Neujahrsempfang am 6.1. 2014

Am 6. Januar hat die GAL ihren traditionellen Neujahrsempfang veranstaltet, diesmal zum Thema "alternativ leben und wohnen auf den Konversionsflächen"

Judith Marggraf begrüßte die fast 100 Gäste und stellte die nachfolgenden TeilnehmerInnen der Diskussionsrunde vor: Ute Straub, Andreas Gißler, Nicolai Ferch und Christoph Nestor. 

Wer mehr wissen möchte, öffnet das pdf mit dem Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung vom 7.1. 2014.  

Wer mehr Fotos sehen möchte, klickt auf folgenden Link:
http://opa.cig2.canon-europe.com/s/m/C2x8x3EcVED

 

Das Super-Wahljahr 2014 …, Stadtblattartikel von Gabi Faust-Exarchos am 20.12. 2013

 kündigte sich gerade mit der Neuwahl des Jugendgemeinderats an. Wir gratulieren allen herzlich und wünschen eine erfolgreiche Arbeit.

Die kommenden Monate werden durch die Kommunalwahl, die Wahl des Ausländerrates und die Europawahl im Mai geprägt sein. Den „krönenden“ Abschluss werden wir im Oktober mit der OB-Wahl erleben. Hoffentlich werden diese Wahlkämpfe nicht zum schon bekannten Parteien-Hickhack und „Schaulaufen“ im Gemeinderat, sondern zu mehr Transparenz, inhaltlichem Austausch und guten Diskussionen mit der Bürgerschaft genutzt.

Auch die hier lebenden MigrantInnen werden einen neuen Rat wählen, die Modalitäten wurden jetzt im Gemeinderat beschlossen. Die Wahlberechtigten sollten sich in großer Zahl beteiligen, unterstützt von AMR, Interkulturellem Zentrum und dem geplanten Welcome Center.

Die GAL wünscht Ihnen allen ein gutes, neues Jahr!

 

Jahresrückblick 2013, Stadtblattartikel von Judith Marggraf am 20.12. 2013

 2013 war ein Jahr der Weichenstellungen: Zentrale Gutachten zu Wirtschaftsflächen und Wohnraumbedarf; das Mobilitätsnetz; Bürgerbeteiligungsprozesse wurden konkret und etablieren sich; die IBA nahm Form und Gestalt an; viele inhaltliche Weichen für den Konversionsprozess wurden gestellt …

Es ist toll, was wir uns vorgenommen haben! Wir möchten auf nichts davon verzichten! Aber jetzt bediene ich das Klischee der „Bedenkenträgerin“: Mir macht Sorge, dass wir das Kleine im Großen übersehen könnten und, dass wir die finanziellen Auswirkungen all dieser Projekte nicht mehr richtig überschauen.

2014 wird ein riesiger Wahlkampf. Erst die Gemeinderats- dann die OB-Wahl. Und dazu gehören leider auch Klientel-Beglückung und populistischeVersprechungen – vor den Konsequenzen graut es mir….

Neujahrsempfang am 6.1. 2014, 11 Uhr

Alternativ leben und wohnen …

… auf den US-Flächen ist ein Anliegen vieler Menschen in unserer Stadt, die auf preisgünstige Wohnungen warten. Lokale Akteure können soziale, ökologische und architektonische Vielfalt auf den Konversionsflächen sichern.

Wie dies gelingen kann, diskutieren Judith Marggraf und Christoph Nestor mit der HageButze GmbH, der Communale – Verein für urbane Wohnkultur e.V. und dem Collegium Academicum beim Neujahrsempfang  der  GAL am Montag, 6. Januar 2014, 11 Uhr im Deutsch-Amerikanischen-Institut (dai), Sofienstraße 12

Wir laden Sie und dich ganz herzlich ein, an diesem Tag unser Gast zu sein, kleine Gaumenfreuden und Getränke stehen bereit. Für den musikalischen Rahmen sorgen Sigi Geiberger, Gunther Kraus und Michael Herzer.

Mit besten Wünschen für schöne Weihnachtstage und einen guten Start ins Neue Jahr!

Kongresszentrum – Standort, Stadtblattartikel von Wassili Lepanto am 16.12. 2013

 Drei Jahre nach dem Bürgerentscheid gegen den Stadthallen-Neubau ertönen die Rufe bzgl. der Standortsuche erneut in Richtung Stadthalle.

Das Modell der Bürgerbeteiligung entwickelt Vorzeigecharakter, wenn es auch von einigen Stimmen als „Hindernis für die Stadtentwicklung“ herabgewürdigt wird.

Hat sich etwa die Volksseele geirrt? Wir wissen, dass lokale Authentizität, Wiedererkennbarkeit und Kontinuität die Maxime sind, die für die einmalige Identität einer zukünftigen Stadt sprechen.

Hier an der weltgerühmten Heidelberger Flussuferseite, deren überwältigende Eigenart des „Kleinstädtischen“ aus historischen Formen in aufgelockerter Bebauung und Grünanlagen besteht, eingreifen zu wollen, wäre für die Stadt eine Beleidigung. Das Ausmaß der Stadthalle für Gigaprojekte einzurichten ist unzumutbar.

Abgase, Lärm, Massenandrang sind die Folgen, die auf Heidelberg, die schönste Stadt nördlich der Alpen „zerstörerisch“ wirken würden.

Es war einmal…, Stadtblattartikel von Gabi Faus-Exarchos am 9.12. 2013

 vor 20 Jahren, als unser Jugendamt die Kinder fragte, wie ihr Stadtteil aussehen sollte.

In dieser frühen „Bürger“-Beteiligung wünschten sich die Kinder eine Spielfläche, denn daran fehlte es in der Altstadt. Eltern und Lehrerinnen unterstützten diesen Wunsch (oder Traum?), aber Stadtspitze und Gemeinderat taten sich schwer, weil parkende Autos im Weg standen.

Die Ehrenbürgerin Anna Blum hatte uns Haus und Grund aber für soziale Zwecke vermacht. Es grenzte an ein Wunder, als die Kinder 2006 ihre Spielfläche einweihen konnten.

Leider kein Happy End, kränkelte doch bald das Theater und für die Bauarbeiten musste ein Lagerplatz her. Der Oberbürgermeister versprach die baldige Wiederherstellung der Fläche.

Das Theater ist längst bespielbar, der Blum-Platz immer noch nicht. Gibt es denn bald eine schöne Bescherung und nicht erst für die Enkel?

 

 

 

 

 

Rendite kann nicht erwartet werden, Stadtblattartikel von Judith Marggraf am 2.12. 2013

Das Wachstum im Kongressmarkt findet bei Veranstaltungen um die 100 Teilnehmer statt, die Stadthalle muss sich auf (unrentable) Bürger- und Kulturveranstaltungen reduzieren und wir müssen in Konkurrenz zu den Destinationen in der Region treten.Das besagt die Analyse der CIMA zum 'Neuen Konferenzzentrum'. Genau genommen liegt hier nämlich keine Bedarfs- sondern eine Potentialerhebung vor.

Einen definierbaren Bedarf scheint es nicht zu geben.

Wir werden jetzt gelassen den nächsten Schritt – die Standortsuche – abwarten und dabei immer wieder einfordern, dass es auch Aussagen zu Finanzierungs- und Betreiberkonzepten gibt!

Wir brauchen für's Renommé unserer Stadt keine Katze im Sack, da nehmen wir doch lieber das „Damenprogramm“ zum Kongress in Mannheim!

Um Kleiderspenden nach Syrien wird gebeten

Liebe Freunde,

Hassan Mousa und Dr. Hossam Homedan sammeln Winterkleider, Jacken, Schuhe, Decken, Schlafsäcke. Bitte alles in gutem Zustand und gewaschen wenn möglich nach Frauen-, Männer- und Kinderkleidern getrennt/ sortiert

Es wäre toll, wenn jeder pro Kilo Kleider 0,50 Euro  (Bargeld in Umschlag beilegen!) zahlen kann, um damit den Transport der Kleider zu finanzieren.

Wo: in der Chalvary Chapel, Vangerowstraße 51A, 69115 Heidelberg:

Wann: Jeden Montag zwischen 13 und 15 Uhr, bis 15.12.2103

Für Fragen und Abgabeort und Termin bitte direkt kontaktieren:

Hassan 0177 9761161
Dr. Hossam 0176 23928336

 

Lux/Harmonie – kein Flachdach, Stadtblattartikel von Wassili Lepanto am 25.11. 2013

 Heidelberg ist ein städtebauliches Gemeinwesen des Mittelalters. Es hat durch den barocken Wiederaufbau und die Zeit bis zum Ende des 19. Jahrhunderts von seinem Charme nichts eingebüßt. Burg und Tal bilden ein lebendig harmonisches Gesamtbild des Historisch-Gewachsenen.

Dieses Zusammenspiel ist einzigartig. Die Inszenierung kann nicht mehr übertroffen werden.

Äußerst gefährdet in dieser „idealen Stadtansicht“ Heidelbergs ist immer noch die „Dachlandschaft“. Sie ist das „Alleinstellungsmerkmal“ der Gesamtanlage Alt-Heidelberg. Diese „Draufsicht“ auf die in der Talsohle liegende Altstadt besitzt den Stellenwert einer 2. Fassade.

Aktuell gefährdet ist jetzt das Stadtbild prägende Ensemble „Wormser Hof“/Theaterplatz. Der Neubau des Theaters mit seinem dominierenden Flachdach hat ein schlechtes Beispiel gegeben.

Eine solche Flachdachform darf sich bei den Neubauten an Lux/Harmonie nicht wiederholen!

 

Heidelberger Appell an die große Koalition für eine soziale Konversions- und Wohnungspolitik

Die Lage am Heidelberger Wohnungsmarkt ist unverändert problematisch. Die gerade vergangene Aktionswoche 2013 des Heidelberger Bündnis gegen Armut und Ausgrenzung hatte wie in den Vorjahren einen starken Schwerpunkt beim Thema Wohnen.

Deshalb ruft das Heidelberger Bündnid gegen Armut und Ausgrenzung alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Firmen, Verbände und andere Organisationen auf, den „Heidelberger Appell für eine soziale Konversions- und Wohnungspolitik“ an die kommende große Koalition zu unterstützen. Gerade jetzt am Beginn der Verhandlungen haben wir eine Chance, gehört zu werden, die wir gemeinsam durch viele, viele Emails nutzen können.

Wer den Aufruf ebenfalls unterstützen möchte, kann auf folgender Homepage eine "Gebrauchsanweisung" finden: www.das-heidelberger-buendnis.de

———————

Heidelberger Appell
für eine soziale Konversions- und Wohnungspolitik!

ich unterstütze den Heidelberger Appell. Der Wohnungsmarkt erzeugt auch in Heidelberg schon lange extrem teures Wohnen. Leider nimmt die Stadt bundesweit einen Spitzenplatz ein sowohl bei Neuvermietungen (10,00 €/qm und mehr) und Bestandsmieten (8,00 €/qm Durchschnittsmiete laut Mietspiegel) als auch beim Wohnungskauf. Immer mehr Wohnungen verlieren ihre Sozialbindung, für die es keinen Ersatz gibt. Der „Markt“ baut vor allem teure Wohnungen – trotz niedriger Zinsen.

Land und Bund unterstützen die städtischen und die genossenschaftlichen Wohnungsbaugesellschaften völlig unzureichend. Daher können sie nicht sozial nachhaltig gegensteuern. In Städten wie Heidelberg mit angespannten und teuren Wohnungsmärkten droht weitere Segregation.

Die Stadt Heidelberg steht deshalb aktuell vor einer doppelten Mammutaufgabe:

 

  • Bis 2020 fehlen 6.000 Wohnungen (Wohnraumbedarfsanalyse 2013), davon die meisten im preisgünstigen Sektor.
  • Die Konversion von 180 ha (!) US-Flächen mit einem Altbestand von 2.300 meist sanierungsbedürftigen Wohnungen soll gelingen – sozial durchmischt.

Helfen Sie uns, diese für Normalverdiener und einkommensschwache Haushalte unerträgliche Lage am Wohnungsmarkt spürbar zu verbessern, denn Wohnen ist ein Menschenrecht!

Wir erwarten von der neuen Bundesregierung Unterstützung und konkrete Hilfe!

Die bundeseigene Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat eine Schlüsselrolle bei der weiteren Heidelberger Stadtentwicklung. Diese bundesbürgereigene BImA GmbH verkauft der stadtbürgereigenen Heidelberger Konversions GmbH Grundstücke auf Heidelberger Gemarkung, die vor über 60 Jahren für einen Spottpreis enteignet wurden. Wenn die BImA dafür den Marktpreis (BImAG:“Verkehrswert“) bekommt, gibt es keine preisgünstigen Wohnungen auf den Konversionsflächen.

 

  • Öffnungsklausel für das BImA-Gesetz: Wir brauchen für Heidelberg – aber auch viele andere von der Bundeswehrreform konversionsbetroffene Kommunen – eine nicht direkt haushaltswirksame Öffnungsklausel, die zwar vom Bundesrat, bisher aber nicht vom Bundestag, beschlossen wurde.

Der soziale Wohnungsbau, Stadtumbau und Stadterneuerung auf den Konversionsflächen und in den „alten“ Stadtteilen brauchen einen fairen Anteil am Steueraufkommen, das wir Bürger beim Bund einzahlen. Heidelberg und die vielen Städte mit solch problematischen Wohnungsmärkten brauchen

 

  • Verstärkte Wohnbauförderung durch dauerhafte und mehr Bundes- und Landesmittel
  • Re-Aktivierung des Programms Soziale Stadt
  • Erhöhung der Bundeszuschüsse für energetische Sanierungen

Die berechtigte Forderung nach Unterstützung der Kommunen beim Sozialen Wohnungsbau, Konversion und Stadterneuerung kann nicht mit dem Hinweis „Kein Geld da“ abgewehrt werden. Die BImA nimmt auch mit Öffnungsklausel viel Geld für den Bundeshaushalt ein. Auch in der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau stehen dem Bund Milliarden nicht haushaltsrelevanter Mittel zur Verfügung, um die Kommunen zu stärken.

Ich bitte Sie und alle, die in SPD und CDU Verantwortung tragen und sich der geschilderten Probleme bewusst sind, jetzt die Chance zu nutzen, den Städten und Gemeinden über die Bundesländer die Mittel zur Verfügung zu stellen, die sie benötigen, um ihre die Zukunft sichernden Aufgaben sozial und nachhaltig lösen zu können.

Durchschnittsverdiener und einkommensschwache Menschen dürfen nicht weiter die Verlierer am Wohnungsmarkt bleiben – auch nicht in Heidelberg.

Die Kommunen sind die Keimzellen für Integration und Bürgergesellschaft, für Bildung und Kultur, für Daseinsvorsorge und Demokratie. Sie haben sie ein Recht darauf, adäquat und ausreichend finanziert zu werden.

Dies muss sich sowohl in der Koalitionsvereinbarung als auch in den Arbeitsprogrammen der Bundesregierung (und auch der Landesregierungen) widerspiegeln und schlussendlich bei allen Bürgern spürbar ankommen.

Bitte lassen Sie mich wissen, was Sie tun werden, um die Kommunen so zu stärken, dass sie ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden können.