Wie kann das sein? Linde in der Kirschgartenstraße einfach gefällt!

Unsere Bezirksbeirätin Heike Hauck aus der Südstadt schickte uns am Sonntag eine aufgebrachte E-Mail, in dem Sie Ihr Entsetzen über eine gefällte Linde zum Ausdruck brachte. Wir meinen zu Recht! Der Standort ist im Bebauungsplan als Bestandsbaum vorgesehen und die Stadt hatte zugesichert, dass die Bäume in der Kirschgartenstraße die städtische Fürsorge genießen.

Und jetzt! Einfach gefällt! Was für ein Vertrauensbruch! Das ist bewusste Überschreitung von demokratisch gefällten Beschlüssen. Wie kann man da noch an unsere Demokratie und Ihre Organe glauben?

Die nächste Sorge: Wird die links davon stehende Linde auch noch abgesägt? Die GAL wird sich auf jeden Fall für den Verbleib dieser Linde einsetzen und eine Klärung der Fällaktion verlangen!

 

Leserbriefe von GAL Bezirksbeirätin Heike Hauck sowie von Arno Feuerstein und Georg Klein.

Rhein-Neckar-Zeitung 04.03.2021:

 

Kleine Lösung für Pfaffengrunder Marktplatz

Die GAL hat bereits letztes Jahr einen Antrag zur Verschönerung und Umgestaltung des Pfaffengrunder Marktplatzes gestellt. Wunsch der GAL war gewesen, den Marktplatz im Pfaffengrund nach dem Modell „Handschuhsheim“ zu mindestens 1/3 bis 50% v.a. im Süden autofrei zu gestalten. Der Pfaffengrunder Marktplatz ist architektonisch ein mehr als reizvolles Ensemble. Es ist schade, dass das aufgrund der reinen Parkplatznutzung völlig untergeht! Außenbewirtschaftung und öffentliches Bücherregal waren ausdrücklich erwünscht!

Leider steht aber der Stadt Heidelberg dafür derzeit kein Geld zur Verfügung. Auf Vorschlag von GAL Stadträtin Judith Marggraf sollen jetzt aber immerhin ein paar Pflanzkübel den Platz aufwerten und autofreie Zonen schaffen. Dem hat Baubürgermeister Odzsuck ohne formellen Beschluss im Stadtentwicklungs- und Bauausschusses am 23.02. zugestimmt. Eine sehr kleine Lösung – an der großen bleiben wir dran!

Rhein-Neckar-Zeitung 27.02.2021:

 

Leserbriefe zu diesem Thema.

Rhein-Neckar-Zeitung 04.03.2021:

GAL gegen Verbrauch von landwirtschaftlichen Flächen in Rohrbach

Die RNV und die Stadt planen eine Abstellfläche von 6000 qm für Straßenbahnen sowie einen Park&Ride Parkplatz für 70 Fahrzeuge auf bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen in Rohrbach. Dagegen wehren sich die Rohrbacher – zu Recht, wie auch die Grün-Alternative Liste findet. Für dieses Vorhaben sollten erst einmal andere Flächen wie die vom Betriebshof zum Czernyring geprüft werden, so GAL Stadtrat Michael Pfeiffer.

Am Donnerstag, 18.02., um 18 Uhr informiert die Stadt und die RNV über den Sachstand der Planung. Teilnehmen können Sie an dem Zoom-Meeting über den Link

https://zoom.us/j/95305910201?pwd=a0g4M2RZbnlVbTlxNERxMS8yME1Ndz09

Meeting-ID 953 0591 0201
Kenncode 866029

Rhein-Neckar-Zeitung 18.02.2021:

 

Die Stadt und die RNV informierten online über den Sachstand der Planung:

Rhein-Neckar-Zeitung 20.02.202:

Kerchemer Wind

Liebe Kirchheimerinnen und Kirchheimer, liebe Heidelberger:innen

eine gute Nachricht gibt es für alle Eltern von Kindern im Alter zwischen 0 – 6 Jahren. Ab dem 1. März kann man sich über die städtische Homepage über die Angebote der Kitas informieren und bei maximal 3 Betreuungseinrichtungen anmelden. Sollte ein Platz zur Verfügung stehen werden die Eltern per Mail informiert. Hierdurch haben die Eltern nun einen wesentlich besseren Überblick über die Angebote. Diese zentrale Vormerkung für einen Kita-Platz wurde mit dem Modul „Kita-Data-Webhouse nun umgesetzt.

Landwirtschaftliches Entwicklungskonzept Heidelberger Süden ist ein Tagesordnungspunkt, der in den nächsten Monaten im Bezirksbeirat und im Gemeinderat diskutiert werden soll. Wir halten diesen, von den Grünen gestellten Antrag grundsätzlich für richtig. Schon vor mehr als 10 Jahren hatten wir dieses Konzept angeregt aber damals leider keine ausreichende Unterstützung gefunden. Momentan ist ein IBA – Projekt in Bearbeitung, dass sich mit einem Landwirtschaftspark beschäftigt und für das auch schon Projektmittel bewilligt wurden. Diese Maßnahme wurde sowohl in den Bezirksbeiräten als auch im Gemeinderat einstimmig beschlossen. Seit 2016 ist dieses IBA-Projekt in den Gremien und soll weiterentwickelt werden. Durch die Pandemie wurde die vorgesehene Vergabe an ein Planungsbüro für ein Prüf- und Planungsgutachten noch nicht in Auftrag gegeben. Bevor keine konkreten Vorschläge für das Projekt Landwirtschaftspark vorliegen halten wir das Landwirtschaftliche Entwicklungskonzept für verfrüht.

Sie wollen kleine und feine Läden in Kirchheim? Dann hilft nur HINGEHEN!

Ihre Meinung interessiert uns. Welche Themen sind für Sie wichtig? Sollten Sie Anregungen oder Fragen haben, dann schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Auf unserer Homepage www.gal-heidelberg.de erfahren Sie mehr über unsere Aktivitäten und Ziele.

Bleiben Sie gesund.

Ihre Kirchheimer Stadträtin Judith Marggraf und Ihr Stadtrat Michael Pfeiffer
GAL Grün-Alternative Liste

Rad- und Fußverbindung über den Neckar – GAL Antrag wird bei der weiteren Planung berücksichtigt

Die GAL hat am 08. Februar einen Sachantrag zu TOP 5 „Rad- und Fußverbindung über den Neckar“ der Gemeinderatssitzung am 10. Februar gestellt:

„Die Fuß – und Fahrradbrücke des 1. Preisträgers über den Neckar wird auf das vom Wasser- und Schifffahrtsamt geforderte Höhenmaß abgesenkt. Die Notfallzufahrt wird nordwestlich der Brücke geführt.“

Begründung: Die Brückenhöhe am Neuenheimer Neckarufer beim 1. Preisträger Schlaich/Bergemann ist wesentlich zu hoch, weshalb die Auf- und Abfahrt am Nordufer länger und unattraktiver ist. Außerdem würden durch die Rampenführung unter der Brücke lange Toträume entstehen, die erfahrungsgemäß oft zu Schmuddelecken werden und schwierig zu pflegen sind. Durch die Absenkung der Brücke auf das vom Wasser- und Schifffahrtsamt geforderte Maß könnte die Rampe kürzer ausgelegt werden. Durch eine geringere Höhe würden sich auch die Baukosten minimieren.
Falls diese Umplanung nicht realisierbar ist, sollte der 3. Preisträger beauftragt werden, der diese Probleme vermeidet.

Im Gemeinderat wurde nun unserem Antrag zugestimmt! Zufällig stellten die Grünen zwei Tage nach unserem fast denselben Antrag und so wurde dieser Erfolg in der RNZ wieder einmal der Grünen Fraktion zugeordnet. Wir freuen uns dennoch, dass die Planung der Rad- und Fußverbindung nun in die richtige Richtung geht.

Rhein-Neckar-Zeitung 12.02.2021:

Luftbild: Stadt Heidelberg / by Venus

„One Billion Rising“ fällt in Heidelberg coronabedingt aus – Viele Beratungsangebote für Betroffene

Presseinformation der Stadt Heidelberg:

Gegen Gewalt an Frauen
„One Billion Rising“ fällt in Heidelberg coronabedingt aus – Viele Beratungsangebote für Betroffene

„One Billion Rising“ (OBR) ist eine weltweite Veranstaltung, die jedes Jahr am 14. Februar mit einer Tanz-Demonstration daran erinnert, dass rund eine Milliarde Frauen von Gewalt betroffen sind. Konkret bedeutet das: Jede dritte Frau auf dieser Welt war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt. Pandemiebedingt werden dieses Jahr am 14. Februar keine tanzenden Frauen in den Straßen Heidelbergs zu sehen sein. Das „Aktionsbündnis One Billion Rising“ hat sich angesichts des Infektionsgeschehens entschieden, die Veranstaltung dieses Jahr nicht stattfinden zu lassen. Im Aktionsbündnis vertreten sind die Arbeitsgemeinschaft Heidelberger Frauenverbände und -gruppen, das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, das Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten Dr. Franziska Brantner, unterstützt durch Bündnis 90/Die Grünen, SPD, Frauen Union der CDU und Grün-Alternativer Liste.

„Auch wenn wir in diesem Jahr nicht gemeinsam auf der Straße gegen Gewalt an Frauen und Mädchen demonstrieren, wollen wir Betroffenen gerade jetzt Mut zusprechen. Heidelberg hat sehr gut ausgebaute Strukturen im Bereich des Gewaltschutzes von Frauen. Die wichtigen Beratungsstellen waren und sind weiterhin erreichbar“, sagt Stefanie Jansen, Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit der Stadt Heidelberg.

Und die Vorsitzende der Heidelberger Frauenverbände Martina Weihrauch-Löffler erklärt: „Sie sehen uns dieses Jahr nicht auf der Straße, aber wir sind immer noch da.“

Die Erfahrungen der Beratungsstellen zeigen schon jetzt, dass die Zahl der Beratungsanfragen zu häuslicher und sexualisierter Gewalt auch in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis zugenommen hat. Die Pandemie hat auf ohnehin benachteiligte und unterstützungsbedürftige Frauen zusätzlichen Druck ausgeübt. Durch die Kontaktbeschränkungen waren viele von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen oft mit ihren Peinigern zu Hause eingesperrt.

Hilfe bei Gewalt

Wer von Gewalt betroffen ist, findet in Heidelberg als örtliche Anlaufstellen besonders die Interventionsstelle für Frauen und Kinder, die Frauenberatungsstelle Courage, das Autonome Frauenhaus, den Frauennotruf gegen sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen e.V. und die Gewaltambulanz, aber auch die Interventionsstelle für Männer im Bereich Täterarbeit. Auch das BiBeZ (Ganzheitliches Bildungs- und Beratungszentrum zur Förderung und Integration behinderter/chronisch erkrankter Frauen und Mädchen e.V), das Frauengesundheitszentrum und das Internationale Frauen- und Familienzentrum unterstützen hier. Seit November 2019 wird ebenfalls das EU-Projekt GUIDE4You unter der Leitung des Amtes für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg umgesetzt. Es ermöglicht durch ein Lotsensystem einen einfacheren Zugang zu den Unterstützungsstellen.

Eine Übersicht mit Kontaktdaten der Anlaufstellen bei Gewalterfahrungen findet sich unter www.heidelberg.de/hd/HD/Rathaus/Hilfe+bei+Gewalt.html

Betriebshof: Stadt und RNV informieren über aktuellen Arbeitsstand. Abstellflächen in Rohrbach oder Wieblingen

Betriebshof: Neubau-Pläne werden konkreter. Abstellflächen in Rohrbach oder Wieblingen. Informationsveranstaltung über den aktuellen Arbeitsstand am Donnerstag, 18.02.2021, um 18 Uhr als Online-Veranstaltung (siehe Veranstaltungstermine auf der GAL Seite).

Rhein-Neckar-Zeitung 09.02.2021

GAL Stadtrat Michael Pfeiffer war 27 Jahre bei der Verkehrserziehung der Polizei – jetzt ging er in Ruhestand

Letzten Samstag, am 06.02.2021, wurde in der Rhein-Neckar-Zeitung ein langes Interview mit unseren Stadtrat Michael Pfeiffer veröffentlicht. Nach 27 Jahren bei der Verkehrserziehung der Polizei ging er nun in den Ruhestand. Als GAL Stadtrat wird ihm auch weiterhin die Verkehrsprävention ein sehr wichtiges Thema in Heidelberg sein.

Rhein-Neckar-Zeitung 06.02.2021:

GAL freut sich mit der Siedlungsgemeinschaft Ochsenkopf – Poller wird montiert

Die GAL freut sich mit der Siedlungsgemeinschaft Ochsenkopf, dass der versenkbare Poller im Wieblinger Weg nun endlich angebracht wird, um den Schleichverkehr im Ochsenkopf zu unterbinden. Schon immer hat die GAL dieses Vorhaben zur Verkehrsberuhigung befürwortet und unterstützt.

Presseinformation der Stadt Heidelberg vom 28.01.2021:

Verkehrsberuhigung am Ochsenkopf: Poller im Wieblinger Weg wird montiert
Aktivierung voraussichtlich im März 2021

Zur Verkehrsberuhigung am Ochsenkopf montiert die Stadt Heidelberg im Wieblinger Weg auf Höhe der Hausnummer 88 wieder einen versenkbaren Poller. Die Arbeiten haben am Dienstag, 26. Januar 2021, begonnen. Der Poller soll den Schleichverkehr im Ochsenkopf unterbinden. Dabei geht es insbesondere um den Durchgangs- und Querverkehr zur SRH, zu den Gewerbeschulen und in Richtung Zentrum.

Der Poller wird ab Mitte März 2021 vorerst montags bis freitags von 7.30 bis 9 Uhr und von 13 bis 14.30 Uhr ausgefahren. Die Zeiten können aber nachträglich an die tatsächliche Bedarfslage angepasst werden. Alle Berechtigten des Gebiets Ochsenkopf (Einwohner mit Haupt- und Nebenwohnsitz und Fahrzeughalter oder Fahrzeugführer – Nachweis erforderlich) erhalten eine kostenfreie Ausnahmegenehmigung in Form eines Magnetchips zur individuellen Bedienung des Pollers. Die Magnetchips müssen von den Berechtigten beantragt werden – eine entsprechende Information wird aktuell an den Nutzerkreis verschickt. Das Antragsformular kann außerdem im Internet abgerufen werden unter www.heidelberg.de > Rathaus > Stadtverwaltung > Ämter von A bis Z > Amt für Verkehrsmanagement. Die Chips sollen möglichst bis März verteilt sein. Erst dann wird der Poller aktiviert.

Durchfahrt für Rettungskräfte ist stets gewährleistet

Die Durchfahrt für Rettungskräfte ist im Einsatzfall stets gewährleistet. Die Installation des Pollers kostet rund 18.000 Euro. Die laufenden Kosten betragen jährlich 2.200 Euro. Um eine Verlagerung des Schleichverkehrs im Vorfeld zu verhindern, installiert die Stadt zudem im Kinzigweg auf Höhe von Hausnummer 8 zwei herausnehmbare (nicht versenkbare) Poller. Dies unterbindet die verbotswidrige Umfahrung des Pollers im Wieblinger Weg über den Dreisamweg. Die Beschilderungen werden entsprechend angepasst.

Hintergrund: Die Reaktivierung des Pollers ist eine temporäre und übergangsweise Lösung bis zum Anschluss der Ludwig-Guttmann-Straße an den Rittel. Das Projekt Anschluss Rittel mit Verlängerung der Ludwig-Guttmann-Straße ist angesichts der Corona-Pandemie aus finanziellen Gründen vorerst auf Eis gelegt. Darüber war der Gemeinderat am 17. Dezember 2020 informiert worden. Bereits im Februar 2019 hatte der Gemeinderat der Reaktivierung zugestimmt, die aber die Klärung verschiedener rechtlicher Aspekte bis hin zum Regierungspräsidium bedingte.