GAL Mitbegründer Christoph Nestor geht in den Ruhestand
Rhein-Neckar-Zeitung 19.12.2021

GAL Mitbegründer Christoph Nestor geht in den Ruhestand
Rhein-Neckar-Zeitung 19.12.2021

Kiesgrube als Ausgleich, RNZ 15.12.20 (Artikel siehe unten)
Bei einer Info-Veranstaltung am 3.9. für Vertreter lokaler Umweltorganisationen ließ der OB anklingen, dass öffentliche Verlautbarungen zum avisierten Kauf der Engelhorn-Kiesgrube durch die Stadt nicht wünschenswert seien: das könne den
Preis in die Höhe treiben. Entgegen seiner eigenen Worte macht er jetzt genau das, offensichtlich beseelt vom Wunsch, dass
„das Land als Bauträger für ökologischen Ausgleich“ und damit für die Finanzierung zuständig sei. Was er damals tunlichst vermied, war die Aussage, dass er auf der verzweifelten Suche nach Ausgleichsflächen für die Bebauung der Wolfsgärten mit einem Ankunftszentrum ist. Das Engelhorn-Areal kann keine Ausgleichsfläche sein, weil es weitgehend unversiegelt ist und im Grund nur einer Aufwertung als Naturschutzgebiet bedarf. Der OB kann weiterhin keine Ausgleichsflächen bieten, die im Gegenzug zur Versiegelung der Wolfsgärten (Ackerboden höchster Güte!) entsiegelt werden können. Den Gegnern der Wolfsgärten-Bebauung wird er jedenfalls nicht den „Wind aus den Segeln nehmen“, ganz im Gegenteil.
Gerd Guntermann, GAL Heidelberg
Rhein-Neckar-Zeitung 15.12.2020

Gemeinsamer Stadtblattbeitrag am 16.12.2020 von SPD, Linke, BunteLinke, GAL, HiB und Die PARTEI
Dem Bürgerbegehren stattzugeben wäre die einfachste Variante und wird auch explizit durch die Gemeindeordnung ermöglicht. Die Grünen haben jedoch ihr NEIN bereits signalisiert. Dennoch werden wir den Antrag im Gemeinderat erneut stellen und hoffen auf ein Umdenken der Grünen. Es gilt zudem, sich detailliert mit dem Verfahren des Bürger*innenentscheids auseinanderzusetzen und entsprechende Beschlüsse im Gemeinderat am 17.12. hilfsweise vorzubereiten.
Gerne greifen wir die Idee des Oberbürgermeisters auf:
Die Bürger*innen sollen beim Bürger*innenentscheid Ankunftszentrum über den möglichen Standort Wolfsgärten UND per Ratsreferendum über PHV als Alternativstandort abstimmen.
Wir sehen die Kombination des Bürger*innenentscheides mit einem Ratsreferendum über den Alternativstandort PHV als eine gute Möglichkeit für die Heidelberger*innen, transparent und konstruktiv abzustimmen. Dies ist im Interesse aller Beteiligten und schafft Planungssicherheit.
D. h. im Klartext: Die Bürger*innen beantworten zwei Fragen:
Die erste, mit dem Bürgerbegehren festgelegt, lautet: „Sind Sie gegen eine Verlagerung des Ankunftszentrums für Flüchtlinge an das Autobahnkreuz auf die landwirtschaftlich genutzte Fläche Wolfsgärten?“
Als weitere Frage des Ratsreferendums werden wir im Gemeinderat folgende, auf Vorschlag der Vertrauenspersonen, beantragen: „Für den Fall, dass die Frage [des Bürgerbegehrens; Anm. der Red.] mehrheitlich mit „JA“ beantwortet wird: Sind Sie für eine Integration des Ankunftszentrums für Flüchtlinge in dem neu zu entwickelndem Stadtteil PHV?“
Der Vorteil hierbei ist, dass beide ernsthaft im Gemeinderat vertretenen Positionen zur Abstimmung stünden und gleichrangig behandelt werden. Die Bürger*innen könnten somit dem Gemeinderat einen eindeutigen Auftrag erteilen.
Wie würde nun ein Ratsreferendum in der Praxis ablaufen? Hier liegt der Ball zuerst beim Gemeinderat – dieser müsste mit 2/3-Mehrheit, also 32 Rät*innen oder mehr, über das Ratsreferendum und die damit verbundene zweite Frage beschließen. Die Gleichrangigkeit der beiden Fragen sowie die Perspektive, damit eine endgültige Standortentscheidung mit größtmöglicher Bürger*innenakzeptanz zu treffen, könnte zu einem breiten Konsens im Gemeinderat für ein Ratsreferendum führen.
Wir brauchen eine breit akzeptierte Entscheidung zum künftigen Standort des Ankunftszentrums.
Um eine faire und transparente Entscheidung herbeizuführen, muss den Bürger*innen sofort klar sein, über was sie abstimmen – das ist mit der von uns und den Vertrauenspersonen vorgeschlagenen zweiten Frage gegeben. Gern hätten wir den Alternativstandort PHV bereits im Bürger*innenbegehren mit formuliert, doch hier waren uns rechtlich die Hände gebunden. Das Ratsreferendum ermöglicht dies nun.
Wir appellieren daher an die anderen Fraktionen und den Oberbürgermeister:
„Gehen Sie diesen Weg gemeinsam mit uns!“
“Stimmen Sie mit uns im Gemeinderat für ein Ratsreferendum mit eindeutiger Fragestellung für den Standort PHV!“
„Springen Sie über Ihren Schatten und stimmen Sie für den gemeinsamen Termin mit der Landtagswahl!“
Der gemeinsame Termin ist unter praktischen Gesichtspunkten die beste Lösung, liegt nicht in den Ferien und Ihr Argument, dass die Bürger*innen durch die einerseits versandte Wahlbenachrichtigung für die Landtagswahl und gleichzeitig versendeten Briefwahlunterlagen verwirrt sein könnten, ist doch nur ein vorgeschobenes.
Mit unseren Anträgen auf ein Ratsreferendum sowie einen gemeinsamen Termin mit der Landtagswahl schaffen wir für die Heidelberger*innen die Voraussetzungen für eine faire und transparente Abstimmung – jetzt liegt es v.a. an der Fraktion der Grünen, die mit ihren 16 Stimmen dem Bürger*innenbegehren stattgeben könnten oder zusammen mit uns eine 2/3-Mehrheit für ein Ratsreferendum ermöglichen könnten.
Veranstaltungsankündigung:
Weihnachten interkulturell, mehr Freude als Trauer! | FR, 18.12., 18 Uhr | Facebook-Live auf dem Profil HeidelbergInBewegung
Der Film „Leben und Sterben der Grünflächen in Heidelberg“ https://www.youtube.com/watch?v=RpzrttM5Ixw&feature=youtu.be
Der NABU-AK-Umweltpolitik lädt herzlich ein auf eine Reise zu den verbliebenen Kleinoden Heidelbergs.
Hier geht es zum Handout des Filmes.
Cornelia Wiethaler und der NABU-AK-Umweltpolitik

Den Heidelberg Zoo kann man unterstützen, in dem man eine der tierischen Wünsche erfüllt oder Tierpate wird – auch ein gutes „Last-Minute-Geschenk“!
TIERISCHE WUNSCHLISTE
Das Zoo-Team hat in allen Zoo-Bereichen fleißig Weihnachtswünsche gesammelt, die für die tägliche Arbeit im Zoo benötigt werden. Spielzeug, Futterbälle, Trainingsmaterialien für die Tiere, Ausrüstung zum Handwerken, Materialien für Veranstaltungen – die Wünsche sind ganz unterschiedlich. Eins haben jedoch alle gemeinsam: Wenn sie in Erfüllung gehen, ist die Freude im Zoo Heidelberg groß!
TIERPATENSCHAFT
Die Tiere im Zoo sind Stellvertreter für ihre bedrohten Artgenossen in ihrer nahen oder fernen Heimat. Sie alle sollen sich bei uns rundum wohlfühlen. Unsere Finanzmittel reichen jedoch nicht immer aus, um alle Gehege und die Pflege der Tiere so zu verbessern, wie wir uns das wünschen. Hierbei können Sie uns helfen: Werden Sie Tierpate im Zoo Heidelberg!
Der Gemeinderat unterstützt ehrenamtliche Initiativen, u.a. im Bereich Obdachlosenhilfe und Flüchtlingsarbeit. Aus diesem Bereich haben wir jetzt von einem großen Wunsch erfahren. H.O.P.E., eine christliche Obdachlosenorganisation aus Heidelberg bringt seit 5 Jahren gespendete Kleidung ins Ankunftszentrum in PHV. Jetzt haben sie von dort einen großen Wunsch mitgebracht: Spielsachen für die fast 400 Kinder unter 10 Jahren, die dort derzeit mit ihren Familien leben! Bauklötze, Bälle, Kuscheltiere, Bilderbücher, Malstifte und Papier – alles, was hilft, Abwechslung in die langen Tage zu bringen. Bitte gut erhaltene Spielsachen gut verpackt bis zum 18.12. zum Hermann-Maas-Haus, Hegenichstr. 22 in Kirchheim bringen und im Windfang abstellen. Vielen Dank!
Rhein-Neckar-Zeitung 03.12.2020

Stadtrat Michael Pfeiffer: Zum Verkehrs- und Parkkonzept der entstehenden Kita Stettiner Straße können wir nur den Kopf schütteln. Auf der westlichen Seite der Schwetzinger Straße werden die vier von Anwohnern genutzten Abstellplätze nun den Eltern-Taxi-Fahrzeugen geopfert. Da sperrt die Stadt die Schäfergasse, um die Kinder der Kurpfalzschule zum Laufen zu animieren und gleichzeitig die einzigen Abstellmöglichkeiten für Fahrzeuge der Anwohner*innen. Der vorgesehene Abstellplatz der Mitarbeiter*innen nördlich der Kleingartenanlage ist 200 m entfernt und bisher unbeleuchtet.
Rhein-Neckar-Zeitung 01.12.2020

Liebe Kirchheimerinnen und Kirchheimer,
9645 gültige Stimmen wurden in den letzten 8 Wochen gesammelt, um ein Bürgerbegehren gegen ein Ankunftszentrum auf den Wolfsgärten einzuleiten. Nun muss der Gemeinderat am 17. Dezember darüber entscheiden, ob ein Bürgerentscheid durchgeführt werden soll. Sollte es dazu kommen, hat die Stadt Heidelberg für den Bürgerentscheid, für uns nicht nachvollziehbar, den Termin auf den 11. April 2021 (Osterferien) festgesetzt. Das ist ein böses Foul, da bisher immer der 14. März 2021, der Tag der Landtagswahl, im Gespräch und auch logisch war. Will die Stadt hierdurch verhindern, dass die Wahlbeteiligung ausreicht, um das erforderliche Quorum zu erreichen? Aber es gibt auch noch eine andere Möglichkeit. Die Mehrheit des Gemeinderates könnte auch ohne Abstimmung der Heidelberger Bevölkerung den Beschluss fassen, das Ankunftszentrum nicht auf die Wolfsgärten zu bauen. Allerdings müsste dann die Fraktion der Grünen, die 16 Stimmen und somit ein Drittel im Gemeinderat stellt, Größe zeigen und ihren Fehler, mehrheitlich für die Wolfsgärten gestimmt zu haben, revidieren.
Der Anregung des Bezirksbeirats Kirchheim ist es zu verdanken, dass im Heidelberg Innovation Park (ehemals Patton Barracks) ein geplanter Radweg nun nicht direkt durch einen Park mit Aufenthaltsqualität und Spielgeräten führt, was für hohes Gefahrenpotential gesorgt hätte. Auch im Gemeinderat fand diese Radwegeführung keine Mehrheit und wurde insofern geändert, dass die Radler*innen nun westlich am Mary Somerville Platz vorbeigeführt werden.
Zum Verkehrs- und Parkkonzept der entstehenden Kita Stettiner Straße können wir nur den Kopf schütteln. Auf der westlichen Seite der Schwetzinger Straße werden die vier von Anwohnern genutzten Abstellplätze nun den Eltern-Taxi-Fahrzeugen geopfert. Da sperrt die Stadt die Schäfergasse, um die Kinder der Kurpfalzschule zum Laufen zu animieren und gleichzeitig die einzigen Abstellmöglichkeiten für Fahrzeuge der Anwohner*innen. Der vorgesehene Abstellplatz der Mitarbeiter*innen nördlich der Kleingartenanlage ist 200 m entfernt und bisher unbeleuchtet.
Bis März werden in Kirchheim neue Kabel für das Internet eingebaut. Allerdings werden diese nur bis zu den Verteilerkästen geführt und nicht direkt in die Haushalte. Wir hoffen, dass das Internet dadurch stabiler und leistungsstärker wird.
Ein von uns lange gehegter und immer wieder vorgetragener Wunsch, den ich (Michael Pfeiffer) als Kinderbeauftragter in vielen Gesprächen und Vorort-Begehungen mit der Polizei und dem Verkehrsmanagement seit 2004 forderte, könnte demnächst von der Stadtverwaltung umgesetzt werden. Es geht um das Wohngebiet „Am Dorf“, in dem die Verkehrsverhältnisse einfach nur chaotisch und gefährlich sind. Wir hoffen, dass hier schon bald ein verkehrsberuhigter Bereich entstehen wird. Über dieses Thema werden wir Sie in den nächsten Monaten näher informieren.
Nun wurde endlich unser Antrag, die Hallenbelegungspläne öffentlich zu machen, von der Verwaltung bearbeitet und dem Gemeinderat vorgestellt. Leider entspricht er nicht unseren Vorstellungen, da er weder die Sportart noch den Verein anzeigt. Transparenz sieht anders aus. Immerhin konnten wir unseren Oberbürgermeister in der Sportausschusssitzung noch zu der Aussage bewegen, dass die Vereine in die Zeitfenster eingetragen werden können. Die Hallenbelegungspläne können nun auf der Homepage der Stadt Heidelberg, Suchbegriff Hallenbelegung, Online-Belegungsplan, eingesehen werden.
Sie wollen kleine und feine Läden in Kirchheim? Dann hilft nur HINGEHEN!
Wir wünschen Ihnen trotz der momentan sehr schwierigen Situation eine besinnliche Adventszeit.
Bleiben Sie gesund.
Ihre Meinung interessiert uns. Welche Themen sind für Sie wichtig? Sollten Sie Anregungen oder Fragen haben, dann schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Auf unserer Homepage www.gal-heidelberg.de erfahren Sie mehr über unsere Aktivitäten und Ziele.
Ihre Kirchheimer Stadträtin Judith Marggraf und Ihr Stadtrat Michael Pfeiffer
Grün-Alternative Liste
