Sondertaxi für Bahnstadtkinder

Wie kann es sein, dass Viertklässler der Bahnstadt, anstatt mit dem Rad oder zu Fuß, mit dem Bus zur v.Galen Schule gefahren werden, aber die Erstklässler vom Pleikartsförsterhof – gleiche Strecke nur wesentlich anspruchsvoller/gefährlicher – zu Fuß zur Geschwister-Scholl-Schule gehen müssen? Eine einfache und wesentlich billigere Lösung wäre es, wenn die Bahnstadt-Kinder mit dem Rad, umweltfreundlich und gesund, in Begleitung eines Elternteils zur Schule begleitet würden oder am Diebsweg zu Schulbeginn ein Mitarbeiter des GVD am Diebsweg für eine sichere Querung sorgen würde. Zur Vorbereitung könnten die Kinder auch schon zu Schuljahresbeginn die Radfahrausbildung durchführen. Die Busfahrt ist nach dem Elterntaxi die schlechteste Alternative.

Da kommt was auf uns zu

Windräder in Ziegelhausen und Menglerbau abreißen? Ich höre schon die Empörung. Aber es hilft doch nichts! Die Stadt muss sich weiter entwickeln, verändern, sich ergänzen, zukunftsfähig aufstellen und auch unbequeme Entscheidungen treffen.

Wieviel Klimaschutz sind wir bereit zu leisten? Sehen wir auch die sogenannte ‚graue Energie‘ bei Bauprojekten? Warum fehlen bei uns so viele mögliche Solaranlagen? Warum sind wir so langsam? Die Willenserklärungen sind Legion – aber die Umsetzung hapert. BürgerInnen müssen mitgenommen/ einbezogen werden. Aber manchmal braucht es auch Entscheidungen.

Lassen Sie uns gemeinsam klug beraten und Argumente austauschen. Und lassen Sie uns vor allem fair miteinander bleiben!

5. Jahreszeit

Nach zwei Jahren pandemiebedingten Aussetzen ist die 5. Jahreszeit auch in Heidelberg wieder voll im Gange. Zahlreiche Veranstaltungen und Prunksitzungen der Karnevalsvereine werden geboten.
Am Fastnachtssonntag findet in Ziegelhausen ein großer Fastnachtsumzug statt.
Ein Highlight dieses Jahr ist am Fasnachtsdienstag das 175. jährige Jubiläum des Fastnachtsumzugs in Heidelberg. Meine Bitte an Sie: Machen Sie mit und unterstützen Sie alle Veranstaltungen der Heidelberger Fastnachtsvereine, ich freue mich dort viele Gesichter zu sehen.
Ein besonderer Dank im Voraus geht an die vielen Ehrenamtlichen Helfer, sowie an die Rettungsdienste und die Polizei!
Mit 3 Mal Heidelberg HAJO und Ziegelhausen AHOI
grüßt Frank Beisel

Willkommen Fips!

Als ich vor 2 Jahren über die Einführung von Fips (Flexibles individuelles Personen-Shuttle) in Mannheim las, überlegte ich, warum wir das in Heidelberg nicht auch machen…. Aber wir hatten (gegen unsere Stimmen) entschieden, den Nahverkehr billiger zu machen statt das Angebot besser. Jetzt kommt Fips zu uns und das ist toll! Eine gute Anbindung an S-Bahn und Straßenbahn, Ärztezentren und Einkaufsmöglichkeiten. Im nächsten Schritt bitte eine Ausweitung auf die Flächen: Hendesse und Neuenheim; Weststadt und Bergheim; Kirchheim… und in Zukunft Pendlerströme berücksichtigen – auch ins Umland!

Fips muss ein Fahrgast-orientiertes Zusatz- kein Ersatzangebot sein. Nur so kommen wir weiter.

Silvesterfeuerwerk…

…und seine Folgen. Jahr für Jahr wird das Neue Jahr lautstark und farbenprächtig durch private Feuerwerke begrüßt. Dieses Jahr war es besonders intensiv. Die Nebenfolgen sind in außergewöhnlichem Maße verängstigte Haustiere, ebenso die Tiere in freier Natur. Vermüllte Straßen, die erhebliche Mehrarbeit für unsere Straßenreinigung bedeuten sowie mit Plastikresten verunreinigte Felder. Viele Brände, Verletzungen sowie eine Feinstaubbelastung von über 1000 µg/m³ sind die Nebenfolgen. Daher haben wir den Antrag gestellt, das private Abbrennen von Feuerwerkskörper im gesamten Stadtgebiet zu verbieten. Polizei, Feuerwehr, Klinikpersonal und Rettungskräfte würden hierdurch entlastet und der volkswirtschaftliche Schaden durch Brände und Verletzungen minimiert.

FWV – Frei, wichtig, vernünftig

2023 – Gesundheit, Frieden, Glück dies sind meine Wünsche für alle Heidelberger!

In der Kommunalpolitik wünsche ich uns, maßgeschneiderte Themen für unsere schöne Stadt, nicht einfach nur die Übernahme von Themen aus der Bundespolitik. Ich wünsche uns, den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien, die Sicherung und den Ausbau von Arbeitsplätzen, in Handwerk, Forschung, Gesundheitswesen und im Einzelhandel, keine E-Scooter, die irgendwo im Weg abgestellt werden, Fahrradfahrer, die nachts mit Licht fahren, Autofahrer, die weder Radwege, Behinderten – und Handwerkerparkplätze blockieren, genügend bezahlbaren Wohnraum für alle. Auf ein produktives Miteinander zum Wohle der Bürger.

Für Anregungen: fwv.beisel@web.de

Wir wollen Ihnen nur mal Danke sagen

Danke an alle Beschäftigten der Stadtverwaltung Heidelberg, beginnend bei der Abfallwirtschaft bis zum Verkehrsmanagement, heute Amt für Mobilität, die mit hohem Einsatz dafür gesorgt haben, dass in unserer Stadt so vieles für uns weiterhin so selbstverständlich war. Danke auch an alle Menschen, die sich sowohl im Ehrenamt als auch beruflich für das Wohl ihrer Mitmenschen eingesetzt haben.

Erinnern möchten wir uns zum Jahreswechsel an unseren Fraktionskollegen Raimund Beisel und unsere sehr geschätzte Altstadträtin Gabi Faust-Exarchos. Von beiden mussten wir uns für immer verabschieden.

Bleiben wir gemeinsam zuversichtlich und freuen wir uns auf ein gutes, gesundes und fröhliches 2023!

Lobbyismus vor Sicherheit?

Im März 2016 hatten wir einen Antrag gestellt, dass die Verwaltung ein Konzept erstellen soll, wie man die Altstadt für Unberechtigte durch Poller sperrt. Bis heute haben wir 3 Hochsicherheitspoller geschafft. Respekt! Wer bremst dieses Projekt aus? Am Samstag vor dem 1. Advent war ich auf dem Weihnachtsmarkt. Auf dem Fischmarkt musste ich 3 PKWs mit MA und LU Kennzeichen ausweichen, die in Richtung Hauptstraße weiterfuhren. Schilder verhindern das nicht, sondern nur Poller, die geltendes Recht durchsetzen und mit denen man nicht diskutieren kann. Wenn unser OB wirklich Interesse daran hätte, die Altstadt für den Kfz-Verkehr zu sperren, wäre das nach knapp 7 Jahren kein Thema mehr. Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten.

Licht und Schatten…

…liegen auch bei städtischen Finanzen oft nah beieinander. Die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung beinhaltet Punkte, die uns für die Haushaltsberatungen im kommenden Jahr in Erinnerung bleiben sollten.

Einer höchst erfreulichen ‚Prognose über den Verlauf der Haushaltswirtschaft‘ stehen Ausgaben über fast 50 Mio.€ gegenüber, mit denen strukturelle Defizite vermindert oder vermieden werden. Das sind keine Investitionen in Schulen, Straßen oder die Feuerwehr, sondern Gelder, mit denen wir uns möglichst ‚zukunftsfest‘ aufstellen wollen.

Gut, dass unsere Stadt sich das leisten kann! Notwendige Investitionen sind damit aber eben nicht finanziert. Denken wir daran, wenn 2023 wieder die Ideen für Mehr, Besser und Schöner sprießen.

Bäume pflanzen und fällen

In der RNZ war zu lesen, dass SchülerInnen vom Helmholtz Gymnasium auf dem Kohlhof Bäume gepflanzt haben. Eine tolle Aktion, denn „Learning by doing“ ist effektiver. Einige Tage später die nächste Baumpflanzaktion mit viel Prominenz, die sich für die neu gepflanzten Bäume vor dem Karlstorbahnhof feiern lässt, denn leider hatte man vergessen, diese miteinzuplanen. Peinlich. Auf dem sich im Bau befindlichen REWE-Parkplatz in Kirchheim wurden ohne Not 6 gesunde und ca. 15m hohe Linden gefällt. Unglaublich. Dies wurde leider in den Medien bisher mit keiner Silbe erwähnt. Wer hat diesen Frevel zu verantworten? Die Verwaltung schweigt sich zu dieser Frage bisher aus. Wir hoffen auf eine Antwort in der Gemeinderatssitzung.