Dr. Dorothee Hildebrandt und Hans-Martin Mumm mit der Ehrenamtsmedaille 2021 ausgezeichnet

Wir freuen uns sehr, dass wieder zwei GAL Mitglieder diese Auszeichnung der Stadt Heidelberg erhalten haben und sagen danke für Euer Engagement, ohne das eine Gesellschaft nicht Bestand haben kann!

Herzlichen Glückwunsch Dr. Dorothee Hildebrandt. Sie hat es durch ihren Einsatz für das „Bündnis für Ankunftszentrum, Flüchtlinge und Flächenerhalt“ geschafft, verschiedene Organisationen für ein gemeinsames Ziel zusammenzubringen und trotz unterschiedlicher Prioritäten zusammenzuhalten. Als eine der drei Vertrauenspersonen des Bündnisses war sie eines der prägenden Gesichter des Bürgerentscheides gegen die Verlagerung des Ankunftszentrums auf das Gelände der Wolfsgärten.

Herzlichen Glückwunsch Hans-Martin Mumm. Er hat maßgeblich zur Gründung des Heidelberger Geschichtsvereins im Jahr 1993 beigetragen. Er arbeitet unermüdlich an der Erkundung der Heidelberger Historie und leistet einen wesentlichen Beitrag zum Wissen über die Stadt und zum Heimatgefühl ihrer Bürgerschaft. Bis heute engagiert er sich im Vorstand des Vereins und ist Herausgeber des Jahrbuchs. Außerdem hat er zahlreiche weitere Schriften veröffentlicht und war bis 2019 Mitglied des Gemeinderats.

Beide Fotos von Michael Pfeiffer

Presseinformation der Stadt Heidelberg vom 14.03.2022:

Stadt Heidelberg ehrte ehrenamtlich Engagierte mit der Ehrenamtsmedaille. 29 Auszeichnungen für außergewöhnlichen Einsatz für die Mitmenschen und das Gemeinwohl.

Herausragendes bürgerschaftliches Engagement für ihre Mitmenschen und das Gemeinwohl – das zeichnet die Personen und Gruppen aus, die am Donnerstagabend, 10. März 2022, mit der Ehrenamtsmedaille 2021 (bisher „Bürgerplakette“) der Stadt Heidelberg geehrt wurden. Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner überreichte die 29 Auszeichnungen im Großen Rathaussaal. „In diesem Jahr vergeben wir zum ersten Mal die Ehrenamtsmedaille der Stadt Heidelberg“, erklärte Oberbürgermeister Prof. Würzner. „Die Auszeichnung ist nicht neu: Sie trug bislang den Titel ,Bürgerplakette‘. Da wir seit vielen Jahren sensibel mit Sprache umgehen und explizit alle Geschlechter miteinbeziehen, war diese Umbenennung nur konsequent. Die Bedeutung der Auszeichnung ist gleichgeblieben.“

Oberbürgermeister Prof. Würzner würdigte das große Engagement aller Preisträgerinnen und Preisträger der Ehrenamtsmedaille 2021: „Ehrenamtliches Engagement macht unsere Stadt um so vieles reicher. Sie setzen sich für die Menschen in Ihrem Stadtteil ein und für die vielen Vereine. Ihre Arbeit dient dem Wohle von Kindern und Jugendlichen oder von Seniorinnen und Senioren. Sie helfen Menschen mit Behinderungen und Menschen auf der Flucht. Selbst die von der Corona-Pandemie erschwerten Bedingungen konnten Sie nicht davon abbringen. Im Namen der Stadt Heidelberg, des Gemeinderates und der gesamten Stadtgesellschaft möchte ich Ihnen herzlich für Ihren außergewöhnlichen Einsatz danken.“ Und weiter ergänzte er: „Wie groß die Hilfsbereitschaft in unserer Stadt ist, das erfahren wir dieser Tage auf herausragende Weise. Tausende Heidelbergerinnen und Heidelberger setzen Zeichen der Solidarität mit der Ukraine. Dieser Zusammenhalt unserer Stadtgesellschaft ist ein heller Funke in dieser dunklen Zeit.“

Die Geehrten

Mit der Ehrenamtsmedaille 2021 wurden in den Stadtteilen ausgezeichnet: Sabine Arndt, Christel Pietsch (Altstadt), Renate Deutschmann (Boxberg), Prof. Dr. Volker Kreye (Emmertsgrund), Klothilde Förderer, Marco Philipp, Gerhard Vette (Handschuhsheim), Luca Nano, Bernd Rechkemmer, Jörn Fuchs (Kirchheim), Niels Treiber (Neuenheim), Norbert Feigenbutz (Pfaffengrund), Thomas Fischer, Wolfgang Flörchinger, Franziska Meier (Rohrbach), Gabriele Werner (Schlierbach), Hans-Martin Mumm (Weststadt), Manfred Schäfer, Sabine Wacker (Wieblingen), Karl-Heinz Kern (Ziegelhausen).

Gesamtstädtisch oder als Gruppen wurden geehrt: Dr. Peta Becker-von Rose, Jochen Flamme, Hans Flor, Reiner Greulich, Dr. Dorothee Hildebrandt, Claudia Klein, Reinhard Reetz und Prof. Dr. Volker Voigtländer, Rolf Schmitt, SMARTYES – kunterbunt im Emmertsgrund e.V. (stellvertreten durch Hanna Lindenfelser, Annika Markovski und Manuela Nestler).

Die Verleihung der Ehrenamtsmedaille 2021 konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie sonst üblich im Herbst stattfinden. Die Übergabe wurde coronabedingt auf zwei Gruppen aufgeteilt, damit sich nicht zu viele Personen gleichzeitig in einem Raum aufhielten.

Anerkennung bürgerschaftlichem Engagements

Die Ehrenamtsmedaille (bisher Bürgerplakette) ist die offizielle Anerkennung der Stadt Heidelberg für herausragendes bürgerschaftliches Engagement. Jährlich werden Menschen, die sich durch persönlichen und ehrenamtlichen Einsatz in besonderem Maße für das Gemeinwohl verdient gemacht haben, mit der Auszeichnung geehrt – unabhängig von ihrem Alter und von der Dauer des freiwilligen Engagements. Es können Einzelpersonen oder Gruppen geehrt werden. Seit 2021 werden maximal 29 Ehrenamtsmedaillen in einem Jahr verliehen – ein Großteil geht an engagierte Menschen aus den Stadtteilen, die übrigen Ehrenamtsmedaillen sind für gesamtstädtische Vorschläge und Gruppen reserviert. Neben Heidelbergerinnen und Heidelbergern können auch Menschen mit der Ehrenamtsmedaille ausgezeichnet werden, die nicht in Heidelberg leben, sich aber hier ehrenamtlich engagieren

Coronabedingt in zwei Etappen wird im Rathaus die Ehrenamtsmedaille verliehen, die früher Bürgerplakette hieß. Hier im Bild die erste Gruppe.
Foto: Philipp Rothe, 10.03.2022

2. Reihe, ganz rechts: Hans-Martin Mumm

Coronabedingt in zwei Etappen wird im Rathaus die Ehrenamtsmedaille verliehen, die früher Bürgerplakette hieß. Hier im Bild die zweite Gruppe.
Foto: Philipp Rothe, 10.03.2022

Obere Reihe, zweite von rechts: Dr. Dorothee Hildebrandt

“SAGE NEIN zu Krieg – Solidarität mit der Ukraine – Frieden jetzt!“

Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung am 03.03.2022 von der Kundgebung:

Gerd Guntermanns Redebeitrag am Mittwoch 02.03.20022 auf der Kundgebung “SAGE NEIN zu Krieg – Solidarität mit der Ukraine – Frieden jetzt!“

1968 explodierte in der Ukraine bei Tschernobyl ein Kernkraftwerk, mit der Folge tausender Toter und Verstrahlter. Wenige Wochen später standen exakt auf diesem Platz 8000 Menschen – nicht nur gegen Atomkraft demonstrierend, deren Folgen sich auch in Mitteleuropa bemerkbar machten. sondern auch Solidarität zeigend mit den Menschen in der Ukraine und im benachbarten Belarus, vor deren Augen sich das fürchterliche Unglück abspielte. Das sowjetische Regime in Moskau propagierte diese Art der Energiegewinnung damals.

Jetzt überzieht ein Kriegstreiber, auch wieder mit Kommandozentrale in Moskau, die Ukraine mit Krieg, unterstützt von dem Despoten aus Minsk, der bei seinem Volk keinen Stich mehr macht und sich wie der Moskauer Kollege nur mit Gewalt halten kann.

Wieder haben wir es mit einer Katastrophe zu tun – mit Krieg, und wieder droht eine atomare Katastrophe – sei es durch Putins Androhung, Atomwaffen einzusetzen, sei es durch die Einnahme der Atom-Ruine von Tschernobyl oder durch 3 AKWs, die ungeschützt in der Ukraine stehen.

Jahre vor der Atomkatastrophe gab es Ansagen, ernstzunehmende Hinweise darauf. Ansagen gab es auch vor dem aktuellen Krieg: 2014 wurde die ukrainische Krim vom Moskauer Regime annektiert, das Völkerrecht gebrochen. Allein: das wurde schulterzuckend zur Kenntnis genommen nach dem Motto: Es wird ja nicht mehr dazukommen. Damals verschwanden auf der Krim Menschen spurlos, wurden zu Tode gefoltert oder in russische Arbeitslager gesteckt. Der bekannteste Fall war Oleg Senzow, Filmregisseur aus unserer Partnerstadt Simferopol, Hauptstadt der Krim. Gefoltert, zu 20 Jahren Lagerhaft in Sibirien verurteilt, kam er nach 5 Jahren durch einen russisch-ukrainischen Gefangenenaustausch frei. Jetzt hat er sich dem bewaffneten Kampf gegen die russischen Invasoren angeschlossen.
Wie sich an Senzows Beispiel zeigt: dieser Krieg hat eine kommunale Komponente. 2022 jährt sich die Städtepartnerschaft mit Simferopol zum 30. Mal – ohne einen Grund zum Feiern. In den 8 Jahren seit der Annexion wurden die Medien gleich-, Oppositionelle ausgeschaltet, vor allem aus den Reihen politisch aktiver Krimtataren.

Von 1992 bis zur Annexion 2014 war ich im hiesigen Freundeskreis Heidelberg-Simferopol aktiv, auch als 2. Vorsitzender. Nach 2014 trat ich aus, weil der Vorstand und etliche Mitglieder zu einer moskau-affinen Truppe ohne Interesse für Völkerrecht und Menschenrechte mutierten.
Die hämischen Worte einer Vorstandsfrau klingen mir noch in den Ohren: „Es ist doch bekannt, das Amnesty International von den Amerikanern und der Soros-Stiftung finanziert wird!“ – Verschwörungstheorien also auch hier.
Ein Jahr nach der Annexion trat die 1. Vorsitzende dieses Vereins im Simferopoler Heidelberg-Haus auf, stolz ein T-Shirt mit Putins Konterfei und dem Schriftzug „Nash Krim!“, „die Krim gehört uns“ schwenkend. Gleichzeitig meinte eine meiner kritischen Bekannten dort: „Moskau wird sich auch die restliche Ukraine schnappen!“ Wie recht sie doch hatte…

Putins Vorgehensweise verläuft chronologisch wie bei Hitler und Stalin: Beseitigen der Opposition und missliebiger Medien, Gleichschaltung, Unterdrückung der Pressefreiheit, dann Krieg – heute gegen ein Land, das 1994 seine Atomwaffen an Russland übergab und dem dafür Souveränität und Respektierung der Grenzen garantiert wurde. Der aktuelle Kriegsverbrecher verstößt nicht nur gegen diese Abmachungen, er leugnet sogar die nationale Integrität der Ukraine, ja sogar das Recht der Ukrainer auf eigene Kultur.

So wie es Stalin in den 30er Jahren nicht gelungen ist, die Ukrainer durch den Holodomor, den massenhaften, bewusst herbeigeführten Tod durch Hunger mit Millionen von Opfern als Nation zu beseitigen, so wird es auch seinem Verehrer Putin nicht gelingen, die Ukraine in die Knie zu zwingen und zu russifizieren.

Die Ukraine braucht unsere Hilfe, auch privat. Geht auf die Web-Seite der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Rhein-Neckar, dort seht Ihr, was wir als Bürger konkret machen können.

In den letzten Tagen erreichten mich zahlreiche Angebote von Wohnraum für ukrainische Flüchtlinge. Vielen Dank dafür!
Stolz bin ich auf meine Nachbarn aus Moskau, Familie mit einer 3-Zimmer-Wohnung, die bereit sind, einer befreundeten ukrainischen Familie aus Lwiv demnächst ein Zimmer abzutreten: „Wir sind nicht so verwöhnt wie die Deutschen, wir haben in Kommunalkas gewohnt, das hat auch funktioniert!“

1840 schrieb der ukrainische Nationaldichter Taras Schewtschenko:
„Unsere Seele, unser Lied
wird nicht sterben, wird nicht verschwinden.
Darin, Leute, liegt unser Ruhm.“

Slawa Ukraini!

Gerd Guntermann im Interview über die Krim und die Ukraine – Redner auf der Friedenskundgebung

Am 24.02. fand auf dem Bismarckplatz in Heidelberg eine Demo für die Solidarität mit der Ukraine statt. Der Mannheimer Morgen interviewte unseren GAL Vorstand Gerd Guntermann, der auch Mitglied der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft ist, und der die Krim und die Ukraine von mehreren (Rad-)Reisen kennt. Auch war er Redner auf der Friedenskundgebung.

Hier Gerd Guntermanns Redebeitrag vom 24.02. auf dem Bismarckplatz in Heidelberg:

„Eine russische Bekannte machte mich telefonisch darauf aufmerksam: in Russland kann man seit einiger Zeit Autoaufkleber sehen: „W Berlin!“, „Nach Berlin!“
In diesem Zusammenhang meinte vor einigen Jahren eine Bekannte aus unserer Partnerstadt Simferopol, Hauptstadt der 2014 vom Moskauer Regime annektierten ukrainischen Krim: „Putin wird sich auch die ganze Ukraine schnappen!“ Ich konnte mir das nicht vorstellen, wollte aber nicht als Besserwessi erscheinen und entgegnete nichts. Sie hatte recht.
Jetzt lebt sie in Kiew und sagt, dass es ein fürchterliches Blutvergießen geben wird, denn die russischen Invasoren werden auf erbitterten Widerstand von Militärs und Partisanen treffen.
Bekannte aus Saki, einem Badeort an der Küste der Krim, registrieren aktuell permanent Bombengeschwader, die vom nahegelegenen Militärflughafen aufsteigen und nach Norden zum ukrainischen Festland abdrehen.

Die Ukraine wird vom größten Militäraufgebot in Europa seit Ende des 2. Weltkriegs überrollt, über 200 000 Soldaten, die von Russland und den anderen Nachbarregionen Belarus, Transnistrien, der Krim, dem Schwarzen und Asowschen Meer in Marsch gesetzt wurden, um die Ukraine als Staat zu zerstören – mit der Folge unzähliger Opfer.

Das, was Stalin nach Ende des 2. Weltkriegs in der Ukraine weiterführte durch Sowjetisierung und Russifizierung, nach dem Holodomor, der Ausrottung der ukrainischen Bevölkerung durch Hunger in den 30er Jahren, das verfolgt Putin weiter: die Missachtung staatlicher Eigenständigkeit der Ukraine, ja selbst die Missachtung der ukrainischen Nation.

Geht man seit der Annexion der Krim auf die Märkte dort, findet man entsprechende Devotionalien: T-Shirts mit Putins Konterfei und dem Aufdruck „Die Krim ist unser!“ neben solchen mit Stalins geschönter Visage und dem Aufdruck: „Nashe djela pravoe, mi pobjedim!“ „Unsere Sache ist richtig. Wir werden siegen!“ Dieses hässlichste meiner T-Shirts liegt ganz unten in meinem Kleiderschrank.
Dieser Spruch passt auch gut zu Putins Vokabular, zu einem kriegsbesessenen Psychopathen, der es schlau und gerissen verstanden hat, alle gesellschaftlich relevanten und geduldeten russischen Gruppierungen unter sich zu vereinen: Militär, Kommunisten, Nationalisten, orthodoxe Kirche, Oligarchen, Politterroristen wie Kadyrow in Tschetschenien und den belarusischen Tyrannen Lukashenka. Menschenrechte, die Zivilgesellschaft und freie Medien bleiben dabei auf der Strecke.

„W Berlin!“, „Nach Berlin“: Das Moskauer Regime legt es darauf an, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit zu destabilisieren und zu zersetzen, mit allen Mitteln, mit hybrider Kriegsführung und direktem Krieg.
Ich denke jetzt an Emir-Ussein Kuku, einem tatarischen Politaktivisten aus Bachtschissaray, einem wunderschönen krimtatarischen Städtchen unweit Simferopol: wie andere seiner Mitkämpfer sitzt er für viele Jahre in einem russischen Arbeitslager.

Weg mit dem lupenreinen Kriegsverbrecher!

Solidarität mit der Ukraine, es lebe die Ukraine!“

Bericht vom Mannheimer Morgen am 26.02.2022 – hier als .pdf

GAL setzt sich für den Einzelhandel in den Stadteilen ein

Eine „Task Force“ soll den Einzelhandel retten

Die neue Wirtschaftsoffensive war Thema im Ausschuss. Die große Sorge gilt den Händlern in den Stadtteilen.
Heidelberg. (bms) Drei Ziele stehen im Vordergrund des Einzelhandelskonzepts der Stadt, das seit zwei Jahren von einer „Task Force“ erarbeitet wird: Der Erhalt und die Stärkung des Standorts Heidelberg sowie der Funktionsvielfalt der Innenstadt, die Stärkung der Stadtteilzentren und die fußläufige Erreichbarkeit von Läden mit Waren für den täglichen Bedarf. Wie das funktionieren soll und wie der aktuelle Arbeitsstand der „Task Force Einzelhandel“ ist, erklärte Matthias Friedrich vom Amt für Wirtschaftsförderung bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Wissenschaft.

Die Heidelberger Hauptstraße. Archiv-Foto: Kresin

Sowohl neuen Unternehmen, die sich gern in Heidelberg ansiedeln möchten, als auch dem bestehenden Einzelhandel soll gerade in Zeiten der Pandemie mit unterschiedlichen Maßnahmen geholfen werden. Dazu gehören Projekte wie eine Eigentümerberatung zur Vermeidung von Leerständen, ein Förderprogramm für inhabergeführte Geschäfte, kontinuierliche Bewerbungen samt Social-Media-Kampagnen und ein Konzept zur Stärkung der Seitengassen mit Marketingmaßnahmen und besonderen Events.

Als wichtige Maßnahmen zur Stärkung des Einzelhandels wertete man bei der „Task Force“ auch eine Festsetzung verkaufsoffener Sonntage und die Umsetzung von Gratis-Samstagen im Öffentlichen Nahverkehr. Um dieses Thema geht es an diesem Mittwoch im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität. Laut Friedrich werden die Akteure wieder im März zusammenkommen, um konkrete Projekte zu besprechen und umzusetzen. In der „Task Force“ sitzen neben der Stadt, die Gewerbevereine der Stadtteile, der Citymarketingverein Pro Heidelberg, die Industrie- und Handelskammer, der Handelsverband Nordbaden, der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband, Heidelberg Marketing und zwölf Vertreter von Einzelhandelsbetrieben an einem Tisch.

Die Stadträte Judith Marggraf (Grün-Alternative Liste) und Sahin Karaaslan (Grüne) wollten konkret wissen, was für Stadtteile unternommen werde, in denen es keine Bäcker, Metzger, Schreibwarengeschäfte oder kleine Läden mehr gebe. Den grundsätzlichen Strukturwandel könne man nicht aufhalten, räumte Friedrich ein. „Wir lenken Anfragen immer auch bewusst in die Stadtteile. Aber wir können die Nachfrage nicht erfinden.“ Mathias Schiemer, Chef von Heidelberg Marketing, forderte: „Wir müssen Geschichte und damit auch Besucher in die Stadtteile bringen.“ An solchen Konzepten werde im engen Austausch mit dem Einzelhandel zurzeit gearbeitet. Das Einzelhandelskonzept soll dem Gemeinderat noch in diesem Jahr zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Rhein-Neckar-Zeitung hier lesen

 

 

Masterplan Im Neuenheimer Feld / Neckarbogen – hier: Konsolidierungsphase und weiteres Vorgehen

Der Stadtentwicklungs- und Bauausschuss (SEBA) tagte am 15.02.

Zu Punkt 1 „Masterplan Im Neuenheimer Feld / Neckarbogen – hier: Konsolidierungsphase und weiteres Vorgehen“ brachten Grüne, SPD, Linke, GAL und Bunte Linke einen gemeinsamen Sachantrag ein. Hier lesen

Rhein-Neckar-Zeitung 17.02.2022:

GAL Heidelberg trauert um Uli Sckerl

Rhein-Neckar-Zeitung 16.02.2022

Auch online abrufbar: https://www.rnz.de/nachrichten/bergstrasse_artikel,-zum-tod-von-uli-sckerl-einer-von-hier-und-fuer-hier-_arid,822685.html

https://www.rnz.de/nachrichten/metropolregion_artikel,-zum-tod-von-uli-sckerl-ein-gruener-der-an-der-bergstrasse-geerdet-war-_arid,822745.html

https://www.weinheim.de/site/WeinheimRoot/node/2416909?QUERYSTRING=sckerl

Die Trauerfeier für Uli Sckerl findet an diesem Samstag, 19. Februar, um 14 Uhr in der Peterskirche in Weinheim unter 2G-Bedingungen statt. Es wird eine Trauerfeier mit Sarg, vor der Kremation. Die Urnenbeisetzung am Grab erfolgt später im engsten Familienkreis.