Zum Abschied, Stadtblattartikel von Gabi Faust-Exarchos am 28.7. 2014

Zum Abschied möchte ich allen MitarbeiterInnen der Verwaltung, den Mitgliedern des GR und besonders den BürgerInnen danken, die mich mit Rat und Tat, mit Infos und Anregungen unterstützt haben.

Die Mitwirkung an der Entwicklung der Leitlinien für Bürgerbeteiligung, die ich in anderen Städten und Workshops vorstellen durfte, das Mitgehen der ersten Schritte der IBA und der Konversion waren für mich sehr bereichernd.

Meine Themen u.a. Stadtentwicklung, ÖPNV, soziale Stadt werde ich auch künftig verfolgen. Der Blick auf die Altstadt, die viel zu vielen, meist kommerziellen, Interessen Raum bieten muss, bleibt wichtig. Ein fairer Ausgleich für die AltstädterInnen muss her, der die Lärmproblematik und eine bessere Busandienung einschließt.

Ich bin froh, dass die Stadthalle nicht durch einen Neubau erweitert wurde und es freut mich persönlich sehr, dass die Spielfläche auf dem Anna Blum Platz jetzt nach 20 Jahren endlich realisiert wird.

Wir wünschen Ihnen schöne und erholsame Ferien!

Viel Freude, Stadtblattartikel von Judith Marggraf am 21.7. 2014

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Herrn Lepanto und Herrn Pfeiffer! Dass Heidelberg pflegen und erhalten weiter bei der GAL bleiben will ist ein schöner Vertrauensbeweis, Danke Wassili!

Die neue Verbindung mit der gen.hd wird sich erst noch entwickeln müssen. Mit Michael Pfeiffer sind wir aber zuversichtlich, viele Themen, Werte und Überzeugungen zu teilen und darauf vertrauensvoll aufbauen zu können.

Dass der zweite gewählte gen.hd Stadtrat zwischenzeitlich zur CDU wechselte, ist mehr als befremdlich und widerspricht deutlich unserem Verständnis von Wahl und Wählerwille. Über Motivation und Motive auf beiden Seiten können wir nur spekulieren – wir sind aber sicher, dass dieser Stadtrat und diese Partei noch viel Freude aneinander haben werden.

Sperrzeiten Gastronomie, Stadtblattartikel von Wassili Lepanto am 14.7. 2014

Sperrzeiten Gastronomie

Bei allen Debatten um die Sperrzeiten der Gastronomie sollten wir von der Erkenntnis ausgehen, dass die Heidelberger Altstadt ein Familien- und Wohnort ist und dies fast seit tausend Jahren!

Das Aufkommen der Tourismusindustrie nach dem 2. Weltkrieg brachte vorübergehend manch bescheidenen Wohlstand, ökologisch aber Zerstörung von Landschaft und Identität der Menschen! Heidelberg darf nicht das selbe Schicksal erleiden wie viele Städte in Italien und generell am Mittelmeer, die nicht mehr bewohnbar sind, weil die Menschen vor Lärm und Folgen des Massentourismus fliehen.

Venedig, die Stadt der Städte in Geschichte und Kultur, schrumpfte im letzten Jahr auf 60.000 Einwohner (so viel wie Neustadt/Weinstraße). Das darf der Altstadt von Heidelberg niemals geschehen. Auch in den nächsten tausend Jahren nicht.

Deshalb unterstützen wir den Vorschlag: Die Kneipen unter der Woche um 0 Uhr, am Wochenende um 1 Uhr schließen zu lassen (für die 2-3 Traditionsclubs mögliche Ausnahmen).

Altstadt – Chefsache!, Stadtblattartikel von Gabi Faust-Exarchos

Die Bevölkerung leidet weiter unter nächtlichem Lärm, die einen mehr, die anderen weniger. Wer in dem engen Wohngebiet nahe den Lärmquellen wohnt, hat schlechte Karten und wird noch aufgefordert wegzuziehen.

Wie lange noch soll der öffentliche Raum auch nachts Events und Chaos dienen? Selbst Hotels und Gaststätten beklagen das zunehmend. Was dem Stadtbild nützt, weiß die Bevölkerung besser als die Kneipenwirte.

Warum eigentlich werden die vorliegenden Ergebnisse der Anwohnerbefragung und der Schalluntersuchung nicht endlich veröffentlicht und bearbeitet? Alkoholexzesse dürfen nicht verniedlicht werden, wie auch der Städtetag bestätigt.

Lärm schadet der Gesundheit, die Chefs (Stuttgart/ HD) müssen endlich handeln!

Neumöblierung Altstadt, Stadtblattartikel von Wassili Lepanto am 23.6. 2014

Die zeitmodische Aufwertung unserer Altstadt ist wie Leserbriefe u. die RNZ formulieren, ein ästhetisches Desaster.

Die neuen Bänke und Kübel – klotzig, überdimensional – sind im Mittelpunkt unserer historischen Stadt absolut fehl am Platz. Es fehlt die für das altstädtische Ambiente notwendige Eleganz und Plastizität; vor allem am Marktplatz sind die Bänke ausgesprochen störend.

Denn der Platz lebt von der Spannung zwischen Leere und Gefülltem – dem Architekturkranz barocker Gebäude, die den geometrischen Platz umkreisen, und dem mittigen Zierbrunnen mit der aufragenden Herkulesstatue (1703/05) als Symbol der Stärke des Bürgertums.

Der Platz verträgt keine ‚feste‘ Möblierung, weder am Herkulesbrunnen noch an der Hauptstraßenseite der Heiliggeistkirche. Auch am Kornmarkt müssen die Bänke feiner gestaltet und reduziert werden.

Hingegen sind die neuen Lampen der Hauptstraße einigermaßen annehmbar; doch hat es hier vor allem an gestalterischem Detail und einer differenzierten Form des Lampenmastes gefehlt.

Stadt am Fluss nur für Hotelgäste?, Stadtblattartikel von Gabi Faust-Exarchos am 2.6. 2014

Angeblich wollen alle an den Fluss, sich dort aufhalten und einen schönen Ausblick haben, und dennoch nutzen nicht alle die sich bietende Chance, nein, sie verbauen sie sogar.
So will eine Mehrheit im Gemeinderat die Penta-Freifläche direkt am Neckar für die Erweiterung einer Hotelkette opfern.

Vergessen scheinen die Diskussionen zur Stadt am Fluss, zur Aufwertung von Bergheim-West und des Stadteingangs, sowie zum Erhalt von öffentlichen Grünflächen. Darf die Drohung eines Unternehmens mit Wegzug dazu führen, wichtige Stadtentwicklungsziele über Bord zu werfen, obwohl jeder/jede weiß, dass sich in dieser Top-Lage sofort ein neuer Betreiber finden wird?

Die Unterstützung dieses Bauvorhabens ignoriert das ablehnende Votum von Bezirksbeirat, von NABU und BUND, sowie das Engagement der AnwohnerInnen.

Enttäuscht, Stadtblattbeitrag von Judith Marggraf am 26.5. 2014

Gesetzt hatten wir auf ein besseres Wahlergebnis. Bitter, dass wir zukünftig auf das Engagement von Gabi Faust-Exarchos verzichten müssen! Schön, dass Hans-Martin Mumm uns mit seinem Wissen und seiner Erfahrung zur Seite stehen wird! Und natürlich danken wir allen, die uns ihre Stimme gegeben haben!

Auf den neuen Gemeinderat warten große Aufgaben und weitreichende Entscheidungen. 180 ha neue Stadtquartiere müssen gut entwickelt, ein Handlungsprogramm Wohnen muss erstellt und umgesetzt werden. Große Verkehrsprojekte stehen an und die vielen kleineren Aufgaben und Projekte in den Stadtteilen dürfen nicht vergessen werden.

Wir werden gerne mit all den alten und neuen StadträtInnen konstruktiv zusammenarbeiten, die wie wir eine soziale, vielfältige und nachhaltige Stadt wollen.

GAL wünscht ruhige, schöne Ostertage!, Stadtblattartikel von Gabi Faust-Exarchos am 7.4. 2014

Der öffentliche Raum in der Altstadt wird immer enger, stellenweise stehen Tische bis an den Straßenrand, was für Fußgänger, besonders für Kinder, Gefahren birgt. Die genehmigten Flächen der Außengastronomie müssten sichtbar markiert und somit kontrollierbar werden.

Nachts ist der Lärmpegel weiterhin höher als am Tag, viele Menschen kommen nicht zur Ruhe. Aber sie klagen nicht nur, sondern liefern Lösungsvorschläge und warten auf Verbesserungen.

Zumindest die Einhaltung der bestehenden Regelungen müsste konsequenter kontrolliert werden, besonders von 0 bis 6 Uhr morgens. Auch der Jugendschutz muss auf den Prüfstand, denn das Koma-Saufen ist schädlich und wird zur Mode,  wie die neuesten Zahlen des Bundes belegen.

Es liegt in der Verantwortung der Kommune, diese soziale Problematik wirksam anzugehen.

Konversionsflächen, Stadtblattartikel von Wassili Lepanto am 2.4. 2014

Angesichts der bevorstehenden infrastruktuellen Veränderung in den nächsten fünf Jahren haben wir uns erneut entschlossen, an den kommenden Kommunalwahlen teilzunehmen. Die von der Stadt neu zu gestalteten Konversionsflächen sollen funktionalen Raum und Platz für verschiedene gesamtstädtische Einrichtungen bieten.

Denn, was in der Bahnstadt nicht geglückt ist, soll hier Wirklichkeit werden: günstiger Wohnraum bezahlbar nicht nur für Studenten, sondern auch für Geringverdienende. Hierbei auf eine sinnvolle und verantwortungsbewusste Durchmischung zu achten – wobei neben kulturellen Einrichtungen, neue Existenzgründer u. Kleinunternehmen in Gewerbe und Handel bevorzugt zu fördern sind – ist auch für uns ein erklärtes Programmziel.

Hier sehen wir die große Chance für die Perspektive eines großräumigen Wohn- u. Bildungscampus, wo Menschen aller Generationen und sozialer Gruppen gemeinsam eine neue Urbanität gestalten.

Earth Hour, Stadtblattartikel von Judith Marggraf am 19.3. 2014

ist eine weltweite Aktion des WWF. Als Signal und Aufforderung für Umwelt- und Klimaschutz schalten am 29.3. Privatpersonen, Vereine, Insitutionen und ganze Städte von 20.30 bis 21.30 Uhr einfach das Licht aus.

Die Stadt Heidelberg ist dabei: Alte Brücke, Heiliggeist und Jesuiten Kirche, Schloss und Stadthalle werden für diese Stunde nicht beleuchtet sein. Leider beteiligen sich bislang nur 12 Privatpersonen – ich glaube wir können mehr!

Die GAL wird sich mit allen Mitgliedern und KandidatInnen beteiligen, machen auch Sie mit! Melden Sie sich an unter wwf.de oder schalten Sie einfach so für diese eine Stunde das Licht aus.

Mein Tip: Um diese Zeit mal im Internet ein Satellitenbild von Europa anschauen und erleben, wieviel viele Einzelne gemeinsam erreichen können!

P.S.

Wer sich bei WWF zu der Aktion anmelden möchte, klickt auf nachfolgenden Link und bestätigt mit seiner Mailadresse:

https://action.wwf.de/ea-action/question.confirm.do?ea.campaign.id=26417&ea.campaigner.email=ZMl9Ky%2FfylnBuQwUyGQmJOusmS5bnZ5Jo7M87Y75cHI=&ea.question.id.key=5341
 

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