Penta Park

Wie sehr habe ich mich gefreut, in der RNZ den Artikel über den wiederbelebten Penta-Park zu lesen. Als ich 2014 in den Gemeinderat gewählt wurde, war er praktisch schon dem Tode geweiht und sollte einem Hotelanbau geopfert werden. Aus dem konservativen Lager erhielt man „Prügel“, wenn man sich für den Erhalt der Anlage aussprach. Die GAL hatte, nachdem die Hotelerweiterung vom Tisch war, beantragt, den Penta Park wieder neu zu gestalten. Dank dem Landschaftsamt und deren 6 Azubis ist er wunderschön geworden. Mittlerweile posten sogar ehemalige Gegner Fotos vom Park in ihren sozialen Medien. Es lohnt sich manchmal doch, sich für mehr Natur und weniger Neuversiegelung einzusetzen. Den Teich nach Beate Weber-Schuerholz zu benennen war eine gute Idee.

Stadtblattartikel von Michael Pfeiffer vom 17.07.2024

Wahlplakate…

… haben in den letzten fünf Wochen unser Stadtbild geprägt. Schon 2019 hatte die GAL ein Konzept zur Kontingentierung beantragt; leider vergebens. So viele Plakate wie in diesem Jahr waren es noch nie. Der Wahlkampf stand unter dem Motto: „Nicht kleckern sondern klotzen“; was anscheinend bei einem Teil der Bevölkerung großen Anklang fand. Andere Gruppierungen sparten aus Umweltschutzgründen und um Bevölkerung und Stadtbild nicht zu sehr zu belasten. Ich bin froh, dass die Kampagne vorüber ist und würde mich freuen, wenn alle politischen Gruppierung sich auf eine einheitliche Anzahl von Plakaten einigen würden. Das nennt man „Fair Play“.

Nun möchte ich mich noch bei allen bedanken, die mir mit ihrer Stimme einen Sitz im Gemeinderat ermöglicht haben.

Wie kann man zu Biodiversität beitragen?

…Das durften wir am Sonntag in Gerd Guntermanns Garten hoch über den Dächern Heidelbergs erfahren.

Wir erlebten einen naturnahen Garten mit Trockensteinmauern für Zauneidechsen, einer Zisterne; ferner Totholz- und Grünschnitthaufen für Ringelnattern, zahlreiche Blühpflanzen für Insekten, reichlich alten Baumbestand für Vögel und auch u. A. Hirschkäfer. Ein besonderes Highlight war ein Turmfalkenpaar, das ausdauernd vor unseren Augen jagte.

Vielen Dank lieber Gerd für diesen zauberhaften Nachmittag und die liebevolle Verpflegung

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Erhalt der Biodiversität

Anfang Mai leitete unser Kandidat Gerd Guntermann (2. v. r.) eine Gruppe von Freiwilligen am Philosophenweg an. Gemeinsam befreiten sie einen Steinriegel auf einem städtischen Grundstück von Bewuchs. Das Areal ist Lebensraum für Insekten, Reptilien und Kleinsäuger, die auf besonnte Flächen angewiesen sind.
Gerd ist häufiger mit Touristen im Gespräch, welche von einer Aussichtsterrasse auf das Gelände und auf die Stadt blicken. Dabei vermittelt er diesen, dass der Erhalt der Biodiversität ein ebenso wichtiges Thema wie der Klimaschutz ist; ganz nach dem Motto:
„Global denken, in Heidelberg handeln.“

Ehrung von langjährig Aktiven beim BUND Heidelberg

Bei der Mitgliederversammlung am 15.04.2024 hat der BUND Heidelberg seinen langjährigen Aktiven mit einer Ehrung seine Anerkennung ausgesprochen:
Regine Buyer (Vorsitzende des BUND Wieblingen und die Altneckarexpertin schlechthin, GAL Listenkandidatin Platz 11)
Rainer Zawatzki (langjähriger 2. Vorsitzender,umweltpolitischer Aktivist der ersten Stunde und GAL Mitglied)
Gerhard Kaiser (Mitgründer des BUND Heidelberg, viele Jahre 1. Vorsitzender, ebenfalls GAL Mitglied)
Ilge Wilhelm (ehemalige Umweltberaterin und Initiatorin der Heidelberger Umweltberatung)
Danke für Euren unermüdlichen Einsatz,wir sind stolz auf Euch!

Die GAL beim Frühjahrsputz 2024

Nun ist er vorbei, der Frühjahrsputz 2024. Auch die GAL war wieder mit am Start. Auf den Fotos sehen wir GAL- Stadträtin Judith Marggraf beim fleißigen Reinigen und Pflanzen in ihrem eigenen Stadtteil Kirchheim

 

sowie GAL- Stadtrat Michael Pfeiffer bei der Auftaktveranstaltung zum Frühjahrsputz

Darüber hinaus waren jedoch auch noch einige GALier mehr mit am Start. Unter Anderem auch GAL- Bezirksbeirat (Altstadt) sowie Listenkandidat auf Platz 4: Gerd Guntermann, im Rahmen seines Ehrenamtes beim BUND. Ein hierzu angefertiges Video kann man hier anschauen.

 

 

Licht aus – damit uns ein Licht aufgeht!

Am kommenden Samstag ist wieder einmal Earth Hour. Um 20.30 Uhr schalten Menschen, Kommunen und Unternehmen (bei uns u.a. die Heidelberger Druckmaschinen und die TSG Hoffenheim!) rund um die Welt für 1 Stunde viele Lichter aus. Die Idee dahinter ist einfach: Was den Verbrauch von Ressourcen angeht, leben wir über unsere Verhältnisse und mit 1 Stunde ‚Licht sparen‘, erinnern wir uns und andere daran, dass unsere Erde das nicht mehr lange verkraftet.

Die Stadt Heidelberg ist seit 14 Jahren dabei, machen auch Sie mit! Sprechen Sie Freunde und Nachbarn an, vielleicht auch Ihren Arbeitgeber. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für mehr Umwelt- und Klimaschutz!

Windkraft in Heidelberg?

Was sind geeignete Standorte für Windkraft? Für den geplanten Windpark im Bereich Ziegelhausen kommen mehrere Punkte zusammen. Zum einen die FFH-Gebiete, zum anderen Wassereinzugsgebiet von Heidelberg. Ich selbst konnte mir ein Bild von einem Windpark über versiegelte Flächen und Standorte machen. Aber die Frage, wie sich Erschütterungen und Versieglungen beim Bau bzw. Betrieb eines Windparks auf unsere Quellen und Wasserläufe auswirken, konnte mir leider Keiner beantworten. Bei Gesprächen mit Bürgern aus HD kamen wir zum Ergebnis, dass Windkraft in Ziegelhausen für uns nicht unterstützbar sein wird. Wir haben in einem Fachausschuss den Antrag auf Prüfung von verschiedenen Solarfeldern in Ziegelhausen gestellt.

Ohne Kerosin nach Berlin

OKNB nennt sich eine Klimagruppe aus jungen Menschen die 2023 von Frankfurt über HD nach München radeln möchte. Mit Zelten ausgestattet übernachten sie für wenig Geld in mehreren Städten. Mich erreichte ein Hilferuf dieser Gruppe. Alle Städte hätten zugesagt, nur Heidelberg nicht. Seitens unserer Verwaltung wurde geantwortet, dass weder Freibad noch Sportplätze zur Übernachtung zur Verfügung stünden. Meine Recherche: die Vereine wurden nicht einmal gefragt. Gleich 3 Vereine (HCH, SGK, HTV-großes Dankeschön) sagten auf meine Nachfrage sofort zu, beim HTV wird die Gruppe übernachten. Die Verwaltung der jüngste Stadt Deutschlands hat sich greisenhaft verhalten, die Sportvereine weltoffen, jung und fair. Meine Anfrage an den OB blieb unbeantwortet. Schade.

Kerchemer Wind

Liebe Kirchheimerinnen und Kirchheimer,

nun haben die „großen Ferien“, wie man früher sagte, begonnen und auch wir freuen uns, ein paar Wochen Pause von der Politik machen zu können. Doch zunächst einmal möchten wir Ihnen noch berichten, was sich für Kirchheim Relevantes in den letzten Wochen ereignet hat, bzw. welche Beschlüsse gefasst wurden, die sich auch auf Kirchheim auswirken.

Linie 26 fährt weiterhin über den Hauptbahnhof

Es ist nicht ganz nachvollziehbar, wenn unsere Kollegin Marliese Heldner von „Die Heidelberger“ schreibt, dass die CDU und die Grünen gegen die „bessere“ ÖPNV Verbindung an den Bismarckplatz gestimmt hätten. Das liegt doch immer im Auge des Betrachters. Die von Frau Heldner immer wieder geforderte Verbindung der Linie 26 über die Montpellierbrücke ist die schnellere Verbindung, doch viele Fahrgäste möchten nicht auf schnellstem Weg zum Bismarckplatz sondern zum Hauptbahnhof, in die Volkshochschule oder ins Neuenheimer Feld. In der Gemeinderatssitzung hatte sie, wie im letzten K-Wind angekündigt, den Antrag noch einmal gestellt und ist damit krachend gescheitert. Für Unmut sorgte, dass sie das Abstimmungsergebnis unbedingt über die elektronische Abstimmungsanlage (alle GR-Mitglieder werden mit ihrem Abstimmungsergebnis eingeblendet) beantragt hatte, anscheinend, um dies im K-Wind als Foto zu veröffentlichen. Wenn das jedes Gemeinderatsmitglied bei einer Abstimmung beantragen würde, würde sich die Sitzung wesentlich verlängern, was nicht in unserem Sinne sein kann und auch bei den Bürgerinnen und Bürgern, die die Sitzung verfolgen, für Ermüdung sorgen würde. Daher hoffen wir, dass auch weiterhin wie gewohnt, bei voraussehbar eindeutigen Entscheidungen, mit der Hand abgestimmt wird.

Harbigweg soll sicherer werden

Gefreut haben wir uns, dass unser Antrag, den Harbigweg zwischen HRK und HCH für Fußgänger sicherer zu machen, eine deutliche Mehrheit gefunden hat. Wenn es auch keinen Gehweg geben wird, so konnten wir mit dem Kompromiss, eine sichere Abgrenzung für Fußgänger zu erreichen, gut leben. Wir sind gespannt, wie die Verwaltung den Beschluss umsetzt. Die Maßnahme soll begonnen werden, wenn die Straßenbauarbeiten am Harbigweg und der Königsberger Straße für die Erweiterung des Fernwärmenetzes durchgeführt werden.

Linie 33 wird gekürzt

Die Linie 33 soll bei Einführung des Liniennetzes 2024 gekürzt werden. Sie wird weiterhin über den Hauptbahnhof Ost und den Bismarckplatz fahren, dann aber nur bis zum Universitätsplatz weitergeleitet werden. Wir begrüßen diese neue Linienführung, die mit Gelenkbussen durchgeführt werden soll. Perspektivisch ist auch eine weitere gute Verbindung für Kirchheim vorgesehen. Sie führt (aus dem Linienbündel Mannheim) von Wieblingen (Waldorfschule) über Pfaffengrund und Kirchheim nach Rohrbach. Diese Verbindung soll damit die heute fehlenden Querverbindungen Kirchheim-Pfaffengrund und Kirchheim-Rohrbach sowie eine direkte Fahrtmöglichkeit Richtung Edingen-Neckarhausen und Seckenheim herstellen. Zunächst ist vorgesehen, diese Buslinie im 60 Minuten Takt in der Hauptverkehrszeit einzuführen. Mit dieser neuen Verbindung werden dann auch die Arbeitsplätze im interkommunalen Gewerbegebiet Rohrbach/Leimen mit einer Direktanbindung bis Rohrbach Süd erschlossen. Ebenso besteht Anschluss auf die Bergstadtteile Boxberg und Emmertsgrund sowie auf die Straßenbahn nach Leimen. Ein Einführungszeitpunkt für die Linienverlängerung steht noch nicht fest. Da die Linie die Stadtgrenze Heidelberg überschreitet, ist eine regionale Kooperationsvereinbarung abzuschließen.

In der letzten Sitzung vor der Sommerpause wurde vom Gemeinderat beschlossen, das 3 € Ticket für Bus und Bahn zu streichen. Es wird ersetzt durch das 9 € Ticket, mit dem Kinder und Jugendliche sowie HD-Pass und HD-Pass+ Inhaber ab dem 1. September den ÖPNV nutzen können. Für uns war das, nachdem das 3 € Ticket durch die OB-Wahl zustande kam, das nächste Wahlgeschenk, perspektivisch jetzt schon für die Kommunalwahl im Frühjahr 2024. Wir hatten beantragt, den Betrag für Kinder und Jugendliche auf 19 € zu heben, wobei das nur Diejenigen getroffen hätte, die nicht in einem Haushalt mit niedrigem Einkommen leben. Ca. 0,60 € am Tag für ein ÖPNV-Ticket wäre für die meisten Eltern in Heidelberg kein Problem gewesen.

Zu erwähnen bleibt noch, dass das Tiefbauamt die Stettiner Straße zwischen Agip-Tankstelle und Hardtstraße mit einer neuen Fahrbahndecke erneuert hat. Diesen Wunsch hatte die Grün Alternative Liste schon lange geäußert und möchte sich auf diesem Wege bei Herrn Hofbauer und sein Team vom Tiefbauamt bedanken.

Und nun noch ein besonderes Bonbon. Am 19. August 2023 findet nicht nur das Fest „Stadt am Fluss“ auf der Altstadtseite, sondern die 1. Laser- und Drohnenshow der Stadt Heidelberg statt. Als Alternative zur konventionellen Schlossbeleuchtung haben wir dieses Event für Sie beantragt. Wir empfinden das traditionelle Feuerwerk, schon wegen der Feinstaubbelastung, nicht mehr als zeitgemäß, wissen aber auch, dass es Tradition hat. Davor wird die Deutsche Nationalmannschaft der Wasserskifahrer auf dem Neckar ihr Können unter Beweis stellen. Eine Disziplin, die wir in Heidelberg sonst nicht zu sehen bekommen. Sie dürfen gespannt sein.

Sollten Sie Anregungen oder Fragen haben, sprechen Sie uns ruhig an oder schreiben Sie uns unter GAL-Heidelberg@t-online.de Wir bieten Ihnen keine monatliche Sprechstunde an. Sie dürfen uns gerne Mo.-Fr. zwischen 9:00-17:00 Uhr anrufen, entweder unter HD-783015 oder 0152 56 16 09 02.

Wir wünschen Ihnen eine erholsame Sommerzeit

Ihre Stadträte

Judith Marggraf und Michael Pfeiffer