… wurde am 12. Juli 1868 geboren. Zu seinem 150. Geburtstag ist ein Dichter wieder zu entdecken, der wie kaum ein anderer die geistigen Krisen seiner Zeit spürte. Sein Werk ist verschlüsselt und nicht leicht zu deuten. Es gilt als elitär, und doch sammelte er Anhänger um sich, die im öffentlichen Leben der Stadt standen: der Germanist Friedrich Gundolf, der Nationalökonom Edgar Salin und der Historiker Ernst Kantorowicz. Auch Alfred Weber stand im Bann Georges. Und es waren auch Frauen: die Gegnerin der Frauenemanzipation Anna Schellenberg, die Wissenschaftlerinnen Elisabeth Salomon und Clotilde Schlayer sowie die Philosophin Edith Landmann gehörten zum Kreis.
Zu erleben ist eine Vortragsreihe des Germanistischen Seminars. Das Museum Haus Cajeth ist ein hervorragender Ort für literarische Ausstellungen. Zu entdecken ist das Bahnbetriebswerk als Kammermusiksaal. Hinzuweisen ist auf den Vortrag des George-Biografen Thomas Karlauf, Sonntag, 8. Juli, 11 Uhr in der Alten Aula.
Autor: peter
GAL Besuch in Wieblingen – 113 Jahre Naturkosmetik aus Heidelberg
Ende Juni besuchte die GAL mit den Stadträt*innen Judith Marggraf und Michael Pfeiffer das Familienunternehmen M.E.G. Gottlieb Diaderma-Haus GmbH + Co. KG, das seit 1905 hochwertige Kosmetikprodukte der Marken Diaderma und Arya Laya hinter einer unscheinbaren Fassade im Industriegebiet von Wieblingen herstellt.
Die beiden Geschäftsführer, Dr. Wolf-Dieter Schmalz (Nachfahre von M.E.G. Gottlieb) und Henner Tatge, führten durch die Produktions-, Abfüll- und Verpackungshallen und nahmen sich viel Zeit, der GAL die Unternehmensgeschichte und -philosophie zu erzählen sowie alle Fragen zu beantworten.

Das Heidelberger Familienunternehmen hat eine lange traditionsreiche Firmengeschichte. Gegründet 1905 von M.E.G. Gottlieb in Handschuhsheim, wurden unter dem Namen Diaderma (lateinisch = „unter die Haut“) zunächst Hautfunktionsöle hergestellt. 1961 zog das Unternehmen nach Wieblingen. 1970 übernahm das Unternehmen die Firma Arya Laya (Sanskrit = „Trägerin der Schönheit“). Über 90 verschiedene Produkte dieser Marke stellt das Unternehmen heute her und vertreibt diese exklusiv in 1100 Reformhäuser in ganz Deutschland, aber auch in Österreich, Südkorea, den USA und bald auch in der Schweiz. Inzwischen ist die Marke auf Platz 3 der meist verkauften Naturkosmetikprodukte, hinter Dr. Hauschka und Börlind aber weit vor Weleda.
Das Unternehmen bietet 34 Mitarbeiter*innen Arbeitsplätze zu flexiblen Arbeitszeiten. Die handwerkliche Herstellung der Produkte bedarf besonderer Sorgfalt. Viele Mitarbeiter*innen sind schon Jahrzehnte dabei und tragen die Unternehmensphilosophie mit: langfristig denken und handeln, aber auch innovativ und etwas Besonderes sein, vor allem aber die Qualität der Naturprodukte muss stimmen. Bemerkenswert: das Unternehmen bezieht sein Verpackungsmaterial aus Schwetzingen, dem Odenwald und Nordbayern, wenn möglich werden auch die Rohstoffe ortsnah eingekauft. Das zeichnet die Besonderheit dieses Unternehmens aus. Und das alles „Made in Heidelberg!“
Wer sich nun selbst von den Naturkosmetikprodukten überzeugen möchte: am Mittwoch, 11. Juli 2018, gibt es einen Werksverkauf -wie jeden Monat einmal- in Wieblingen, im Taubenfeld 25!

Diaderma…
…oder doch Arya Laya. Heute möchte ich Ihnen über ein kleines und leider immer noch wenig bekanntes Unternehmen berichten, das die GAL letzte Woche besucht hat. Es passt mit seiner Philosophie (ökologisch, innovativ, faire Arbeitsplätze) ideal zu unserer Stadt. Die Geschäftsführer, Herr Dr. Schmalz und Herr Tatge, ermöglichten uns einen Einblick in die Historie dieses Familienbetriebs, das lediglich 35 Mitarbeiter*innen hat. Die Firma wurde 1905 von M.E.G. Gottlieb in Handschuhsheim gegründet und erhielt den Namen Diaderma (lat. „unter die Haut“). 1961 zog das Unternehmen nach Wieblingen. Seit 1970 gibt es die Marke Arya Laya (Trägerin der Schönheit), deren Produkte ein breites Kosmetikprogramm auf neuestem wissenschaftlichem Stand sind. Arya Laya ist exklusiv in Reformhäusern erhältlich und wird nach den strengen neuform-Qualitätsrichtlinien für Naturkosmetik entwickelt und hergestellt. Kaum zu glauben, dass dieses kleine Unternehmen 90 verschiedene Produkte produziert, die in 1100 Reformhäuser geliefert werden. Auf solche Unternehmen kann Heidelberg stolz sein.
Bürgerrecht auf Nachtruhe durchsetzen!
Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Mannheim für das Recht der Altstadtbewohner auf körperliche Unversehrtheit, hat die Bürgerschaft gehofft, dass es einen Wandel des städtischen Nachtlebens geben wird. Doch stattdessen hoffen Gastronomie und ihre Lobbyisten im Stadtrat, dass bald die „Altstädter“ aus der Stadt wegziehen, die Altstadt kulturell aussterben und dem Lärm, der ohrenbetäubenden Musik und dem Gesang der Besoffenen überlassen wird. Das bedeutet den Untergang der polis, der politischen Ethik!
Wir Stadträte haben alle die Pflicht, dem Wohl der Bürger zu dienen. Dafür haben wir ein Eid geleistet. Im Falle der „Sperrstundenregelung“ ist es geradezu ein Affront, wenn das Gericht geurteilt hat, dass die jetzigen Sperrzeiten für die Bewohner unzumutbar sind, und dennoch sich ein Großteil unserer Räte dem Urteil widersetzt (und dann beantragt die CDU noch eine längere Außenbewirtschaftung!). Es ist deprimierend, ja erschreckend, dass im Gemeinderat Vertreter sitzen, denen das nervenzerreißende Durchfeiern einer jugendlichen, studentischen und sonstigen Minderheit wichtiger ist als das Grundrecht der Bewohner auf eine nächtliche Mindestruhezeit.
Rundgang durch die Bahnstadt mit Bezirksbeirat Wolfram Fleschhut
Trotz dunkler Wolken hat sich eine kleine Gruppe am Dienstag, 12. Juni um 18.00 Uhr, in der Bahnstadt eingefunden, um an einem Rundgang mit Wolfram Fleschhut teilzunehmen. Mit dabei unsere GAL-Stadträtin und Fraktionsvorsitzende Judith Marggraf, Stadtrat Hans-Martin Mumm und Stadtrat Michael Pfeiffer, die diese Begehung angeregt hatten, um sich ein Bild über den aktuellen Stand der Bahnstadt zu machen.
Wolfram Fleschhut kennt die Bahnstadt wie kein anderer. Seit 2013 wohnt er nicht nur hier sondern er engagiert sich auch im Vorstand des Stadtteilvereins und ist Bezirksbeirat (zur Zeit noch für gen.hd, aber ab der nächsten Kommunalwahl 2019 für die GAL). Beim Rundgang merkt man, den Mann kennen hier viele, ständig wird er gegrüßt.
Der Rundgang führt uns als erstes am neu eröffneten Alnatura-Markt vorbei, zum preisgekrönten Feuerwehrspielplatz, entlang der Promenade mit den vielen Hochbeeten und Sitzgelegenheiten. Wer hier wohnt, hat einen tollen Blick in die Felder. Wolfram Fleschhut hat das Glück und ist auch so nett und lässt uns seine Wohnung im Erdgeschoss besichtigen. Uns begrüßt ein großes, helles Wohnzimmer mit offener Küche, die Decken sind sehr hoch. Von hier geht es direkt in den Garten mit Blick auf die Promenade und die Felder. Hier lässt es sich leben! Er verrät uns noch, dass auch Oliver Baumann, Torwart bei der TSG Hoffenheim, gleich in der Nachbarschaft wohnt. Also auch Prominente wissen die Wohnqualität und Lage der Bahnstadt zu schätzen.
Von hier laufen wir ins Innere der Bahnstadt. Man sieht, dass die Gebäude Richtung Norden immer höher werden. Der Eindruck von Gleichförmigkeit, den man auf den ersten Blick von außen hat, täuscht also. Etagenwohnungen und Reihenhäuser wechseln sich hier ab, fast jedes Haus hat eine andere Fassade und immer wieder gibt es verschieden gestaltete Innenhöfe mit vielen Möglichkeiten zum Verweilen, aber vor allem für Kinder zum Spielen. Und das Schöne ist, kein Auto fährt zwischen den Häusern und Plätzen entlang! Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die Bahnstadt inzwischen der kinderreichste Stadtteil Heidelbergs, ist. Dort leben die meisten Kinder im Alter bis 6 Jahre mit ihren Eltern. Leider gibt es für Familien mit mehr als drei Kindern zu wenig große Wohnungen, bemängelt Wolfram Fleschhut.
Unterwegs erklärt er uns die Passivhausbauweise und spricht auch die Probleme an. Im Sommer müssen die Jalousien herunter gelassen und die Fenster geschlossen gehalten werden, ansonsten wird es zu warm in den Wohnungen, d.h. die Bewohner sitzen in abgedunkelten Räumen. Das Gute aber überwiegt, die Heizungen im Winter müssen kaum oder gar nicht eingeschaltet werden.
Die Balkone und Gärten sind in der ganzen Bahnstadt sehr individuell gestaltet. Da ist alles dabei, vom coolen Balkon mit Designermöbeln bis zum naturbelassenen Ökogarten-Idyll mit Himbeer- und Johannisbeersträuchern sowie Apfelbäumchen. Toll, was man auf kleinstem Raum alles schaffen kann!
Zurück auf der Promenade geht es zum neu eröffneten Spielplatz „Bauernhof“. Auch dieser ist preisverdächtig. Was Wolfram Fleschhut entlang der Promenade schade findet, ist, dass der Fahrradweg zwischen Fußgängerweg bzw. Bebauung und Spielplatz angelegt wurde, denn die Kinder springen oft zwischen den zwei Bereichen hin und her und müssen den viel frequentierten Fahrradweg queren. Da sind häufig kritische Situation zu beobachten.
Vom Spielplatz aus führt uns der Rundgang weiter durch den neusten Abschnitt der Bahnstadt, in dem sich auch wieder verschiedene Wohnformen abwechseln (Reihenhäuser, Etagenwohnungen Mehrgenerationenhaus), hin zum Gadamerplatz auf dem das B3 steht. Das Zentrum in dem Bildung, Betreuung und Begegnung nebeneinander stehen aber als Einheit wirken.
Wir gehen weiter den Zollhofgarten entlang, der mit seiner großen Grünfläche mit Sport- und Spielmöglichkeiten, ein beliebter Treffpunkt der Bahnstädter geworden ist. Hier sowie entlang des Langen Angers, auf der Schwetzinger und der Pfaffengrunder Terrasse sieht man, dass es inzwischen viele Geschäfte in der Bahnstadt gibt. „Die Ladenstruktur hat sich wesentlich verbessert“, erzählt Wolfram Fleschhut. „Wir haben inzwischen gute Bäckereien und Cafes, Bistros und Restaurants, eine Vinothek, eine super Eisdiele, ein tolles Bekleidungsgeschäft, einen Geschenkeladen, einen Fahrradladen und nicht zu vergessen, den Wochenmarkt auf dem Gadamerplatz“. Ein großes Nahversorgungszentrum, mit Supermarkt, Drogerie und Gastronomie, ist zwischen dem B3 und dem Luxor Filmpalast geplant und wird die 5000 Menschen, die hier nach Fertigstellung wohnen werden, versorgen.
Entlang des Zollhofgartens wurden Studentenwohnheime gebaut, dazwischen steht ein kleiner Hühnerstall mit ca. 10 Hühner. Für alle Bahnstädter reichen die gelegten Eier leider nicht, aber die, die sie essen dürfen, können sich glücklich schätzen. So geht städtisches Wohnen mit Bauernhof-Idyll. Gegenüber liegt die Halle 02. Praktisch für die Studenten, die haben es zum Feiern nicht weit. Wolfram Fleschhut meint, das sei wirklich gut gelöst. Kein Lärm dringt nach außen und der Eingang zur Halle ist auf der anderen Seite, so dass durch den Betrieb keiner auf dieser Seite gestört wird.
Die Führung endet bei den Skylabs, die mit ihrer Baukonstruktion futuristisch wirken. Hier haben sich High-Tech-Firmen und die Schiller International University niedergelassen. Zum Abschluss gehen wir alle noch ins neue Metropolis Restaurant neben dem Luxor Filmpalast und bedanken uns bei Wolfram Fleschhut für die schöne und informative Führung. Alle sind sich einig, dass es erstaunlich und sehr erfreulich ist, wie schnell sich dieses Areal verändert hat, wie vielfältig doch die Bebauung geworden ist und wie engagiert und individuell die Bewohner der Bahnstadt den Stadtteil mitprägen.


30 Jahre Unterwegs-Theater
Die GAL gratuliert und bedankt sich bei Bernhard Fauser und Jay Gonzales! Wir erinnern uns gerne zurück an die Anfänge – die Mischung aus Tanz, Akrobatik und Schauspiel war damals für Heidelberg neu und aufregend. Überraschend und ungewöhnlich ging es weiter: ‚Tanz international‘, Rauminstallationen, HipHop-Musicals, internationale Auftritte, viele Auszeichnungen bis hin zur Repräsentation des Landes Baden-Württemberg bei der EXPO 2000. Seit 2006 dann ‚art-ort‘ und seit 2009 die Produktionen und Projekte in der Hebel-Halle und dem Choreografischen Centrum…
Wir wollen hier aber auch daran erinnern, das Fauser und Gonzales, trotz nationaler und internationaler Anerkennung, mit immer wieder wechselnden Spielstätten und einer mangelhaften Unterstützung durch die Stadt in all den Jahren finanziell und persönlich ständig an ihre Grenzen gehen mussten! Auch ihre Unterstützer, allen voran Annette Trabold, hatten keinen leichten Stand – bis hin zu presseöffentlichen Angriffen.
Möge die Stadt aus diesem Teil der Geschichte lernen!
Heimat ist, …
… was heute nicht mehr da ist. Dass das so ist, lässt sich gut in der Rathausstraße 76 erleben. Am letzten Sonntag fand dort das Jahresfest des Heimatmuseums Rohrbach statt. Untergebracht in einer alten Bäckerei, ist das Stadtteilmuseum ein Schatzkästchen. Die Exponate sind in „Petersburger Hängung“ angeordnet: Jede verfügbare Fläche ist belegt. Zu sehen sind Fundstücke, Karten, Modelle und Fotos zur Siedlungsentwicklung, zu Schule, Literatur und Wohnkultur, zu Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie. Wenn Gustav Knauber durch die Räume führt, kennt er die Herkunft jedes Objekts, besonders wenn es aus seinem eigenen Elternhaus stammt.
Wie jedes Jahr war der Hof zu klein für die vielen Gäste. Die Rathausglocke musste schließlich abgestellt werden, weil ihr halbstündlicher Schlag die Gespräche störte. Der Eintritt ins Museum ist frei, die Festbesucher bekamen Karotten, Radieschen und Spargelbruch zum Mitnehmen. Glückwunsch an das ehrenamtliche Museumsteam des Stadtteilvereins.
Schöne Pfingstferien!
Die Geschäftsstelle der GAL bleibt während der Pfingstferien vom 22. Mai bis einschließlich 1. Juni geschlossen.
GAL fordert mehr Wohnraum auf dem Hospital Gelände
Mit einem guten und innovativen Konzept gehen Verwaltung und die städtische GGH in die Endverhandlungen mit der BIMA. Dabei geht es um die Kosten für den Erwerb von Grund, Boden und Gebäuden auf dem Hospital-Gelände.
Wir stehen voll und ganz hinter dem Konzept und der Idee für die Entwicklung dieser Konversionsfläche, wünschen uns aber eine Optimierung im Hinblick auf das Wohnraumangebot.
Zwar ist Heidelberg in der glücklichen Lage, durch die Konversionsflächen einen Teil der hohen Nachfrage nach Wohnraum abfedern zu können, glauben wir aber den Wachstumsprognosen, reicht das bei Weitem nicht! Deshalb haben wir die Verwaltung gebeten, bis zum Herbst – da wird der Bebauungsplan aufgestellt – zu prüfen, wie Stadtbild- und Konzeptverträglich zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden kann.
Antrag der GAL für ein Sicherheitsmanagement
Bei unserer letzten Veranstaltung, bei der es um das Sicherheitsaudit ging, gab es seitens der Teilnehmer zum Teil viel Kritik wegen der Intransparenz bei der Umsetzung der Priorisierung der Maßnahmen, um die Verkehrssicherheit in den Stadtteilen zu erhöhen. Wir haben aber auch Vorschläge erhalten, wie man innerhalb der Verwaltung möglicherweise besser bzw. effizienter arbeiten kann. Einen Vorschlag haben wir aufgegriffen und einen Antrag an die Verwaltung gestellt.
„Die Verwaltung wird gebeten zu berichten, welche Möglichkeiten es für die Stadt Heidelberg gibt, eine Stelle beim Verkehrsmanagement einzurichten, die bei allen Eingriffen in den öffentlichen Raum (Baumaßnahmen, Aufstellen von Abfallcontainern, Stromkästen etc.) die Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit prüft“
Begründung:
Schon jetzt gibt es alleine durch das Sicherheitsaudit eine große Anzahl an vorgeschlagenen Maßnahmen, die den Straßenverkehr, insbesondere für schwächere VerkehrsteilnehmerInnen, umgesetzt werden sollen. Einige dieser Maßnahmen, die teilweise sehr kostspielig sind, könnten künftig frühzeitig vermieden werden, wenn bereits in frühen Planungsphasen die „Leitlinien für einen kinderfreundlichen Verkehr“ und die „Empfehlungen für das Sicherheitsaudit an Straßen (ESAS)“ als Standard berücksichtigt werden. In den nächsten Jahren wird es viele Planungen, sowohl auf den Konversionsflächen als auch bei der Sanierung der bestehenden Straßen geben, bei der die Leitlinien, Empfehlungen und Richtlinien verstärkt Berücksichtigung finden können. Auf diese Weise könnte ein Sicherheitsmanagement im Rahmen des Verkehrsmanagements verstetigt und somit dauerhaft verbessert werden.
Hinweis: Man könnte zwei Dinge unterscheiden: 1. KoordinatorIn, der/die die Belange überblickt und intern steuert und 2. Sicherheitsaudit auf Planebene, das heißt, dass die Planungen auf Mängel hin überprüft werden. Das machen Sicherheitsauditoren nach (ESAS) oder demnächst (RSAS). Diese müssen keine MA der Stadtverwaltung sein, denn sie sollen das unabhängig prüfen.
Wir sind davon überzeugt, dass diese Maßnahme wesentlich dazu beitragen könnte, die Verkehrssicherheit in unserer Stadt zu erhöhen und bei neuen Straßenbaumaßnahmen Fehler erst gar nicht entstehen zu lassen und somit Kosten zu sparen.
