Die Engagement-Messe…

…machte deutlich wo und wie man sich in HD ehrenamtlich engagieren kann. HD hat eine große Anzahl von Vereinen und Einrichtungen, die alle froh sind, wenn sie Menschen finden, die sich in die Vereinsarbeit einbringen wollen. Gerade in der heutigen Zeit, in der die junge Generation ein ganz anderes Freizeitverhalten hat als wir früher, ist es notwendig, dass sich Vereine präsentieren können. Die Freiwilligenagentur des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes berät und vermittelt Menschen, die sich einbringen wollen. Infos dazu findest man unter www.freiwilligenagentur-heidelberg.de und www.heidelberg.de/buergerengagement.

Wie im Rausch…

…wurden in der letzten Sitzung des Umweltausschusses die Vorgaben der Verwaltung zu den Klimaschutzzielen ‚verbessert‘. Hier ein paar Tonnen CO2 weniger, dort höhere Standards, da noch ein paar Maßnahmen mehr. Ob die AntagstellerInnen sich auch Gedanken über die ‚Mühen der Ebenen‘ gemacht haben?
Nichts gegen ambitionierte Ziele! Aber: In Mannheim wird eine dringend benötigte KiTa nicht gebaut, weil dafür 2 dringend benötigte Bäume gefällt werden müssten… Da liegt die Herausforderung!
Umweltschutz muss wehtun – sagt der derzeit zuständige Bürgermeister. Stimmt nicht! Sagen wir. Angebote verbessern und danach Einschränkungen einfordern. Erklären vor verbieten, umsetzen statt ankündigen. Die Menschen mitnehmen, statt sie zu verprellen – mühsam, aber wichtig.

Betriebshof

Die von uns schon immer präferierte Lösung, den Betriebshof am alten Standort weiterzuentwickeln, fand eine Mehrheit. Es war ein Kompromiss all der Parteien, die es den Bürger*innen nicht mehr zumuten wollten, eine Entscheidung für einen geeigneten Standort durch noch mehr Prüfungen auf den St. Nimmerleinstag zu verschieben sondern Verantwortung zu übernehmen. Es war eine Entscheidung für die Mitarbeiter*innen der RNV, die lange genug darauf gewartet haben, dass ihr Arbeitsplatz saniert und sicher gemacht wird. Und es war eine Entscheidung für die Umwelt und für ein leistungsstarkes Mobilitätsnetz. Ich hoffe, die Prüfungen beim alten Standort werden schnell aktualisiert und mit den neuen Planungen ergänzt. Dafür sollten Bürgerschaft, Verwaltung und Politik konstruktiv zusammenarbeiten.

Unter dem Motto „reich an unsichtbarer Armut“…

…startet rund um den 17.10. die Woche gegen Armut und Ausgrenzung. Mit einem reichen Angebot an Veranstaltungen will die Aktionswoche wieder auf das Thema Armut aufmerksam machen. Unter dem Stichwort „Rat und Tat“ gibt es 10 Veranstaltungen mit Angeboten für Menschen mit wenig Geld. Gemeinsames Anliegen ist es, zur Herstellung annähernd gleicher Chancen und Lebensbedingungen aller Bürgerinnen/ern aktiv beizutragen und Sprachrohr für die Armen zu sein. Ziel ist es Armut und Ausgrenzung und deren strukturelle Ursachen zu bekämpfen, indem vor allem die Öffentlichkeit für das Thema interessiert und sensibilisiert wird. Betroffen sind von Armut und deren Folgen im reichen Deutschland, besonders Kinder und Jugendliche. Mehr unter: www.das-heidelberger-buendnis.de

Ein herzliches Willkommen…

…allen neuen (und alten) BerzirksbeirätInnen! Sie sind ganz wichtige Mittler zwischen den Stadtteilen und dem Gemeinderat und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.
Klar, manchmal läufts nicht so rund: Unterlagen kommen zeitlich knapp, manchmal wird die Beteiligung der Räte auch ‚vergessen‘ und immer mal wieder hält sich der Gemeinderat nicht an Ihre Empfehlungen.
Lassen sie sich nicht frustrieren, bleiben Sie dran! Wir Stadträtinnen und Stadträte stehen Ihnen bei Fragen alle gerne zur Verfügung und glauben Sie uns: Auch wenn wir manchmal im Interesse der Gesamtstadt und gegen einzelne Stadtteilinteressen entscheiden, nehmen wir Ihre Überlegungen und Argumente mit in unsere Arbeit!

Bahnstadt und Bunsen

In der Bahnstadt wird die Straße „Langer Anger“ für den Autoverkehr durch einen Poller gesperrt. Weder Zebrastreifen noch Ampel waren lt. Stadtverwaltung geeignet, die Sicherheit der Kinder der Grundschule zu gewährleisten. Bunsen Gymnasium: Der Elternbeirat fordert ein Tempolimit auf der Berliner Straße im Bereich der Schule auf 30 km/h-Abgelehnt. Eine Verlängerung der Grünphasen für den Fußverkehr-Abgelehnt. Ein gelbes Warnblinklicht für Rechtsabbieger in die Mönchhofstraße-Abgelehnt. OB Würzner: Die Sicherheit unserer schwächsten Verkehrsteilnehmer hat höchste Priorität, dennoch müssen wir die Belange aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigen. Ja, was denn nun?

Der Heidelberger Frauennotruf…

…veranstaltet kostenfreie, durch die Stadt finanzierte, Selbstbehauptungskurse unter dem Motto „starke Frauen haben viele Gesichter“. Frauen kennen unterschiedliche Übergriffe – von Ignoranz über Anmache bis hin zur Vergewaltigung. Diese Situationen in den jeweiligen Situationen frühzeitig zu erkennen, sich entsprechend davor zu schützen oder sie erfolgreich abzuwehren, ist das Ziel dieses Seminars. Ferner ist es das Ziel, die ganz persönlichen Möglichkeiten der Selbstfürsorge und Selbstbehauptung jeder Frau zu stärken. Damit soll die ihr privater und beruflicher Handlungsspielraum, ihre Lebensqualität, ihre Lebensfreude vergrößert werden. Termine ab 6./7.10. von 18 bis 21 Uhr.

Anmeldung: info@frauennotruf-heidelberg.de / Telefon: HD 181622.

Wir sind gespannt…

…wie es nun mit dem Betriebshof weitergeht.

Was machen wir mit dem Ergebnis des Bürgerentscheides? Akzeptieren oder aus formalen Gründen verwerfen? Zur Erinnerung: Beim Bürgerentscheid über den Verkauf der GGH Wohnungen auf dem Emmertsgrund wurde das Quorum auch verfehlt – der Gemeinderat hat das Mehrheits-Ergebnis dennoch akzeptiert… und Rechenspiele nach dem Motto ‚aber viel mehr HeidelbergerInnen haben sich eigentlich nicht gegen den Ochsenkopf entschieden“ sind in einer Demokratie schwierig. Wieviele HeidelbergerInnen haben beim letzten mal den OB ‚eigentlich‘ nicht gewählt?

Wir müssen jetzt „in die Puschen“ kommen. Doch Ochsenkopf oder der alte Standort oder Prüfung eines neuen Standortes? Zeit und Geld laufen uns davon und Diskussionen wird es noch genügend geben!

Altstadtlärm

Nun ist es soweit. Die Altstadt stirbt aus, da die Sperrzeit unter der Woche um 24 Uhr und am Wochenende um 2:30 Uhr beginnen soll. Zumindest wird es nun von den Befürwortern langer Kneipenöffnungszeiten prognostiziert. Ich frage mich, ob das die täglich unmittelbar betroffenen Anwohner, die Familien mit Kindern und ältere Menschen auch so sehen. Wollen wir die alle rausschmeißen, wenn es ihnen nicht passt? Die GAL hat die Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat immer davor gewarnt, zu liberale Zeiten zu beschließen. Wir hatten uns für 1 Uhr unter der Woche und 3 Uhr am Wochenende eingesetzt. Die Altstadt ist keine (Schnaps)Drosselgasse und keine Saufmeile. Sie soll durch ihre Geschäfte, Cafés, Lokale und Kneipenszene aber auch durch erträgliches Wohnen lebendig bleiben.

Sommer am Fluss…

…konnten wir alle am letzten Wochenende von der Alten Brücke bis zur Stadthalle erleben. War bei der offiziellen Einweihung der neu gestalteten Neckarpromenade östlich der Stadthalle durch OB Prof. Würzner eher herbstliches Wetter, wurden die zahlreichen Besucher am Sonntag durch strahlenden Sonnenschein entschädigt. Große Sandsteinbänke am Neckarlauer waren schnell von den Menschen belegt. Vorteil der Steinbänke: bei Sonnenschein erwärmen sie sich schnell und bei Regen trocknen sie schnell ab. Hier ließ es sich bei kühlen Getränken und Snacks gut aushalten. Der Blick auf Heiligenberg und ins Neckartal erfreute viele der zahlreichen Touristen, die oft gar nicht registrierten, dass hier unser OB einen Meilenstein für „HD an den Fluss“ eröffnete. Danke an alle Ämter, die das Konzept geplant und umgesetzt haben. So kann es weitergehen.