Ist Heidelberg eine fahrradfreundliche Stadt? Bis zum 30. November 2026 darf Jeder seine eigene Stadt oder Gemeinde bewerten. Wenn mindestens 50 teilnehmen, kommt es zu einer dedizierten Auswertung der Umfrage. Teilnahme hier.
Kategorie: Verkehr
Heidelberg macht mobil
Ökostadt Rhein-Neckar und das Eine-Weltzentrum laden ein zum Testfahren, Staunen und Mitreden. Unter dem Motto „Heidelberg macht mobil“ sind alle eingeladen, die sich für umweltbewusste Mobilität interessieren, gerne neue Aspekte entdecken oder sich einfach mit in die Diskussion rund um nachhaltige Mobilität einbringen wollen. E-Bikes und Kinderanhänger können probegefahren werden, es gibt ein E-Scooter-Sicherheitstraining, Kurzfilme und Infostände von Fahrradhändlern, vom RNV und von vielen weiteren Initiativen und Vereinen, die sich für umweltbewusste Mobilität engagieren.
Termin: Samstag, 19. September, 14 bis 16 Uhr
Ort: in und rund ums Welthaus in der Bahnhofstraße beim Römerkreis (am Aktionstag gesperrt)
Weitere Infos hier.
Autoarme Innenstädte
Schade, dass wir es bei uns nicht wie in belgischen Städten schaffen, den Autoverkehr aus der Innenstadt fernzuhalten und für Touristen den ÖPNV zu priorisieren. Erfahrungen aus Städten wie Gent, Antwerpen und Brüssel zeigen, dass verkehrsberuhigte Zentren die Aufenthaltsqualität steigern, den Tourismus fördern und dem Handel langfristig oft sogar nutzen. Ein meist leerstehendes Parkhaus steht schon am SNP Dome. Hierfür wäre ein attraktives P&R – Ticket sinnvoll.
Stadtblattartikel von Michael Pfeiffer vom 10. Juni 2026
Petition zum Erhalt von Bahnverbindungen
Der neue Fahrplan der Deutschen Bahn reduziert das Angebot von Zügen im Fernverkehr, die aus Heidelberg herausfahren. Auch die rnz berichtete darüber.
Um (weiterhin) mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Beispiel zur Arbeit fahren zu können, sind zuverlässige und regelmäßige Verbindungen unerlässlich. Wir finden daher, dass bei diesen Änderungen in der Bahnverkehrsplanung nicht im Sinne einer gelungenen Mobilitätswende gehandelt wurde. Wer dies auch so sieht, hat die Möglichkeit, diese Petition bei change.org zu unterstützen, für welche bereits über 9.000 Unterschriften zusammen kamen.
Infotour für den fips in Rohrbach-Süd, Boxberg und Emmertsgrund
Der „fips“ stellt ein zusätzliches Angebot im öffentlichen Nahverkehr für die Bergstadtteile sowie Rohrbach-Süd dar. Eine Fahrt kann individuell gebucht werden, entweder telefonisch oder mit der „myVRN-App“.
Hierzu möchte der rnz im Rahmen einer Infotour allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich zu informieren sowie Fragen zu stellen.
Geplant sind hierzu aktuell folgende Termine:
Montag, 18. Mai, 13 bis 18 Uhr: Einkaufszentrum (Haltestelle Hertzstraße), Rohrbach-Süd
Dienstag, 19. Mai, 8 bis 13 Uhr: Am Forum, Emmertsgrund
Donnerstag, 21. Mai, 13 bis 17 Uhr: Hof der katholischen Gemeinde St. Paul, Boxberg
Freitag, 22. Mai, 13 bis 18 Uhr: Am Forum, Emmertsgrund
Samstag, 23. Mai, 9 bis 14 Uhr: Einkaufszentrum (Haltestelle Hertzstraße), Rohrbach-Süd
Klimaschutz und Mobilität
Diskussion mit Impulsvortrag von Prof. Dr. Diana Pretzell, Erste Bürgermeisterin der Stadt Mannheim
Im Anschluss findet die (öffentliche) ordentliche Mitgliederversammlung des VCD Rhein-Neckar statt.
Termin: Mittwoch, 15. April, 19 Uhr
Ort: Umweltzentrum, Käfertaler Str.162, 68167 Mannheim
Lärmaktionsplan
Im Juni 2025 wurde vom Gemeinderat der Lärmaktionsplan beschlossen. Der Oberbürgermeister und die Konservativen hatten sich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, noch mehr Straßen als von der Verwaltung vorgeschlagen, mit Tempo 30 auszuweisen, obwohl dies der Gesundheit der Menschen in diesen Straßen zugutekommt. Der Beschluss hätte schon umgesetzt werden können aber wenn es dem OB nicht passt kann es schon sein, dass noch das ein oder andere Jahr ins Land geht.
Stadtblattartikel von Michael Pfeiffer am 18. März 2026
Kerchemer Wind 11/24

Liebe Kirchheimerinnen und Kirchheimer,
sicherlich haben Sie schon gelesen oder gehört, dass sich nun auch in unserer Stadt ein großes Loch im Finanzetat gebildet hat und sich das auch in den bevorstehenden Haushaltsberatungen bzw. Planungen spürbar niederschlagen wird. In den letzten Wochen wurde der Gemeinderat in mehreren Sitzungen schon darüber unterrichtet, wie hoch die finanziellen Belastungen zurzeit schon sind und wir wurden aufgefordert, uns darüber Gedanken zu machen, wo Einsparmöglichkeiten bestehen. Versprechungen einzelner Stadträt:innen zur Unterstützung neuer Projekte halte ich für fahrlässig und unverantwortlich.
Zebrastreifen
Erfreulich ist, dass die abgebaute Ampel an der Schmitthennerstraße nun durch einen Zebrastreifen ersetzt wurde. Ich hatte hierzu mehrere Schreiben an die Stadtverwaltung gerichtet, da der Abbau der Ampel ohne neue Querungshilfe angedacht war. Umso mehr freue ich mich, dass sich meine Hartnäckigkeit ausgezahlt hat und sowohl gerade ältere Menschen aber auch Kinder eine sichere Möglichkeit haben, die Pleikartsförsterstraße zu queren.
Agip-Ampel
Seit mehreren Wochen ärgere ich mich über die Fußgängerampel an der Agip-Tankstelle. Sie war so eingestellt, dass sie auf Anforderung sehr schnell auf Grün umschaltete. Nun ist jemand dagegen gefahren und die Ampel steht schräg. So weit so schlecht. Dass sie nur auf Grün für Fußgänger umschaltet wenn entweder die Straßenbahn kommt (muss man nicht verstehen) oder man auf den Knopf drückt, war den Ampeltechnikern wohl nicht ganz klar. So wurde die Ampel aus Sicherheitsgründen abgesperrt und man konnte den Anforderungsknopf nicht mehr bedienen und hatte Rot bis eine Straßenbahn kam. Loben muss man die Stadtverwaltung dafür, dass sie, nachdem ich die untragbare Situation angesprochen hatte, innerhalb von 24 Stunden, ihren Fehler behoben und eine Wechselschaltung eingerichtet hatte. Dadurch haben die Fußgänger nun innerhalb kurzer Zeit Grün. Jetzt bleibt abzuwarten wie lange es dauert, bis die Ampel ausgetauscht wird.
E-Tretroller
In der letzten Gemeinderatssitzung wurde ein neues E-Tretroller Konzept beschlossen. Es sieht u.a. vor, dass anstatt der bisherigen Anzahl von 1900 nur noch 1200 E-Tretroller in Heidelberg zugelassen werden. Es sollen zunächst im Kernbereich Altstadt, Weststadt, Bergheim, Neuenheim und Bahnstadt Abstellanlagen bereitgestellt werden, da erfahrungsgemäß in diesen Stadtteilen die meisten Fahrten stattfinden. Perspektivisch sollen dann aber auch die Außenbereiche wie z. Bsp. Kirchheim geprüft werden. Die GAL hat daher einem Antrag der „Heidelberger“, die Außenbereiche auch zu überprüfen, zugestimmt, auch wenn es in der Beschlussvorlage bereits aufgenommen war. Ich denke, dieser Prüfantrag sollte lediglich noch einmal verdeutlichen, dass auch im Außenbereich das Problem wild abgestellter E-Tretroller besteht.
Kirchheim, der Stadtteil der Sterne
Was im letzten Jahr so wunderbar begonnen hat, soll in diesem Jahr fortgesetzt werden. Die „Kirchheimer Sterne“, die der Stadtteilverein am Bürgerzentrum und in der Schwetzinger Straße aufgehängt hat und die in noch nicht in allen, aber vielen Geschäften zu sehen war, wird Kirchheim zur Advents- und Weihnachtszeit wieder verschönern. Je mehr Sterne aufgehängt werden, umso weihnachtlicher wird die Stimmung in unserem Stadtteil sein. Kommen Sie wieder auf den Kirchheimer Weihnachtsmarkt, besuchen und unterstützen Sie die vielen Vereine mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten und genießen Sie die Atmosphäre. Ein großes Dankeschön schon jetzt an den Organisator Michael Fanous von der Freiwilligen Feuerwehr und alle Menschen, die den Weihnachtsmarkt in Kirchheim ermöglichen. Ich freue mich darauf, mit Ihnen dort ins Gespräch zu kommen.
Ich wünsche Ihnen allen eine besinnliche Adventszeit, eine gesegnete Weihnacht und ein hoffentlich besseres und vor allem friedvolleres Jahr 2025.
Sollten Sie Anregungen oder Fragen haben, sprechen Sie mich an oder schreiben Sie mir an
Sie dürfen mich gerne auch Mo.-Fr. zwischen 9:00-17:00 Uhr anrufen,
entweder unter HD-783015 oder 0152 56 16 09 02.
Ihr Stadtrat Michael Pfeiffer
Aus dem Kerchemer Wind 11/24
Eindeutig zu laut…
…ist es in vielen Straßen Heidelbergs. Dem Umweltausschuss wurde ein Lärmgutachten vorgelegt, das nach meiner Meinung keinen Spielraum zulässt, da der Lärmpegel gesundheitsgefährdend hoch ist. Die einzige sinnvolle Maßnahme ist 24/7 Reduktion auf Tempo 30. In der Mittermaier Straße bräuchte man dann 20 Sekunden länger, vorausgesetzt, es ist grüne Welle und das Verkehrsaufkommen lässt es zu.
Dies sollte Jedem die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer:innen sowie die Gesundheit der Anwohner:innen wert sein.
Stadtblattartikel von Michael Pfeiffer vom 11.09.2024
Offener Brief von Daniela Micol in Namen der Kinderbeauftragten
Offener Brief an die Fraktionen des Gemeinderates Heidelberg
Die Mehrheit der Kinderbeauftragten der Stadt Heidelberg fordern mehr Sachlichkeit in der Debatte des Projekts „Freie Gehwege“ und eine zügigere Umsetzung der Maßnahmen.
Bereits im März 2023 haben sich die Kinderbeauftragten klar zum Projekt „Freie Gehwege“ geäußert und die hierzu getroffenen Maßnahmen der Stadt ausdrücklich begrüßt.
Nach den ersten erfolgreichen Umsetzungen in verschiedenen Stadtteilen im vergangenen Jahr, wird das Thema nun offenbar als Wahlkampfthema missbraucht und ehrenamtlich tätige Kinderbeauftragte diskreditiert.
Die Kinderbeauftragten erinnern noch einmal daran, dass Gehwege die einzigen Verkehrswege für Kinder auf dem Schulweg oder in der Freizeit sind, und es sich bei den bisherigen Maßnahmen lediglich um die Umsetzung geltenden Rechts handelt.
Die Mehrheit der ehrenamtlich tätigen KiBs fordert daher die Rückkehr zur sachlichen Debatte, um die Rechte der Kinder auf sichere Verkehrswege nicht durch das „Recht des Stärkeren“ zu mitigieren.
Dabei unterstützen sie den durch das Amt für Mobilität eingeschlagenen Weg und erwarten hier eine konstruktive Mitwirkung durch die Gemeinderäte und eine schnellere Umsetzung.
Gez. i.V. für die Mehrheit der Kinderbeauftragten
Daniela Micol
