Lust auf den Herbst

Auch dieses Jahr im Herbst gibt es verschiedene Veranstaltungen von der Stadt für Jung und Alt. Angefangen mit den Seniorenherbsten in den einzelnen Stadtteilen bis zum Heidelberger Herbst wird einiges geboten. Es werden von September bis Anfang Dezember in fast allen Stadtteilen unsere junggebliebenen Senioren ab 65 Jahren zu den Seniorenherbsten eingeladen. Ein buntes Rahmenprogramm erwartet Sie dabei, z.B. findet am 16.09. der Seniorenherbst im Pfaffengrund statt.

Nach und nach folgen dann die anderen Stadtteile bis Anfang Dezember. Am letzten Wochenende im September ist dann der Heidelberger Herbst. Das Veranstaltungsprogramm hat für jeden Geschmack etwas dabei. Ich wünsche Ihnen viel Spaß, vielleicht sieht man sich!

Landschaftsamt nicht unfähig!

Gerade jüngere Bäume, also alle Neu- oder Nachpflanzungen brauchen trotz des Regens Wasser!

Das Wasser muss nämlich wurzelverfügbar sein und da Bäume keine Radieschen sind, brauchen sie das Wasser in etwa 1,5 bis 2 Metern Tiefe. Machen Sie die Probe: Etwa 1 Spatenstich tief ist derzeit die Erde ansatzweise feucht. Weiter unten landet man schon im Trockenen! Das sind etwa 60 Zentimeter, also weit oberhalb der Baumwurzeln!

Das Landschaftsamt nutzt Gießdochte oder Gießsäcke. Da werden rund 200 Liter Wasser eingebracht, die langsam in den Untergrund sickern…

Dafür stehen im Regiebetrieb Gartenbau rund 100 Menschen zur Verfügung, die in Trockenphasen von morgens 5 Uhr bis abends 10 Uhr unsere Stadtbäume wässern. Danke!

Ohne Kerosin nach Berlin

OKNB nennt sich eine Klimagruppe aus jungen Menschen die 2023 von Frankfurt über HD nach München radeln möchte. Mit Zelten ausgestattet übernachten sie für wenig Geld in mehreren Städten. Mich erreichte ein Hilferuf dieser Gruppe. Alle Städte hätten zugesagt, nur Heidelberg nicht. Seitens unserer Verwaltung wurde geantwortet, dass weder Freibad noch Sportplätze zur Übernachtung zur Verfügung stünden. Meine Recherche: die Vereine wurden nicht einmal gefragt. Gleich 3 Vereine (HCH, SGK, HTV-großes Dankeschön) sagten auf meine Nachfrage sofort zu, beim HTV wird die Gruppe übernachten. Die Verwaltung der jüngste Stadt Deutschlands hat sich greisenhaft verhalten, die Sportvereine weltoffen, jung und fair. Meine Anfrage an den OB blieb unbeantwortet. Schade.

Die Sommerferien nähern sich …

Ende Juli nahen auch bei uns die Sommerferien. Viele unserer Heidelberger Kinder und Jugendliche können leider aufgrund verschiedener Gründe nicht in den Urlaub fahren.
Da stellt man sich die Frage, was macht man in den 6 Wochen Ferien?
Hier hat die Stadtverwaltung auch eine Lösung gefunden, den Heidelberger Ferienpass.
Das städtische Sommerferienangebot für unsere städtischen Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 16 Jahren. Dieses Jahr gibt es wieder ca. 150 Angebote, um die Ferien mit Freude und Spaß zu gestalten. Ob Action oder doch etwas Ruhiges, für alle ist etwas dabei. Bei Fragen hilft Ihnen telefonisch unter 06221 58–38310 das Ferienpassteam weiter.
Ich wünsche Ihnen allen eine schöne Sommerzeit!

Gemeinsamer Beitrag mehrerer Fraktionen

Alle Stadträtinnen und Stadträte von Bündnis90/Die Grünen, CDU, SPD, Die Heidelberger, GAL/Freie Wähler, Die Linke, FDP, Bunte Linke, Die PARTEI, HiB:

„Die demokratischen Kräfte im Gemeinderat bekennen sich zu den Grundwerten unserer demokratischen Grundordnung und damit einhergehend zu einem sensiblen Umgang mit Sprache. Die Wortwahl im Beitrag des AfD-Stadtrats Bartesch im Stadtblatt vom 28.06.2023 ist nicht mehr weit entfernt vom nationalsozialistischen Sprachgebrauch.

Mit Worten fängt es an, sie sind die Basis für Taten. Deshalb dulden wir kein Aufweichen der Grenzen des Sagbaren und verurteilen diesen Text sowohl für seinen Inhalt als auch für seine Sprache.“

 

Klimaneutralität – wie gelingt diese auch in Heidelberg?

Heidelberg ist nun einen Schritt weiter zum Ziel der Klimaneutralität.
Letzte Woche wurde durch die Stadtwerke Heidelberg die neue IKWK – Anlage eingeweiht und somit schreitet Heidelberg voran mit Zielrichtung Klimaneutralität in der Wärmeversorgung. Wie geht es jetzt weiter?
Solarparks? Wo? Wann?
Windräder in Ziegelhausen? Oder wo?
Bessere ÖNPV – Verbindungen?
Seilbahn ins Neuenheimer Feld!?
All diese Punkte gilt es noch zu lösen. Momentan wird das Fernwärmenetz in Heidelberg ausgebaut, so das zukünftig fast alle Stadtteile dadurch versorgt werden können.
Dies alles stellt eine große Herausforderung dar!
Mit Vernunft und Gehirn wird uns das gelingen! Verbote bringen dagegen Nichts!
Denn die Vernunft siegt schlußendlich!

50 Jahre Jugendfeuerwehr…

…und 10 Jahre Feuerdrachen in Kirchheim sind ein schöner Grund für ein tolles Fest. Die Kinder und Jugendlichen gehen mit großem Spaß, aber auch viel Verständnis für den ernsthaften Hintergrund ihrer Aufgabe, Menschenleben zu retten, nach. Wenn ich höre, dass es in Vereinen Probleme bei der Nachwuchsförderung und der Unterstützung beim Ausrichten von Festen gibt, so scheint das in Kirchheim überhaupt nicht der Fall zu sein. Großen Anteil an dieser Begeisterung für die Freiwillige Feuerwehr hat hierbei Michael Fanous und seine Familie und am Jubiläumstag hatte ich den Eindruck, die Freiwillige Feuerwehr ist insgesamt eine große Familie, bei der jeder willkommen ist und mit all seinen Stärken und Schwächen angenommen und gefördert wird.

Energiewende: Wie gelingt sie kommunal?

Auch Heidelberg steht vor großen Herausforderungen in der Energiewende. Was können wir alle gemeinschaftlich dafür tun?
Es gibt verschiedene Förderprogramme der Stadt, z.B. werden Photovoltaikanlagen und Balkonmodule bezuschusst. Auch die private Wallbox wird gefördert. Man sollte sich nach Möglichkeit überlegen, den ÖPNV oder das Fahrrad zu nutzen. Von städtischer Seite her wird der Ausbau von Fernwärme mit Hochdruck angegangen. Heute ist schon ein großer Teil der Wohnungen mit Fernwärme versorgt. Hier sind wir ein großes Beispiel für andere Kommunen. Auch Windkraft muss in Heidelberg ausgebaut werden. Dafür werden zurzeit geeignete Standpunkte gesucht. Energiewende kann nur gemeinsam gelingen!

Erschreckend,…

…leider aber auch erwartbar, war die Zunahme von Fällen häuslicher Gewalt im vergangenen Jahr. 180 000 Fälle wurden verzeichnet, bei mehr als zwei Dritteln waren die Opfer weiblich. Beengte Wohnungsverhältnisse, familiäre Konflikte und auch Existenzängste aufgrund der Corona Pandemie sind Teil der Erklärung. Mehr als 15 000 Frauenhausplätze fehlen bundesweit um schnelle Hilfe leisten zu können.

Auch in Heidelberg hat der Verein Frauen helfen Frauen e.V. keine personellen und finanziellen Ressourcen mehr, diesem Anstieg der Fallzahlen adäquat zu begegnen. Häusliche Gewalt ist kein Kavaliersdelikt sondern eine Straftat und als Gemeinwesen müssen wir hier helfen und unterstützen! Deshalb befürworten wir nachdrücklich eine höhere Förderung durch die Stadt!

Ein Paradies für den Fußverkehr

Die galizische Stadt Pontevedra hat 80.000 Einwohner, von 1999-2014 die CO2 Emissionen um 67% reduziert und seit 2011 ist kein einziger Mensch zu Fuß tödlich verunglückt. Verantwortlich hierfür ist der seit dieser Zeit im Amt befindliche Bürgermeister Carlos Pereiro. Er hat zunächst die Altstadt und dann die Außenbezirke konsequent autoreduziert. Der Stadtrat hat 2019 Tempo 10 km/h auf allen Straßen, die von Fußgängern und Autos genutzt werden, eingeführt. Gab es anfangs seitens der Geschäftsleute noch Proteste und Prozesse so sind diese nun voll des Lobes und neue Geschäfte haben eröffnet. Die Stadt wurde von der UNO 2014 zur lebenswertesten Stadt Europas gekürt. Diese Auszeichnung würde ich mir für Heidelberg auch wünschen. Packen wir`s an.