bemerkungen über Kirchheim gehört. Ich frage mich ernsthaft, wer die Stadtteile im Süden, insbesondere den Boxberg, Emmertsgrund und Kirchheim so schlecht redet. Es ist manchmal eine Arroganz in solchen Äußerungen, die mich wütend macht. Jeder Stadtteil hat seinen eigenen Charme, seine Vorzüge. Und wenn es um Kirchheim geht, möchte ich den Heidelbergern sagen: Lernt die Kirchheimer kennen, die näd schwätze sondern mache, die „Kirchheim sagt ja“ initiiert und Flüchtlinge aufgenommen haben, ohne zu lamentieren. Kirchheim mit Patrick Henry Village, Patton Barracks, dem Pleikartsförster Hof und den Kurpfalzhöfen. Kirchheim mit dem großen Sportzentrum Süd, Alla Hopp und riesigen Agrarflächen. Kirchheim, dem kinderreichsten Stadtteil. Der Wert einer Immobilie richtet sich nach der Lage. Bei mir richtet er sich nach den Menschen und von daher ist Kirchheim für mich sehr wertvoll. 1250 Jahre Kirchheim, erfahren Sie von den Aktivitäten auf der Homepage des Stadtteilvereins.
