Kerchemer Wind 07/24

Liebe Kirchheimerinnen und Kirchheimer,

Heidelberg hat gewählt und wir gratulieren insbesondere den Kirchheimer Kandidierenden Marliese Heldner und Jochen Ricker von „Die Heidelberger“ zu ihrem Wahlergebnis. Außerdem wurde auch Felix Grädler von „Die Grünen“ gewählt, der zwar für die Bahnstadt ins Rennen ging, aber als „Alt-Kirchheimer“ sicherlich unseren Stadtteil weiter vertreten wird. Von uns hat es leider nur Michael Pfeiffer geschafft, in den Gemeinderat erneut einzuziehen. Mit Judith Marggraf, die 25 Jahre die Geschicke unserer Stadt als Mitglied im Gemeinderat mitgestaltete, geht der Kommunalpolitik viel Erfahrung verloren. Ein Viertel Jahrhundert dieses Ehrenamt in insgesamt vielen tausend Stunden mit einem so hohen Engagement auszuüben, ist schon etwas Besonderes und gebührt großen Respekt. Es ist traurig, dass Kirchheim, immerhin der zweitgrößte Stadtteil Heidelbergs, so wenige Mitglieder im Gemeinderat hat. Das haben andere Stadtteile besser hingekriegt.

Der Wahlkampf hat sich für uns nicht in dem Maße ausgezahlt, wie wir es uns erwünscht hatten. Unser Anspruch war, keine Materialschlacht zu führen sondern mit Themen zu punkten und wir waren auch nicht darauf aus, mit mehreren gleichen Plakaten anderen die Möglichkeit zu nehmen, sich ebenso präsentieren zu können. Das Ergebnis der Wahl lässt uns eher an die alte Volksweisheit denken: „Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr“.

Letztendlich haben wir es nicht geschafft, unsere Erfolge, die wir nicht nur gesamtstädtisch sondern auch für Kirchheim errungen haben, der Bürgerschaft ausreichend zu verdeutlichen. Nun gilt es in den nächsten Wochen mit anderen politischen Gruppierungen zu sprechen, welche gemeinsamen Ziele man verfolgt, die einen Zusammenschluss zu Fraktionsstärke ermöglichen.

Sollten Sie Anregungen oder Fragen haben, sprechen Sie uns ruhig an oder schreiben Sie uns an mp-pfeiffer@gmx.net

Wir bieten Ihnen keine monatliche Sprechstunde an. Sie dürfen uns gerne Mo.-Fr. zwischen 9:00-17:00 Uhr anrufen, entweder unter HD-783015 oder 0152 56 16 09 02.

 

 

Ihre Stadträte

Judith Marggraf und Michael Pfeiffer

 

 

Leserbrief von Dorothee Hildebrandt und Elisabeth Rieker zum Thema „Denunzianten“ bei Gehwegparkenden

„Frau Schneider hat vollkommen Recht. OB Würzner schafft es seit vielen Jahren nicht, die Gefährdung der schwächeren Verkehrsteilnehmer durch das Parken auf Gehwegen zu beenden und beschimpft jetzt diejenigen, die Handeln einfordern. Es haben sich jedoch ein paar Fehler eingeschlichen: Würrzner wurde nicht von den Grünen bestellt, sondern von der CDU mit freundlicher Unterstützung der OB Weber. Die Grünen saßen da nicht im Gemeinderat, sondern die Grün-Alternative Liste. Diese wurde übrigens gerade am 8. Mai dieses Jahres 40 Jahre alt. Und Würzner ist nicht „parteilos“, sondern der OB der CDU, der FDP und der „Die Heidelberger“.“
Elisabeth Rieker, Altstadträtin und Dorothee Hildebrandt, Kandidierende der GAL

Dachgeber Gerd

Nachhaltiger Tourismus ist für unseren Kandidaten Gerd Guntermann eine praktische Selbstverständlichkeit. Als Teil der ADFC-„Dachgeber“ stellt er seit vielen Jahren kostenfrei ein Zimmer für Radreisende zur Verfügung inclusive Dusche, Abendessen und Frühstück sowie mit Stadtführungen, falls es die Zeit zulässt. Kein kommerzielles Angebot kann da mithalten. Seine Erfahrungen mit den Gästen: in den allermeisten Fällen positiv. Selbst Rad- und Fußreisender, bietet ihm das Gegenrecht die Möglichkeit, bei anderen Dachgebern Unterkunft zu finden.

Kerchemer Wind 03/24

Liebe Kirchheimerinnen und Kirchheimer,

 

zwei Anträge aus dem Bezirksbeirat bzw. Gemeinderat von den Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, SPD, CDU und GAL/FW haben unter Mitwirkung vom Stadtteilverein sowie dem Verein Kirchheim bewegt e.V. dazu geführt, dass u. A. der Kerweplatz aufgewertet werden soll. Die letzte Hürde hierzu wurde in der Gemeinderatssitzung am 1. Februar genommen. Überhaupt nicht verstehen konnten wir, dass sich gerade Martin Ehrbar, ein Kirchheimer Stadtrat von der CDU, gegen die Verschönerungen unseres Kerweplatzes aussprach. Sein Argument, der Parkplatz sei für Autos und nicht für Bäume da, konnten wir schon deshalb nicht verstehen, weil durch die Planungen kein einziger regulärer Parkplatz für einen Baum weichen muss.

Mal davon abgesehen freut man sich doch über Bäume auf Parkplätzen, unter denen das Auto im Schatten steht. Die nun beschlossene Maßnahme soll auch dazu dienen, den Platz vor zu großer Aufheizung im Sommer zu schützen.

Bei einer Begehung mit 2 Mitarbeitern vom Amt für Mobilität konnten wir erreichen, dass nun die Schäfergasse zwischen der Grundschule Kurpfalz und der Schwetzinger Straße für den Radverkehr geöffnet werden soll. Nun hoffen wir, dass die für diese Maßnahme erforderliche Öffnung für den Radverkehr zeitnah umgesetzt wird. Solange gilt noch die bisherige Regelung!

Sollten Sie Anregungen oder Fragen haben, sprechen Sie uns ruhig an oder schreiben Sie uns an GAL-Heidelberg@t-online.de Wir bieten Ihnen keine monatliche Sprechstunde an. Sie dürfen uns gerne Mo.-Fr. zwischen 9:00-17:00 Uhr anrufen, entweder unter HD-783015 oder 0152 56 16 09 02.

 

Ihre Stadträte

Judith Marggraf und Michael Pfeiffer

 

 

 

 

Kein Schritt nach Rechts – erstes Netzwerktreffen am 04.02. & Heidelberger Resolution

An der Demonstration „Nie wieder ist Jetzt“ vom 20.01. waren unter den insgesamt rund 18.000 Demonstrantinnen und Demonstranten auch zahlreiche GALier*innen. Gemeinsam setzten wir ein starkes Zeichen. An dieser Stelle noch einmal Danke an die Organisator*innen.
Die GAL setzt sich bereits von Anfang an für Minderheiten, Ausgegrenzte, Vertriebene, Geflüchtete, von Rassismus Betroffene usw. ein. Deswegen ist es auch uns ein Anliegen, dass die Arbeit weitergeht. Die Demo sehen wir also nicht als erledigten Termin sondern als Auftakt.
Was ist seither passiert? Es gab einen gemeinsamen Sachantrag von allen demokratischen Fraktionen auf Initiative der SPD- Fraktion:
„Zustimmung zur Heidelberger Erklärung für ein Zusammenleben in Vielfalt.“
Hier die Meldung dazu von Seiten der Verwaltung:

Gemeinderat verabschiedet „Heidelberger Erklärung für ein Zusammenleben in Vielfalt“ – Resolution unterstreicht klares Bekenntnis zu Toleranz und Weltoffenheit.

Der Gemeinderat der Stadt Heidelberg hat am 1. Februar 2024 eine Resolution unter dem Titel „Heidelberger Erklärung für ein Zusammenleben in Vielfalt“ verabschiedet. Mit der Erklärung tritt der Gemeinderat für Vielfalt, ein respektvolles Miteinander und die Chancengleichheit aller Menschen in der Stadt ein.

Oberbürgermeister Eckart Würzner erklärte hierzu: „Das ist ein klares Signal. Unsere Haltung ist eindeutig: Heidelberg ist eine weltoffene und tolerante Stadt. Wir stehen gemeinsam ein für ein Zusammenleben in Vielfalt. Wir setzen uns dafür ein, dass jeder Mensch seine Potenziale entwickeln und in unsere Gesellschaft einbringen kann. Das prägt Heidelberg seit Jahrhunderten.“

 

Außerdem gibt es im Nachgang der Demo noch einen Aufruf, ein dauerhaftes Netzwerk aufzubauen. Auch die GAL wird dabei sein. Hier der Aufruf im Original:

 

Liebe Bündnisorganisationen, liebe Bündnispartner:innen,

zunächst mal ein riesiges Dankeschön für Eure Mobilisierung und Teilnahme an dieser wirklich außergewöhnlichen Demonstration am Samstag! Ein besonders großes Dankeschön geht an die Orga und an alle Gruppen, welche sich über den Aufruf hinaus mit Technik, Verpflegung, Übersetzung etc. an der Demo beteiligt haben! 18.000 Menschen in Heidelberg sind ein soo krasses Zeichen und wir sind stolz Teil eines so großen und breiten Bündnisses zu sein.

Um das Momentum nicht zu verlieren und vielleicht ein dauerhaftes Netzwerk gegen rechts aufzubauen, möchten wir Euch alle herzlich einladen zu unserem Vernetzungstreffen am 04.02. um 18 Uhr in die Aula des Collegium Academicums (Marie-Clauss-Straße 3) zu kommen. Das Treffen wird von dem Organisations-Team „Netzwerktreffen Bündnis Kein Schritt nach Rechts“ organisiert und moderiert werden.

Gemeinsam mit Euch möchten wir wie auf der Demo ein möglichst breites, buntes, aber auch stabiles Bündnis aufbauen, um als Stadtgesellschaft auch in Zukunft gegen rechts, gegen Faschismus und gegen die AfD zusammen zu stehen. Über Euer zahlreiches Erscheinen und das Teilen des Aufrufs, auf Instagram oder per Mail, würden wir uns sehr freuen. Um möglichst vielen Gruppen die Teilnahme zu ermöglichen, würden wir Euch bitten mit maximal 2-3 Personen pro Organisation zu erscheinen.

Damit wir besser planen können, bitten wir um eine kurze Rückmeldung, wer kommen möchte (Bitte an  nie.wieder.ist.jetzt at gmx.de).

Wir hoffen so viele von Euch wie möglich auf dem Treffen zu sehen!
Viele Grüße und bis bald,
Das Orga-Team „Netzwerktreffen Bündnis Kein Schritt nach Rechts“
Wir bleiben dran.
Eure GAL