Stadtentwicklungskonzept 2035 – Online-Beteiligung bis 25.07.24! Jetzt mitmachen!

Aktuell findet die Online-Beteiligung zum neuen Stadtentwicklungskonzept 2035 statt. Bis zum 25.Juli 2024 kann sich Jeder und Jede unter folgendem Link daran beteiligen: www.heidelberg2035.de

Das Stadtentwicklungskonzept (STEK) ist der Wegweiser für eine nachhaltige Entwicklung Heidelbergs bis zum Jahr 2035. Wie wollen wir hier in Zukunft leben, arbeiten und wohnen? Im STEK werden gemeinsam mit der Stadtgesellschaft die Ziele der Stadtentwicklung erarbeitet und deren Umsetzung angestoßen.

Weitere Informationen zum STEK 2035 und zum Beteiligungsprozess finden sich hier: www.heidelberg.de/STEK2035

 

Kerchemer Wind 07/24

Liebe Kirchheimerinnen und Kirchheimer,

Heidelberg hat gewählt und wir gratulieren insbesondere den Kirchheimer Kandidierenden Marliese Heldner und Jochen Ricker von „Die Heidelberger“ zu ihrem Wahlergebnis. Außerdem wurde auch Felix Grädler von „Die Grünen“ gewählt, der zwar für die Bahnstadt ins Rennen ging, aber als „Alt-Kirchheimer“ sicherlich unseren Stadtteil weiter vertreten wird. Von uns hat es leider nur Michael Pfeiffer geschafft, in den Gemeinderat erneut einzuziehen. Mit Judith Marggraf, die 25 Jahre die Geschicke unserer Stadt als Mitglied im Gemeinderat mitgestaltete, geht der Kommunalpolitik viel Erfahrung verloren. Ein Viertel Jahrhundert dieses Ehrenamt in insgesamt vielen tausend Stunden mit einem so hohen Engagement auszuüben, ist schon etwas Besonderes und gebührt großen Respekt. Es ist traurig, dass Kirchheim, immerhin der zweitgrößte Stadtteil Heidelbergs, so wenige Mitglieder im Gemeinderat hat. Das haben andere Stadtteile besser hingekriegt.

Der Wahlkampf hat sich für uns nicht in dem Maße ausgezahlt, wie wir es uns erwünscht hatten. Unser Anspruch war, keine Materialschlacht zu führen sondern mit Themen zu punkten und wir waren auch nicht darauf aus, mit mehreren gleichen Plakaten anderen die Möglichkeit zu nehmen, sich ebenso präsentieren zu können. Das Ergebnis der Wahl lässt uns eher an die alte Volksweisheit denken: „Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr“.

Letztendlich haben wir es nicht geschafft, unsere Erfolge, die wir nicht nur gesamtstädtisch sondern auch für Kirchheim errungen haben, der Bürgerschaft ausreichend zu verdeutlichen. Nun gilt es in den nächsten Wochen mit anderen politischen Gruppierungen zu sprechen, welche gemeinsamen Ziele man verfolgt, die einen Zusammenschluss zu Fraktionsstärke ermöglichen.

Sollten Sie Anregungen oder Fragen haben, sprechen Sie uns ruhig an oder schreiben Sie uns an mp-pfeiffer@gmx.net

Wir bieten Ihnen keine monatliche Sprechstunde an. Sie dürfen uns gerne Mo.-Fr. zwischen 9:00-17:00 Uhr anrufen, entweder unter HD-783015 oder 0152 56 16 09 02.

 

 

Ihre Stadträte

Judith Marggraf und Michael Pfeiffer

 

 

Wahlprüfsteine – Fragen der RNZ an die GAL

1. Sind Sie für den Bau einer Seilbahn vom S-Bahnhof Wieblingen/Pfaffengrund ins Neuenheimer Feld?
Naturschutz ist prioritär. Im Naturschutzgebiet Altneckar darf keine Brücke und keine Seilbahn gebaut werden. Alternative Trassen sind zu prüfen.

2. Welche drei Maßnahmen wollen Sie im Verkehr als Erstes umsetzen?
Mehr Sicherheit für Kinder, Zufußgehende und Radfahrende, durchgängige Radwege, Vorrangschaltung für Busse und Straßenbahnen.

3. Was ist Ihr Rezept gegen den Wohnraummangel?
Der wichtigste Hebel ist ein städtischer Grundstücksfond und Baugrund in städtischer Hand sowie die Förderung nicht profitorientierter Bauträger.

4. Sollten im Heidelberger Stadtwald Windkraftanlagen errichtet werden?
Ohne Windkraft geht es nicht: Jeder Standort ist unter Mitwirkung der Bürger*innen und der Verbände ökologisch und naturschutzrechtlich zu prüfen.

5. Was muss Heidelberg für die lokale Wirtschaft tun?
Information, Unterstützung und Vernetzung wie z.B. im Bündnis für Arbeit und Ausbildung, Förderung und Vernetzung kleiner, innovativer Betriebe.

6. Welche Nachnutzung wünschen Sie sich für das Kaufhof-Gebäude am Bismarckplatz?
Eine Mischnutzung aus verschiedenen Einzelhandelgeschäften (EG), Räume für Dienstleister, Räume für Proben, Verbände und Jugendliche sowie Wohnungen.

7. Wie kann Heidelberg attraktiver für Fachkräfte werden?
Schaffung von Wohnraum und Kitaplätzen, Unterstützung des Bündnisses für Ausbildung und Arbeit zur Vernetzung von Fachkräften mit Unternehmen.

8. Sollte sich Heidelberg als Europäische Kulturhauptstadt bewerben?
Heidelberg sollte den Weg unter Einbeziehung der Bürger*innen weiterverfolgen, der Weg ist kritisch zu begleiten und gegebenenfalls zu stoppen.

9. Wie wollen Sie das Leben in der Stadt angenehmer für Familien machen?
Zeitlich flexible und verlässliche Betreuungsangebote, räumliche Umgestaltung v.a. von Grundschulen im Hinblick auf das Recht auf Ganztagesbetreuung.

10. Die Stadt hat überraschend 100 Millionen Euro Mehreinnahmen – was machen Sie damit?
Investitionen in Schulen, Kitas und weitere Gemeinschaftseinrichtungen, in Gehweg- und Radwegeausbau sowie öffentliche Räume der Begegnung.

11. Die Stadt hat überraschend 100 Millionen Euro Mindereinnahmen – wo sparen Sie?
Keine weitere Groß- und Prestigeprojekte mehr! Personal und Soziales bleiben unangetastet, Prüfung kommunaler Gebühren- und Steuergestaltungen.

12. Was lief in den vergangenen fünf Jahren richtig schief in Heidelberg?
Vieles ist Stückwerk, halbherzig, widersprüchlich: Dies gilt für Verkehr, bezahlbares Wohnen, Klimaanpassung, Erhalt von Grünflächen, Schulsanierung.

Wie kann man zu Biodiversität beitragen?

…Das durften wir am Sonntag in Gerd Guntermanns Garten hoch über den Dächern Heidelbergs erfahren.

Wir erlebten einen naturnahen Garten mit Trockensteinmauern für Zauneidechsen, einer Zisterne; ferner Totholz- und Grünschnitthaufen für Ringelnattern, zahlreiche Blühpflanzen für Insekten, reichlich alten Baumbestand für Vögel und auch u. A. Hirschkäfer. Ein besonderes Highlight war ein Turmfalkenpaar, das ausdauernd vor unseren Augen jagte.

Vielen Dank lieber Gerd für diesen zauberhaften Nachmittag und die liebevolle Verpflegung

#gal #galheidelberg #biodiversität #philosophenweg
#garten#naturnah #miteinanderfürmorgen

Erhalt der Biodiversität

Anfang Mai leitete unser Kandidat Gerd Guntermann (2. v. r.) eine Gruppe von Freiwilligen am Philosophenweg an. Gemeinsam befreiten sie einen Steinriegel auf einem städtischen Grundstück von Bewuchs. Das Areal ist Lebensraum für Insekten, Reptilien und Kleinsäuger, die auf besonnte Flächen angewiesen sind.
Gerd ist häufiger mit Touristen im Gespräch, welche von einer Aussichtsterrasse auf das Gelände und auf die Stadt blicken. Dabei vermittelt er diesen, dass der Erhalt der Biodiversität ein ebenso wichtiges Thema wie der Klimaschutz ist; ganz nach dem Motto:
„Global denken, in Heidelberg handeln.“