Auch wenn man nicht überall mitsingt, hat „Heidelberg, pflegen und erhalten“ ein wichtiges Wort. Um zu zeigen, daß Kritik auch positiv sein kann, hier unser Vorschlag für die Schaffung eines permanenten Showrooms im Rahmen einer IBA, Internationale Bau-Austellung. Weil zum Pflegen auch gehört, daß man Neues baut. Aber wie? Als alle Städte rundum in Schutt und Asche lagen, wurde hier die erste Architektur-Zeitschrift der BRD gegründet. 1947. Sie hieß: Baukunst und Werkform. Sie hatte ihre Redaktion im Turm an der Alten Brücke. Dort wo nun der Showroom sein soll. Denn es ist ein Poblem vieler Gemeinden: wie und wo zeigt man die Leistungen beim Wiederaufbau, bei der Verbinung von Alt und Neu (z.B. Römerberg in Frankfurt)
Aber solange alle positiven Anstrengungen um Heidelberg in einer Ausstellung von Leichenteilen gipfeln, die Herr Hagens über die Stadt kippt, bleibt dem Chronisten nichts anderes als die Wiederholung eines Satzes – immer und überall: Im Übrigen meine ich, dass ein Werben mit Leichenteilen verboten gehört.
Gerd Guntermann fährt mit dem Fahrrad nach Bautzen
1989 fiel nach einer friedlichen Revolution die tödliche Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten. Das und großes Interesse vonseiten der Stadtgesellschaften Bautzens und Heidelbergs machten den Weg frei für eine Städtepartnerschaft.
Mittlerweile stagniert diese Partnerschaft, das Engagement von Heidelberger Bürgern hält sich sehr in Grenzen. Dabei sind die Anliegen, um die es damals den Bürgern der untergehenden DDR ging – Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Schutz der Umwelt, Sicherheit, Abrüstung – anlässlich eines gravierenden Rechtsrucks in deutschen Parlamenten aktueller denn je. Es machen sich Kräfte breit, die das Erreichte wieder rückgängig machen und notwendige Verbesserungen verhindern wollen.
Das Schöne mit dem Nützlichen verbinden – von Heidelberg nach Bautzen radeln und sich dort bei Akteuren der Zivilgesellschaft über aktuelle Entwicklungen informieren – werden Weg und Ziel seiner kleinen Tour d’Europe sein.
Die Strecke führt über Rothenburg/Tauber und Nürnberg, ab dem Fichtelgebirge entlang der Eger auf tschechischem Boden. Das ehemalige KZ Theresienstadt als Mahnmal rechter Terrorherrschaft liegt auf dem Weg.
Im Gepäck: ein Brief des Heidelberger OB Würzner an seinen Bautzener Amtskollegen Ahrens.
Er verabschiedet sich am Pfingstmontag ab 9.00 Uhr auf der Alten Brücke, dort steht er für Fragen zur Verfügung.
Ankunft in Bautzen wird wahrscheinlich der 17. Juni sein.
Verabschiedung von Gerd Guntermann am 10. Juni 2019


Danke Heidelberg!
Danke dafür, dass die GAL sich auf dem Niveau von 2014 erfolgreich behaupten konnte! Ich freue mich für mich und Michael Pfeiffer, verabschiede wehmütig Hans-Martin Mumm.
Dieses Wahlerebnis ist auch ein Hinweis, das parteipolitisches Grün nicht nur durchmarschiert. Trotzdem: Einen großen Glückwunsch an die Heidelberger Grünen! Da geht es jetzt um Verantwortung und hohe Erwartungen, um die Integration der vielen Neuen und um ein kluges Nutzen der neuen Machtfülle.
Die CDU ist seit langem erstmals in einer Verliererposition – können die das würdig gestalten? Die SPD ist offenbar froh, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist – wofür reicht das?
Wir werden das alles gerne und sehr interessiert positiv begleiten – sicher aber nicht um jeden Preis! Es wird spannend im neuen Gemeinderat – und wir werden mit Engageent und Vergnügen dabei eine aktive Rolle einnehmen!
Heidelberg hat gewählt, …
… heute, am Montag um 17.30 Uhr, wird aber noch gezählt. Jedenfalls gratulieren wir den Grünen zu dem guten Ergebnis. Die Sorge um das Klima hat ihrer neuen Fraktion eine große Verantwortung auferlegt. Wir wünschen den Grünen wie uns allen ein gutes Gelingen bei den gestellten Aufgaben. Der Wahlkampf sei langweilig gewesen? Eine Stadt kann sich glücklich preisen, in der so viel Einmütigkeit herrscht. Das Wahlergebnis zeigt aber angesichts der globalen Aufgaben tektonische Verschiebungen in der Parteienlandschaft.
Im neuen Gemeinderat wird es weiterhin so sein, dass es zur Mehrheitsbildung mindestens drei Fraktionen braucht. Angesagt sind also Diskussion und Zusammenarbeit. Die GAL hat sich bei dieser Wahl behaupten, aber nicht verstärken können. Die beiden Gewählten werden sich mit Anträgen und Kritiken daran beteiligen, Heidelberg nachhaltig zu entwickeln. Meine Verabschiedung wird im Juni kommen. Ich flüstere mir aber schon jetzt ein leises Ene-mene-mu ins Ohr.
Klimagerechtigkeit jetzt!

Wahlforum Bahnstadt mit Hans-Martin Mumm und SpeedDating in Rohrbach mit Michael Pfeiffer und Klaus Flock
Rhein-Neckar Zeitung 21. Mai 2019


Führung durch den grünen Pfaffengrund
Heinz Schmitt, Vorsitzender des Stadtteilvereins Pfaffengrund und Ernest Kellner, GAL Gemeinderatskandidat und langjähriger Kassierer des GAL Vereins, führten durch ihren Pfaffengrund.

Stadtblatt Sonderseite 22. Mai 2019 zur Kommunalwahl
Heidelberger Energiegenossenschaft gewinnt Georg Salvamoser Preis
Die Heidelberger Energiegenossenschaft erhält für ihr integriertes
Energiekonzept mit dem Georg Salvamoser Preis einen der höchstdotierten
deutschen Umweltpreise. Sie wurde ausgezeichnet für ihre erneuerbare
Quartiersversorgung, die bestehende technische Lösungen miteinander
verbindet, und die Bewohnerinnen und Bewohner in die Energiewende vor Ort
einbezieht.
Mehr Informationen unter www.heidelbergerenergiegenossenschaft.de


Wir tun was!
Bei schönem Wetter wurde in der Unteren Seegasse in Kirchheim die öffentlichen Grünflächen verschönert. Das Ergebnis wird bald blühen… Danach ging’s auf den Odenwaldplatz.
Mit dabei waren die GAL Fraktionsvorsitzende Judith Marggraf, ihr Sohn und GAL Kandidat Max Marggraf, Bezirksbeirätin Marion Koch und Stadtrat Michael Pfeiffer




