Kategorie: Uncategorized
Eine Heidelbergerin im Einsatz auf Lesbos (RNZ vom 19./20. Dez. 2015)
Maria Laudes-Mäurer war 14 Tage im vergangenen Dezember im Einsatz auf Lesbos, um ankommenden Flüchtlingen zu helfen. In der RNZ vom 19./20. Dezember erschien darüber ein Bericht im „Magazin zum Wochenende“. Hier ist er nachzulesen.
Foto: Maria Laudes-Mäurer
Konkret auf Lesbos – “Be human” ist der Kompass der Freiwilligenarbeit, während geltendes Recht Überlebenshilfe als illegal bezeichnet.
Das Thema Flüchtlinge beschäftigt uns stark und wird uns weiterhin beschäftigen. In einem Absatz eines interessanten Blogbeitrags aus Lesbos heißt es:
Wer in diesen Zeiten auf Lesbos weilt, lernt Erstaunliches, oder besser, erstaunlich ENTRÜCKTES als alltäglich greifbare Realität kennen. Wer genug lange auf Lesbos verbracht hat, für die oder den ist folgende Frage nur noch rhetorischer Art:
Wird mit der europäischen, ja globalen Migrationskrise und dem eingeschlagenen Weg, wie man damit umgeht, etwa deutlich, dass das Prinzip von humanity – Mitmenschlichkeit – in den Fauteuil-Etagen der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft an Wert und Durchsetzungskraft verliert, während an der ‘Front’ wie hier in Lesbos die Hundertschaften von volunteers primär nach diesem Prinzip verfahren?
Der gesamte Blogbeitrag ist hier zu lesen:
Foto: Maria Laudes-Mäurer
Bezirksbeirat Handschuhsheim – Sitzung vom 16.11.2015
Spendenaufruf: Bildungsgutscheine und Weiterbildung für Asylbewerber
In diesem Jahr möchten wir dazu aufrufen, Geld an den Asylarbeitskreis Heidelberg e.V. http://www.asyl-heidelberg.de/ zu spenden, um Bildungsgutscheine für Asylbewerber zu finanzieren. Der Asylarbeitskreis vergibt Bildungsgutscheine an Personen, deren Kurs nicht durch die Stadt finanziert wird.
Zum Hintergrund: Jeder Asylbewerber, der in Heidelberg lebt, erhält zwar seitens der Stadt zunächst einen kostenlosen Kurs bei der VHS, doch schon beim zweiten Kurs fallen derzeit 32 € als Eigenanteil an. Im nächsten Jahr wird der Betrag aufgrund der neuen gesetzlichen Regelung noch höher sein.
In der Arbeit des Asylarbeitskreises sehen wir einen umfassenden Ansatz, gekennzeichnet durch das breite Spektrum an Angeboten, z.B. Beratung und Unterstützung von Personen, die an der VHS das professionelle Angebot erhalten können, sowie kostenlose Sprachkurse durch Ehrenamtliche in den Unterkünften, angefangen bei Alphabetisierung über Sprachtandems, Übersetzungshilfen und Hilfestellung beim Gang zu Ämtern usw. Dadurch wird es auch möglich, den Betroffenen das jeweils angemessene Angebot zur Verfügung zu stellen. Unser Dank gilt allen engagierten Haupt-und Ehrenamtlichen, die sich in welcher Form auch immer für die Flüchtlinge in Heidelberg einsetzen. Wir bitten daher um Spenden direkt an den Asylarbeitskreis, um allen Flüchtlingen, die in Heidelberg leben, den Zugang zu unserer Stadtgesellschaft durch Spracherwerb zu erleichtern.
Wer spenden möchte, kann auf das Spendenkonto des
Asylarbeitskreis Heidelberg überweisen:
IBAN: DE85 6729 0000 0122 4211 04
BIC: GENODE61HD1
Ab einer Spende von 50 € werden Spendenquittungen ausgestellt.
http://www.asyl-heidelberg.de/informationen-f%C3%BCr-interessierte/spendenformular/
Klimaschutz-Demo am 12. Dezember auf der Alten Brücke
Gerd Guntermann, Mitglied des BUND, hielt auf der Klimaschutz-Demo folgende Rede:
Kürzlich las ich im Zentralorgan der deutschen Autofahrer, der „ADAC-Motorwelt“, ein Interview mit einer Heidelberger Bürgerin, die in ihren jüngeren Jahren im Schwimmsport Weltklasseleistungen erbracht hatte – selbstredend mit dopingaffinen Trainern: Franziska van Almsick. „Verzichten können wir nicht auf das Auto oder das Flugzeug. Ohne sie wäre unser Bewegungshorizont sehr eingeschränkt. …
Gerd Guntermann, Mitglied des BUND, hielt auf der Klimaschutz-Demo folgende Rede:
Kürzlich las ich im Zentralorgan der deutschen Autofahrer, der „ADAC-Motorwelt“, ein Interview mit einer Heidelberger Bürgerin, die in ihren jüngeren Jahren im Schwimmsport Weltklasseleistungen erbracht hatte – selbstredend mit dopingaffinen Trainern: Franziska van Almsick. „Verzichten können wir nicht auf das Auto oder das Flugzeug. Ohne sie wäre unser Bewegungshorizont sehr eingeschränkt. Ich fahre gern meinen SUV, da haben die Kinder Platz – und all das, was so in den Kofferraum gehört. In den Urlaub reise ich am liebsten mit dem Flugzeug. Das Auto gibt einem ein Stück Freiheit.“
Was bei solchen leider mehrheitsfähigen Äußerungen klar ist: Der geistige Horizont ist extrem eingeschränkt. Er reicht nicht mal bis zu den Zukunftsaussichten der eigenen Kinder, geschweige denn zur Erkenntnis, dass unser Wohlstand ein gewaltiger Klimakiller ist, der auf dem Unwohlstand von Milliarden anderer Menschen basiert. Wichtige Kulturtechniken wie Vorausschau, Vorausplanung, Verzicht, Bescheidenheit sind unseren reichen Gesellschaften fremd geworden – unter Überlebensgesichtspunkten ein gigantisches Defizit. Die einzige Logik, die derzeit zählt, ist die ökonomische, in der alles einem grenzenlosen wirtschaftlichen Wachstum auf einer begrenzten Welt untergeordnet wird. Diese Logik wird logischerweise in die Hosen gehen.
Bei der menschengemachten globalen Erwärmung haben wir es fatalerweise nicht mit einem Problem an sich zu tun, sondern mit einem Symptom unter vielen: Artensterben, Verlust von Lebensräumen, Überfischung und Übersäuerung der Ozeane und – last but not least – die Ausbeutung von Menschen in ärmeren Ländern. Diese Einzelphänomene haben eine Ursache: Der Verbrauch von zu viel Material für zu viel Konsum, der zu viel Müll und Emissionen produziert.
In der Bibel heißt es treffend: „Nicht an ihren Worten, an ihren Taten werdet ihr sie erkennen.“ Wir – auch in dieser Universitätsstadt – reden von Wissensgesellschaft und praktizieren eine Dummheit, die Menschen ihrer Lebensgrundlagen beraubt, Tiere im Minutentakt aussterben läßt und die Erde verschundet. Die Dopingmittel unserer Wirtschaftsweise funktionieren nicht mehr.
Was jetzt in Paris beschlossen werden müßte, ist das Auslaufen des kapitalistischen Geschäftsmodells wegen Unbrauchbarkeit auf einem begrenzten Planeten!
Antrag im Gemeinderat am 10.12.2015 zur Situation in den Schulsekretariaten
Gemeinsamer Antrag der Fraktionsgemeinschaft – Grün-Alternative Liste Heidelberg, Heidelberg pflegen und erhalten, Generation HD und der SPD:
„Situation in den Schulsekretariaten“
1.) Die Verwaltung wird gebeten zu berichten, wie sich die Situation in den Schulsekretariaten der Stadt Heidelberg nach Veränderung der Bemessungsgrundlage im Jahr 2013 an den Schulen geändert hat.
2.) Insbesondere wird darum gebeten, die Anwesenheitszeiten (jeweilige Wochentage mit Uhrzeit) der Schulsekretärinnen an den jeweiligen Heidelberger Schulen aufzulisten.
3.) Wurde eine Evaluation mit den Schulleitern durchgeführt, um Lösungsmöglichkeiten bei eventuell auftretenden Problemen/Schwierigkeiten zu suchen?
4.) Um welche Summe würden sich die Personalkosten erhöhen, wenn die Sekretariate in der Zeit von 07:30 Uhr bis 12:30 Uhr besetzt wären (aufgeschlüsselt in GS, RS und Gymn.)
Begründung:
Es wurde festgestellt, dass die Schulen immer seltener direkt erreichbar sind, sondern oft nur ein Anrufbeantworter geschaltet ist. Dies führt dazu, dass dringende Informationen (Krankmeldungen von Kindern bzw. an der Schule erkranktes oder verletztes Kind) nicht zeitnah eingehen.
Foto: smow blog
Bauhaus Weimar Summaery 2010 sekretariat
Bauhaus Uni Weimar, inside

Antrag im Gemeinderat am 10.12.2015 zu Bericht über Baumaßnahmen an Schulen
Antrag der Fraktionsgemeinschaft – Grün-Alternative Liste Heidelberg, Heidelberg pflegen und erhalten, Generation HD sowie SPD
Wir bitten die Verwaltung um einen ausführlichen Bericht zu Baumaßnahmen an Schulen mit Angaben zu Art der Maßnahme, Planungsstand und Baubeginn.
Begründung:
Vor dem Hintergrund notwendiger Baumaßnahmen an Grundschulen (siehe Verlagerung von Hortplätzen), aktuellen Berichten über die Situation an der Marie-Baum-Schule und der diversen Haushaltsbeschlüsse zum Thema ist ein ausführlicher und übersichtlicher Bericht der Verwaltung wünschenswert, auch um ggf. Prioritäten setzen zu können.
Foto: http://images.google.de/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fpixabay.com%2Fstatic%2Fuploads%2Fphoto%2F2015%2F11%2F04%2F20%2F11%2Flego-1023256_960_720.jpg&imgrefurl=https%3A%2F%2Fpixabay.com%2Fde%2Flego-bagger-steine-kindlich-1023256%2F&h=640&w=960&tbnid=M776uHvU5hNVwM%3A&docid=IdXe_uXX8LvrRM&ei=fCKeVsjMKIGGPo6-tcgD&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=5334&page=1&start=0&ndsp=18&ved=0ahUKEwjI-uqN57XKAhUBgw8KHQ5fDTkQrQMINjAI
Bezirksbeirat Südstadt – Sitzung vom 29.10.2015
TOPs der Bezirksbeiratssitzung vom 29. Oktober waren die Sanierung des Hauses der Jugend, kinderfreundliche Verkehrsplanung und Kinderwegepläne, Fahrradstraße Südstadt, Verkehrssituationen im Stadtteil, Konversionsfläche Südstadt: Beschluss vorbereitende Untersuchungen sowie förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes.
Foto: Ernest Kellner
Bezirksbeirat Emmertsgrund – Sitzung vom 22.10.
Im Bezirksbeirat Emmertsgrund ging es am 22. Oktober um das Thema ESF-Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ (BIWAQ III), Projekt Em.Powerment – Soziale Dienstleistungen für den Stadtteil Emmertsgrund“
Foto:
By A.Fiebig (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons
https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ADachsbuckel_in_Heidelberg-Emmertsgrund.jpg

