GAL mit Planung der Kita in Kirchheim nicht einverstanden

Stadtrat Michael Pfeiffer: Zum Verkehrs- und Parkkonzept der entstehenden Kita Stettiner Straße können wir nur den Kopf schütteln. Auf der westlichen Seite der Schwetzinger Straße werden die vier von Anwohnern genutzten Abstellplätze nun den Eltern-Taxi-Fahrzeugen geopfert. Da sperrt die Stadt die Schäfergasse, um die Kinder der Kurpfalzschule zum Laufen zu animieren und gleichzeitig die einzigen Abstellmöglichkeiten für Fahrzeuge der Anwohner*innen. Der vorgesehene Abstellplatz der Mitarbeiter*innen nördlich der Kleingartenanlage ist 200 m entfernt und bisher unbeleuchtet.

Rhein-Neckar-Zeitung 01.12.2020

Arme Querdenker

Bei weltweit ca. 1,5 Mio. Toten (in Heidelberg 17) und ca. 63 Mio. positiv auf Covid getesteten Personen (in Heidelberg 1822) dieses Virus zu leugnen, kann kein einigermaßen geradeausdenkender Mensch nachvollziehen. Mit eurem Verhalten schadet ihr der Wirtschaft und unserem Land. Haltet euch bitte auch hier in Heidelberg von den Menschen fern, die ihre Schutzmaske tragen und sich an die Bestimmungen von Bund, Land und Stadt halten. Nehmt bitte keine ärztliche Hilfe in Anspruch, wenn ihr euch infiziert haben solltet. Überlasst die Betten denjenigen, die sich bei der Arbeit infiziert haben: den Pflegekräften, Ärztinnen, Verkäuferinnen und vielen anderen Menschen, die in systemrelevanten Berufen zum Wohle der Gemeinschaft arbeiten.

Kerchemer Wind

Liebe Kirchheimerinnen und Kirchheimer,

9645 gültige Stimmen wurden in den letzten 8 Wochen gesammelt, um ein Bürgerbegehren gegen ein Ankunftszentrum auf den Wolfsgärten einzuleiten. Nun muss der Gemeinderat am 17. Dezember darüber entscheiden, ob ein Bürgerentscheid durchgeführt werden soll. Sollte es dazu kommen, hat die Stadt Heidelberg für den Bürgerentscheid, für uns nicht nachvollziehbar, den Termin auf den 11. April 2021 (Osterferien) festgesetzt. Das ist ein böses Foul, da bisher immer der 14. März 2021, der Tag der Landtagswahl, im Gespräch und auch logisch war. Will die Stadt hierdurch verhindern, dass die Wahlbeteiligung ausreicht, um das erforderliche Quorum zu erreichen? Aber es gibt auch noch eine andere Möglichkeit. Die Mehrheit des Gemeinderates könnte auch ohne Abstimmung der Heidelberger Bevölkerung den Beschluss fassen, das Ankunftszentrum nicht auf die Wolfsgärten zu bauen. Allerdings müsste dann die Fraktion der Grünen, die 16 Stimmen und somit ein Drittel im Gemeinderat stellt, Größe zeigen und ihren Fehler, mehrheitlich für die Wolfsgärten gestimmt zu haben, revidieren.

Der Anregung des Bezirksbeirats Kirchheim ist es zu verdanken, dass im Heidelberg Innovation Park (ehemals Patton Barracks) ein geplanter Radweg nun nicht direkt durch einen Park mit Aufenthaltsqualität und Spielgeräten führt, was für hohes Gefahrenpotential gesorgt hätte. Auch im Gemeinderat fand diese Radwegeführung keine Mehrheit und wurde insofern geändert, dass die Radler*innen nun westlich am Mary Somerville Platz vorbeigeführt werden.

Zum Verkehrs- und Parkkonzept der entstehenden Kita Stettiner Straße können wir nur den Kopf schütteln. Auf der westlichen Seite der Schwetzinger Straße werden die vier von Anwohnern genutzten Abstellplätze nun den Eltern-Taxi-Fahrzeugen geopfert. Da sperrt die Stadt die Schäfergasse, um die Kinder der Kurpfalzschule zum Laufen zu animieren und gleichzeitig die einzigen Abstellmöglichkeiten für Fahrzeuge der Anwohner*innen. Der vorgesehene Abstellplatz der Mitarbeiter*innen nördlich der Kleingartenanlage ist 200 m entfernt und bisher unbeleuchtet.

Bis März werden in Kirchheim neue Kabel für das Internet eingebaut. Allerdings werden diese nur bis zu den Verteilerkästen geführt und nicht direkt in die Haushalte. Wir hoffen, dass das Internet dadurch stabiler und leistungsstärker wird.

Ein von uns lange gehegter und immer wieder vorgetragener Wunsch, den ich (Michael Pfeiffer) als Kinderbeauftragter in vielen Gesprächen und Vorort-Begehungen mit der Polizei und dem Verkehrsmanagement seit 2004 forderte, könnte demnächst von der Stadtverwaltung umgesetzt werden. Es geht um das Wohngebiet „Am Dorf“, in dem die Verkehrsverhältnisse einfach nur chaotisch und gefährlich sind. Wir hoffen, dass hier schon bald ein verkehrsberuhigter Bereich entstehen wird. Über dieses Thema werden wir Sie in den nächsten Monaten näher informieren.

Nun wurde endlich unser Antrag, die Hallenbelegungspläne öffentlich zu machen, von der Verwaltung bearbeitet und dem Gemeinderat vorgestellt. Leider entspricht er nicht unseren Vorstellungen, da er weder die Sportart noch den Verein anzeigt. Transparenz sieht anders aus. Immerhin konnten wir unseren Oberbürgermeister in der Sportausschusssitzung noch zu der Aussage bewegen, dass die Vereine in die Zeitfenster eingetragen werden können. Die Hallenbelegungspläne können nun auf der Homepage der Stadt Heidelberg, Suchbegriff Hallenbelegung, Online-Belegungsplan, eingesehen werden.

Sie wollen kleine und feine Läden in Kirchheim? Dann hilft nur HINGEHEN!

Wir wünschen Ihnen trotz der momentan sehr schwierigen Situation eine besinnliche Adventszeit.

Bleiben Sie gesund.

Ihre Meinung interessiert uns. Welche Themen sind für Sie wichtig? Sollten Sie Anregungen oder Fragen haben, dann schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Auf unserer Homepage www.gal-heidelberg.de erfahren Sie mehr über unsere Aktivitäten und Ziele.

Ihre Kirchheimer Stadträtin Judith Marggraf und Ihr Stadtrat Michael Pfeiffer
Grün-Alternative Liste

Charité des Südens!?

Eine Zuschrift von Martina Weihrauch-Löffler, Beauftragte für Chancengleichheit am Uniklinikum und Mitglied unseres Vorstandes:
Charité des Südens!?
Die Idee der Fusion der Universitätskliniken Heidelberg und Mannheim wurde vor vielen Jahren schon einmal durchdacht, jetzt wieder aufgegriffen aufgrund wirtschaftlichen Drucks.
Es sei den Akteur*innen Folgendes mitgegeben: Es geht nicht nur um eine exzellente Versorgung der Patient*innen und herausragende Forschung, es geht auch um die Existenz von dann über 17.000 Beschäftigten. Hier ist viel zu regeln, ein Betrieb, ein Tarifvertrag, was ist mit den zahlreichen Tochtergesellschaften? Ein Kinderspiel wird diese Fusion nicht.
Über das Thema wurde der Gemeinderat in einer Sondersitzung informiert.

Wir freuen uns…

…über mehr als 9000 Unterschriften, die in kurzer Zeit gegen den Standort ‚Wolfsgärten‘ gesammelt werden konnten und wir danken allen SammlerInnen sehr herzlich für ihren Einsatz!
Ich hatte Zweifel. Der Eindruck, dass das Thema vielen HeidelbergerInnen eher egal ist, hat mich getrogen. Umso mehr ist jetzt die Frage: Wie weiter?
Der Vorschlag der Stadtverwaltung, den Termin für den Bürgerentscheid in die Osterferien zu legen ist ein durchsichtiges Manöver und eine Frechheit! Wenn schon, sollte der Termin parallel zur Landtagswahl sein – Fairness und Kostenerwägungen sprechen dafür.
Besser wäre es, wenn am 17.12. der Gemeinderat seine Entscheidung vom Sommer korrigieren würde. Dazu müssen unsere grünen FreundInnen sich bewegen – erste Anzeichen gibt es.

Tempo 20 als Modellversuch in der Rheinstraße kommt – Vorschlag vom ADFC sowie Empfehlung des Bezirksbeirates Südstadt übernommen

Der ADFC, in dem auch unser Weststadt Bezirksbeirat Norbert Schön aktiv mitwirkt, hat sich für Tempo 20 in der Rheinstraße ausgesprochen. „Dort soll zwischen den Fahrbahnen ein Grünstreifen angelegt werden. Da dann der Radverkehr nicht überholt werden kann, befürchten wir, dass dieser dann durch ungeduldige Autofahrer bedrängt werden wird. Mit Tempo 20 ließe sich dies weitestgehend vermeiden!“ Auch der Bezirksbeirat Südstadt, im dem für uns Heike Hauck sehr engagiert tätig ist, hat in seiner Sitzung im September Tempo 20 empfohlen. In der letzten Gemeinderatssitzung am 12.11. wurde nun ein Modellversuch zugesagt.

Pkt. 7 der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung vom 12.11. „Sickingenstraße: Zustimmung Vorentwurf“ (02  68/2020/BV) wurde im Umlaufbeschluss beschloßen.

Pressemitteilung vom 05.11.2020

ADFC-Stellungnahme zu den Planungen Sickingenstraße und Rheinstraße. Neugestaltung steht auf der Tagesordnung des Gemeinderates am 12. November

Der Heidelberger Gemeinderat soll am 12. November 2020 über die künftige Gestaltung von Sickingen- und Rheinstraße beschließen. Dazu nimmt der ADFC Rhein-Neckar/Heidelberg wie folgt Stellung:

Sickingenstraße (zwischen Römerstraße und Im Bosseldorn)
Der Vorentwurf sieht auf der Südseite einen Radfahrstreifen vor, auf der Nordseite jedoch einen Radweg, der teilweise hinter parkenden Kraftfahrzeugen und Bäumen verlaufen soll. Eine solche Führung verursacht Sicherheitsprobleme insbesondere an Einmündungen und Einfahrten, da nicht durchgängiger Sichtkontakt zum Kraftfahrzeugverkehr besteht. Außerdem können Bordsteinradwege zu Konflikten mit Fußgängern auf dem unmittelbar daneben verlaufenden Gehweg führen. Zahlreiche Veröffentlichungen belegen diese Probleme und favorisieren auf Straßen mit Tempo 30 und hohem Kraftfahrzeugaufkommen die Führung auf Radfahrstreifen. Der ADFC Rhein-Neckar/Heidelberg empfiehlt deshalb dringend den Bau von zwei Meter breiten Radfahrstreifen zu beiden Seiten der Sickingenstraße.

Rheinstraße (zwischen Roeblingsstraße und Kirschgartenstraße)
Hier steht eine Variantenentscheidung auf der Tagesordnung. Die von der Verwaltung, dem Bezirksbeirat und dem zuständigen Ausschuss empfohlene Variante sieht einen Mittelstreifen vor. Da dann der Radverkehr nicht überholt werden kann, befürchtet der ADFC Rhein-Neckar/Heidelberg, dass Radfahrende durch ungeduldige Autofahrer bedrängt werden. Daher sollte in der Rheinstraße durch die Verkehrsbehörde Tempo 20 angeordnet werden, wie vom Bezirksbeirat Südstadt und dem Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität empfohlen. Das würde das Problem entschärfen.

Über den ADFC
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit über 200.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.