Wie sehr habe ich mich gefreut, in der RNZ den Artikel über den wiederbelebten Penta-Park zu lesen. Als ich 2014 in den Gemeinderat gewählt wurde, war er praktisch schon dem Tode geweiht und sollte einem Hotelanbau geopfert werden. Aus dem konservativen Lager erhielt man „Prügel“, wenn man sich für den Erhalt der Anlage aussprach. Die GAL hatte, nachdem die Hotelerweiterung vom Tisch war, beantragt, den Penta Park wieder neu zu gestalten. Dank dem Landschaftsamt und deren 6 Azubis ist er wunderschön geworden. Mittlerweile posten sogar ehemalige Gegner Fotos vom Park in ihren sozialen Medien. Es lohnt sich manchmal doch, sich für mehr Natur und weniger Neuversiegelung einzusetzen. Den Teich nach Beate Weber-Schuerholz zu benennen war eine gute Idee.
Endlich Sommerferien
Nächste Woche beginnen in Baden-Württemberg die Sommerferien. Auch die Stadt Heidelberg hat für viele, die nicht in den Urlaub fahren können, etwas: Das Heidelberger Ferienportal bietet für viele noch etwas an. Auf der Website www.heidelberger-ferienportal.de können Sie sehen, was noch für die Feriengestaltung frei ist. Teilweise ab fünf Jahren können hier noch Aktivitäten gebucht werden. Bei gutem Wetter sind natürlich auch die Freibäder der Stadt geöffnet.
Ich wünsche euch Allen eine schöne Ferienzeit. Und für alle, die ihre Ausbildung anfangen: Genießt eure letzten Ferien und habt einen guten Start ins Berufsleben!
Respekt?
Bezirksbeiräte und Kinderbeauftragte sind wichtige Mittler zwischen den Stadtteilen und Gemeinderat/ Verwaltung.
Beide Institutionen entstanden auch durch das Engagement der GAL. Jetzt werden sie zunehmend marginalisiert.
Die Tagesordnungen der letzten BBR-Sitzungen umfassen meist 3 oder 4 Punkte: Bürgerfragestunde, irgendein ‚mündlicher Bericht‘, ein (mündlicher) Bericht über das Stadtteilbudget und den Punkt ‚Verschiedenes‘. Wichtige Angelegenheiten des Stadtteils, zu denen der BBR zu hören ist, scheint es nicht mehr zu geben.
Die Amtszeit der Kinderbeauftragten soll von fünf auf drei Jahre verkürzt werden. Einen Grund kann niemand nennen. „Man hört“, die würden gerade zu aufmüpfig….
Ich bitte den neuen Gemeinderat ein Auge auf diese Entwicklungen zu werfen!
Kerchemer Wind 07/24
Liebe Kirchheimerinnen und Kirchheimer,
Heidelberg hat gewählt und wir gratulieren insbesondere den Kirchheimer Kandidierenden Marliese Heldner und Jochen Ricker von „Die Heidelberger“ zu ihrem Wahlergebnis. Außerdem wurde auch Felix Grädler von „Die Grünen“ gewählt, der zwar für die Bahnstadt ins Rennen ging, aber als „Alt-Kirchheimer“ sicherlich unseren Stadtteil weiter vertreten wird. Von uns hat es leider nur Michael Pfeiffer geschafft, in den Gemeinderat erneut einzuziehen. Mit Judith Marggraf, die 25 Jahre die Geschicke unserer Stadt als Mitglied im Gemeinderat mitgestaltete, geht der Kommunalpolitik viel Erfahrung verloren. Ein Viertel Jahrhundert dieses Ehrenamt in insgesamt vielen tausend Stunden mit einem so hohen Engagement auszuüben, ist schon etwas Besonderes und gebührt großen Respekt. Es ist traurig, dass Kirchheim, immerhin der zweitgrößte Stadtteil Heidelbergs, so wenige Mitglieder im Gemeinderat hat. Das haben andere Stadtteile besser hingekriegt.
Der Wahlkampf hat sich für uns nicht in dem Maße ausgezahlt, wie wir es uns erwünscht hatten. Unser Anspruch war, keine Materialschlacht zu führen sondern mit Themen zu punkten und wir waren auch nicht darauf aus, mit mehreren gleichen Plakaten anderen die Möglichkeit zu nehmen, sich ebenso präsentieren zu können. Das Ergebnis der Wahl lässt uns eher an die alte Volksweisheit denken: „Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr“.
Letztendlich haben wir es nicht geschafft, unsere Erfolge, die wir nicht nur gesamtstädtisch sondern auch für Kirchheim errungen haben, der Bürgerschaft ausreichend zu verdeutlichen. Nun gilt es in den nächsten Wochen mit anderen politischen Gruppierungen zu sprechen, welche gemeinsamen Ziele man verfolgt, die einen Zusammenschluss zu Fraktionsstärke ermöglichen.
Sollten Sie Anregungen oder Fragen haben, sprechen Sie uns ruhig an oder schreiben Sie uns an mp-pfeiffer@gmx.net
Wir bieten Ihnen keine monatliche Sprechstunde an. Sie dürfen uns gerne Mo.-Fr. zwischen 9:00-17:00 Uhr anrufen, entweder unter HD-783015 oder 0152 56 16 09 02.
Ihre Stadträte
Judith Marggraf und Michael Pfeiffer
Wahlplakate…
… haben in den letzten fünf Wochen unser Stadtbild geprägt. Schon 2019 hatte die GAL ein Konzept zur Kontingentierung beantragt; leider vergebens. So viele Plakate wie in diesem Jahr waren es noch nie. Der Wahlkampf stand unter dem Motto: „Nicht kleckern sondern klotzen“; was anscheinend bei einem Teil der Bevölkerung großen Anklang fand. Andere Gruppierungen sparten aus Umweltschutzgründen und um Bevölkerung und Stadtbild nicht zu sehr zu belasten. Ich bin froh, dass die Kampagne vorüber ist und würde mich freuen, wenn alle politischen Gruppierung sich auf eine einheitliche Anzahl von Plakaten einigen würden. Das nennt man „Fair Play“.
Nun möchte ich mich noch bei allen bedanken, die mir mit ihrer Stimme einen Sitz im Gemeinderat ermöglicht haben.
Wer hat das GALomobil gesehen?


Kommunalwahl am Sonntag, 09. Juni – miteinander für morgen – GAL wählen!

Sonderseite Stadtblatt 05.06.2024
Gemeinsame Erklärung für transparente Kommunikation im Wahlkampf




Wahlprüfsteine – Fragen der RNZ an die GAL
1. Sind Sie für den Bau einer Seilbahn vom S-Bahnhof Wieblingen/Pfaffengrund ins Neuenheimer Feld?
Naturschutz ist prioritär. Im Naturschutzgebiet Altneckar darf keine Brücke und keine Seilbahn gebaut werden. Alternative Trassen sind zu prüfen.
2. Welche drei Maßnahmen wollen Sie im Verkehr als Erstes umsetzen?
Mehr Sicherheit für Kinder, Zufußgehende und Radfahrende, durchgängige Radwege, Vorrangschaltung für Busse und Straßenbahnen.
3. Was ist Ihr Rezept gegen den Wohnraummangel?
Der wichtigste Hebel ist ein städtischer Grundstücksfond und Baugrund in städtischer Hand sowie die Förderung nicht profitorientierter Bauträger.
4. Sollten im Heidelberger Stadtwald Windkraftanlagen errichtet werden?
Ohne Windkraft geht es nicht: Jeder Standort ist unter Mitwirkung der Bürger*innen und der Verbände ökologisch und naturschutzrechtlich zu prüfen.
5. Was muss Heidelberg für die lokale Wirtschaft tun?
Information, Unterstützung und Vernetzung wie z.B. im Bündnis für Arbeit und Ausbildung, Förderung und Vernetzung kleiner, innovativer Betriebe.
6. Welche Nachnutzung wünschen Sie sich für das Kaufhof-Gebäude am Bismarckplatz?
Eine Mischnutzung aus verschiedenen Einzelhandelgeschäften (EG), Räume für Dienstleister, Räume für Proben, Verbände und Jugendliche sowie Wohnungen.
7. Wie kann Heidelberg attraktiver für Fachkräfte werden?
Schaffung von Wohnraum und Kitaplätzen, Unterstützung des Bündnisses für Ausbildung und Arbeit zur Vernetzung von Fachkräften mit Unternehmen.
8. Sollte sich Heidelberg als Europäische Kulturhauptstadt bewerben?
Heidelberg sollte den Weg unter Einbeziehung der Bürger*innen weiterverfolgen, der Weg ist kritisch zu begleiten und gegebenenfalls zu stoppen.
9. Wie wollen Sie das Leben in der Stadt angenehmer für Familien machen?
Zeitlich flexible und verlässliche Betreuungsangebote, räumliche Umgestaltung v.a. von Grundschulen im Hinblick auf das Recht auf Ganztagesbetreuung.
10. Die Stadt hat überraschend 100 Millionen Euro Mehreinnahmen – was machen Sie damit?
Investitionen in Schulen, Kitas und weitere Gemeinschaftseinrichtungen, in Gehweg- und Radwegeausbau sowie öffentliche Räume der Begegnung.
11. Die Stadt hat überraschend 100 Millionen Euro Mindereinnahmen – wo sparen Sie?
Keine weitere Groß- und Prestigeprojekte mehr! Personal und Soziales bleiben unangetastet, Prüfung kommunaler Gebühren- und Steuergestaltungen.
12. Was lief in den vergangenen fünf Jahren richtig schief in Heidelberg?
Vieles ist Stückwerk, halbherzig, widersprüchlich: Dies gilt für Verkehr, bezahlbares Wohnen, Klimaanpassung, Erhalt von Grünflächen, Schulsanierung.
Wie kann man zu Biodiversität beitragen?
…Das durften wir am Sonntag in Gerd Guntermanns Garten hoch über den Dächern Heidelbergs erfahren.
Wir erlebten einen naturnahen Garten mit Trockensteinmauern für Zauneidechsen, einer Zisterne; ferner Totholz- und Grünschnitthaufen für Ringelnattern, zahlreiche Blühpflanzen für Insekten, reichlich alten Baumbestand für Vögel und auch u. A. Hirschkäfer. Ein besonderes Highlight war ein Turmfalkenpaar, das ausdauernd vor unseren Augen jagte.
Vielen Dank lieber Gerd für diesen zauberhaften Nachmittag und die liebevolle Verpflegung
#gal #galheidelberg #biodiversität #philosophenweg
#garten#naturnah #miteinanderfürmorgen


