GAL Team hat 288 kg CO2 eingepart!

Nach drei Wochen Stadtradeln hat das GAL Team mit 11 aktiven RadlerInnen 288 kg CO2 eingespart. Wir finden das ist super! Vielen Dank für’s Mitmachen!

288 kg CO2 die in die Atmosphäre gelangt wären, hätten wir für diese Strecken das Auto benutzt. Alle Teilnehmer in Heidelberg haben zusammen 31 t eingespart.

Rhein-Neckar-Zeitung 22.10.2020

Änderung des Naturschutzgesetzes!

Änderung des Naturschutzgesetzes

Verbesserung der Erhaltung von Artenvielfalt und Lebensräumen: Die Stadt Heidelberg hat zukünftig ein erweitertes Aufgabenfeld im Bereich Naturschutz. Dieses umfasst unter anderem die insektenfreundliche Gestaltung und Pflege öffentlicher Grünflächen, die Einschränkung von Pflanzenschutzmitteln und die Realisierung eines Biotopverbundes. Der Insektenschutz steht dabei besonders im Fokus.
Auslöser ist eine Änderung des Naturschutzgesetzes von Baden-Württemberg.

Das „Gesetz zur Änderung des Naturschutzgesetzes und des Landwirtschafts- und Landeskulturgesetzes“ (Biodiversitätsstärkungsgesetz) wurde im Juli 2020 beschlossen.
Die Änderungen legte das Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie dem Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität am 14. Oktober 2020 als Information vor. Das Gesetz legt einen besonderen Fokus auf den Schutz von Insekten, welche eine zentrale Rolle im Ökosystem einnehmen. Sie sorgen beispielsweise für Bestäubung und dienen als Nahrungsquelle für Vögel und Amphibien.

Für Heidelberg relevante Änderungen des Naturschutzgesetzes

Schutz der Natur: Öffentliche Grünflächen sollen insektenfreundlich gestaltet und gepflegt werden. Die öffentliche Hand hat hierbei eine besondere Verantwortung für den Artenschutz.

Minimierung der Lichtverschmutzung: Beleuchtungsanlagen werden zukünftig insektenfreundlicher gestaltet und ihre Nutzung zeitlich eingeschränkt. Dies betrifft beispielsweise das Heidelberger Schloss und die Alte Brücke.

Verbot von Schottergärten auf Privatgrundstücken: Die Schotterung von privaten Gärten ist nach dem geänderten Gesetz unzulässig. Inwieweit nach 1995 angelegte Schottergärten umgestaltet oder zurückgebaut werden müssen, steht noch nicht fest.

Schaffung eines Biotopverbunds: Bis 2035 wird ein Netz aus räumlich und funktional verbundenen Biotopen geschaffen. Dieses muss mindestens 15% der Offenlandfläche Baden-Württembergs umfassen.

Streuobstschutz: Streuobstbestände über 1.500m² müssen erhalten werden. Sie dürfen nur mit Genehmigung in andere Nutzflächen umgewandelt werden.

Pestizidverbot in Naturschutzgebieten einschließlich privater Gärten.

Ausweitung des Kompensationsverzeichnisses: Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) führt eine Online-Plattform ein, auf der Ausgleichsmaßnahmen für Bauvorhaben dargestellt werden, soweit diese außerhalb der Eingriffsfläche der Bebauungspläne liegen.

 

Gegen den Rückgang der Artenvielfalt

Die Gesetzesänderung wurde ausgelöst durch das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ im Mai 2019. Im Anschluss erarbeiteten das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz im Herbst 2019 „Eckpunkte zum Insektenschutz“. Diese Eckpunkte flossen zu einem großen Teil in den Gesetzesentwurf ein. Mit dem Biodiversitätsstärkungsgesetz verpflichtet sich Baden-Württemberg, dem Rückgang der Artenvielfalt in Flora und Fauna entgegenzuwirken und die Entwicklung der Arten und deren Lebensräume zu befördern.

Kerchemer Wind

Liebe Kirchheimerinnen und Kirchheimer,

nun ist es offiziell. Es wird ein Bürgerbegehren gegen die Verlagerung des Ankunftszentrums auf die Wolfsgärten geben. Als wir darüber informiert und gefragt wurden, ob wir diese Initiative unterstützen, haben wir die mit knapper Mehrheit im Gemeinderat beschlossene Entscheidung pro Wolfsgärten noch einmal kritisch hinterfragt:

1. Wollen wir ein Areal „Irgendwo im Nirgendwo“?
2. Wollen wir weitere landwirtschaftlich genutzte Flächen unnötig aufgeben?
3. Wollen wir die Entwicklung von PHV „störungsfrei“ ermöglichen, also einen glatt gebügelten Musterstadtteil für die IBA, für Pioniere, Nerds, neue Lebens- und Arbeitsformen ohne den Realitätscheck?

Wir haben diese Fragen mit einem klaren „NEIN“ beantwortet und
halten deshalb das Bürgerbegehren für richtig und unterstützen diese Initiative ausdrücklich. Davon abgesehen, dass die Grünen im Wahlkampf den Wieblingern noch ausdrücklich versprochen haben, sich gegen ein Ankunftszentrum auf den Wolfgärten auszusprechen und durch dieses Wahlversprechen vermutlich viele Stimmen erhalten bzw. mehr Sitze erhalten haben. Da fällt uns wieder der in der Politik so oft zitierte und für Politikverdrossenheit sorgende Spruch ein „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“

Wir bitten Sie daher, das Bürgerbegehren zu unterstützen und sich in den in Kirchheim z. Bsp. im „La Casa Verde“ am Odenwaldplatz oder unserem Buchladen „Buch und Kunst“ ausliegenden Unterschriftenliste einzutragen.

Es ist nicht immer leicht, die Baumaßnahmen im Straßenverkehr nachzuvollziehen. Ein Beispiel hierfür ist die Auf- bzw. Abfahrt des Radweges im Schloßkirschenweg parallel zu der Straße „Im Bieth“. Leider wurde damals vergessen, den Bordstein abzusenken. Uns wurde zugesagt, dass dieser Fauxpas bald behoben sein wird. Eine weitere Verbesserung soll es bei dem Radweg hinter der Residenz „Schlosskirschenweg“ geben. Dort soll ein Poller dafür sorgen, dass keine Autos mehr im Sichtbereich parken können. Danke hierfür schon jetzt an das Verkehrsmanagement.

Seit einigen Wochen gibt es im Harbigweg einen Wohnmobilstandplatz, der sehr gut angenommen wird. Von 2 Campern, die wir nach deren Zufriedenheit mit dieser neuen Anlage befragten, haben wir erfahren, dass sie sich in Kirchheim versorgt hätten. Vielleicht wäre es ja möglich, auf dem Platz Werbung für unsere Geschäfte zu machen.

Im Grießbaumweg wurde heimlich still und leise ein Kleinkindspielplatz abgebaut. Laut Auskunft der zuständigen Sachbearbeiterin wurde er nur noch sehr wenig genutzt. Dieser nun leere Platz wird in nächster Zeit eine Rasenfläche sowie eine Bank zum Ausruhen erhalten.
Ein echtes Highlight wurde der neuangelegte Spielplatz zwischen Glockenzehnten und Eichgärtlein. Besonders vorteilhaft ist, dass er von sehr vielen schattenspendenden Bäumen umgeben ist. Auch hier ein herzliches Dankeschön an das Landschafts- und Forstamt und namentlich an Frau Kern, die für die Spielplätze zuständig ist.

Zum Schluss noch ein großes Lob an den Stadtteilverein Kirchheim. Es gehört schon eine ganze Menge Mut dazu, in diesen Tagen ein solches Event zu planen und zu organisieren. Gemeint ist das geniale Konzert der Freddy Wonder Combo als Ersatz für die ausgefallene Kerwe. Grandiose Musiker, tanzbegeisterte KGPlerInnen, ein hervorragender Spätsommerabend, ein mit den zuständigen Ämtern abgestimmtes Hygienekonzept sowie entsprechende Verpflegung trugen zu einem durchaus wiederholenswerten Abend bei. Schade, dass die RNZ dieses Fest nur mit einem zwar guten aber zu kleinen Randbericht ohne Foto gewürdigt hatte, bei dem die wunderschöne Stimmung nicht wirklich wahrnehmbar war. Danke an alle, die durch Ihren Einsatz zum Erfolg dieses wunderschönen Events beigetragen haben.

Sie wollen kleine und feine Läden in Kirchheim? Da hilft nur HINGEHEN!

Wir wünschen Ihnen einen schönen Oktober.
Bleiben Sie gesund.

Ihre Meinung interessiert uns. Welche Themen sind für Sie wichtig? Sollten Sie Anregungen oder Fragen haben, dann schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Auf unserer Homepage www.gal-heidelberg.de erfahren Sie mehr über unsere Aktivitäten und Ziele.

Ihre Kirchheimer Stadträtin Judith Marggraf und Ihr Stadtrat Michael Pfeiffer
Grün-Alternative Liste