Ist Zement die Ursache für Amphibien-Sterben in Heidelberg?

Heidelberger Naturschützer vermuten, dass Zementarbeiten am Schloss-Wolfsbrunnenweg die Ursache für das Amphibiensterben im vergangenen Frühjahr sein könnten. Die Stadt will nun ein Gutachten nachschieben. Am Heidelberger Schloss-Wolfsbrunnenweg soll in direkter Nachbarschaft zu denkmalgeschützten Gebäuden ein Terrassenanbau mit großzügigem Loft entstehen – mit Blick direkt auf den Heidelberger Schlossgarten.

Doch das Bauareal liegt mitten im Landschaftsschutzgebiet.

Geschützte Amphibien sind qualvoll verendet

Im Sommer wurden die Bauarbeiten gestoppt. Angeblich wegen statischer Probleme und Abweichungen von der Baugenehmigung. Naturschützer vermuten jedoch auch, weil durch Zementarbeiten zahlreiche Amphibien wie der streng geschützte Feuersalamander qualvoll verendet sind.

Hier bei SWRaktuell weiterlesen

Und einen Beitrag im Mannheimer Morgen dazu vom 15.12.2021:

Fortschreibung des Baulandmanagements/Schaffung von gebundenem Wohnraum

Gemeinsam mit den Grünen, SPD, DIE LINKE und Bunte Linke hat die GAL eine Reform des Baulandmanagements durchgesetzt. Das Baulandmanagement ist ein wichtiger Bestandteil einer Stadtentwicklung. Das Ziel ist, mehr geförderter und nachhaltig bezahlbarer Wohnraum in Heidelberg zu schaffen.

Die Quote zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum verdoppelt sich nun von 20 auf 40 Prozent, d.h. 40 Prozent der Flächen in neugebauten Wohngebäuden ist für preisgünstiges Wohnen vorgesehen.

Außerdem sind bei allen Neubauten künftig 40 Prozent der Flächen für preisgünstiges Wohnen reserviert. Dazu erhöht sich die Mietpreisbindung von 10 auf 30 Jahre. Über die sogenannte Objektförderung sollen sozial durchmischte Wohnquartiere entstehen.

Bisher betrug der Anteil der preisgebundenen Mietwohnungen 20 Prozent. Nun erhöht die Stadt diese Quote auf 30 Prozent für öffentlich geförderte Mietwohnungen. Außerdem soll künftig auf 10 Prozent der entstehenden Flächen bezahlbares Wohnen für Schwellenhaushalte möglich werden. Darüber hinaus müssen sich Vorhabenträger von Neubauten an den Kosten für die technische und soziale Infrastruktur beteiligen.

Mehr dazu hier auf der Seite der Stadt Heidelberg lesen.

GAL Stadträtin Judith Marggraf lobte in der Gemeinderatssitzung den außerordentlich guten Beschluss und bedankte sich bei den Stadträten Steinbrenner und Michelsburg für deren Einsatz. Es sei außergewöhnlich, dass ein Gemeinderat so intensiv zusammenarbeitet, die Verwaltungsvorlage wurde ja sehr stark verändert. Sie übte aber auch Kritik, da über ein Jahr daran gearbeitet wurde und deshalb bei vielen Bebauungsplänen, die inzwischen verabschiedet wurden, der Beschluss nicht mehr greift. Sie hätte sich ein kooperatives und schnelleres Arbeiten gewünscht.

10 Euro mehr im Monat für Anwohnerparken – Für Besitzer von Heidelberg-Pass/-Pass+ bleibt es bei 36 Euro

Mit 23 ja : 19 nein : 2 Enthaltungen wurde einer Erhöhung der Anwohnerparkgebühren zugestimmt.  Zusammen mit den Grünen, zwei Linken Stadträt*innen und der BL stimmte die GAL dafür.

Im Haushaltspaket 2021/2022 hatten die beteiligten Fraktionen die Erhöhung der Gebühren für Bewohnerparkausweise und damit einhergehend Einnahmen von 1 Million Euro festgesetzt.
In einem ersten Schritt wird nun die Gebühr für das Anwohnerparken ab dem 01.01 2022 auf 120 Euro pro Jahr angepasst – das sind 10 Euro pro Monat. Für Autobesitzer*innen mit Heidelberg-Pass und Heidelberg-Pass+ bleibt es bei 36 Euro. Über weitere Schritte und ein neues Gesamtkonzept wird im nächsten Jahr beraten.

Die GAL freut sich, dass die Erhöhung durchging. Unser Stadtrat Michael Pfeiffer bemängelt jedoch: „Wir haben die Verwaltung beauftragt, ein Konzept für eine gesamtstädtische Parkraumbewirtschaftung zu entwickeln und umzusetzen. Es gibt auch in anderen Stadtteilen Parkdruck und mit einer gesamtstädtischen Parkraumbewirtschaftung würden möglicherweise viele zur Zeit noch im öffentlichen Raum abgestellte Fahrzeuge in Einfahrten oder Garagen gestellt werden. Die dadurch generierten Einnahmen könnten für weitere Maßnahmen zum Klimaschutz verwendet werden.

Im November fehlte dieser Antrag auf der Tagesordnung. Gerade dieser Antrag wäre im Konsens mit dem Beschluss, die Gebühren beim Anwohnerparken zu erhöhen, extrem wichtig gewesen. Somit müssen wir warten, bis der Antrag im Gemeinderat behandelt werden kann. Das ist schon sehr ärgerlich. Immerhin wurde nun beschlossen, die Anwohnerparkplätze auf einen Betrag von 120 € zu erhöhen. Das sind 33 Cent am Tag dafür, dass man ca. 10 qm Blech im öffentlichen Verkehrsraum abstellt. Vielleicht sorgt diese, unserer Meinung geringe Summe, dafür, dass der ein oder anderen Fahrzeugbesitzer seine Garage oder seine Einfahrt wieder seinem Fahrzeug zur Verfügung stellt“.

Rhein-Neckar-Zeitung 11.12.2021

Endlich ist das Thema vom Tisch: Das neue Ankunftszentrum wird in PHV gebaut

Mit großer Mehrheit und natürlich auch den Stimmen der GAL hat der Gemeinderat zugestimmt, dass das Ankunftszentrum auf Patrick-Henry-Village (PHV) bleibt. Endlich ist das Thema vom Tisch und die GAL freut sich sehr mit dem Bündnis für Ankunftszentrum, Flüchtlinge und Flächenerhalt Heidelberg (BAFF), das sich außerordentlich dafür eingesetzt hat beim Kampf um ein Ankunftszentrum auf PHV und gegen die Wolfsgärten. Die GAL hat sich nicht nur finanziell, sondern auch mit vielen Stunden Flyer verteilen und Überzeugungsarbeit im Stadtteil am Bürgerentscheid beteiligt.
Das Ankunftszentrum soll nun im nordöstlichen Bereich zwischen der Autobahn und dem Parkway sowie im mittleren Bereich gebaut werden. Die GAL ist von der Planung begeistert, allerdings sieht unsere Stadträtin Judith Marggraf ein Problem: sollte das Zentrum vor den ehemaligen Offiziersvillen gebaut und eingezäunt werden, denn dann läge es doch recht abgelegen und könnte eine „unschöne Barriere“ sein. (siehe Bericht der RNZ auf dieser Homepage)

Rhein-Neckar-Zeitung 11.12.2021

Idee von Stadtrat Michael Pfeiffer wurde umgesetzt – Weihnachtsbäume wurden gegen Spende abgegeben

„War toll“, so lautet schlicht der Kommentar von unserem Stadtrat Michael Mfeiffer, der gestern mit Stadtratskolleginnen und -kollegen sowie mit unserer Stadtspitze und HD-Marketing die Weihnachtsbäume vom abgebauten Weihnachtsmarkt gegen eine Spende an Bürgerinnen und Bürger abgab. Rund 2000.- Euro wurden gespendet, die heute Abend kurz vor Beginn der Gemeinderatssitzung an die Rhein-Neckar-Zeitung für deren jährliche Weihnachtsaktion übergeben wird.

Wir finden, das war eine tolle Idee und eine ganz tolle Aktion!

 

Als Stadtrat Michael Pfeiffer erfahren hat, dass der Weihnachtsmarkt schließen muss, hat er sich Gedanken gemacht, was denn mit den Bäumen passiert. Früher wurden die mal verkauft. Nun hatte er die Idee, dass es doch eine tolle Sache wäre, wenn die Stadträtinnen und Stadträte gemeinsam mit unserer Stadtspitze und HD-Marketing eine Weihnachtsbaumaktion machen  und die Bäume gegen eine Spende ausgeben würden. Das Geld könnte dann der RNZ – Weihnachtsaktion gespendet werden.

HD-Marketing und Matthias Schiemer, fanden seine Idee Spitze und nun werden die Bäume am Mittwoch, 07.12. von 16-18 Uhr am Kornmarkt unter das Volk gebracht.

Rhein-Neckar-Zeitung 07.12.2021

Stadt legt Pläne für Penta-Park vor – Antwort auf unseren Antrag – Entscheidung im Februar

Im Juli 2021 haben wir die Verwaltung beauftragt, die Grünfläche neben dem Marriott Hotel in einen akzeptablen Zustand zu versetzen und ein Konzept zu entwickeln, das die Aufenthaltsqualität sowohl für spielende Kinder als auch für Erholungssuchende erhöht. Nachdem die Erweiterung des Marriott Hotels nicht mehr Bestandteil der Planung ist, soll der Penta-Park als Aufwertung für die Einwohnerinnen und Einwohner von Bergheim-West ein Platz der Begegnung und Erholung werden.

Jetzt legte die Stadt eine Informationsvorlage vor (sie RNZ Artikel). Ein Schritt in die richtige Richtung. Diskutiert werden konnte sie leider nicht, da der Bezirksbeirat Bergheim letzte Woche beschlussunfähig war. Jetzt wird sie Januar 2022 im AKUM (Ausschuss für Klima, Umwelt und Mobilität) vorgestellt.

Rhein-Neckar-Zeitung 06.12.2021

Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt Nr. 26/2022

Unsere Bezirksbeiratin Claudia Rink und GAL-Altstadtrat Hans-Martin Mumm sind im Vorstand des Heidelberger Geschichtsvereins tätig. Gerne machen wir auf deren neues Jahrbuch aufmerksam. Ein gutes Weihnachtsgeschenk übrigens!

Seit 1996 gibt der Heidelberger Geschichtsverein „Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt“ mit Aufsätzen zur Stadtgeschichte, Topografie, Baugeschichte und Denkmalschutz sowie Berichten zu Quellenfunden, Institutionen und Ausstellungen heraus. Abgerundet wird das Jahrbuch durch einen ausführlichen Rezensionsteil und einer Auflistung von neuen Veröffentlichungen zur Stadtgeschichte. Das Jahrbuch erscheint im Kurpfälzischen Verlag Heidelberg.

Preis: 22.- Euro

Erschienen im Kurpfälzischen Verlag Heidelberg, Turnerstraße 141, 69126 Heidelberg, Tel.: 06221-314940
Email: kurpfaelzischerverlag@t-online.de

im Buchhandel erhältlich / Bestellungen beim Verlag

Redaktion: Carola Hoécker, Ingrid Moraw, Petra Nellen, Reinhard Riese, Norbert Giovannini, Florian Schmidgall, Frank Engehausen
Für den Vorstand: Hans-Martin Mumm und Claudia Rink

Gestaltung und Herstellung: Claudia Rink

Mehr Informationen: https://haidelberg-start.jimdo.com/jahrbuch/