Rodung in Schlierbach mit Folgen, Stadtblattartikel von Wassili Lepanto am 5.3. 2012

Dass bei uns der Städtebau tiefe Kluften zwischen privatem Vorteil und den Bürgern aufreißt, zeigt sich gerade in Schlierbach/Unterem Rombach mit dem „Wohnpark Klosterblick“.

Statt restaurative Stadtgestaltung greift eine Stadtverdichtung um sich, deren Folgen Lebensqualität und Lebensräume beengen. Eine Grünzone mit altem Baumbestand wurde vor Entscheidung des Regierungspräsidiums und trotz Widerspruchs der Anwohner vom Juli 2011 abgeholzt.

Auf der enstandenen Fläche soll nun eine Baukonzentration (13 Wohneinheiten) erfolgen. Schmale Straßen, unsichere Schulwege und verengte Spielflächen versetzen die anwohnenden Familien in Sorge.

Arbeitskreis Bürgerbeteiligung , Stadtblattartikel von Gabriele Faust-Exarchos am 27.2. 2012

BürgerInnen und Initiativen haben durch ihren erfolgreichen Protest, u.a. gegen die Stadthallenerweiterung, ein Umdenken und die Erarbeitung verbindlicher Leitlinien bewirkt.
Mitgestaltende Beteiligung soll frühzeitig, prozesshaft und transparent sein.

Ein fortzuschreibender Vorhabenbericht und eine städtische Koordinierungsstelle sind dabei wesentliche Elemente. Planungen sollen ergebnisoffen auf der Basis gemeinsamer Ziele und Prioritäten erfolgen. Offenlage der Interessen und eine bessere Kommunikation können Vertrauen schaffen, auch für die politische Entscheidung im Gemeinderat.

Die Leitlinien werden in den nächsten Wochen intensiv diskutiert. Als AK-Vertreterin von SPD, GAL und HD p&e möchte ich die interessierte Bürgerschaft einladen, ihre Vorstellungen und kritischen Anmerkungen einzubringen.

Wir unterstützen gerne die Schülerfirma RAGAZZERIA:

Mit Vitamin C gut durch die Kälte: RAGAZZERIA Verkaufssaison startet
Direkt aus Sizilien: Orangen und Olivenöl der Heidelberger SchülerInnenfirma Ragazzeria!

Die Schülerfirma wird von einer Kooperationsklasse der Heiligenbergschule und der Graf von Galenschule „unternehmerisch“ betrieben, also von behinderten und nichtbehinderten Kindern, die gemeinsam beschult werden. Die Verkaufserlöse dienen der Schülerfirma RAGAZZERIA zur Finanzierung eines Workcamps in Sizilien im Oktober 2012. Dort werden sie gemeinsam mit einer gleichaltrigen italienischen Schulklasse gemeinsam die Produktion von Orangen und Olivenöl kennen lernen und in der Landwirtschaft mitarbeiten.

Dazu können Sie Ihren Beitrag leisten: kaufen Sie Ihren Jahresbestand an gutem Olivenöl und gut schmeckenden, süßen Orangen bei der RAGAZZERIA.

Auch wenn Olivenöl und Orangen bei ALDI sicherlich billiger zu kaufen sind: Unterstützt bitte dieses Schülerprojekt; die Qualität der Produkte ist sehr gut.

Damit die nächste Lieferung kalkuliert werden kann, bittetdie RAGAZZERIA um Vorbestellung. Die nächsten Orangen werden nach den Faschingsferien, also Anfang März 2012, eintreffen. Momentan gibt es noch Restbestände an Olivenöl und aromatischen Orangen.

Sie können bestellen, entweder

– per Rückmail an ragazzeria@jugendagentur-heidelberg.de
– oder übers Internet: www.ragazzeria-heidelberg.de
Bei größeren Bestellungen wird auf Nachfrage auch angeliefert.

Strategie gesucht, Stadtblattartikel von Judith Marggraf am 13.2. 2012

Nun wird der Entwicklungsbeirat Leitlinien zur Konversion vorlegen. Es wird spannend sein zu sehen, wie in der zweiten Arbeitsphase des Beirates diese Leitlinien mit den konkreten Wünschen und Ideen für die einzelnen Flächen harmonieren.

Die breit angelegte Arbeit des Entwicklungsbeirates ist aber nur die „halbe Miete“ im Prozess der Konversion: Parallel dazu muss „die Stadt“, also Gemeinderat und Verwaltung, eine Strategie entwickeln, wie man (bau-)rechtlich, finanziell, planerisch und konzeptionell mit den frei werdenden Flächen umgehen will.

Das ist nicht Aufgabe des Beirates, sondern liegt ganz klar in unserer Verantwortung! Wir sollten hier bald in die Gänge kommen bevor uns die Entwicklungen überrollen und unsere Leitlinien Makulatur werden.

Theaterkultur aus Idealismus, Stadtblattartikel von Wassili Lepanto am 5.2. 2012

Auch wir von der „Kulturinitiative“ und GAL freuen uns, dass Ute Richter, Intendantin
des Zimmertheaters, die Staufermedaille verliehen wurde.

Unsere Gratulation gilt auch Wolfgang Graczol und seiner Frau Anne zum 25. Jubiläum
ihres Taeter-Theaters.

Ihren Erfolg verdanken beide Bühnen der alltäglichen Nähe zu den Menschen. Durch die hohe Qualität ihrer Darbietungen vermögen sie den Besucher bestens zu unterhalten und zu bilden. Versuchen die Großstadt-Bühnen in ihren Palästen durch aufwändige Bühnenbilder, opulente Kostüme und aufdringliche Werbung Aufsehen zu erregen, so bestechen diese Heidelberger Privattheater durch ihre ganz eigene Anziehungskraft und ihren partizipativen Geist, jenseits des Mainstreams und eines avantgardistischen Elitarismus. Kultur und Aufklärung werden hier auf dem Silbertablett präsentiert.

Immer wieder sonntags…, Stadtblattartikel von Gabriele Faust-Exarchos am 30.1. 2012

… soll in der Innenstadt eingekauft werden, fordert der Verein „Pro HD“. Nach dem Verkaufs-Sonntag im November soll nun auch im Juni die Kasse klingeln – unter dem Deckmäntelchen eines „Tags des Helfers“.

Wir meinen, die HelferInnen von Rotem Kreuz bis Feuerwehr verdienten einen anspruchsvolleren Rahmen, jenseits kommerzieller Interessen, ihre wichtige Arbeit für die ‚soziale Stadt‘ zu präsentieren.

Wer denkt eigentlich an die Beschäftigten, die einen weiteren Sonntag auf Familienleben verzichten müssen? Zu Recht kritisieren die Personalräte diesen zusätzlichen Einsatz bei gleichzeitiger Personalreduzierung und bezweifeln den Nutzen für Einzelhandel und Stadt. Auch die Kirchen lehnen diese Ausweitung ab.

Interessenausgleich ein Fremdwort? BürgerInnen beteiligt?

Bildung geht uns alle an

Einladung zu einer Diskussionsrunde in die Mensa der IGH in Rohrbach am Freitag, dem 27.1., 19 Uhr.

Thema: Konzept der Gemeinschaftsschule, Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung, G8 oder G9 Gymnasien, Inklusion

Fahren Pferde Straßenbahn? Stadtblattartikel von Judith Marggraf vom 23.1. 2012

Humor hat Prof. Eitel und es ist gut, dass er unmissverständlich klar macht, dass es für den Heidelberger Reiterverein keine Perspektive auf Unigelände gibt.

‚Wenn du nicht mehr weiter weist, gründe einen Arbeitskreis‘ – das ist kein Humor, sondern die ratlose Antwort der Stadtspitze auf die seit mehr als 2 Jahren ungeklärte Situation des Reitervereins…..Halten wir fest: Der Reiterverein ist eine private Einrichtung, die städtisches Gelände gepachtet hatte. Der Vertrag ist ausgelaufen, das Gelände wird anderweitig benötigt.

Die Stadt kann helfen und unterstützen, eine Lösung muss der Verein selbst suchen und finden! Hier scheint es aber deutlich an Dynamik zu fehlen – die Geduld der Partner wird langsam sehr strapaziert.