Dr. Dorothee Hildebrandt und Hans-Martin Mumm mit der Ehrenamtsmedaille 2021 ausgezeichnet

Wir freuen uns sehr, dass wieder zwei GAL Mitglieder diese Auszeichnung der Stadt Heidelberg erhalten haben und sagen danke für Euer Engagement, ohne das eine Gesellschaft nicht Bestand haben kann!

Herzlichen Glückwunsch Dr. Dorothee Hildebrandt. Sie hat es durch ihren Einsatz für das „Bündnis für Ankunftszentrum, Flüchtlinge und Flächenerhalt“ geschafft, verschiedene Organisationen für ein gemeinsames Ziel zusammenzubringen und trotz unterschiedlicher Prioritäten zusammenzuhalten. Als eine der drei Vertrauenspersonen des Bündnisses war sie eines der prägenden Gesichter des Bürgerentscheides gegen die Verlagerung des Ankunftszentrums auf das Gelände der Wolfsgärten.

Herzlichen Glückwunsch Hans-Martin Mumm. Er hat maßgeblich zur Gründung des Heidelberger Geschichtsvereins im Jahr 1993 beigetragen. Er arbeitet unermüdlich an der Erkundung der Heidelberger Historie und leistet einen wesentlichen Beitrag zum Wissen über die Stadt und zum Heimatgefühl ihrer Bürgerschaft. Bis heute engagiert er sich im Vorstand des Vereins und ist Herausgeber des Jahrbuchs. Außerdem hat er zahlreiche weitere Schriften veröffentlicht und war bis 2019 Mitglied des Gemeinderats.

Beide Fotos von Michael Pfeiffer

Presseinformation der Stadt Heidelberg vom 14.03.2022:

Stadt Heidelberg ehrte ehrenamtlich Engagierte mit der Ehrenamtsmedaille. 29 Auszeichnungen für außergewöhnlichen Einsatz für die Mitmenschen und das Gemeinwohl.

Herausragendes bürgerschaftliches Engagement für ihre Mitmenschen und das Gemeinwohl – das zeichnet die Personen und Gruppen aus, die am Donnerstagabend, 10. März 2022, mit der Ehrenamtsmedaille 2021 (bisher „Bürgerplakette“) der Stadt Heidelberg geehrt wurden. Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner überreichte die 29 Auszeichnungen im Großen Rathaussaal. „In diesem Jahr vergeben wir zum ersten Mal die Ehrenamtsmedaille der Stadt Heidelberg“, erklärte Oberbürgermeister Prof. Würzner. „Die Auszeichnung ist nicht neu: Sie trug bislang den Titel ,Bürgerplakette‘. Da wir seit vielen Jahren sensibel mit Sprache umgehen und explizit alle Geschlechter miteinbeziehen, war diese Umbenennung nur konsequent. Die Bedeutung der Auszeichnung ist gleichgeblieben.“

Oberbürgermeister Prof. Würzner würdigte das große Engagement aller Preisträgerinnen und Preisträger der Ehrenamtsmedaille 2021: „Ehrenamtliches Engagement macht unsere Stadt um so vieles reicher. Sie setzen sich für die Menschen in Ihrem Stadtteil ein und für die vielen Vereine. Ihre Arbeit dient dem Wohle von Kindern und Jugendlichen oder von Seniorinnen und Senioren. Sie helfen Menschen mit Behinderungen und Menschen auf der Flucht. Selbst die von der Corona-Pandemie erschwerten Bedingungen konnten Sie nicht davon abbringen. Im Namen der Stadt Heidelberg, des Gemeinderates und der gesamten Stadtgesellschaft möchte ich Ihnen herzlich für Ihren außergewöhnlichen Einsatz danken.“ Und weiter ergänzte er: „Wie groß die Hilfsbereitschaft in unserer Stadt ist, das erfahren wir dieser Tage auf herausragende Weise. Tausende Heidelbergerinnen und Heidelberger setzen Zeichen der Solidarität mit der Ukraine. Dieser Zusammenhalt unserer Stadtgesellschaft ist ein heller Funke in dieser dunklen Zeit.“

Die Geehrten

Mit der Ehrenamtsmedaille 2021 wurden in den Stadtteilen ausgezeichnet: Sabine Arndt, Christel Pietsch (Altstadt), Renate Deutschmann (Boxberg), Prof. Dr. Volker Kreye (Emmertsgrund), Klothilde Förderer, Marco Philipp, Gerhard Vette (Handschuhsheim), Luca Nano, Bernd Rechkemmer, Jörn Fuchs (Kirchheim), Niels Treiber (Neuenheim), Norbert Feigenbutz (Pfaffengrund), Thomas Fischer, Wolfgang Flörchinger, Franziska Meier (Rohrbach), Gabriele Werner (Schlierbach), Hans-Martin Mumm (Weststadt), Manfred Schäfer, Sabine Wacker (Wieblingen), Karl-Heinz Kern (Ziegelhausen).

Gesamtstädtisch oder als Gruppen wurden geehrt: Dr. Peta Becker-von Rose, Jochen Flamme, Hans Flor, Reiner Greulich, Dr. Dorothee Hildebrandt, Claudia Klein, Reinhard Reetz und Prof. Dr. Volker Voigtländer, Rolf Schmitt, SMARTYES – kunterbunt im Emmertsgrund e.V. (stellvertreten durch Hanna Lindenfelser, Annika Markovski und Manuela Nestler).

Die Verleihung der Ehrenamtsmedaille 2021 konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie sonst üblich im Herbst stattfinden. Die Übergabe wurde coronabedingt auf zwei Gruppen aufgeteilt, damit sich nicht zu viele Personen gleichzeitig in einem Raum aufhielten.

Anerkennung bürgerschaftlichem Engagements

Die Ehrenamtsmedaille (bisher Bürgerplakette) ist die offizielle Anerkennung der Stadt Heidelberg für herausragendes bürgerschaftliches Engagement. Jährlich werden Menschen, die sich durch persönlichen und ehrenamtlichen Einsatz in besonderem Maße für das Gemeinwohl verdient gemacht haben, mit der Auszeichnung geehrt – unabhängig von ihrem Alter und von der Dauer des freiwilligen Engagements. Es können Einzelpersonen oder Gruppen geehrt werden. Seit 2021 werden maximal 29 Ehrenamtsmedaillen in einem Jahr verliehen – ein Großteil geht an engagierte Menschen aus den Stadtteilen, die übrigen Ehrenamtsmedaillen sind für gesamtstädtische Vorschläge und Gruppen reserviert. Neben Heidelbergerinnen und Heidelbergern können auch Menschen mit der Ehrenamtsmedaille ausgezeichnet werden, die nicht in Heidelberg leben, sich aber hier ehrenamtlich engagieren

Coronabedingt in zwei Etappen wird im Rathaus die Ehrenamtsmedaille verliehen, die früher Bürgerplakette hieß. Hier im Bild die erste Gruppe.
Foto: Philipp Rothe, 10.03.2022

2. Reihe, ganz rechts: Hans-Martin Mumm

Coronabedingt in zwei Etappen wird im Rathaus die Ehrenamtsmedaille verliehen, die früher Bürgerplakette hieß. Hier im Bild die zweite Gruppe.
Foto: Philipp Rothe, 10.03.2022

Obere Reihe, zweite von rechts: Dr. Dorothee Hildebrandt

“SAGE NEIN zu Krieg – Solidarität mit der Ukraine – Frieden jetzt!“

Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung am 03.03.2022 von der Kundgebung:

Gerd Guntermanns Redebeitrag am Mittwoch 02.03.20022 auf der Kundgebung “SAGE NEIN zu Krieg – Solidarität mit der Ukraine – Frieden jetzt!“

1968 explodierte in der Ukraine bei Tschernobyl ein Kernkraftwerk, mit der Folge tausender Toter und Verstrahlter. Wenige Wochen später standen exakt auf diesem Platz 8000 Menschen – nicht nur gegen Atomkraft demonstrierend, deren Folgen sich auch in Mitteleuropa bemerkbar machten. sondern auch Solidarität zeigend mit den Menschen in der Ukraine und im benachbarten Belarus, vor deren Augen sich das fürchterliche Unglück abspielte. Das sowjetische Regime in Moskau propagierte diese Art der Energiegewinnung damals.

Jetzt überzieht ein Kriegstreiber, auch wieder mit Kommandozentrale in Moskau, die Ukraine mit Krieg, unterstützt von dem Despoten aus Minsk, der bei seinem Volk keinen Stich mehr macht und sich wie der Moskauer Kollege nur mit Gewalt halten kann.

Wieder haben wir es mit einer Katastrophe zu tun – mit Krieg, und wieder droht eine atomare Katastrophe – sei es durch Putins Androhung, Atomwaffen einzusetzen, sei es durch die Einnahme der Atom-Ruine von Tschernobyl oder durch 3 AKWs, die ungeschützt in der Ukraine stehen.

Jahre vor der Atomkatastrophe gab es Ansagen, ernstzunehmende Hinweise darauf. Ansagen gab es auch vor dem aktuellen Krieg: 2014 wurde die ukrainische Krim vom Moskauer Regime annektiert, das Völkerrecht gebrochen. Allein: das wurde schulterzuckend zur Kenntnis genommen nach dem Motto: Es wird ja nicht mehr dazukommen. Damals verschwanden auf der Krim Menschen spurlos, wurden zu Tode gefoltert oder in russische Arbeitslager gesteckt. Der bekannteste Fall war Oleg Senzow, Filmregisseur aus unserer Partnerstadt Simferopol, Hauptstadt der Krim. Gefoltert, zu 20 Jahren Lagerhaft in Sibirien verurteilt, kam er nach 5 Jahren durch einen russisch-ukrainischen Gefangenenaustausch frei. Jetzt hat er sich dem bewaffneten Kampf gegen die russischen Invasoren angeschlossen.
Wie sich an Senzows Beispiel zeigt: dieser Krieg hat eine kommunale Komponente. 2022 jährt sich die Städtepartnerschaft mit Simferopol zum 30. Mal – ohne einen Grund zum Feiern. In den 8 Jahren seit der Annexion wurden die Medien gleich-, Oppositionelle ausgeschaltet, vor allem aus den Reihen politisch aktiver Krimtataren.

Von 1992 bis zur Annexion 2014 war ich im hiesigen Freundeskreis Heidelberg-Simferopol aktiv, auch als 2. Vorsitzender. Nach 2014 trat ich aus, weil der Vorstand und etliche Mitglieder zu einer moskau-affinen Truppe ohne Interesse für Völkerrecht und Menschenrechte mutierten.
Die hämischen Worte einer Vorstandsfrau klingen mir noch in den Ohren: „Es ist doch bekannt, das Amnesty International von den Amerikanern und der Soros-Stiftung finanziert wird!“ – Verschwörungstheorien also auch hier.
Ein Jahr nach der Annexion trat die 1. Vorsitzende dieses Vereins im Simferopoler Heidelberg-Haus auf, stolz ein T-Shirt mit Putins Konterfei und dem Schriftzug „Nash Krim!“, „die Krim gehört uns“ schwenkend. Gleichzeitig meinte eine meiner kritischen Bekannten dort: „Moskau wird sich auch die restliche Ukraine schnappen!“ Wie recht sie doch hatte…

Putins Vorgehensweise verläuft chronologisch wie bei Hitler und Stalin: Beseitigen der Opposition und missliebiger Medien, Gleichschaltung, Unterdrückung der Pressefreiheit, dann Krieg – heute gegen ein Land, das 1994 seine Atomwaffen an Russland übergab und dem dafür Souveränität und Respektierung der Grenzen garantiert wurde. Der aktuelle Kriegsverbrecher verstößt nicht nur gegen diese Abmachungen, er leugnet sogar die nationale Integrität der Ukraine, ja sogar das Recht der Ukrainer auf eigene Kultur.

So wie es Stalin in den 30er Jahren nicht gelungen ist, die Ukrainer durch den Holodomor, den massenhaften, bewusst herbeigeführten Tod durch Hunger mit Millionen von Opfern als Nation zu beseitigen, so wird es auch seinem Verehrer Putin nicht gelingen, die Ukraine in die Knie zu zwingen und zu russifizieren.

Die Ukraine braucht unsere Hilfe, auch privat. Geht auf die Web-Seite der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Rhein-Neckar, dort seht Ihr, was wir als Bürger konkret machen können.

In den letzten Tagen erreichten mich zahlreiche Angebote von Wohnraum für ukrainische Flüchtlinge. Vielen Dank dafür!
Stolz bin ich auf meine Nachbarn aus Moskau, Familie mit einer 3-Zimmer-Wohnung, die bereit sind, einer befreundeten ukrainischen Familie aus Lwiv demnächst ein Zimmer abzutreten: „Wir sind nicht so verwöhnt wie die Deutschen, wir haben in Kommunalkas gewohnt, das hat auch funktioniert!“

1840 schrieb der ukrainische Nationaldichter Taras Schewtschenko:
„Unsere Seele, unser Lied
wird nicht sterben, wird nicht verschwinden.
Darin, Leute, liegt unser Ruhm.“

Slawa Ukraini!

Gerd Guntermann im Interview über die Krim und die Ukraine – Redner auf der Friedenskundgebung

Am 24.02. fand auf dem Bismarckplatz in Heidelberg eine Demo für die Solidarität mit der Ukraine statt. Der Mannheimer Morgen interviewte unseren GAL Vorstand Gerd Guntermann, der auch Mitglied der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft ist, und der die Krim und die Ukraine von mehreren (Rad-)Reisen kennt. Auch war er Redner auf der Friedenskundgebung.

Hier Gerd Guntermanns Redebeitrag vom 24.02. auf dem Bismarckplatz in Heidelberg:

„Eine russische Bekannte machte mich telefonisch darauf aufmerksam: in Russland kann man seit einiger Zeit Autoaufkleber sehen: „W Berlin!“, „Nach Berlin!“
In diesem Zusammenhang meinte vor einigen Jahren eine Bekannte aus unserer Partnerstadt Simferopol, Hauptstadt der 2014 vom Moskauer Regime annektierten ukrainischen Krim: „Putin wird sich auch die ganze Ukraine schnappen!“ Ich konnte mir das nicht vorstellen, wollte aber nicht als Besserwessi erscheinen und entgegnete nichts. Sie hatte recht.
Jetzt lebt sie in Kiew und sagt, dass es ein fürchterliches Blutvergießen geben wird, denn die russischen Invasoren werden auf erbitterten Widerstand von Militärs und Partisanen treffen.
Bekannte aus Saki, einem Badeort an der Küste der Krim, registrieren aktuell permanent Bombengeschwader, die vom nahegelegenen Militärflughafen aufsteigen und nach Norden zum ukrainischen Festland abdrehen.

Die Ukraine wird vom größten Militäraufgebot in Europa seit Ende des 2. Weltkriegs überrollt, über 200 000 Soldaten, die von Russland und den anderen Nachbarregionen Belarus, Transnistrien, der Krim, dem Schwarzen und Asowschen Meer in Marsch gesetzt wurden, um die Ukraine als Staat zu zerstören – mit der Folge unzähliger Opfer.

Das, was Stalin nach Ende des 2. Weltkriegs in der Ukraine weiterführte durch Sowjetisierung und Russifizierung, nach dem Holodomor, der Ausrottung der ukrainischen Bevölkerung durch Hunger in den 30er Jahren, das verfolgt Putin weiter: die Missachtung staatlicher Eigenständigkeit der Ukraine, ja selbst die Missachtung der ukrainischen Nation.

Geht man seit der Annexion der Krim auf die Märkte dort, findet man entsprechende Devotionalien: T-Shirts mit Putins Konterfei und dem Aufdruck „Die Krim ist unser!“ neben solchen mit Stalins geschönter Visage und dem Aufdruck: „Nashe djela pravoe, mi pobjedim!“ „Unsere Sache ist richtig. Wir werden siegen!“ Dieses hässlichste meiner T-Shirts liegt ganz unten in meinem Kleiderschrank.
Dieser Spruch passt auch gut zu Putins Vokabular, zu einem kriegsbesessenen Psychopathen, der es schlau und gerissen verstanden hat, alle gesellschaftlich relevanten und geduldeten russischen Gruppierungen unter sich zu vereinen: Militär, Kommunisten, Nationalisten, orthodoxe Kirche, Oligarchen, Politterroristen wie Kadyrow in Tschetschenien und den belarusischen Tyrannen Lukashenka. Menschenrechte, die Zivilgesellschaft und freie Medien bleiben dabei auf der Strecke.

„W Berlin!“, „Nach Berlin“: Das Moskauer Regime legt es darauf an, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit zu destabilisieren und zu zersetzen, mit allen Mitteln, mit hybrider Kriegsführung und direktem Krieg.
Ich denke jetzt an Emir-Ussein Kuku, einem tatarischen Politaktivisten aus Bachtschissaray, einem wunderschönen krimtatarischen Städtchen unweit Simferopol: wie andere seiner Mitkämpfer sitzt er für viele Jahre in einem russischen Arbeitslager.

Weg mit dem lupenreinen Kriegsverbrecher!

Solidarität mit der Ukraine, es lebe die Ukraine!“

Bericht vom Mannheimer Morgen am 26.02.2022 – hier als .pdf

GAL setzt sich für den Einzelhandel in den Stadteilen ein

Eine „Task Force“ soll den Einzelhandel retten

Die neue Wirtschaftsoffensive war Thema im Ausschuss. Die große Sorge gilt den Händlern in den Stadtteilen.
Heidelberg. (bms) Drei Ziele stehen im Vordergrund des Einzelhandelskonzepts der Stadt, das seit zwei Jahren von einer „Task Force“ erarbeitet wird: Der Erhalt und die Stärkung des Standorts Heidelberg sowie der Funktionsvielfalt der Innenstadt, die Stärkung der Stadtteilzentren und die fußläufige Erreichbarkeit von Läden mit Waren für den täglichen Bedarf. Wie das funktionieren soll und wie der aktuelle Arbeitsstand der „Task Force Einzelhandel“ ist, erklärte Matthias Friedrich vom Amt für Wirtschaftsförderung bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Wissenschaft.

Die Heidelberger Hauptstraße. Archiv-Foto: Kresin

Sowohl neuen Unternehmen, die sich gern in Heidelberg ansiedeln möchten, als auch dem bestehenden Einzelhandel soll gerade in Zeiten der Pandemie mit unterschiedlichen Maßnahmen geholfen werden. Dazu gehören Projekte wie eine Eigentümerberatung zur Vermeidung von Leerständen, ein Förderprogramm für inhabergeführte Geschäfte, kontinuierliche Bewerbungen samt Social-Media-Kampagnen und ein Konzept zur Stärkung der Seitengassen mit Marketingmaßnahmen und besonderen Events.

Als wichtige Maßnahmen zur Stärkung des Einzelhandels wertete man bei der „Task Force“ auch eine Festsetzung verkaufsoffener Sonntage und die Umsetzung von Gratis-Samstagen im Öffentlichen Nahverkehr. Um dieses Thema geht es an diesem Mittwoch im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität. Laut Friedrich werden die Akteure wieder im März zusammenkommen, um konkrete Projekte zu besprechen und umzusetzen. In der „Task Force“ sitzen neben der Stadt, die Gewerbevereine der Stadtteile, der Citymarketingverein Pro Heidelberg, die Industrie- und Handelskammer, der Handelsverband Nordbaden, der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband, Heidelberg Marketing und zwölf Vertreter von Einzelhandelsbetrieben an einem Tisch.

Die Stadträte Judith Marggraf (Grün-Alternative Liste) und Sahin Karaaslan (Grüne) wollten konkret wissen, was für Stadtteile unternommen werde, in denen es keine Bäcker, Metzger, Schreibwarengeschäfte oder kleine Läden mehr gebe. Den grundsätzlichen Strukturwandel könne man nicht aufhalten, räumte Friedrich ein. „Wir lenken Anfragen immer auch bewusst in die Stadtteile. Aber wir können die Nachfrage nicht erfinden.“ Mathias Schiemer, Chef von Heidelberg Marketing, forderte: „Wir müssen Geschichte und damit auch Besucher in die Stadtteile bringen.“ An solchen Konzepten werde im engen Austausch mit dem Einzelhandel zurzeit gearbeitet. Das Einzelhandelskonzept soll dem Gemeinderat noch in diesem Jahr zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Rhein-Neckar-Zeitung hier lesen

 

 

Masterplan Im Neuenheimer Feld / Neckarbogen – hier: Konsolidierungsphase und weiteres Vorgehen

Der Stadtentwicklungs- und Bauausschuss (SEBA) tagte am 15.02.

Zu Punkt 1 „Masterplan Im Neuenheimer Feld / Neckarbogen – hier: Konsolidierungsphase und weiteres Vorgehen“ brachten Grüne, SPD, Linke, GAL und Bunte Linke einen gemeinsamen Sachantrag ein. Hier lesen

Rhein-Neckar-Zeitung 17.02.2022:

GAL Heidelberg trauert um Uli Sckerl

Rhein-Neckar-Zeitung 16.02.2022

Auch online abrufbar: https://www.rnz.de/nachrichten/bergstrasse_artikel,-zum-tod-von-uli-sckerl-einer-von-hier-und-fuer-hier-_arid,822685.html

https://www.rnz.de/nachrichten/metropolregion_artikel,-zum-tod-von-uli-sckerl-ein-gruener-der-an-der-bergstrasse-geerdet-war-_arid,822745.html

https://www.weinheim.de/site/WeinheimRoot/node/2416909?QUERYSTRING=sckerl

Die Trauerfeier für Uli Sckerl findet an diesem Samstag, 19. Februar, um 14 Uhr in der Peterskirche in Weinheim unter 2G-Bedingungen statt. Es wird eine Trauerfeier mit Sarg, vor der Kremation. Die Urnenbeisetzung am Grab erfolgt später im engsten Familienkreis.

 

 

Entscheidungen aus dem Gemeinderat vom 10.02.022

Die GAL stimmte der GGH Strategie 2035 zu und begrüßt die Absichtserklärungen der GGH. Was konkret daraus wird, muss man dann sehen.

TOP 9  Gemeinderat bringt GGH-Strategie 2035 auf den Weg. Erhöhung des Bestandes auf 9.500 Wohnungen

Die Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg (GGH) ist mit 7.323 Wohnungen die größte Vermieterin in Heidelberg und sorgt zuverlässig für bezahlbaren Wohnraum in der Stadt. Für die Herausforderungen der kommenden Jahre hat sie mit dem Aufsichtsrat der GGH die Strategie 2035 erarbeitet. Diese hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag, 10. Februar 2022, mit breiter Mehrheit beschlossen. Vorab war die neue GGH-Strategie in gemeinsamer Sitzung des Stadtentwicklungs-und Bauausschusses, des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität, des Ausschusses für Soziales und Chancengleichheit sowie des Haupt-und Finanzausschusses behandelt worden.

Die neue Strategie sieht vor, dass sich der Wohnungsbestand der GGH bis 2035 um rund 2.200 Wohnungen auf 9.500 Einheiten erhöht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Errichtung und dem Erhalt von qualitätsvollen und lebenswerten Quartieren, die das soziale Miteinander stärken. Bei Neubau entstehen 50 Prozent öffentlich geförderte Mietwohnungen, 25 Prozent frei finanzierte Mietwohnungen sowie 25 Prozent Einheiten zum Verkauf.

Weiter stehen eine größere Mieten- und Flächengerechtigkeit im Fokus. Die GGH wird mit der Strategie 2035 daher schrittweise für alle Bestandswohnungen eine einheitliche, freiwillige Mietpreisbindung für Haushalte innerhalb der Einkommensgrenzen des Wohnberechtigungsscheines einführen und hiermit zu mehr Mietgerechtigkeit beitragen sowie einer übermäßigen Pro-Kopf-Flächeninanspruchnahme entgegenwirken.

Auf dem Weg zum klimaneutralen Wohnungsunternehmen

Die GGH fühlt sich als Gesellschaft innerhalb des Konzerns Stadt Heidelberg den Klimaschutzzielen der Stadt verpflichtet und leistet einen aktiven Beitrag zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit vor dem Hintergrund ihrer sozialen Verantwortung und der Notwendigkeit wirtschaftlichen Handelns. Sie zeigt den Weg hin zu einem klimaneutralen Wohnungsunternehmen und bündelt ihre Maßnahmen in einer eigenen Klimastrategie. Dabei ist sie sich der Herausforderung bewusst, Klimaschutz so auszugestalten, dass er auch für Haushalte mit unterem und mittlerem Einkommen bezahlbar ist. Die Leitgröße für die Bewertung der Energieversorgung und baulichen Standards ist die CO2-Emission. Die Reduktion wird technologieoffen und mit Maßnahmen in verschiedenen Sektoren geplant und umgesetzt. Dabei geht es um eine kluge Auswahl an Maßnahmen, die sowohl zu den Nachhaltigkeitszielen beitragen als auch nutzerfreundlich sind und keine hohen Folgekosten haben.

Die GGH verfolgt das Ziel der Klimaneutralität ihrer Gebäude und nutzt hierzu sowohl die Potenziale der Gebäudesanierung beziehungsweise eines niedrigen Verbrauchsstandards beim Neubau als insbesondere auch der Versorgung mit regenerativer, möglichst lokal erzeugter Energie. Ohne substanzielle Beiträge der Energiewirtschaft ist Klimaneutralität im Gebäudesektor nicht zu erreichen. Nachhaltigkeit geht für die GGH über die Vermeidung von CO2 hinaus und umfasst auch die Anpassung der Liegenschaften an den Klimawandel, die Gestaltung von Freiflächen, die Förderung der Artenvielfalt sowie den Schutz der Ressourcen.

 

Die GAL hätte sich zwar gewünscht, dass die komplette 18 ha landwirtschaftliche Fläche jetzt schon aus der Planung herausfällt,  findet aber die parteiübergreifende Einigung, dass eine Entscheidung über eine Erweiterung frühestens 2030 getroffen wird, und dass das erst nach sorgfältiger Prüfung nach strengen ökologischen, ökonomischen und sozialen Kriterien möglich sein wird, erfreulich.

TOP 10 Hälfte der Wohnungen auf PHV wird preisgünstig
Gemeinderat beschließt wohnungspolitisches Konzept / Entscheidung zu Erweiterung ab 2030

Über 5.000 Wohnungen werden in der ehemaligen Wohnsiedlung der US-Army, Patrick-Henry-Village (PHV), in den kommenden Jahren entstehen – und die Hälfte davon wird im preisgünstigen Segment liegen. Das ist eines der Kernziele des wohnungspolitischen Konzeptes, das der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung am 10. Februar 2022 beschlossen hat. Weitere Ziele sind ein Verhältnis von Mietwohnungen zu Eigentum von 50:50 und ein breites Angebot bei den Wohnungsgrößen. Auf PHV wächst ein urbanes Quartier für rund 10.000 Menschen und 5.000 Arbeitsplätze. Grundlage der Planungen ist der vom Gemeinderat beschlossene Dynamische Masterplan. Für den Flächenumfang des neuen Stadtteils legte der Gemeinderat einen Zwischenschritt fest. Zwei Flächen im Westen des Areals, die aktuell noch unbebaut sind und landwirtschaftlich genutzt werden, dürfen demnach frühestens ab 2030 bebaut werden – so wie es bereits der Masterplanbeschluss im Juni 2020 vorgesehen hatte.

Ziel 1: Wohnraum für jedes Einkommen

Die Hälfte der entstehenden Wohnfläche auf PHV soll preisgünstig werden, damit es sich auch Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen leisten können, im neuen Stadtteil zu leben. Im Detail sollen 30 Prozent geförderter Wohnraum für Menschen mit einem Wohnberechtigungsschein sein. 20 weitere Prozent sollen preisgedämpfte Miet- und Eigentumswohnungen sein. Sie kommen für Menschen infrage, die die Einkommensgrenzen der Landeswohnraumförderung oder des Förderprogramms Wohnungsbau Baden-Württemberg um bis zu 30 Prozent überschreiten.

Ziel 2: Ausgewogenheit zwischen Miete und Eigentum

Das Verhältnis zwischen Miet- und Eigentumswohnungen soll insgesamt ausgewogen 50:50 sein – also jeweils zur Hälfte Miete und Eigentum. Unterschiede gibt es allerdings in den jeweiligen Segmenten. Im geförderten Wohnungsbau werden ausschließlich Mietwohnungen entstehen. Bei den preisgedämpften Angeboten soll die Hälfte für Mieterinnen und Mieter, die andere Hälfte für Eigentümerinnen und Eigentümer gebaut werden. Und im frei finanzierten Wohnungsbau liegt der Löwenanteil mit 80 Prozent beim Eigentum und 20 Prozent sind für Miete vorgesehen.

Ziel 3: Wohnungsgrößen – je ein Drittel klein, mittel und groß

PHV wird ein vielfältiger und durchmischter Stadtteil für alle Einkommens- und Bevölkerungsgruppen. Einen Schwerpunkt bilden Angebote für junge Familien, Starterhaushalte (Studierende und Auszubildende) sowie Seniorinnen und Senioren. Dies wird sich auch in den Wohnungsgrößen widerspiegeln – denn je nach Alter und Lebenssituation unterscheiden sich die Bedarfe erheblich. Beim Wohnungsgrößenmix ist daher eine Drittelung vorgesehen: Ein Drittel der entstehenden Wohnungen sollen ein oder zwei Zimmer haben, ein weiteres Drittel drei Zimmer und das letzte Drittel vier oder mehr Zimmer.

Erweiterungsflächen: Entscheidungen ab 2030

Zur Frage, wie groß der neue Stadtteil letztlich werden wird, hat der Gemeinderat seinen Beschluss zum Dynamischen Masterplan aus dem Juni 2020 bekräftigt: Demnach erfolgt die Bebauung der beiden insgesamt rund 18 Hektar großen Erweiterungsflächen im Westen nach einem Stufenplan mit Zwischenschritten und Prüfungen. Um eine Inanspruchnahme der südlichen Erweiterungsfläche im Jahre 2030 zu rechtfertigen, ist eine rechtzeitige Prüfung ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte der bisherigen Entwicklung vorzunehmen. Eine Bebauung der nördlich daran angrenzenden Erweiterungsflächen erfolgt nur bei Bedarf und erst im Anschluss der Fertigstellung der anderen Flächen. Mit diesen beiden Erweiterungsflächen wäre der neue Stadtteil rund 115 Hektar groß, ohne die Flächen rund 97 Hektar. Auf den beiden Erweiterungsflächen des Stadtteils sind rund 1.600 Wohnungen vorgesehen.

Für die Stadt ergibt sich damit eine neue planerische Herausforderung. Denn der Gemeinderat hat ebenfalls beschlossen, dass die Quoten des wohnungspolitischen Konzeptes erfüllt sein müssen – und zwar unabhängig davon, ob die Erweiterungsflächen genutzt werden können oder nicht. Die Quoten – zum Beispiel 50 Prozent preisgünstiger Wohnraum – müssen also sowohl für 97 Hektar als auch für bis zu 115 Hektar Gesamtfläche erfüllt sein.

 

Die GAL hat zusammen mit SPD, Die Linke, Bunte Linke und Die Partei einen gemeinsamen Sachantrag gestellt und begrüßt die große Zustimmung im Gemeinderat zur Aberkennung des Ehrengrabstatus.

TOP 28  Ehrengrabstatus für Ruhestätte des früheren Oberbürgermeisters Neinhaus aberkannt

Der Heidelberger Gemeinderat hat am 10. Februar 2022 mit großer Mehrheit beschlossen, die letzte Ruhestätte des einstigen Heidelberger Oberbürgermeisters Dr. Carl Neinhaus auf dem Heidelberger Bergfriedhof von der Liste der Ehrengräber der Stadt Heidelberg zu nehmen. Hintergrund ist sein Wirken in der Zeit des Nationalsozialismus. Neinhaus war von 1929 bis 1945 und von 1952 bis 1958 Oberbürgermeister von Heidelberg. Er stand damit der Stadt während dreier politischer Systeme vor, unter anderem auch während der Nazi-Herrschaft (1933 bis 1945).

Der Entscheidung des Gemeinderates vorausgegangen war ein externes wissenschaftliches Gutachten des Historikers Prof. Dr. Frank Engehausen von der Universität Heidelberg zur Person und Amtsführung von Neinhaus in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Stadt Heidelberg hatte die Untersuchung im vergangenen Jahr in Auftrag gegeben, um eine sachliche Beurteilungsgrundlage für den weiteren Umgang mit dem Ehrengrab zu erhalten.

Das Gutachten zeichnet das Bild eines Menschen, dessen Handeln durch ausgeprägten Opportunismus bestimmt wurde. Neinhaus sei demnach zwar „kein fanatischer Nationalsozialist […], aber ein Mann der Anpassung“ und „politischer Opportunist“ gewesen, der „am administrativen Vollzug von NS-Unrecht mitgewirkt“ hat. Dabei zeigte Neinhaus dem Gutachter zufolge eine „rasche und rückhaltlose Anpassung an das nationalsozialistische Regime“, so etwa bei der proaktiven „Diskriminierung einer Bäckerei und einer Apotheke in jüdischem Besitz ohne gesetzliche Grundlagen“ oder bei der Entlassung ideologisch andersdenkender Beschäftigter der Heidelberger Stadtverwaltung. Dieses Handeln ist nach Ansicht der Gemeinderatsmehrheit aus heutiger Sicht nicht mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung vereinbar.

Oberbürgermeister in drei politischen Systemen

Der 1888 in Duisburg geborene Neinhaus wurde 1929 – noch während der Weimarer Republik – zum Heidelberger Oberbürgermeister gewählt und blieb auch nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 im Amt – als eines von nur zwei Stadtoberhäuptern in Baden. Bereits am 1. Mai 1933 war er der NSDAP beigetreten. 1945 wurde er von den Amerikanern seines Amtes enthoben. Die Einstufung als „Entlasteter“ ermöglichte ihm 1949 den Einzug in den Landtag, zu dessen Präsident er 1952 gewählt wurde. Im gleichen Jahr wurde er ein weiteres Mal zum Heidelberger Oberbürgermeister gewählt, was er bis zu seiner Abwahl 1958 blieb.

Im Jahr 1963 wurde Neinhaus die Ehrenbürgerwürde der Stadt Heidelberg verliehen. Diese erlosch automatisch mit seinem Tod zwei Jahre später. Neinhaus fand seine letzte Ruhestätte auf dem Heidelberger Bergfriedhof. Das Grab wurde auf Beschluss des damaligen Gemeinderates ab 1973 von der Stadt Heidelberg als Ehrengrab gepflegt. Dieser Status eines Ehrengrabes wird nun entzogen. Die Grabstätte selbst bleibt dadurch unberührt.

Das Gutachten von Prof. Dr. Frank Engehausen zur Person Dr. Carl Neinhaus und dessen Amtsführung in der Zeit des Nationalsozialismus kann auf der Internetseite der Stadt Heidelberg abgerufen werden: www.heidelberg.de/gemeinderat > Kalender > Sitzung des Gemeinderates am 10. Februar 2022 > Tagesordnungspunkt 28: Ehrengrab Carl Neinhaus

 

TOP   Stadtteilvereine: Plakatierung weiter unkompliziert möglich

Dank eines Plakatierungskonzepts können die Heidelberger Stadtteilvereine flexibel auf die Bedürfnisse der Vereine und Parteien vor Ort reagieren und mit geringem Verwaltungsaufwand Plakatflächen anbieten. Im Auftrag des Gemeinderates hatte das Bürger- und Ordnungsamt dieses Konzept 2018 in enger Zusammenarbeit mit den Stadtteilvereinen entwickelt. Die Stadtteilvereine erhalten auf Antrag eine Sondernutzungserlaubnis zum Plakatieren im jeweiligen Stadtteil. Diese ist für ein Jahr befristet und legt die rechtlichen Rahmenbedingungen fest: Wer ist zur Plakatierung berechtigt? Wie lange darf ein Plakat wo hängen? Wie kann am jeweiligen Standort die Verkehrssicherheit gewährleistet werden? Im Rahmen dieser Erlaubnis entscheiden die Stadtteilvereine dann selbst über Plakatierungswünsche im Stadtteil.

Das Plakatierungskonzept hat sich seit der Einführung allseits bewährt und wird fortgesetzt. Künftig soll die Sondernutzungserlaubnis für mehrere Jahre ausgestellt werden. Die Standorte werden bei Bedarf überprüft, sodass die Stadtteilvereine über ausreichend gute Plakatierungsstandorte verfügen.‘ Darüber wurde der Heidelberger Gemeinderat in seiner Sitzung am 10. Februar 2022 informiert.

 

GAL freut sich! Unser Antrag wurde von der Verwaltung aufgegriffen und mit großer Mehrheit im Gemeinderat beschlossen. Endlich wird der Park wieder schöner und  lädt dann zum Verweilen ein:

TOP 40  Rundum-Pflege für den Penta-Park

Die Stadt Heidelberg lässt dem Penta-Park, der Grünanlage neben dem Marriott-Hotel in Heidelberg-Bergheim, eine Rundum-Pflege angedeihen. Da die Hotelanlage nicht erweitert wird, bleibt der Penta-Park komplett erhalten und die Grünpflege wird jetzt intensiviert. Der rund 6.000 Quadratmeter große Park wird in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Darüber ist der Gemeinderat am 10. Februar 2022 informiert worden.

Die Beschäftigten des Landschafts- und Forstamts werden vier bis fünf Mal im Jahr die Hecken und den Rasen schneiden. Erhaltenswerte Gehölze werden regelmäßig einem Pflegeschnitt unterzogen und zur optischen Aufwertung vereinzelt schonend versetzt. Die Aufenthaltsqualität wird wieder erhöht, Wege ausgebessert und rund zehn Bänke installiert. Die Bänke kosten zusammen rund 7.500 Euro. Die jährlichen Folgekosten für die Pflege des Penta-Parks betragen etwa 15.000 Euro.

Perspektivisch könnte die Teichanlage saniert und wieder in Betrieb genommen werden. Die Sanierung würde voraussichtlich rund 40.000 Euro kosten. Die notwendigen Mittel müssen im kommenden Doppelhaushalt 2023/24 angemeldet werden.

Pressemitteilung der Stadt Heidelberg. Mehr dazu unter https://www.heidelberg.de/hd/HD/Rathaus/aktuelle+meldungen+aus+dem+gemeinderat.html