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Autor: peter
Haben Sie sich heute schon beteiligt?
Keine Lust, keine Zeit? Ach so, Sie konnten sich nicht entscheiden, ob Sie zum Arbeitskreis Bürgerbeteiligung, zum Bürgerforum Konversion oder zum stadtöffentlichen Diskurs zu „Wissen schafft Stadt“ gehen sollten. Nein, auch nicht? Sie wussten nicht, was Sie da sollten? Na, sich einbringen, endlich mal sagen, wie Sie es gerne hätten! Was, Sie wissen gar nicht wie Sie die Entwicklung der amerikanischen Liegenschaften oder eine ‚Wissenschaftsstadt‘ gerne hätten? Das ist Ihnen zu beliebig, da fehlt die Fragestellung….. Ok – ich glaube, jetzt verstehe ich Sie!
Natürlich ist es klasse, wenn 200 HeidelbergerInnen die Gelegenheit wahrnehmen und sich über Aufgabe und Ausmaß des Konversionsvorhabens informieren und natürlich ist es sinnvoll und richtig, die Idee einer Internationalen Bau Ausstellung (IBA) als Perspektive und Leitbild für die Stadtentwicklung frühzeitig vorzustellen und zu diskutieren. Aber ist das Bürgerbeteiligung? Oder eher ein notwendiges und selbstverständliches Informationsangebot? Ist es Bürgerbeteiligung, wenn Sitzungen öffentlich stattfinden? Und kann man aus mangelnder Anwesenheit von BürgerInnen schließen, dass sie sich nicht beteiligen wollen?
Ich sitze als GAL Stadträtin im Entwicklungsbeirat. Als eine von zwei Frauen im AK „Wirtschaft und Wissenschaft“ hatte ich mich bei der letzten Sitzung sehr auf eine Diskussion über Nutzungsideen und konkurrierende Nutzungsanforderungen gefreut. Aber das war gar nicht vorgesehen! Wir sollten Kärtchen mit Ideen beschriften. Nicht diskutieren. Heute bedauere ich, dass ich nicht aufgeschrieben habe, dass ich die Produktion von Maybach, einen großen Bio-Bauernhof und ein F&E Zentrum für alternative Baustoffe auf den amerikanischen Liegenschaften will – wäre sicher gut gekommen……
Wenn die Fragestellung fehlt, es keine Optionen oder Alternativen zu diskutieren gibt – an was soll man sich denn dann eigentlich „beteiligen“? Um beim Thema Konversion zu bleiben: Im Bericht auf rnf zum ‚Bürgerforum Konversion‘ äußert sich der OB sinngemäß, man wolle von den Bürgern hören, was die Stadt tun solle ….. Aber der Stadt gehören diese Liegenschaften gar nicht und noch ist nirgendwo eine Entscheidung getroffen worden ob und wenn ja, welche Flächen denn gekauft werden! An was für einer luftigen Diskussion sollen die Bürger sich eigentlich beteiligen?
Irgendwie erinnert mich das an die workshops zur Neckaruferpromenade. Da waren die BürgerInnen auch eingeladen, ihre Wünsche und Vorstellungen zu äußern: Viel Grün, Spielplätze, vielleicht einen kleinen Strand …… nur: Das war in dem Siegerentwurf zur Promenadengestaltung alles überhaupt nicht vorgesehen! Luftnummer? Placebo?
Ich möchte mich hier mal kurz selbst zitieren:
„Es war einmal ein jugendlicher Recke, der trat an, eine Stadt zu regieren. Er war voller Pläne: Bauen wollte er, Ärmel hochkrempeln, was bewegen. Da seine Mitbewerberin gewarnt hatte, man müsse in Menschen und nicht in Beton investieren, erfand er flugs die Familienoffensive. Die muss seither immer beweisen, dass in Menschen investiert wird und vor lauter Beweislast geht ihr manchmal die Puste aus….Dann ging es los: Ein Tunnel sollte sicherstellen, dass die Stadt am Fluss liegt, dem Land wurde ein Justizbollwerk geschenkt, ein Kongresszentrum sollte der Wissenschaft zu neuer Blüte verhelfen. Der Rat der Stadt war mehrheitlich begeistert: Endlich Action!
Ja, unser jugendlicher Recke bewegte die Stadt! Bürgerinitiativen schossen wie Pilze aus dem Boden…. Anfangs schimpfte er auf die Neinsager und Verhinderer, jetzt erfindet er die Bürgerbeteiligung. Die wird dann zukünftig immer beweisen müssen…und vor lauter Beweislast….“ (Stadtblatt, Januar 2011)
Ich will nicht Recht behalten! Und in der Stadtverwaltung gibt es viele maßgebliche Menschen, die die Idee der Bürgerbeteiligung sehr ernst nehmen und befürworten. Aber wir müssen aufpassen, dass hier kein Begriff seines Inhaltes entledigt und dann zu Tode geritten wird!
Judith Marggraf
Sachstand Bewerbung „Kulturhauptstadt 2020“
Sachantrag Kulturausschuss:
Heidelberger Aktivitäten, Besetzung Kulturbüro: hier Zuziehung von Herrn Thomas Kraus. Die Leitung des gemeinsamen Kulturbüros wurde ausgeschrieben und mit Herrn Thomas Kraus befristet besetzt. Da Heidelberg das Kulturbüro finanziell unterstützt soll der Kulturausschuss über das Auswahlverfahren unterrichtet werden. Der gewählte Leiter des Büros soll sich im Kulturausschuss vorstellen und über seine kommenden Arbeitsziele berichten.
Zugehörigkeit Bahnstadt
Sachantrag Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschusses:
Entsprechend des Votums der Wohnbevölkerung und der Gewerbetreibenden imBereich westlich des Bernhard-Fries-Weges/Gleisdreieck (begrenzt durch: Bahnlinie, Berhard-Fries-Weg, Rudolf-Diesel-Straße, und Speyererstraße) soll dieser Bereich beim Stadtteil Weststadt verbleiben. In der logischen Konsequenz soll der Bereich südlich der Rudolf-Diesel-Straße beim Stadtteil Kirchheim verbleiben. Damit wird die süd-östliche Grenze des Stadtteils „Bahnstadt“ auf die Speyererstraße festgelegt.
Vorhabenbezogener Bebauungsplan Handschuhsheim – Mühltalstr. 101
Sachantrag Gemeinderat:
Das geplante Einfamilienhaus westlich des Eleonorenhauses soll entfallen.
Die geplante Dachhöhe der Doppelhäuser ist unter Beibehaltung der jetzigen geplanten Dachneigung um circa 1 Meter zu reduzieren
IHG Primarstufe: Anmeldung 2011
Sachantrag Kulturausschuss:
Der Betrag für die zuzüglichen 4 Monate des Schuljahres 2011 soll 182.000 EURO betragenund entspricht des Anmeldungsbedarfes von 546.000 E. Der Ansatz 2012 soll der Anmeldung von 2011 entsprechen und auf 546.000 E angehoben werden.
Begründung:
Auch bei der IGH soll qualifizierte Betreuung des Ganztagsangebotes von 7 Uhr bis 17 Uhr gewährleistet sein. An der Bildung und Betreuung durch qualifiziertes Personal soll nicht gespart werden. Sollten sich die Förderrichtlinien des Landes verändern, werden die städtischen Mittel entsprechend angepasst.
Haushalt 2011/2012 Rede von Peter Holschuh anlässlich der Haushaltseinbringung zu den Haushaltsanträgen der GAL-Fraktion
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Herren Bürgermeister, Herr Heiß, Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren. Gestatten Sie mir zuerst eine Einschätzung zum vorgelegten Haushalt des Oberbürgermeisters! Uns wurde am 21. Dezember der Haushalt vorgesetzt – aus unserer Sicht war das – etwas fade Hausmannskost, versetzt mit kleineren Leckereien und einigen Giftstoffen. „Haushalt 2011/2012 Rede von Peter Holschuh anlässlich der Haushaltseinbringung zu den Haushaltsanträgen der GAL-Fraktion“ weiterlesen
RNF zum Neckarufertunnel
Leider sind die die Videobeiträge nicht mehr verfügbar.
„Eine gigantische Umweltzerstörung…“;
…plant das RP Karlsruhe mit der Maßnahme: Umbau und Erweiterung der Rastanlagen Hardtwald an der A 5 von derzeit 24 LKW/ BUS-Parkplätzen auf 218 Plätze und 153 auf 256 Pkw-Stellplätzen, in der Größenordnung von 18 Fußballfeldern. „„Eine gigantische Umweltzerstörung…“;“ weiterlesen
Eine Erweiterung der bewirtschafteten Rastanlagen Hardtwald Ost und West an der Bundesautobahn A 5 wird abgelehnt
Sachantrag Umweltausschuss
Die Erweiterung betrifft mit circa 2,2 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche die Gemarkung Heidelberg. Die derzeitigen Unterlagen lassen viele Fragen und Konflikte offen und eine Beurteilung ist nicht möglich da wesentliche Grundlagenermittlungen fehlen. Außer der nicht nachvollziehbaren Größenordnung (Einschnitte in den Wald von der Größe von 18 Fußballfeldern) fehlen das Aufzeigen von Alternativstandorten, Variantenuntersuchung unter Einbeziehung von Gutachten und die Bewertungen der landschaftsbezogenen und sozioökonomischen Faktoren. Insbesondere die Ausgleichbarkeit der Eingriffe sind nicht dargestellt.
