Rhein-Neckar-Zeitung, 25. März 2019
Kategorie: Aktuelles
Judith Marggraf und Michael Pfeiffer bei Podiumsdiskussion in Kirchheim
Rhein-Neckar-Zeitung, Blick in die Stadtteile, 26. März 2019
Alle Jahre wieder: Heidelberger Frühjahrsputz
Unsere Bezirksbeirätin und Gemeinderatskandidatin Regine Buyer packte kräftig mit an: Ausgerüstet mit Greifzangen, Warnwesten und Säcken sammelten die Mitglieder der BUND-Ortsgruppe Heidelberg-Wieblingen entlang der Mannheimer Straße zwischen Hermann-Treiber-Straße und Neckarspitze allerlei Unrat: alte Pfannen, viele Plastiktüten, Styropor, Zigarettenpackungen, Flaschen, Dosen, Pappbecher u.ä.. Es ist schon bedrückend, was Menschen so alles achtlos am Neckarufer wegwerfen.
Außerdem säuberten die Mitglieder der Ortsgruppe die Tafeln des Naturlehrpfads am Altneckar, die die Ortsgruppe 2000 aufgestellt hatte. Dabei wurden auch einige Schilder mit einem QR-Code versehen, über den aktuelle Informationen zum Naturschutzgebiet abgerufen werden können.
Die ehrenamtlichen Naturschützer*innen beteiligen sich mit der Heidelberger Frühjahrsputzaktion an der europaweiten Kampagne „Let´s clean up Europe“. Ziel ist es, europaweit ein Zeichen gegen herumliegenden Müll zu setzen und für das Thema zu sensibilisieren – genau das richtige Motto für eine Putzaktion entlang des in der Liste der europaweit schützenswerten Gebiete verzeichnete NATURA 2000-Gebietes am Altneckar.

Mitglieder der BUND-Ortsgruppe Heidelberg-Wieblingen beim Frühjahrsputz am Naturlehrpfad am Alten Neckar, 1.v.rechts Regine Buyer.
Redebeitrag unseres Gemeinderatskandidaten Gerd Guntermann
Das Heidelberger „Bündnis für Demokratie, gegen Rechts“ war am 23. März 2019 mit einer Gegenveranstaltung vor Ort in Ziegelhausen, als die AfD dort ihren Europawahlkampf einläuten wollte. Hier der Redebeitrag unseres Gemeinderatskandidaten Gerd Guntermann:
Goethe meinte: „Sag mir, mit wem Du umgehst, so sage ich Dir, wer Du bist.“ In diesem Sinn lohnt es sich zu fragen, in welches europäische Land Bundes- und Landespolitiker der AfD häufig reisen, mit wem sie dort Umgang pflegen, weil sie das dort real existierende System sehr bewundern, wo sie intensiv hofiert werden und sich ideologisches Rüstzeug holen. Hat man herausgefunden, welches Land das ist, dann kann man sich vorstellen, was uns blühen würde, hätte eines Tages die AfD das Sagen.
In diesem Land werden Oppositionelle in Arbeitslager unter klimatischen Extrembedingungen gesperrt, dort werden Homosexuelle verfolgt, politisch Missliebige gefoltert oder unter dubiosen Umständen ermordet, Menschenrechtsaktivisten inhaftiert, Meinungsfreiheit unterdrückt,
Wehrerziehung von Schulkindern und eine Jugendarmee staatlicherseits gefördert. Das ist nicht UNSER Ding.
Daher: NEIN zu Nationalismus und Militarismus, JA zu einem demokratischen, offenen, solidarischen Europa!
Bei dem Land, dessen politisches System und dessen Führer die AfDler so sehr schätzen, handelt es sich übrigens um Russland.

Rhein-Neckar-Zeitung 25. März 2019
Kerchemer Wind
Liebe Kirchheimerinnen und Kirchheimer,
Sie haben die Wahl und wir die Kandidat*innen!
Die Kommunalwahl am 26. Mai rückt näher und die GAL hat ihre Kandidierenden am 28. Februar gewählt. Es ist eine Liste der Vielfalt: Vom Schüler über Student*innen bis zum Professor; vom Straßenbahnfahrer über den Ingenieur bis zum Weinhändler; vom Physiotherapeuten über die Krankenschwester bis zur Sonderschullehrerin; vom Künstler bis zum Rechtsanwalt und, und, und ….
In Kirchheim werden wir mit 7 Kandidatinnen und Kandidaten vertreten sein, so viele wie noch nie!
Listenplatz 1
Judith Marggraf, 59 Jahre, lebt mit ihrem Sohn seit 17 Jahren in Kirchheim. „Wir haben hier noch eine super Infrastruktur! Ich setze mich dafür ein, dass das so bleibt! Überhaupt ein Angebot, dass auch für unsere vielen Neubürger*innen und ihre Kinder attraktiv ist, bemerkt wird und Fahrten in die Innenstadt spart.
Z. B. endlich auch ein schöner Wochenmarkt mit mehr lokaler Beteiligung. Mir ist unsere hiesige Landwirtschaft wichtig. Da braucht es städtische Unterstützung, aber auch Eigeninitiative: Ich stelle mir im Frühjahr einen Spargel- und Erdbeermarkt vor und im Herbst etwas rund um Äpfel, Kartoffeln und Kürbisse – etwas, was uns von anderen Stadtteilen abhebt und Lust auf besuchen und einkaufen in Kirchheim macht.“
Listenplatz 2
Michael Pfeiffer, 59 Jahre, verh. Polizeibeamter für Verkehrssicherheit, 3 Kinder, Kinderbeauftragter 2004 – 2014, Stadtrat seit 2014 (Jugendhilfeausschuss, Sportausschuss und Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss) .
„Kirchheim ist ein Stadtteil mit vielen Kindern aber auch vielen Alleinerziehenden. Daher setze ich mich dafür ein, dass es auch in unserem Stadtteil ausreichend Kindergarten- und Hortplätze gibt. Außerdem ist mir ein besonderes Anliegen, die Wege für Menschen zu Fuß sicherer zu gestalten und bei der Kreuzung Königsberger Straße / Albert – Fritz – Straße einen Zebrastreifen einzurichten. Die Verbindung von Kirchheim in die Innenstadt ist für den Radverkehr über die Kleingartenanlage „Kirchheimer Loch“ schon gut gelöst. Allerdings fehlt eine kurze und sichere Verbindung nach Rohrbach und in die Südstadt. Daher ist es mir besonders wichtig, die schon lange geplante Fuß- und Fahrradverbindung „Sickingenbrücke“ endlich umzusetzen. Auch für eine weitgehendst autofreie Verbindung von Kirchheim bis ins Neuenheimer Feld werde ich mich einsetzen.
Listenplatz 11
Anna-Kristina Heimer, 31 Jahre, Betriebswirtin, verheiratet, 2 Kinder und leitende Angestellte in Teilzeit.
„Ich freue mich, mich als neues Mitglied der GAL vorstellen zu dürfen. Als Mutter zweier Kinder beschäftigen mich nicht nur Fragen der Betreuung und Bildung, sondern insbesondere auch die Frage „Wie wollen wir morgen leben?“. Für die nächsten Generationen sind Umweltthemen unerlässlich. Nachhaltigkeit ist ein Stichwort, das mich dazu bewegt, auch hier Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft mit zu gestalten.
Kirchheim ist ein kinderreicher Stadtteil und das soll auch so bleiben- vielfältige Betreuungsangebote gibt es bereits. Die Nachfrage steigt jedoch stetig, was einen Ausbau der Betreuungsplätze erfordert- insbesondere auch im Krippenbereich.
Als in Deutschland geborene Tochter kroatischer Migranten begleitet mich das Thema „Integration“ schon mein ganzes Leben und es ist wichtig, dieses Thema auch in Kirchheim nicht aus den Augen zu verlieren. Respekt und Ehrlichkeit sind zwei Eigenschaften, die mich bei jedem politischen Ziel begleiten werden.
Verkehrs- und Parkraumkonzept Harbigweg
Mitte März fand auf unsere Initiative hin eine Besprechung mit dem Verkehrsmanagement statt. Um den Durchfahrtsverkehr im Sportzentrum Süd zu reduzieren wurde als erste Maßnahme vereinbart, zwischen der Sporthalle und der Gregor-Mendel-Realschule die Durchfahrt zu sperren. Immer wieder kam es dort durch zu schnell und auch gegen die Einbahnstraße fahrende Fahrzeuge zu gefährlichen Situationen für Menschen zu Fuß und mit dem Fahrrad. Außerdem wird es eine Durchfahrtssperre auf dem Weg zwischen der Alla Hopp – Anlage und der RGH geben. Wir erhoffen uns dadurch, dass der unberechtigt durch diese Straße fahrende Verkehr abnimmt.
Linie 26
Nachdem viele in Kirchheim sich heftig gegen eine Bembel gewehrt haben, freuen wir uns, dass man jetzt die „alte“ Route der 26er wieder haben will! Wir verstehen das da, wo es um Verspätungen, schlechte Anbindung der Linie 22 und vermurkste Fahrzeiten geht. Wir verstehen es nicht, wenn es um die Strecke geht! Einige Minuten mehr, die Anbindung an HBF, Halle 02, Kino, Volkshochschule und Akademie für Ältere sowie das Thermalbad- alles ein Zugewinn! Die Bahnstadt mit ihren Themenspielplätzen entwickelt sich auch immer mehr zu einem Treffpunkt junger Familien. Wer muss schon ständig zu den Justizbehörden…. Wichtiger erscheint uns, darauf zu achten, dass zukünftig der 33er direkt in die Stadt fährt! Eine Anbindung des Schulzentrums Mitte (Helmholtz und Willy-Hellpach) und des Haus der Jugend und dann über die Rohrbacher Straße direkt zum Bismarckplatz – das wäre nützlich und für uns in Kirchheim ein Gewinn!
Kurpfalzschule sagt „JA“
Im März fanden die Wochen gegen Rassismus statt. Hierbei haben die Kinder der Kurpfalz GS unter dem Motto „Schule für Menschenrechte“ ihre Schule und unseren Stadtteil hervorragend präsentiert und mit ihrem Auftritt und dem „Lied vom Anderssein“ das Publikum begeistert.
Ihre Meinung interessiert uns. Welche Themen sind für Sie wichtig? Sollten Sie Anregungen oder Fragen haben, dann schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Auf unserer Homepage www.gal-heidelberg.de erfahren Sie mehr über unsere Aktivitäten und Ziele.
Masterplan INF – Protokoll vom 12.02.2019
Hier finde Sie das Protokoll der Öffentliche Veranstaltung (12.2.2019) im Rahmen des Planungsateliers, Werkstattphase 2 zum Masterplanverfahren INF / Neckarbogen, das zeitnah auch unter https://www.masterplan-neuenheimer-feld.de abzurufen sein wird.
Auf dieser Seite finden Sie außerdem noch weitere Informationen zum Masterplanverfahren.
Unsere Kandidantinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2019!

Listenplatz 1: Judith Marggraf, Kirchheim, Erziehungswissenschaftlerin und Politologin
Listenplatz 2: Michael Pfeiffer, Kirchheim, Polizeibeamter
Listenplatz 3: Hans-Martin Mumm, Weststadt, Kulturamtsleiter i.R.
Listenplatz 4: Gerd Guntermann, Altstadt, Pädagoge
Listenplatz 5: Martina Weihrauch, Hendesse, Beauftragte für Chancengleichheit am Uniklinikum
Listenplatz 6: Klaus Flock, Rohrbach, Rechtsanwalt
Listenplatz 7: Dr. Regine Buyer, Wieblingen, Biologin und Lehrerin i.R.
Listenplatz 8: Anna Delong, Altstadt, Kulturwissenschaftlerin
Listenplatz 9: Parvin Niroomand, Weststadt, Dekanatssekretärin
Listenplatz 10: Dr. Frieder Rubik, Neuenheim, wiss. Angestellter
Listenplatz 11 : Anna-Kristina Heimer, Kirchheim, leitende Angestellte
Listenplatz 12: Wolfram Fleschhut, Bahnstadt, Ingenieur
Listenplatz 13: Claudia Rink, Rohrbach, Verlegerin
Listenplatz 14: Max Marggraf, Kirchheim, Abiturient
Listenplatz 15: Charlotte Weihrauch, Hendesse, Studentin
Listenplatz 16: Philipp Reifenscheidt, Altstadt, Jugendreferent und Unternehmer
Listenplatz 17: Ulrike Gscheidle-Lehn, Ziegelhausen, Biologin und Lehrerin
Listenplatz 18: Jörg Schmidt-Rohr, Altstadt, Jurist, Sozialpädagoge
Listenplatz 19: Susanne Bock, Pfaffengrund, Dozentin
Listenplatz 20: Norbert Schön, Weststadt, Privatier
Listenplatz 21: Claudia Kaufmann, Neuenheim, Pädagogin
Listenplatz 22: Juha Hedström, Altstadt, Student
Listenplatz 23: Ernest Kellner, Pfaffengrund, Straßenbahnfahrer
Listenplatz 24: Gabi Faust-Exarchos, Altstadt, Soziologin und Mediatorin
Listenplatz 25: Hans-Jürgen Florenz, Hendesse, Betriebsratsvorsitzender DRK/Rhein-Neckar/Heidelberg e.V.
Listenplatz 26: Ellen Möller, Altstadt, Erzieherin
Listenplatz 27: Wolfgang Kiesinger, Ziegelhausen, Theologe
Listenplatz 28: Regina Erbel-Zappe, Altstadt, Dipl.- Übersetzerin
Listenplatz 29: Drk Welz, Weststadt, Unternehmer
Listenplatz 30: Marion Koch, Kirchheim, Innenarchitektin
Listenplatz 31: Gunter Kraus, Neuenheim, Jazzmusiker
Listenplatz 32: Evi Hofmann, Wieblingen, Sozialpädagogin und Therapeutin
Listenplatz 33: Peter Schneider, Neuenheim, Datenschutzbeauftragter
Listenplatz 34: Dr. Dorothee Hildebrandt, Weststadt, Software-Trainerin
Listenplatz 35: Joao Manuel Carvahlo, Kirchheim, Weinhändler
Listenplatz 36: Peter Muckenfuß, Altstadt, Physiotherapeut
Listenplatz 37: Michael Rosler, Hendesse, Geschäftsführer i.R.
Listenplatz 38: Jo-Hannes Bauer, Bergheim, Medienpädagoge
Listenplatz 39: Prof. Dr. Thomas Städtler, Neuenheim, Romanist
Listenplatz 40: Hildegard Rosler-Sellhorn, Hendesse, Sonderschullehrerin i.R.
Listenplatz 41: Volker Herrmann, Hendesse, med. Dokumentar
Listenplatz 42: Wolfgang Mohl, Neuenheim, Rentner
Listenplatz 43: Dirk Sellhorn, Hendesse, Kaufmann
Listenplatz 44: Adrien Mechler, Wieblingen, Opernchorsänger
Listenplatz 45: Hans-Peter Gruber, Altstadt, Historiker
Listenplatz 46: Ulrike Müller, Altstad, Fachkrankenschwester
Listenplatz 47: Michael Martinec, Kirchheim, Künstler
Listenplatz 48: Ilse Rieker, Neuenheim, Lehrerin i.R.
Hier noch etwas Statistik:
Männer: 28
Frauen: 20
‚alt‘: 33
’neu‘: 15
das Durchschnittsalter liegt bei etwa 52 Jahren (mir fehlen noch einige wenige Altersangaben)
Stadtteilranking:
Altstadt: 11
K’heim, Hendesse, Neiene: jeweils 7
Weststadt: 5
Wieblingen: 3
Rohrbach, Z’hausen,Pfaffengrund: jeweils 2
Bahnstadt, Bergheim: jeweils 1
(leider fehlen: Schlierbach, Boxberg, Emmertsgrund und Südstadt)
Was die Vielfalt angeht, können wir es locker mit allen anderen aufnehmen:
vom Schüler über Student*innen bis zum Professor
vom Straßenbahnfahrer über den Ingenieur bis zum Weinhändler
vom Physiotherapeuten über die Krankenschwester bis zur Sonderschullehrerin
vom Künstler bis zum Rechtsanwalt
und viele ganz normale Angestellte…
GAL vor Ort – Begehung Handschuhsheimer Feld

Rhein-Neckar-Zeitung 19.02.2019 „Blick in die Stadtteile“.
Weitere Informationen auch unter www.gaertnervereinigung.de
Online Petition: Kein Park + Ride mit Shuttlebus im Handschuhsheimer Feld!
An alle Freundinnen und Freunde des Handschuhsheimer Feldes
Am 28.3.2019 wird der Gemeinderat der Stadt Heidelberg über Verkehrsmaßnahmen im Handschuhsheimer Feld entscheiden.
Helfen Sie mit, die lebendige Vielfalt des Handschuhsheimer Feldes zu bewahren, und weiteren Verlust an fruchtbaren Ackerflächen zu verhindern.
Bitte unterstützen Sie unsere Online Petition unter dem Titel:
Kein Park + Ride mit Shuttlebus
im Handschuhsheimer Feld!
Bitte unterschreiben Sie auf der Plattform www.openpetition.de.
Die Petition an den Gemeinderat der Stadt Heidelberg im Wortlaut:
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Was ist geplant?
Die Stadtverwaltung Heidelberg plant zur Entlastung der Verkehrssituation im Neuenheimer Feld provisorische Maßnahmen.
Im nördlichen Bereich des Handschuhsheimer Feldes (Gewann Farrwiesenäcker) soll eine Ackerfläche von 13.000 m² aufgeschottert werden. Ein beleuchteter Park+ Ride- Parkplatz für 400 Autos und eine Fahrradabstellanlage sollen hier entstehen. Ein Busshuttle soll über den Allmendpfad und die Tiergartenstraße in Richtung Neuenheimer Feld fahren. Die Endstation ist noch nicht bekannt.
Die Kosten für den Parkplatz und die Verbreiterung der Feldwege sind mit 4 Millionen Euro veranschlagt. Für diese Investition werden Mittel, die zur Förderung des ÖPNV bereitstehen, eingesetzt.
Gibt es Alternativen?
Inzwischen gibt es zahlreiche alternative Vorschläge zur schnellen Verbesserung der Verkehrssituation. Sie sind generell mehr zielführend und kostengünstiger. Auf dem Campus INF besteht ein Infrastrukturdefizit. Ungünstig geschaltete Ampelanlagen, Verzögerungen bei der Einfahrt in Parkanlagen und gesperrte Straßen verursachen rückstaubedingte Verkehrsbehinderungen in den angrenzenden Stadtteilen. Eine leistungsstarke Personenbeförderung ist nicht vorhanden. Im gerade laufenden Masterplan-Verfahren Neuenheimer Feld schlagen alle beteiligten Planungsteams vor, zur verkehrlichen Erschließung separate Buslinien und Straßenbahnen einzusetzen. Die Lösung der Probleme liegt also entscheidend innerhalb des Campus und nicht auf unseren Äckern.
Welche Folgen hätten die provisorischen Maßnahmen?
Fruchtbares Ackerland würde zerstört werden.
Ein planierter, geschotterter Autoabstellplatz wäre auch nach dem Rückbau durch Verdichtung und den Schadstoffeintrag der parkenden Fahrzeuge langfristig nicht mehr als Anbaufläche von Lebensmitteln geeignet.
Die bestehenden Feldwege sind nicht schwerlasttauglich und zu schmal für die gleichzeitige Nutzung durch Busse, Fußgänger, Radfahrer und landwirtschaftlichen Verkehr. Erforderliche Wegverbreiterungen bedeuten zusätzliche Flächenverluste.
Die Belastung durch Feinstaub, Abgase und Lärm im laufenden Shuttle-Betrieb würde die Qualität unserer Erzeugnisse gefährden und den Erholungswert für alle Feldnutzer schmälern. Auch wäre unsere verkehrliche Sicherheit nicht mehr gewährleistet.
Die Bewirtschaftung der Äcker würde erschwert werden.
Das Handschuhsheimer Feld ist eine einzigartige Kulturlandschaft.
Es ist das größte Anbaugebiet für Obst und Gemüse auf Heidelberger Gemarkung und ist wichtig für die regionale Versorgung mit frischen Produkten.
Die Mischung von modernem Gemüsebau, Landwirtschaft und Freizeitgärten mit den alten Obstbäumen als Zeugen traditioneller Feldkultur, machen das Feld zu einem beliebten Naherholungsgebiet. Es ist ein Rückzugsort für Wildtiere und Vögel und weist eine große Artenvielfalt auf. Gerade im eher landwirtschaftlich genutzten Randbereich (geplanter Parkplatz) wäre eine Störung und Vertreibung der Wildtiere durch die Dauerbeleuchtung in weitem Umkreis unvermeidlich.
Für viele Heidelberger ist das fruchtbare Handschuhsheimer Feld von großer Bedeutung. Es dient ihrer Ernährung, Freizeitgestaltung, Erholung, ist angenehme, schnelle Radfahrstrecke und sichert die Existenz des Erwerbsgartenbaus.
Das Stadtklima wird durch die im Feld entstehende Kaltluft positiv beeinflusst.
Jede weitere Versiegelung unterläuft die Forderungen nach Bodenschutz, Klimaschutz und umweltverträglicher Mobilität einer zukunftsorientiert und verantwortungsvoll handelnden Stadtgesellschaft.
Als die Interessen aller Bevölkerungskreise vertretende Gemeinderätinnen und Gemeinderäte wenden wir uns an Sie. Wir fordern Sie auf, die lebendige Vielfalt des Handschuhsheimer Feldes zu schützen.
Bitte verhindern Sie den Verlust weiterer Ackerflächen, bitte stimmen Sie gegen den provisorischen P+R- Parkplatz mit Shuttlebus im Handschuhsheimer Feld.
Petitionsinitiator: Gärtnervereinigung Heidelberg-Handschuhsheim
Hans Hornig, Gewann Fischpfad 18, 69121 Heidelberg
Unterstützer: Obst- und Gartenbauverein Handschuhsheim e.V., Feldkultur e.V., Interessengemeinschaft Handschuhsheim e.V., Kreisbauernverb. Rhein-Neckar e.V.
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Bitte unterstützen Sie unsere Online Petition unter dem Titel:
Kein Park + Ride mit Shuttlebus
im Handschuhsheimer Feld!
Bitte unterschreiben Sie auf der Plattform www.openpetition.de.
Weitere Informationen: www.tiefburg.de www.gaertnervereinigung.de www.heidelberg.de https://www.masterplan-neuenheimer-feld.de/
Bürgerbegehren Ochsenkopf
Für den Erhalt einer Grünfläche mit sehr hoher bioklimatischer Bedeutung
Informationen und Unterschriftenliste unter: www.klimaschutz-grosser-ochsenkopf.de
Wer sich noch aktiv beteiligen möchte, kann gerne Kontakt aufnehmen: Mobil 0178-65 87 061 oder per Mail info@klimaschutz-grosser-ochsenkopf.de . Mitstreiter sind herzlich willkommen!

