… ist für die Mitglieder des Gemeinderats die Zeit, sich für ein paar Wochen auszuruhen und von den vielen Themen, die uns beschäftigen, und die teilweise auch sehr belastend sind, Abstand zu nehmen. Aber so ganz kommt man doch nicht zur Ruhe, da Anfragen aus der Bevölkerung und Informationen aus der Verwaltung mit Sitzungsterminen beantwortet werden müssen. Ich werde in der kommenden Legislaturperiode als Einzelstadtrat noch näher mit den „Grünen“ zusammenarbeiten und freue mich auf die Zusammenarbeit.
Gemeinderatsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN und GAL-Einzelstadtrat Michael Pfeiffer arbeiten künftig enger zusammen – Gemeinsame Pressemitteilung
Die Gemeinderatsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Heidelberg und der Einzelstadtrat der Grün-Alternativen Liste Heidelberg (GAL), Michael Pfeiffer, wollen in der Wahlperiode 2024 bis 2029 stärker zusammenarbeiten. Dies basiert auf ähnlichen sozial-ökologischen und demokratischen Zielen.
Die Kooperation bedeutet keine formelle Fraktionsgemeinschaft. Beide Partner bleiben unabhängig, wollen jedoch durch einen kontinuierlichen Austausch im Gemeinderat mehr erreichen. So überlässt die Grünen-Fraktion Michael Pfeiffer jeweils einen Sitz im Ausschuss für Klima, Umwelt und Mobilität, im Jugendhilfeausschuss, im Sportausschuss sowie im Aufsichtsrat HSB, die er als Einzelstadtrat nicht hätte.
Dr. Ursula Röper, Fraktionsvorsitzende der Grünen-Fraktion, sieht in dieser Zusammenarbeit große Vorteile: „Wir sind inhaltlich oft nah beieinander und haben in der Vergangenheit häufig gemeinsam abgestimmt. Vor allem bei den Themen Klimaschutz, Natur- und Umweltschutz und Verkehrsfragen gibt es viele Gemeinsamkeiten. Gerade die Expertise von Michael Pfeiffer bei Verkehrsthemen ist für uns ein großer Gewinn.“
Auch Michael Pfeiffer zeigt sich erfreut über die Kooperation: „Die Grünen-Fraktion und ich teilen viele gemeinsame Ziele im Bereich der Sozial-, Umwelt- und Verkehrspolitik. Durch die Unterstützung der Grünen kann ich meine Arbeit in wichtigen Ausschüssen fortsetzen und unsere gemeinsamen Ideen für diese Stadt vorantreiben. Zudem kommen wir menschlich sehr gut miteinander aus, was die Zusammenarbeit noch wertvoller macht.“
GAL und Grüne gingen seit der Kommunalwahl 2009 getrennte Wege. Die kommunalpolitischen Vorstellungen der beiden Parteien zielen als sozial, ökologisch und demokratisch in die gleiche Richtung. Bereits der OB-Wahlkampf 2022 ließ GAL und Grüne wieder enger zusammenrücken.
Kerchemer Wind 08/24
Liebe Kirchheimerinnen und Kirchheimer,
ob der Sommer noch vor der Türe steht oder nur kurz reingeschnuppert hat in unser Kerche können wir nicht sagen. Was wir aber definitiv immer wieder feststellen ist, dass wir in unserem Stadtteil zu wenige Orte haben, in denen man sich einfach mal hinsetzen und verweilen kann. Vor 10 Jahren hatten wir mal die Idee, unsere Banken dafür zu begeistern, Bänke zu spenden. Stellen Sie sich vor, sie entdecken eine Bank mit dem Etikett: Hier sitzen Sie auf einer Volksbank oder Badischen Beamtenbank. Letztere wäre natürlich nicht nur für Beamte. Solche Bänke würden gerade auch den Menschen helfen, die schwere Einkaufstaschen zu tragen haben und einfach mal verschnaufen wollen. Sollte Ihnen die Idee gefallen, so fragen Sie doch mal bei Ihrer Bank nach, was sie von der Idee hält.
Kita Hardtstraße
Am 18. Juli wurde in der Sitzung des Bezirksbeirates Kirchheim über den geplanten Neubau der momentan noch in Containerbauweise bestehenden Kita auf dem Grundstück Hardtstraße 10/2 in Heidelberg-Kirchheim informiert. Nachdem in einer vorangegangenen Sitzung der Standort völlig falsch dargestellt wurde und wir erfahren hatten, dass die Freifläche (Bolzplatz und Spielwiese) für den Neubau geopfert werden sollte, hatten wir, gemeinsam mit Frank Beisel, Freie Wähler, den Antrag gestellt, den Bezirksbeirat zu informieren. Die neue Vorlage sieht nun ganz anders aus und entspricht von der Lage her genau dem, was wir uns gewünscht und gefordert hatten. Die neue Kita kommt genau dorthin wo die alte Kita stand. Das bedeutet, es muss nur wenig Fläche neu versiegelt und lediglich 4 Bäume gefällt werden. Die neugeplante Kita soll für 6 Gruppen, vier Gruppen für Kinder im Alter von 3-6 Jahre und zwei Gruppen im Alter von 0-3 Jahre in einem dreigeschossigen Gebäude in Holzmodulbauweise errichtet werden. Hierdurch sollen 100 neue Betreuungsplätze geschaffen werden.
Dennoch gibt es einige Fragen zu der Info-Vorlage. Es ist noch nicht klar, wann der Bau beginnen soll und was er kosten wird. Ebenso wird noch zu klären sein, wie das Verkehrskonzept aussehen soll. Geplant ist, dass die Kinder der alten Kita Hardtstraße zu Beginn des neuen Jahres 2025 in die neue Kita Schwetzinger Straße gegenüber der Agip-Tankstelle umziehen sollen. Wir werden Sie über das Projekt weiterhin informieren.
Rekordverdächtig
Großes Dankeschön… an das Landschaftsamt. Am Montag, 8. Juli, erhielten wir abends einen Anruf eines Bürgers der uns mitteilte, dass der Sand vom Messplatz, auf dem eine Beachvolleyball-Meisterschaft am Wochenende zuvor ausgetragen wurde, noch dort lagern würde und doch wunderbar als zusätzliche Grundlage für den neuen Beachvolleyballplatz bei der Freifläche Ilse-Krall-Straße geeignet wäre. Am Dienstag, 9.Juli richteten wir die Bitte an das Landschaftsamt, einen Teil des Sandes zu dieser Fläche zu bringen. Am Mittwoch, 10. Juli rückte ein LKW an und die Arbeiter verteilten den neuen Sand auf dem Platz. Der Bürger schickte uns ein Foto und freute sich, dass sein Wunsch so schnell erfüllt werden konnte. Auch wir haben uns gefreut, zeigt es doch, dass unsere Verwaltung oft gar nicht so schlecht ist, wie sie manchmal geredet wird.
Sollten Sie Anregungen oder Fragen haben, sprechen Sie mich an oder schreiben Sie mir an mp-pfeiffer@gmx.net
Ich biete Ihnen keine monatliche Sprechstunde an. Sie dürfen mich gerne Mo.-Fr. zwischen 9:00-17:00 Uhr anrufen, entweder unter HD-783015 oder 0152 56 16 09 02.
Ihre Stadträte
Judith Marggraf und Michael Pfeiffer
Stadtentwicklungskonzept 2035 – Online-Beteiligung bis 25.07.24! Jetzt mitmachen!
Aktuell findet die Online-Beteiligung zum neuen Stadtentwicklungskonzept 2035 statt. Bis zum 25.Juli 2024 kann sich Jeder und Jede unter folgendem Link daran beteiligen: www.heidelberg2035.de
Das Stadtentwicklungskonzept (STEK) ist der Wegweiser für eine nachhaltige Entwicklung Heidelbergs bis zum Jahr 2035. Wie wollen wir hier in Zukunft leben, arbeiten und wohnen? Im STEK werden gemeinsam mit der Stadtgesellschaft die Ziele der Stadtentwicklung erarbeitet und deren Umsetzung angestoßen.
Weitere Informationen zum STEK 2035 und zum Beteiligungsprozess finden sich hier: www.heidelberg.de/STEK2035
Vielen Dank für Ihr Vertrauen
Liebe Heidelberger Bürger, die Freien Wähler möchten sich recht herzlich bei Ihnen bedanken für Ihr Vertrauen und Ihre Stimmen, sodass wir Sie wieder im Gemeinderat vertreten dürfen. Ich möchte mich auch bei meiner ehemaligen Arbeitsgemeinschaft der GAL bedanken, für die gute Zusammenarbeit der letzten fünf Jahre. Leider hat das Wahlergebnis dazu geführt, dass diese nicht mehr weitergeführt werden kann. Mit freudigem Blick in die Zukunft wird es wieder eine Fraktionsgemeinschaft mit der FDP geben. Hier werden wir versuchen, so viele Punkte wie möglich aus unserem Wahlprogramm nach der Finanzlage der Stadt zu verwirklichen. Auch weiterhin werde ich für Ihre Anliegen ein offenes Ohr haben.
Ihr Stadtrat Frank Beisel
Penta Park
Wie sehr habe ich mich gefreut, in der RNZ den Artikel über den wiederbelebten Penta-Park zu lesen. Als ich 2014 in den Gemeinderat gewählt wurde, war er praktisch schon dem Tode geweiht und sollte einem Hotelanbau geopfert werden. Aus dem konservativen Lager erhielt man „Prügel“, wenn man sich für den Erhalt der Anlage aussprach. Die GAL hatte, nachdem die Hotelerweiterung vom Tisch war, beantragt, den Penta Park wieder neu zu gestalten. Dank dem Landschaftsamt und deren 6 Azubis ist er wunderschön geworden. Mittlerweile posten sogar ehemalige Gegner Fotos vom Park in ihren sozialen Medien. Es lohnt sich manchmal doch, sich für mehr Natur und weniger Neuversiegelung einzusetzen. Den Teich nach Beate Weber-Schuerholz zu benennen war eine gute Idee.
Endlich Sommerferien
Nächste Woche beginnen in Baden-Württemberg die Sommerferien. Auch die Stadt Heidelberg hat für viele, die nicht in den Urlaub fahren können, etwas: Das Heidelberger Ferienportal bietet für viele noch etwas an. Auf der Website www.heidelberger-ferienportal.de können Sie sehen, was noch für die Feriengestaltung frei ist. Teilweise ab fünf Jahren können hier noch Aktivitäten gebucht werden. Bei gutem Wetter sind natürlich auch die Freibäder der Stadt geöffnet.
Ich wünsche euch Allen eine schöne Ferienzeit. Und für alle, die ihre Ausbildung anfangen: Genießt eure letzten Ferien und habt einen guten Start ins Berufsleben!
Respekt?
Bezirksbeiräte und Kinderbeauftragte sind wichtige Mittler zwischen den Stadtteilen und Gemeinderat/ Verwaltung.
Beide Institutionen entstanden auch durch das Engagement der GAL. Jetzt werden sie zunehmend marginalisiert.
Die Tagesordnungen der letzten BBR-Sitzungen umfassen meist 3 oder 4 Punkte: Bürgerfragestunde, irgendein ‚mündlicher Bericht‘, ein (mündlicher) Bericht über das Stadtteilbudget und den Punkt ‚Verschiedenes‘. Wichtige Angelegenheiten des Stadtteils, zu denen der BBR zu hören ist, scheint es nicht mehr zu geben.
Die Amtszeit der Kinderbeauftragten soll von fünf auf drei Jahre verkürzt werden. Einen Grund kann niemand nennen. „Man hört“, die würden gerade zu aufmüpfig….
Ich bitte den neuen Gemeinderat ein Auge auf diese Entwicklungen zu werfen!
Kerchemer Wind 07/24
Liebe Kirchheimerinnen und Kirchheimer,
Heidelberg hat gewählt und wir gratulieren insbesondere den Kirchheimer Kandidierenden Marliese Heldner und Jochen Ricker von „Die Heidelberger“ zu ihrem Wahlergebnis. Außerdem wurde auch Felix Grädler von „Die Grünen“ gewählt, der zwar für die Bahnstadt ins Rennen ging, aber als „Alt-Kirchheimer“ sicherlich unseren Stadtteil weiter vertreten wird. Von uns hat es leider nur Michael Pfeiffer geschafft, in den Gemeinderat erneut einzuziehen. Mit Judith Marggraf, die 25 Jahre die Geschicke unserer Stadt als Mitglied im Gemeinderat mitgestaltete, geht der Kommunalpolitik viel Erfahrung verloren. Ein Viertel Jahrhundert dieses Ehrenamt in insgesamt vielen tausend Stunden mit einem so hohen Engagement auszuüben, ist schon etwas Besonderes und gebührt großen Respekt. Es ist traurig, dass Kirchheim, immerhin der zweitgrößte Stadtteil Heidelbergs, so wenige Mitglieder im Gemeinderat hat. Das haben andere Stadtteile besser hingekriegt.
Der Wahlkampf hat sich für uns nicht in dem Maße ausgezahlt, wie wir es uns erwünscht hatten. Unser Anspruch war, keine Materialschlacht zu führen sondern mit Themen zu punkten und wir waren auch nicht darauf aus, mit mehreren gleichen Plakaten anderen die Möglichkeit zu nehmen, sich ebenso präsentieren zu können. Das Ergebnis der Wahl lässt uns eher an die alte Volksweisheit denken: „Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr“.
Letztendlich haben wir es nicht geschafft, unsere Erfolge, die wir nicht nur gesamtstädtisch sondern auch für Kirchheim errungen haben, der Bürgerschaft ausreichend zu verdeutlichen. Nun gilt es in den nächsten Wochen mit anderen politischen Gruppierungen zu sprechen, welche gemeinsamen Ziele man verfolgt, die einen Zusammenschluss zu Fraktionsstärke ermöglichen.
Sollten Sie Anregungen oder Fragen haben, sprechen Sie uns ruhig an oder schreiben Sie uns an mp-pfeiffer@gmx.net
Wir bieten Ihnen keine monatliche Sprechstunde an. Sie dürfen uns gerne Mo.-Fr. zwischen 9:00-17:00 Uhr anrufen, entweder unter HD-783015 oder 0152 56 16 09 02.
Ihre Stadträte
Judith Marggraf und Michael Pfeiffer
Wahlplakate…
… haben in den letzten fünf Wochen unser Stadtbild geprägt. Schon 2019 hatte die GAL ein Konzept zur Kontingentierung beantragt; leider vergebens. So viele Plakate wie in diesem Jahr waren es noch nie. Der Wahlkampf stand unter dem Motto: „Nicht kleckern sondern klotzen“; was anscheinend bei einem Teil der Bevölkerung großen Anklang fand. Andere Gruppierungen sparten aus Umweltschutzgründen und um Bevölkerung und Stadtbild nicht zu sehr zu belasten. Ich bin froh, dass die Kampagne vorüber ist und würde mich freuen, wenn alle politischen Gruppierung sich auf eine einheitliche Anzahl von Plakaten einigen würden. Das nennt man „Fair Play“.
Nun möchte ich mich noch bei allen bedanken, die mir mit ihrer Stimme einen Sitz im Gemeinderat ermöglicht haben.
