Wie CETA und TTIP gestoppt werden können

„Mehr Demokratie e.V.“ berichtet im Sondernewsletter 02/2016, wie TTIP und CETA gestoppt werden können:

(…) Niesco Dubbelboer und Arjen Nijeboer sind gegen CETA und TTIP. Die beiden Niederländer stehen für Millionen Menschen in ganz Europa, die die Handelsabkommen der EU mit Kanada und den USA stoppen wollen. Aber anders als viele kritische Europäer/innen haben Niesco und Arjen ein Druckmittel in der Hand: Sie werden einen Volksentscheid organisieren, der CETA, vielleicht auch TTIP, zu Fall bringt. Das wäre ein Wunder? Genau. Und das geht so: CETA kommt nur einstimmig zu Stande. Es müssen also alle EU-Mitgliedstaaten zustimmen. Ein Rechtsgutachten bestätigt das. Stimmt nur ein Mitgliedstaat gegen das Abkommen, ist es gescheitert.

Stellen Sie sich vor: Das niederländische Parlament ratifiziert CETA – dann sammelt die Initiative in sechs Wochen genug Unterschriften, um einen Volksentscheid darüber zu erzwingen. Die Abstimmung bindet die Regierung zwar nicht rechtlich, aber politisch. Beteiligen sich über 30 Prozent der Wahlberechtigten an der Abstimmung, wird die Regierung sich an das Ergebnis halten – das haben die Parteien bereits erklärt. Sagen die Niederländer „Nein“, ist Schluss mit CETA. (…)

Sagen die Niederländer „Nein“ zu CETA, dann ist wahrscheinlich auch TTIP erledigt. Sicher trauen sich dann auch andere Mitgliedstaaten, etwa Portugal, Österreich und Griechenland, ihre Kritik deutlich zu äußern. (…)
Wenn wir ihnen jetzt helfen – dann können sie einen riesigen Stein ins Rollen bringen. (…) Gemeinsam können wir CETA und TTIP stoppen – es beginnt in den Niederlanden, mit diesen zwei Männern. Ein geeignetes Druckmittel haben die beiden in der Hand, es fehlt einzig am Geld. Schon mit 10, 30 oder 50 Euro tragen Sie viel dazu bei, eine schlagkräftige Kampagne in den Niederlanden zu organisieren.

Der vollständige Sondernewsletter samt Angaben zum Spendenkonto ist zu finden auf https://www.mehr-demokratie.de/md-info_2016-02.html


Im Übrigen hat Sigmar Gabriel am 24.02. in einer Antwort auf eine Petition, mit der sich über 100.000 Menschen für einen Einblick für alle in die TTIP-Unterlagen ausgesprochen hatten, geantwortet: „Ich weiß, dass sich mit TTIP viele Sorgen verbinden. Um es klar zu sagen: Ich werde keinem Freihandelsabkommen zustimmen, das Arbeitnehmerrechte beschneidet, Standards bei Verbraucher- oder Umweltschutz absenkt oder den Gestaltungsspielraum der Städte und Gemeinden einschränkt.“ https://www.change.org/p/angela-merkel-und-sigmar-gabriel-einblick-f%C3%BCr-alle-in-die-ttip-unterlagen-ttiptransparenz/responses/33563


Wer wissen möchte, welche Gefahren Kommunen durch TTIP und CETA drohen, kann dies in der pdf-Datei nachlesen.

Foto:

Wir halten europaweit gegen TTIP & CETA zusammen

Ein Jahr Verkürzung der Sperrzeiten in der Altstadt: Erfahrungsbericht der Stadtverwaltung

Mit Wirksamkeit zum 01. Januar 2015 hat die Stadt Heidelberg die Sperrzeiten in der Altstadt der Landesregelung von Baden-Württemberg angepasst. Am 23. Februar ab 18 Uhr wird der Bezirksbeirat Altstadt über den Erfahrungsbericht, der bei der Verabschiedung der Sperrzeitverkürzung gefordert wurde, informiert.

Von Dezember 2000 bis 2014 galten wochentags Sperrzeiten ab 02:00 Uhr, in den Nächten zu Samstag und Sonntag ab 03:00 Uhr. Seit dem 01.01.2015 gilt die Landesregelung mit Sperrzeiten wochentags ab 03:00 und in den Nächten zu Samstag und Sonntag ab 05:00 Uhr.

Die Beschwerden der Anwohner in der Altstadt häufen sich seither, und sie erfahren nun objektive Bestätigung durch die Berichte des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) und der Polizei und der Stadtverwaltung. Letzere berichtet unter Punkt V.: „Weiter muss festgestellt werden, dass Störungen in der Zeit zwischen 3:00 Uhr und 5:00 Uhr, welche vor der Sperrzeitverkürzung in der Regel nur im Bereich der Discobetriebe mit erlaubten längeren Öffnungszeiten stattfanden, sich nun auf sämtliche Straßenräume ausdehnen, wo Gaststättenbetriebe von der Sperrzeitverkürzung Gebrauch machen.“ Und sie resümiert: „Die aktuellen Zahlen und Stellungnahmen deuten darauf hin, dass die seit dem 01.01.2015 auch in der Altstadt geltende landesweite Sperrzeitregelung zu keiner wahrnehmbaren Entzerrung des Personenaufkommens im öffentlichen Raum geführt hat. Die Beobachtungen des Kommunalen Ordnungsdienstes weisen vielmehr darauf hin, dass durch die Sperrzeitverkürzung bis 05:00 Uhr nun auch verstärkt zwischen 3:00 Uhr und 5:00 Uhr alkoholisierte Ruhestörer und laut sich unterhaltende Gäste oder Passanten in den Altstadtstraßen anzutreffen sind und die Nachtruhe der Anwohner empfindlich stören. Dabei ist häufig ein hohes Aggressions- und Gewaltpotential festzustellen.“
Der KOD beklagt, dass „Die Nachhaltigkeit der Streifen des Kommunalen Ordnungsdienstes (…) nach 03:00 ihre Kapazitätsgrenzen erreicht (haben)“.
Die Polizei stellt u.a. fest, dass „polizeiliche Kräfte über einen längeren Zeitraum im Gebiet der Heidelberger Altstadt gebunden sind. Für die Bevölkerung bedeutet die Verkürzung der Sperrzeit mehr Lärm und einen Anstieg der für sie besonders wahrnehmbaren Ordnungsstörungen.“

Die Informationsvorlage der Stadt sowie die Stellungnahmen von KOD, Polizei, DEHOGA, LindA, Verein Alt-Heidelberg sind abrufbar über http://ww1.heidelberg.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=23438&voselect=5322 .

Foto: http://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-Neue-Sperrzeiten-noch-in-diesem-Jahr-_arid,5989.html

Rettungswege ins Neuenheimer Feld – Alternativvorschlag der GAL

Aktuell werden im Gemeinderat und seinen Gremien mögliche Rettungswegzufahrten zum Klinikum im Neuenheimer Feld diskutiert. Das Universitätsklinikum schlug ursprünglich den Ausbau des bestehenden Fuß- und Radwegs am Neckarufer auf knapp 6 Meter vor. Dieser Vorschlag stieß jedoch kaum auf Gefallen in der Bevölkerung und den kommunalpolitischen Gremien, so dass von den StadträtINNEN Alternativvorschläge mit der Uni und den Rettungsdiensten erarbeitet wurden.
Die GAL beantragte, eine zusätzliche Notfallzufahrt über den Campus zu prüfen. Im Bild sind die verschiedenen Varianten eingezeichnet. GAL-Vorschlag in Rot.

Orange: Wunsch der Uniklinik
Hellblau: Bündnis 90/die Grünen mit Lila SPD = Favorit vom OB und Rot/Grün.
Rot: Vorschlag der GAL: Über die Berliner Straße – Links ab in die westliche Mönchhofstraße, geradeaus bis zum großen freien Platzleicht nach rechts Richtung Theoretikum und dann weiter in westliche Richtung durchfahren bis Querstraße, dann links in südliche Richtung und am Eck vom Botanischen Garten nach rechts zur Medizinischen Klinik.
Grün: Wie Rot als Alternative, wenn Berliner Straße zu ist oder wenn die Rettungsfahrer erst in der Jahnstraße merken, dass Kirschnerstraße gestaut ist. Es müssten lediglich einige Poller entfernt werden.

Kinderladen Heuhüpfer sucht neue Räume in der Altstadt

Die Heuhüpfer sind eine Kinderkrippe in Heidelberg, die seit 1986 (Elterninitiative) Kinder im Alter zwischen 1-3 Jahren betreut.
Es gibt vier Standorte in Heidelberg (Altstadt, 2x Weststadt und Wieblingen), in denen 112 Kinder im Alter zwischen 1-3 Jahren betreut werden.

Nun suchen die Heuhüpfer in der Altstadt ab Jahresmitte neue Räume. Die Evangelische Kirche hat die Räume in der Heiliggeiststraße 17 zum Jahresende gekündigt, weil sie sie für die Kinder des evangelischen Providenz-Kindergartens, der aus bautechnischen Gründen geschlossen muss, benötigt.

Krippenplätze in der Altstadt gibt es nicht viele, Nachfrage aber schon! Obwohl zurzeit alles ungewiss ist, möchten die Eltern nach wie vor das Betreuungsangebot der Heuhüpfer wahrnehmen.

Das Jugendamt unterstützt die Heuhüpfer e.V. bei der Suche, und wer auch immer von freien Räumen weiß, möge bei den Heuhüpfern anrufen oder eine Mail schicken. Auch den Flyer zu verteilen wäre hilfreich.

Die Kontaktdaten sind:
Steffen Kittner
Kinderladen Heuhüpfer e.V. Heidelberg
Bahnhofstraße 28
69115 Heidelberg

Tel.: 06221- 99892-44
Fax.: 06221- 99892-49
Mobil: 0163-78 63 437
kontakt@heuhuepfer.net
www.heuhuepfer.net
www.facebook.com/heuhuepfer

Debatte um mehr Wohnraum in Mark Twain Village

Seit Mitte Januar gibt es eine öffentliche Debatte darüber, ob in Mark Twain Village mehr Wohnfläche als in den Bürgerbeteiligungsverfahren herausgearbeit, ins Auge gefasst werden sollte. Christoph Nestor vom Mieterverein plädiert u.a. für eine Aufstockung von Wohngebäuden in MTV, um mehr preisgünstigen Wohnraum zu schaffen. Durch das Zurücksetzen der Baulinien sei Wohnfläche verloren gegangen.
Der Stadtteilverein Südstadt hingegen hält am 2014 verabschiedeten Masterplan fest, durch den die Bebauungsdichte der Südstadt bereits um durchschnittlich 50 Prozent überschritten wird.

Hier ist die Debatte nachzulesen.

Foto: Ernest Kellner

Eigentor der NPD

Die NPD fordert auf einem Plakat: Konsequent abschieben – Unser Volk zuerst.
Mit dieser unfreiwilligen Satire hat sie sich ein Eigentor geschossen.

Foto: http://www.tagesspiegel.de/medien/npd-wahlwerbung-in-rheinland-pfalz-konsequent-abschieben-unser-volk-zuerst/12913642.html

Flüchtlingsunterbringung in HD: FAQs

Die Stadt Heidelberg beantwortet auf ihrer Homepage häufig gestellte Fragen zur Flüchtlingsunterbringung: http://www.heidelberg.de/Fluechtlingshilfe,Lde/Startseite/FAQ.html

Foto: http://images.google.de/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fupload.wikimedia.org%2Fwikipedia%2Fcommons%2F8%2F88%2FEhemalige_Gemeinschaftshauptschule_Worringen_05.jpg&imgrefurl=https%3A%2F%2Fcommons.wikimedia.org%2Fwiki%2FFile%3AEhemalige_Gemeinschaftshauptschule_Worringen_05.jpg&h=3297&w=5052&tbnid=p1Bb08vYDRs7QM%3A&docid=XUNcfYaRCWSPyM&itg=1&ei=qmq0VuXRFoeMsgHkyI6QAw&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=6460&page=2&start=17&ndsp=20&ved=0ahUKEwjlztiEp-DKAhUHhiwKHWSkAzIQrQMIgQEwIA

Antrag der GAL / HD P&E über die Arbeit des GVD

Die Verwaltung wird gebeten, über die Arbeit des GVD zu berichten.

Aus dem Bericht soll hervorgehen, wie viele Mitarbeiter der GVD hat und wie sie in Radarmessgruppe bzw. Überwachung des ruhenden Verkehrs und in welchen Stadtteilen eingesetzt sind.

Weiterhin sollte darüber berichtet werden, nach welchen Kriterien der GVD seine Überwachung durchführt und in welchen Schichten. Zum besseren Verständnis sollten die Einsatzpläne der Monate November – Januar beigefügt sein. Eventuell vorhandene Statistiken bzgl. der Radarmessungen als auch der Überwachung des ruhenden Verkehrs sollten ebenfalls beigefügt sein.

Foto: https://en.wikipedia.org/wiki/Disc_parking

Die GAL unterstützt den Antrag der FWV zu Maßnahmen zur effektiven Reduktion der Geschwindigkeit des Autoverkehrs in der Theaterstraße

Die GAL unterstützt den Antrag der FWV im Gemeinderat zur Prüfung und Umsetzung weiterer Maßnahmen zur effektiven Reduktion der Geschwindigkeit des Autoverkehrs in der Theaterstraße:

Wir beantragen die unverzügliche Prüfung und Umsetzung weiterer Maßnahmen z.B. in Form von Schwellen/ Erhebungen auf der Fahrbahn, Aufstellen von seitlichen Hindernissen, um die Möglichkeit, schneller als Schrittgeschwindigkeit in der Theaterstraße zu fahren, effektiv zu unterbinden.

Begründung:
Das furchtbare Verkehrsunglück vergangene Woche, bei dem ein 9jähriger Schüler der angrenzenden Grundschule zu Tode gekommen ist und die anhaltenden Forderungen der Altstädter Elternschaft zur weiteren Verkehrsberuhigung machen es aus unserer Sicht notwendig, unverzüglich zu handeln und ein Signal zu setzen.

Grafik: https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BClerverkehr#/media/File:Schulbus_alt.svg