Wahlplakate…

… haben in den letzten fünf Wochen unser Stadtbild geprägt. Schon 2019 hatte die GAL ein Konzept zur Kontingentierung beantragt; leider vergebens. So viele Plakate wie in diesem Jahr waren es noch nie. Der Wahlkampf stand unter dem Motto: „Nicht kleckern sondern klotzen“; was anscheinend bei einem Teil der Bevölkerung großen Anklang fand. Andere Gruppierungen sparten aus Umweltschutzgründen und um Bevölkerung und Stadtbild nicht zu sehr zu belasten. Ich bin froh, dass die Kampagne vorüber ist und würde mich freuen, wenn alle politischen Gruppierung sich auf eine einheitliche Anzahl von Plakaten einigen würden. Das nennt man „Fair Play“.

Nun möchte ich mich noch bei allen bedanken, die mir mit ihrer Stimme einen Sitz im Gemeinderat ermöglicht haben.

Wie kann man zu Biodiversität beitragen?

…Das durften wir am Sonntag in Gerd Guntermanns Garten hoch über den Dächern Heidelbergs erfahren.

Wir erlebten einen naturnahen Garten mit Trockensteinmauern für Zauneidechsen, einer Zisterne; ferner Totholz- und Grünschnitthaufen für Ringelnattern, zahlreiche Blühpflanzen für Insekten, reichlich alten Baumbestand für Vögel und auch u. A. Hirschkäfer. Ein besonderes Highlight war ein Turmfalkenpaar, das ausdauernd vor unseren Augen jagte.

Vielen Dank lieber Gerd für diesen zauberhaften Nachmittag und die liebevolle Verpflegung

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Erhalt der Biodiversität

Anfang Mai leitete unser Kandidat Gerd Guntermann (2. v. r.) eine Gruppe von Freiwilligen am Philosophenweg an. Gemeinsam befreiten sie einen Steinriegel auf einem städtischen Grundstück von Bewuchs. Das Areal ist Lebensraum für Insekten, Reptilien und Kleinsäuger, die auf besonnte Flächen angewiesen sind.
Gerd ist häufiger mit Touristen im Gespräch, welche von einer Aussichtsterrasse auf das Gelände und auf die Stadt blicken. Dabei vermittelt er diesen, dass der Erhalt der Biodiversität ein ebenso wichtiges Thema wie der Klimaschutz ist; ganz nach dem Motto:
„Global denken, in Heidelberg handeln.“

Ehrung von langjährig Aktiven beim BUND Heidelberg

Bei der Mitgliederversammlung am 15.04.2024 hat der BUND Heidelberg seinen langjährigen Aktiven mit einer Ehrung seine Anerkennung ausgesprochen:
Regine Buyer (Vorsitzende des BUND Wieblingen und die Altneckarexpertin schlechthin, GAL Listenkandidatin Platz 11)
Rainer Zawatzki (langjähriger 2. Vorsitzender,umweltpolitischer Aktivist der ersten Stunde und GAL Mitglied)
Gerhard Kaiser (Mitgründer des BUND Heidelberg, viele Jahre 1. Vorsitzender, ebenfalls GAL Mitglied)
Ilge Wilhelm (ehemalige Umweltberaterin und Initiatorin der Heidelberger Umweltberatung)
Danke für Euren unermüdlichen Einsatz,wir sind stolz auf Euch!

Die GAL beim Frühjahrsputz 2024

Nun ist er vorbei, der Frühjahrsputz 2024. Auch die GAL war wieder mit am Start. Auf den Fotos sehen wir GAL- Stadträtin Judith Marggraf beim fleißigen Reinigen und Pflanzen in ihrem eigenen Stadtteil Kirchheim

 

sowie GAL- Stadtrat Michael Pfeiffer bei der Auftaktveranstaltung zum Frühjahrsputz

Darüber hinaus waren jedoch auch noch einige GALier mehr mit am Start. Unter Anderem auch GAL- Bezirksbeirat (Altstadt) sowie Listenkandidat auf Platz 4: Gerd Guntermann, im Rahmen seines Ehrenamtes beim BUND. Ein hierzu angefertiges Video kann man hier anschauen.

 

 

Die GAL bei der Auftaktveranstaltung Frühjahrsputz

GAL- Stadtrat Michael Pfeiffer und GAL- Bezirksbeirat Jo-Hannes Bauer staunten nicht schlecht über die Menge an Zigaretten, die innerhalb kürzester Zeit zusammengetragen wurden. Bei der Auftaktaktion „Den Kippen auf der Spur“ im Rahmen des Heidelberger Frühjahrsputzes fanden die TeilnehmerInnen am vergangenen Samstag zahlreiche Abfälle.

Wer möchte, kann sich beim Frühjahrsputz beteiligen: Am Samstag, dem 23. März ab 10:00 Uhr an folgenden Treffpunkten:

  • Bahnstadt: Gadamer Platz
  • Bergheim, Nachbarschaftsraum, Bergheimer Straße 144
  • Emmertsgrund: Stadtteilbüro Emmertsgrund, Emmertsgrundpassage 11a
  • Rohrbach: Quartiersbüro, Freiburger Straße 21
  • Wieblingen: Altes Rathaus, Mannheimer Straße 259

 

 

Licht aus – damit uns ein Licht aufgeht!

Am kommenden Samstag ist wieder einmal Earth Hour. Um 20.30 Uhr schalten Menschen, Kommunen und Unternehmen (bei uns u.a. die Heidelberger Druckmaschinen und die TSG Hoffenheim!) rund um die Welt für 1 Stunde viele Lichter aus. Die Idee dahinter ist einfach: Was den Verbrauch von Ressourcen angeht, leben wir über unsere Verhältnisse und mit 1 Stunde ‚Licht sparen‘, erinnern wir uns und andere daran, dass unsere Erde das nicht mehr lange verkraftet.

Die Stadt Heidelberg ist seit 14 Jahren dabei, machen auch Sie mit! Sprechen Sie Freunde und Nachbarn an, vielleicht auch Ihren Arbeitgeber. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für mehr Umwelt- und Klimaschutz!

Windkraft in Heidelberg?

Was sind geeignete Standorte für Windkraft? Für den geplanten Windpark im Bereich Ziegelhausen kommen mehrere Punkte zusammen. Zum einen die FFH-Gebiete, zum anderen Wassereinzugsgebiet von Heidelberg. Ich selbst konnte mir ein Bild von einem Windpark über versiegelte Flächen und Standorte machen. Aber die Frage, wie sich Erschütterungen und Versieglungen beim Bau bzw. Betrieb eines Windparks auf unsere Quellen und Wasserläufe auswirken, konnte mir leider Keiner beantworten. Bei Gesprächen mit Bürgern aus HD kamen wir zum Ergebnis, dass Windkraft in Ziegelhausen für uns nicht unterstützbar sein wird. Wir haben in einem Fachausschuss den Antrag auf Prüfung von verschiedenen Solarfeldern in Ziegelhausen gestellt.

Ohne Kerosin nach Berlin

OKNB nennt sich eine Klimagruppe aus jungen Menschen die 2023 von Frankfurt über HD nach München radeln möchte. Mit Zelten ausgestattet übernachten sie für wenig Geld in mehreren Städten. Mich erreichte ein Hilferuf dieser Gruppe. Alle Städte hätten zugesagt, nur Heidelberg nicht. Seitens unserer Verwaltung wurde geantwortet, dass weder Freibad noch Sportplätze zur Übernachtung zur Verfügung stünden. Meine Recherche: die Vereine wurden nicht einmal gefragt. Gleich 3 Vereine (HCH, SGK, HTV-großes Dankeschön) sagten auf meine Nachfrage sofort zu, beim HTV wird die Gruppe übernachten. Die Verwaltung der jüngste Stadt Deutschlands hat sich greisenhaft verhalten, die Sportvereine weltoffen, jung und fair. Meine Anfrage an den OB blieb unbeantwortet. Schade.