Unsere Kandidantinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2019!

Listenplatz 1: Judith Marggraf, Kirchheim, Erziehungswissenschaftlerin und Politologin

Listenplatz 2: Michael Pfeiffer, Kirchheim, Polizeibeamter

Listenplatz 3: Hans-Martin Mumm, Weststadt, Kulturamtsleiter i.R.

Listenplatz 4: Gerd Guntermann, Altstadt, Pädagoge

Listenplatz 5: Martina Weihrauch, Hendesse, Beauftragte für Chancengleichheit am Uniklinikum

Listenplatz 6: Klaus Flock, Rohrbach, Rechtsanwalt

Listenplatz 7: Dr. Regine Buyer, Wieblingen, Biologin und Lehrerin i.R.

Listenplatz 8: Anna Delong, Altstadt, Kulturwissenschaftlerin

Listenplatz 9: Parvin Niroomand, Weststadt, Dekanatssekretärin

Listenplatz 10: Dr. Frieder Rubik, Neuenheim, wiss. Angestellter

Listenplatz 11 : Anna-Kristina Heimer, Kirchheim, leitende Angestellte

Listenplatz 12: Wolfram Fleschhut, Bahnstadt, Ingenieur

Listenplatz 13: Claudia Rink, Rohrbach, Verlegerin

Listenplatz 14: Max Marggraf, Kirchheim, Abiturient

Listenplatz 15: Charlotte Weihrauch, Hendesse, Studentin

Listenplatz 16: Philipp Reifenscheidt, Altstadt, Jugendreferent und Unternehmer

Listenplatz 17: Ulrike Gscheidle-Lehn, Ziegelhausen, Biologin und Lehrerin

Listenplatz 18: Jörg Schmidt-Rohr, Altstadt, Jurist, Sozialpädagoge

Listenplatz 19: Susanne Bock, Pfaffengrund, Dozentin

Listenplatz 20: Norbert Schön, Weststadt, Privatier

Listenplatz 21: Claudia Kaufmann, Neuenheim, Pädagogin

Listenplatz 22: Juha Hedström, Altstadt, Student

Listenplatz 23: Ernest Kellner, Pfaffengrund, Straßenbahnfahrer

Listenplatz 24: Gabi Faust-Exarchos, Altstadt, Soziologin und Mediatorin

Listenplatz 25: Hans-Jürgen Florenz, Hendesse, Betriebsratsvorsitzender DRK/Rhein-Neckar/Heidelberg e.V.

Listenplatz 26: Ellen Möller, Altstadt, Erzieherin

Listenplatz 27: Wolfgang Kiesinger, Ziegelhausen, Theologe

Listenplatz 28: Regina Erbel-Zappe, Altstadt, Dipl.- Übersetzerin

Listenplatz 29: Drk Welz, Weststadt, Unternehmer

Listenplatz 30: Marion Koch, Kirchheim, Innenarchitektin

Listenplatz 31: Gunter Kraus, Neuenheim, Jazzmusiker

Listenplatz 32: Evi Hofmann, Wieblingen, Sozialpädagogin und Therapeutin

Listenplatz 33: Peter Schneider, Neuenheim, Datenschutzbeauftragter

Listenplatz 34: Dr. Dorothee Hildebrandt, Weststadt, Software-Trainerin

Listenplatz 35: Joao Manuel Carvahlo, Kirchheim, Weinhändler

Listenplatz 36: Peter Muckenfuß, Altstadt, Physiotherapeut

Listenplatz 37: Michael Rosler, Hendesse, Geschäftsführer i.R.

Listenplatz 38: Jo-Hannes Bauer, Bergheim, Medienpädagoge

Listenplatz 39: Prof. Dr. Thomas Städtler, Neuenheim, Romanist

Listenplatz 40: Hildegard Rosler-Sellhorn, Hendesse, Sonderschullehrerin i.R.

Listenplatz 41: Volker Herrmann, Hendesse, med. Dokumentar

Listenplatz 42: Wolfgang Mohl, Neuenheim, Rentner

Listenplatz 43: Dirk Sellhorn, Hendesse, Kaufmann

Listenplatz 44: Adrien Mechler, Wieblingen, Opernchorsänger

Listenplatz 45: Hans-Peter Gruber, Altstadt, Historiker

Listenplatz 46: Ulrike Müller, Altstad, Fachkrankenschwester

Listenplatz 47: Michael Martinec, Kirchheim, Künstler

Listenplatz 48: Ilse Rieker, Neuenheim, Lehrerin i.R.

 

Hier noch etwas Statistik:

Männer: 28
Frauen: 20
‚alt‘: 33
’neu‘: 15
das Durchschnittsalter liegt bei etwa 52 Jahren (mir fehlen noch einige wenige Altersangaben)

Stadtteilranking:
Altstadt: 11
K’heim, Hendesse, Neiene: jeweils 7
Weststadt: 5
Wieblingen: 3
Rohrbach, Z’hausen,Pfaffengrund: jeweils 2
Bahnstadt, Bergheim: jeweils 1
(leider fehlen: Schlierbach, Boxberg, Emmertsgrund und Südstadt)

Was die Vielfalt angeht, können wir es locker mit allen anderen aufnehmen:
vom Schüler über Student*innen bis zum Professor
vom Straßenbahnfahrer über den Ingenieur bis zum Weinhändler
vom Physiotherapeuten über die Krankenschwester bis zur Sonderschullehrerin
vom Künstler bis zum Rechtsanwalt
und viele ganz normale Angestellte…

Rundgang durch die Altstadt mit GAL Bezirksbeirat Gerd Guntermann

Los geht es am Friedrich-Ebert-Platz. Gerd Guntermann begrüßt am Freitag, 21. September, um 18.00 Uhr die Teilnehmer, unter ihnen Vertreter von LINDA, der Schlossberg-Initiative, der IG Verkehr, Stadtrat Weiler-Lorenz sowie Kinderbeauftragte und Bezirksbeiräte.

Guntermann wohnt seit 38 Jahren in der Altstadt und kennt sie wie seine Westentasche. Er engagiert sich als GAL Bezirksbeirat, ist im Vorstand der GAL und in diversen anderen Heidelberger Gruppen aktiv. Beim Rundgang fällt auf, die Menschen kennen ihn hier, ständig wird er herzlich gegrüßt.

Wie der Friedrich-Ebert-Platz vor der Umgestaltung ausgesehen hat, dran erinnert Guntermann: ein Platz mit vielen großen Bäumen. Jetzt, so sagt er, treibt es einem Tränen in die Augen, wenn man die Bäume anschaut. Zwei Reihen kleiner Bäume säumen links und rechts den Platz. Viel größer werden die wohl auch nicht werden, da der Untergrund nicht mehr hergibt, da sich unter dem Friedrich-Ebert-Platz eine Tiefgarage befindet.
Bezirksbeirat Gerd Guntermann spricht die geplante Bepollerung der Altstadt an. Er ist vehementer Verfechter der versenkbaren Poller, die künftig den Verkehr in der Altstadt beruhigen und sicherer machen sollen. Vorbild hierfür ist Salzburg, da diese Stadt viele Parallelen mit Heidelberg aufweist, u.a. ist sie auch geprägt vom Tourismus und hat eine ähnliche Topographie. Sowohl der Arbeitskreis für ein Verkehrsberuhigungskonzept Altstadt als auch der Bezirksbeirat Altstadt ist mit großer Mehrheit für diese Maßnahme. Nicht zuletzt aufgrund des tragischen Unfalls des 10-jährigen Ben Bews liegt es jetzt an der Stadt schnell zu handeln.
Guntermann erklärt noch, dass hier im vorderen Bereich der Plöck keine Poller angebracht werden können, da sich hier die Zu- und Abfahrten der Parkhäuser befinden.

Nächster Halt ist der Spielplatz an der Ecke Plöck / Märzgasse. Hier wünscht sich der Bezirksbeirat, dass die Märzgasse entlang des Spielplatzes verkehrsberuhigt und umgestaltet wird, um die Sicherheit der Kinder zu erhöhen. Zufrieden ist Guntermann mit der Landfriedstraße hinter dem Spielplatz, die erst vor kurzem verkehrsberuhigt wurde. Jetzt dürfen nur noch auf der einen Seite Autos halb auf dem Gehweg parken, die gegenüberliegende Seite ist ganz tabu. Kinder können nun sicher zur Schule und den Spielplätzen gelangen.

Weiter geht es die Märzgasse entlang, über die Hauptstraße zur Karpfengasse. Der Anlieferverkehr der Hauptstraße muss über Poller reguliert werden, fordert Guntermann, da die Zeiten einfach nicht eingehalten werden. In der Karpfengasse wohnt er in einem der GGH Gebäude hinter dem C&A. Er berichtet über ein positives Projekt: Hinter dem C&A liegt eine kleine Grünfläche, die dem C&A gehört, nicht genutzt wird und völlig verwahrlost und verdreckt war. Guntermann nahm Kontakt mit der Heidelberger C&A Leitung auf und erreichte, dass diese die Fläche säubern und zurück schneiden ließ. Nun sieht das Ganze schon prima aus und alle Anwohner ringsum freuen sich. Demnächst ist sogar ein gemeinsames Frühstück auf dem Platz geplant. Hier hat sich gezeigt: kleiner Einsatz – große Wirkung, man muss nur mit den Leuten reden. Toll, dass Gerd Guntermann sich hier eingesetzt hat!

Der Rundgang geht weiter zur Stadthalle. Die Teilnehmer sind sich einig, dass es kaum vorstellbar ist, wie es aussehen würde, wenn die damals geplante Stadthallenerweiterung gekommen wäre. Die Grünfläche daneben wäre überbaut und die Frischluftzufuhr zur Altstadt unterbunden. Gerd Guntermann erzählt hier vom Anlieferlärm bei der Stadthalle bis spät in die Nacht sowie über die Parksituation entlang der Neckarstraße. Auch hier fordert er Poller und kritisiert, dass sich die Umsetzung zeitlich verzögern wird. Geplant sind die Poller wohl für frühestens 2021.

Von der Stadthalle führt uns der Rundgang weiter durch den Marstall zur Krahnengasse. Hinter dem Archäologischen Institut, das derzeit wegen Bauarbeiten eingepackt ist und dadurch relativ gut aussieht, befindet sich laut Guntermann „der hässlichste Platz in der Altstadt, ein geschotterter Parkplatz“. Zwar ist er gut versteckt, aber es stimmt, dieser Platz würde eine Aufwertung vertragen.

Zum Abschluss geht es hoch zum Universitätsplatz. Unterwegs wird diskutiert: Wie viel Tourismus verträgt die Altstadt noch? Wie viele mehr Busse? Die Situation oben auf dem Schloss und auf dem Neckarmünzplatz ist für die Anwohner unerträglich. Ein ständiges An- und Abfahren.
Auch am Universitätsplatz ist die Verkehrssituation für die Anwohner schrecklich. Bis zu drei Busse gleichzeitig stehen hier hintereinander mit laufendem Motor und verdecken zudem die ganze Ladenfront. Auch nachts, wenn Jugendliche auf den Moonliner warten, ist oft nicht an Schlaf zu denken. Eine Verlegung der Haltestelle etwas Richtung Norden, hin zur Triplex Mensa, wäre vielleicht eine Lösung.

Bezirksbeirat Gerd Guntermann beendet die Führung mit einem Wunsch an die Stadt, der eigentlich ganz einfach ist: „Es wäre schön, wenn die Stadt für uns Bürger in der Altstadt endlich mal etwas tun würde!“

GAL Besuch in Wieblingen – 113 Jahre Naturkosmetik aus Heidelberg

Ende Juni besuchte die GAL mit den Stadträt*innen Judith Marggraf und Michael Pfeiffer das Familienunternehmen M.E.G. Gottlieb Diaderma-Haus GmbH + Co. KG, das seit 1905 hochwertige Kosmetikprodukte der Marken Diaderma und Arya Laya hinter einer unscheinbaren Fassade im Industriegebiet von Wieblingen herstellt.

Die beiden Geschäftsführer, Dr. Wolf-Dieter Schmalz (Nachfahre von M.E.G. Gottlieb) und Henner Tatge, führten durch die Produktions-, Abfüll- und Verpackungshallen und nahmen sich viel Zeit, der GAL die Unternehmensgeschichte und -philosophie zu erzählen sowie alle Fragen zu beantworten.

Das Heidelberger Familienunternehmen hat eine lange traditionsreiche Firmengeschichte. Gegründet 1905 von M.E.G. Gottlieb in Handschuhsheim, wurden unter dem Namen Diaderma (lateinisch = „unter die Haut“) zunächst Hautfunktionsöle hergestellt. 1961 zog das Unternehmen nach Wieblingen. 1970 übernahm das Unternehmen die Firma Arya Laya (Sanskrit = „Trägerin der Schönheit“). Über 90 verschiedene Produkte dieser Marke stellt das Unternehmen heute her und vertreibt diese exklusiv in 1100 Reformhäuser in ganz Deutschland, aber auch in Österreich, Südkorea, den USA und bald auch in der Schweiz. Inzwischen ist die Marke auf Platz 3 der meist verkauften Naturkosmetikprodukte, hinter Dr. Hauschka und Börlind aber weit vor Weleda.

Das Unternehmen bietet 34 Mitarbeiter*innen Arbeitsplätze zu flexiblen Arbeitszeiten. Die handwerkliche Herstellung der Produkte bedarf besonderer Sorgfalt. Viele Mitarbeiter*innen sind schon Jahrzehnte dabei und tragen die Unternehmensphilosophie mit: langfristig denken und handeln, aber auch innovativ und etwas Besonderes sein, vor allem aber die Qualität der Naturprodukte muss stimmen. Bemerkenswert: das Unternehmen bezieht sein Verpackungsmaterial aus Schwetzingen, dem Odenwald und Nordbayern, wenn möglich werden auch die Rohstoffe ortsnah eingekauft. Das zeichnet die Besonderheit dieses Unternehmens aus. Und das alles „Made in Heidelberg!“

Wer sich nun selbst von den Naturkosmetikprodukten überzeugen möchte: am Mittwoch, 11. Juli 2018, gibt es einen Werksverkauf -wie jeden Monat einmal- in Wieblingen, im Taubenfeld 25!