Am Freitag, den 11. April, 20 Uhr lädt die Grün-Alternative Liste Heidelberg (GAL) ein in das Literaturcafé (Stadtbücherei) zu einer Diskussionsveranstaltung zu den Kulturperspektiven in Heidelberg.
Mit Beiträgen von Hans-Martin Mumm (ehemaliger Leiter des Kulturamts), Gabriele Faust-Exarchos (Stadträtin), Parvin Niroomand (Bezirksbeirätin West/Südstadt) und Jo-Hannes Bauer (Bezirksbeirat Bergheim).
Die Moderation übernimmt Judith Marggraf (Stadträtin)
Konversionsflächen, Stadtblattartikel von Wassili Lepanto am 2.4. 2014
Angesichts der bevorstehenden infrastruktuellen Veränderung in den nächsten fünf Jahren haben wir uns erneut entschlossen, an den kommenden Kommunalwahlen teilzunehmen. Die von der Stadt neu zu gestalteten Konversionsflächen sollen funktionalen Raum und Platz für verschiedene gesamtstädtische Einrichtungen bieten.
Denn, was in der Bahnstadt nicht geglückt ist, soll hier Wirklichkeit werden: günstiger Wohnraum bezahlbar nicht nur für Studenten, sondern auch für Geringverdienende. Hierbei auf eine sinnvolle und verantwortungsbewusste Durchmischung zu achten – wobei neben kulturellen Einrichtungen, neue Existenzgründer u. Kleinunternehmen in Gewerbe und Handel bevorzugt zu fördern sind – ist auch für uns ein erklärtes Programmziel.
Hier sehen wir die große Chance für die Perspektive eines großräumigen Wohn- u. Bildungscampus, wo Menschen aller Generationen und sozialer Gruppen gemeinsam eine neue Urbanität gestalten.
Earth Hour, Stadtblattartikel von Judith Marggraf am 19.3. 2014
ist eine weltweite Aktion des WWF. Als Signal und Aufforderung für Umwelt- und Klimaschutz schalten am 29.3. Privatpersonen, Vereine, Insitutionen und ganze Städte von 20.30 bis 21.30 Uhr einfach das Licht aus.
Die Stadt Heidelberg ist dabei: Alte Brücke, Heiliggeist und Jesuiten Kirche, Schloss und Stadthalle werden für diese Stunde nicht beleuchtet sein. Leider beteiligen sich bislang nur 12 Privatpersonen – ich glaube wir können mehr!
Die GAL wird sich mit allen Mitgliedern und KandidatInnen beteiligen, machen auch Sie mit! Melden Sie sich an unter wwf.de oder schalten Sie einfach so für diese eine Stunde das Licht aus.
Mein Tip: Um diese Zeit mal im Internet ein Satellitenbild von Europa anschauen und erleben, wieviel viele Einzelne gemeinsam erreichen können!
P.S.
Wer sich bei WWF zu der Aktion anmelden möchte, klickt auf nachfolgenden Link und bestätigt mit seiner Mailadresse:
Wenn dies nicht wie gewünscht funktioniert, bitte auf den Link klicken und diesen in die Adresszeile des Browsers kopieren
Der GAL-Antrag auf Bürgerbeteiligung…, Stadtblattartikel von Gabi Faust-Exarchos am 19.3. 2014
Der GAL-Antrag auf Bürgerbeteiligung beim Ausbau des Betriebshofs wurde vom Gemeinderat beschlossen. Die Bürgerschaft kann jetzt, wie vom Stadtteilverein angeregt, bei den weiteren Gestaltungsplanungen mitwirken.
Die BergheimerInnen, Bezirksbeirat und Stadtteilverein wurden durch das Vorhaben und die angesagte Eile überrascht, obwohl schon 2010 aus wirtschaftlichen Gründen eine Verlagerung verworfen und der Ausbau am jetzigen Standort entschieden wurde.
Dieser Umschwung wurde vielleicht nicht ausreichend öffentlich vermittelt, besonders der durch die veränderten Förderrichtlinien entstandene Zeitdruck führte zu Misstrauen, was sich in einigen Statements zeigte.
Daher wollen wir frühzeitige Informationen und mitgestaltende Bürgerbeteiligung bei den Planungen dieses wichtigen Areals in Bergheim-West sicherstellen.
Resolution des Heidelberger Gemeinderates zur Entwicklung auf der Krim
Theaterplatz neu, Stadtblattartikel von Wassili Lepanto am 10.3. 2014
Wir brauchen heute ein Gleichgewicht zwischen der notwendigen Erhaltung des kulturellen Erbes unserer Stadt und der lebenswichtigen Unterstützung der Gegenwartskultur.
Theaterplatz und Theaterfront haben für uns Bürger einen hohen Erinnerungswert; um deren Funktionswert und Ausstrahlung zu steigern, soll der Platz-Boden möglichst viel begrünt und möglichst wenig versteinert sein. Der Brunnen als gelungenes Bindeglied zwischen Theaterbau und -platz muss von der Hauptstraße gut sichtbar sein.
Die vom Stadtplanungsamt vorgesehene Platzierung des Brunnens ist optimal und soll nicht geändert werden. Der Abstand zw. Brunnen u.Theatertreppe kann nur eine einfache Durchfahrt ermöglichen. Der neu gewonnene Kulturwert des Platzes soll den Bürgern als "Raum zum Verweilen" dienen und auch den Theatergästen (nicht jedoch als Proberaum).
Modische Leuchtbänder u. Lichtaugen auf dem Boden eignen sich nicht für diesen historischen Ort der Stadt!
GAL tritt mit starker Liste zur Kommunalwahl an
Auch für die Kommunalwahl 2014 zeigt die GAL Flagge hinsichtlich kommunalpolitischer Kompetenz und sichtbarer Verankerung in der Stadt. Bekannte Namen, neue Gesichter, auch „junges Gemüse“und viele Vertreterinnen und Vertreter bekannter Einrichtungen – ein gelungener Querschnitt durch die Heidelberger Bevölkerung!
Auf den ersten beiden Plätzen kandidieren die derzeitigen Stadträtinnen Marggraf und Faust-Exarchos, gefolgt von Parvin Niroomand, die bereits seit einiger Zeit als engagierte Bezirksbeirätin in der Weststadt aufgefallen ist.
Hans-Martin Mumm setzt auf Platz vier als frisch gebackener Ex – Kulturamtsleiter einen ganz besonderen Akzent.
Martina Weihrauch, die Beauftragte für Chancengleichheit am Universitätsklinikum, ist auf Platz fünf eine vielversprechende Brücke zwischen Stadt und Klinikum.
Auf Platz sechs tritt Regina Erbel-Zappe an. Sie steht für Bürgerinitiativen und Bürgerbeteiligung und ist besonders in der Altstadt fest verankert.
Auf Platz sieben begegnet uns ein GAL Urgestein: Dr. Dietrich Hildebrandt. GAL Altstadtrat, grüner Landtagsabgeordneter a.D. und unverzichtbarer Analytiker kommunaler Prozesse.
Mit Ulrike Gscheidle-Lehn kandidiert auf Platz acht eine weitere GAL Alt-Stadträtin. Als Biologin steht sie für Naturschutz in der Stadt.
Gerd Guntermann auf Platz neun ist ein allrounder: Per Fahrrad auf die Krim, Zoo-Ranger und Kinderbeauftragter in der Altstadt – mehr Engagement ist kaum zu erwarten.
Susanne Bock schließt die vorderen Plätze ab. Auch sie ist GAL Alt-Stadträtin, ihr Schwerpunkt ist seit vielen Jahren die Kinder- und Jugendpolitik, wofür sie sich auch aktuell im Jugendhilfe-Ausschuss engagiert.
Aber auch nach Platz 10 hat die GAL-Liste einiges zu bieten: Einen Schwerpunkt Ökologie mit Gerhard Kaiser, Frieder Rubik und Regine Buyer. In ihren Stadtteilen verankerte Krankenschwestern, Straßenbahnfahrer, Architekten und Physiotherapeuten. Frauenprojekte und Studierende, Stadtteilkoryphäen, der ADFC und der Mieterverein, kreative Freiberufler und ganz normale Angestellte… Machen Sie sich selbst ein Bild:
Everybodys Darling …, Stadtblattartikel von Judith Marggraf am 24.2. 2014
… war Hans-Martin Mumm sicher nicht. Dazu ist er zu ehrlich, zu klug, zu anspruchsvoll und manchmal auch zu bärbeißig.
Was er aber 16 Jahre lang war: Ein verlässlicher, berechenbarer, fairer, fördernder und helfender Partner im Heidelberger Kulturgetriebe. Egal ob kleine oder große Kultur, unabhängig von großer Lobby oder kleinem Budget: Sein Credo war die Vielfalt.
Dabei ist nicht alles gelungen. Ein Angebot für Jugendkultur steht immer noch aus, trotz vieler Anläufe, Gespräche und Aktionen.
Hans-Martin Mumm hat nie Versprechungen gemacht die er nicht halten konnte. Mehr Schein als Sein war nicht seins. Überbordende Fantasien hat er auf den Boden der Realität zurückgeholt – auch so geht gute Kulturpolitik. Danke, Hans-Martin!
Versorgungszentrum Bahnstadt – überdimensioniert oder bedarfsgerecht?
Intransparent oder „gepennt“?, Stadtblattartikel von Gabi Faust-Exarchos am 17.2. 2014
Der Migrationsrat (AMR) stellte in seiner letzten Sitzung fest, dass die im Dezember beschlossene Satzung zur Wahl des AMR nur das passive, aber nicht das aktive Wahlrecht für EU-BürgerInnen vorsieht.
Diese können also gewählt werden, sich aber nicht selbst wählen. Auch den meisten Gemeinderatsmitgliedern war dieses kuriose Faktum nicht bewusst, zumal die Beschlussvorlage, die in mehreren Ausschüssen diskutiert wurde, das Wahlrecht für alle Ausländer vorschlug.
Das AMR-Protokoll hält fest, dass eine schriftliche Stellungnahme eines AMR-Mitglieds, praktisch per Zuruf, die Verwaltung zur Änderung veranlasst hatte. Auf diesen neuen Sachverhalt wurde in der Folge leider nicht explizit hingewiesen, geschweige denn eine inhaltliche Diskussion darüber geführt.
Wenn das nicht korrigiert werden kann, fällt uns nur noch Schilda ein!
