Den „Langer Anger“ zwischen Pfaffengrunder Terrasse und Gadamer Platz für den motorisierten Verkehr zu sperren und nur Fuß- und Radverkehr zuzulassen, war schon bei der Planung der Bahnstadt vorgesehen. Damit ist die Ampel vor der Grundschule, die lt. Verwaltung oft ignoriert wurde, hinfällig und Schulkinder müssen keine einzige Straße mehr überqueren, die nicht verkehrsberuhigt ist. Von diesen Zuständen können viele Schulkinder in anderen Stadtteilen nur träumen, deren Schulwege schon viel länger sicherer gestaltet werden müssten. Auch hier wünsche ich mir mutigere und zügigere Entscheidungen von unserer Verwaltung, denn der Gemeinderat hat hierbei leider keine Entscheidungsbefugnis.
Kategorie: Stadtblattartikel
Berichte, die im Stadtblatt Heidelberg abgedruckt wurden
Sammelkategorie
Die „Rote Karte“…
…bekommen Telefonbetrüger durch eine Aufklärungskampagne des Polizeipräsidiums und des Präventionvereins Sicheres Heidelberg gezeigt. Zwar berichten die Medien bald täglich vom Enkeltrick, aber immer wieder sind Ganoven damit erfolgreich. Neu ist eine Variante: angebliche Mitarbeiter des Gesundheitsamtes melden sich für angebliche Coronatests für horrende Summen oder angebliche Verwandte bitten um Bargeld für eine Coronabehandlung, die ein Freund abholt. Die Polizei rät dazu: Bewahren Sie ihr gesundes Misstrauen, übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen, sprechen Sie im Zweifel zuerst mit Angehörigen, informieren Sie sich in Coronafragen bei der Stadtverwaltung, Gesundheitsamt. IM ZWEIFEL: Legen Sie auf und wählen Sie die 110. Weitere Infos unter: www .polizei-beratung.de
Ihr Stadtrat der Freien Wähler
Raimund Beisel
stadtrat.beisel@gmx.de
Demokratie frustriert manchmal
Die Entscheidungen zum Ankunftszentrum und zum „dynamischen“ Masterplan für PHV sind so durchgegangen, wie Verwaltung und IBA das wollten.
Das Ankunftszentrum irgendwo im Nirgendwo, aber mit zukunftsweisenden grünen Vorgaben, deren Realisierbarkeit ungeprüft ist. Und die Erweiterung von PHV kommt erst in rund 10 Jahren – wäre sowieso nicht früher dran gewesen…. Prof. Braum ist ‚amused‘.
Man kann nun trefflich spekulieren, ob die kleinen moralischen Keulen beim Ankunftszentrum auf der „Gegenseite“ eher Trotz statt Einsicht gefördert haben und auch darüber, ob „Die Heidelberger“ ihren guten Antrag aufgegeben haben, weil sie jetzt auch mal mit den „Großen“ mitspielen wollten. Seis drum – das Ergebnis wird uns auf die Füße fallen.
Geht nicht gibt`s nicht
Zumindest sollte es versucht werden. Damit meine ich, dem Radverkehr der Mittermaierstraße einen Fahrstreifen zu überlassen. Es wäre wieder nur ein kleines Stück mehr Sicherheit für Radfahrer*innen und nicht der große Wurf. Dafür müssten für alle 4-spurigen Straßen jeweils ein Fahrstreifen dem Radverkehr zugeordnet werden. In vielen ausländischen Großstädten aber auch in Berlin ist man da weiter. Paris schließt komplette Straßenzüge, Mailand plant für die Sicherheit der Radfahrer komplett auf 30km/h umzustellen und baut 35 km Radwege. In Heidelberg wird unser Antrag auf 30km/h in der Berliner Straße abgelehnt! Traurig. Mehr Mut zu Veränderungen im Fuß- und Radverkehr, Herr Oberbürgermeister. Meine Unterstützung hätten Sie.
Neubau Feuerwehrgerätehaus Ziegelhausen
Das alte Gerätehaus in der Kleingemünderstr. gewährleistete keine adäquate Unterbringung mehr für die Einsatzkräfte und deren Material. So waren keine Dusch- und Waschmöglichkeiten für die Kameraden/innen vorhanden, Fahrzeughalle und Umkleide nicht frostsicher etc. Nach langer Verzögerung erfolgte im Winter der Abriss und in den letzten Tagen wurde das Fundament für den Neubau gegossen. Dieser wird 2-stöckig in Passivhaus-Bauweise errichtet. Die Dachfläche wird begrünt und mit Photovoltaik-Anlage versehen. Aufgrund zur Entfernung Ziegelhausen zur Berufsfeuerwehr war es unerlässlich für die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Wehr, diese durch den Bau einer Interimshalle auf dem Gscheidle-Parkplatz sicher zu stellen.
Ihr Stadtrat der Freien Wähler
Raimund Beisel
Ich bin sauer
Auf unsere grünen FreundInnen, weil sie treudoof glauben, der OB hätte Ausgleichsflächen für die Wolfsgärten in der Hosentasche. Und auf unsere IBA, weil sie sich als Teil des Problems und nicht mit ihrem „dynamischen“ Masterplan als Teil der Lösung geriert.
PHV wird neu entwickelt. Warum ein See zum chillen und ‚grüne Finger‘ für urban gardening in die umgebende, landwirtschaftlich genutzte Fläche? Warum 16 ha neue, bisher landwirtschaftlich genutzte Fläche (für die die Grünen übrigens keine Ausgleichsflächen fordern)? Aber kein Platz für das Ankunftszentrum?
Es scheint, als ginge es „mit Gewalt“ um einen neuen, hippen Stadtteil und nicht um die Lösung städtebaulicher Aufgaben und Probleme.
Wenn wir das Ankunftszentrum schon hier haben wollen, dann nur auf PHV!
Für mehr Radverkehr
In der letzten Woche hat der Gemeinderat darüber abgestimmt, ob die Plöck für 33.000 € zur Fahrradstraße umgewandelt wird. Judith Marggraf und ich haben dagegen gestimmt, weil wir keinerlei Verbesserungen erkennen. Es werden wie bisher Anlieger und Anlüger mit ihren Autos durchfahren und verbotswidrig parken. Zu Fuß Gehende werden weiterhin auf dem schmalen Gehweg balancieren oder einfach die Fahrbahn benutzen und langsam fahrende Autos und Zulieferer werden weiterhin von teils sich selbst gefährdenden Radfahrern überholt. Das Geld sollte besser in den Umbau der Plöck investiert werden, um auch Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Mobilitätseinschränkung einen sicheren Aufenthalt zu gewährleisten. Ja für mehr Radwege, aber sinnvoll.
Corona bremst Ziegelhäuser Ortsjubiläum aus
Unter der Leitung des Stadtteilvereins wollte der Stadtteil seine 1. urkundliche Erwähnung 1220 mit einem großen Festprogramm ausgiebig feiern. Beginnend mit einer historischen Ortsführung am 9. sowie am 10. mit einem großen Festzug der örtlichen und Umlandvereinen mit integriertem Sommertagszug und Oldtimerparade sowie Bürgerfest auf dem „Kucheblech“. Festabend und zahlreiche kulturelle und sportliche Veranstaltungen sollten folgen. Doch Corona machte das alles zunichte, aber die Gesundheit aller geht vor. Bleiben wird als Erinnerung an das Jubiläumsjahr ein neues Fotoheimatbuch, ein Buch mit Postkarten und Stempeln, ein Jahrhundertbaum und Hinweisschilder zu geschichtsträchtigen Orten in Ziegelhausen.
Ihr Stadtrat der Freien Wähler
Raimund Beisel
Ich freue mich…
…über die ersten Öffnungen von Geschäften und Einrichtungen nach dem shutdown und ich bin stolz auf uns alle, dass wir damit verantwortlich umgehen! Kein Verkehrs-Desaster am Recyclinghof und keine Shopping-Orgien in der Innenstadt. Statt nun über weitere Quadratmeter und Branchen zu reden, sollten wir jetzt dringend all die in den Blick nehmen, die sozial und menschlich belastet sind! Familien, die es nach 6 Wochen zuhause einfach nicht mehr schaffen. Angehörige, die ihre älteren Familienmitglieder nicht mehr besuchen dürfen. Schülerinnen und Schüler, die von digitalen Lernangeboten nicht erreicht werden. Frauen und Kinder, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind…. Hier braucht es dringend Konzepte, Perspektiven und Hilfe.
Schottergärten-Gärten des Grauens…
…heißt ein Artikel (Haus und Garten 7/2019) über immer öfter gestaltete Schottervorgärten in unserer Stadt. Wer sich aber so einen Schottergarten anlegt, macht dies keinesfalls unter ökologischen Gesichtspunkten, da er seinen Garten nicht als Lebensraum für sich und die Natur wahrnimmt. Die Steine speichern im Sommer die Hitze, ein Garten mit Pflanzen sorgt für eine gewisse Verdunstungskälte, die sich positiv auf die Hausumgebung auswirkt. Die Stadtverwaltung und der Gemeinderat haben im November 2019 einen umfangreichen Katalog zum Klimaschutz beschlossen. Unterstützen Sie mit bunten Gärten. Gestalten Sie Ihre Gärten mit heimischen Pflanzen und Kräutern. Damit erfreuen Sie nicht nur sich sondern auch viele Insekten, von denen wir auch abhängig sind. Danke.
